Entwicklung des bestehenden betrieblichen Vorschlagswesens zum innovativen Führungsinstrument
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Ernst Deuer
- Abgabedatum: September 1995
- Umfang: 90 Seiten
- Dateigröße: 4,1 MB
- Note: 1,4
- Institution / Hochschule: Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-3371-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-3371-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-3371-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Deuer, Ernst September 1995: Entwicklung des bestehenden betrieblichen Vorschlagswesens zum innovativen Führungsinstrument, Hamburg: Diplomica Verlag
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Diplomarbeit von Ernst Deuer
Einleitung:
Das Betriebliche Vorschlagswesen hat in Deutschland sowohl eine lange Tradition als auch eine wechselhafte Geschichte. Ende des letzten Jahrhunderts fand diese Idee im Generalregulativ von Alfred Krupp ihre erste Institutionalisierung in einem deutschen Unternehmen. Aufgrund besonderer staatlicher Förderung zur Mobilisierung der geistigen Reserven stieg in den Jahren des zweiten Weltkrieges die Zahl der Unternehmen mit BVW um das 350-fache an. Nach Kriegsende wurde das Vorschlagswesen in beiden deutschen Teilstaaten wiederbelebt, und zwar im westlichen Teil im Zusammenhang mit amerikanischen Rationalisierungsmaßnahmen und im östlichen als sozialistische Errungenschaft bzw. Neuererwesen. Das gegenwärtige Interesse am BVW trägt den Strukturveränderungen der Märkte und steigenden Qualitätsanforderungen Rechnung.
Die Arbeitskostensituation in Deutschland zwingt die Unternehmen, den Mitarbeitern die "ganze" Kraft abzufordern. Als europäische Ausprägung des von den Japanern praktizierten kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (Kaizen) erfährt das traditionelle BVW neue Bedeutung, weil auf Dauer nur Unternehmen überlebensfähig sind, die ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Innovationen erhalten und steigern können. In neueren japanischen Ansätzen hat vor allem die Mitarbeiterorientierung eine große Bedeutung. Deshalb wird in Japan das BVW bereits zunehmend als Führungsinstrument verstanden. Um diesen Wandel innerhalb des BVW durch den Begriff selbst deutlich zu machen, wird heute vielfach von Ideenmanagement gesprochen. Dies drückt aber nichts anderes als die Nutzbarmachung von Ideen und Verbesserungsvorschlägen aus. Im Rahmen dieser Arbeit wird der Begriff des BVW beibehalten.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | ||
| 1. | Das Betriebliche Vorschlagswesen - aktueller Stand und Perspektiven | 1 |
| 1.1 | Entstehung und Entwicklung des Betrieblichen Vorschlagswesen | 1 |
| 1.2 | Ziele des Betrieblichen Vorschlagswesen | 2 |
| 1.3 | Nachdenken wie es besser gehen kann - Das bestehende betriebliche Vorschlagwesen bei Baier & Schneider | 3 |
| 1.4 | Ziel der Arbeit | 4 |
| 2. | Rechtsgrundlagen | 6 |
| 2.1 | Die Rechte des Betriebsrats | 6 |
| 2.2 | Die Regelungen des Arbeitnehmererfindungsgesetzes | 7 |
| 2.3 | Die steuerrechtliche Situation | 8 |
| 3. | Der motivierte Mitarbeiter - Basis eines erfolgreichen BetrieblichenVorschlagswesen | 9 |
| 3.1 | Motivierende Maßnahmen | 11 |
| 3.2 | Gestaltung der Anreizsysteme | 12 |
| 4. | Der Verbesserungsvorschlag im Innovationsprozesss | 14 |
| 4.1 | Die Kreativität als Basis für Verbesserungsvorschläge | 14 |
| 4.2 | Der Verbesserungsvorschlag als Träger des BVW | 15 |
| 4.3 | Die Innovation als Ergebnis von Verbesserungsvorschlägen | 16 |
| 5. | Planung und Organisation des Vorschlagswesens bei Baier & Schneider | 18 |
| 5.1 | Planung und Wirtschaftlichkeit | 18 |
| 5.2 | Ablauforganisation | 19 |
| 5.3 | Aufbauorganisation | 20 |
| 6. | Schwachstellenanalyse | 22 |
| 6.1 | Barrieren für Verbesserungsvorschläge | 22 |
| 6.2 | Beurteilung der Barrieren bei Baier & Schneider | 23 |
| 6.3 | Ursachen der Schwachstellen bei Baier & Schneider | 26 |
| 7. | Weiterentwicklung des BVW unter innovativen Gesichtspunkten | 28 |
| 7.1 | Erweiterung des Teilnehmerkreises | 28 |
| 7.2 | Zielgruppenorientierte Aktivitäten | 32 |
| 8. | Vom bestehenden BVW zur BRUNNEN-Ideen-Börse - mehr als nur ein anderer Namen | 36 |
| 8.1 | Werbung für eine neue Vorschlagskultur | 36 |
| 8.2 | Dezentralisierung der Vorschlagskultur | 39 |
| 9. | Die Auszubildenden - Verbesserer von morgen | 43 |
| 9.1 | Das Einführungsseminar | 45 |
| 9.2 | Das Beurteilungssystem | 47 |
| 10. | Nachgedacht wie es besser gehen kann - Zusammenfassung und Ausblick | 50 |
| Anhang | ||
| Literaturverzeichnis | ||
| Ehrenwörtliche Erklärung |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832433710
Arbeit zitieren:
Deuer, Ernst September 1995: Entwicklung des bestehenden betrieblichen Vorschlagswesens zum innovativen Führungsinstrument, Hamburg: Diplomica Verlag
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