Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Entwicklung einer benutzerorientierten grafischen Oberfläche eines Betriebsleitsystems für den Öffentlichen Personennahverkehr

Entwicklung einer benutzerorientierten grafischen Oberfläche eines Betriebsleitsystems für den Öffentlichen Personennahverkehr
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Birgit Kolewa
  • Abgabedatum: April 2003
  • Umfang: 318 Seiten
  • Dateigröße: 9,1 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: FernUniversität in Hagen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7018-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7018-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7018-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kolewa, Birgit April 2003: Entwicklung einer benutzerorientierten grafischen Oberfläche eines Betriebsleitsystems für den Öffentlichen Personennahverkehr, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Ergonomie, Java, ISO 9241, Evaluation, Prototyp

Diplomarbeit von Birgit Kolewa

Zusammenfassung:

Auf dem Markt vertretene Dispositionssysteme für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) unterscheiden sich – wie viele andere Anwendungssysteme auch – heute weniger durch ihre Funktionalität als vielmehr durch ihre Darstellungsform. Dabei geht es nicht nur um Design, sondern auch darum, die Funktionalität dem Benutzer zugänglich zu machen. Das früher wichtigste Ziel der Entwicklung, überhaupt eine programmierbare Lösung zu finden, tritt immer mehr in den Hintergrund. Die von Kunden in Ausschreibungen geforderten Funktionalitäten sind fast immer im Standardumfang heutiger Dispositionssysteme enthalten. Zunehmend wird selbsterklärendes, intuitives Design, Benutzerfreundlichkeit und Konformität mit offiziellen Richtlinien gefordert. Im Alltag der Systementwicklung tauchen Begriffe wie Gebrauchstauglichkeit und Ergonomie aber nur selten auf. Dieser Diskrepanz zwischen dem steigenden Stellenwert von Ergonomie der Benutzungsoberfläche für die Anwender und der noch techniklastigen Entwicklung auf Herstellerseite soll mit dieser Arbeit entgegengewirkt werden.

Das hier angesprochene Dispositionssystem ist das System BON (Betriebsleitsystem für den Oeffentlichen Personen Nahverkehr) der Firma IVU Traffic Technologies AG. Es unterstützt als Rechnergestütztes Betriebs-Leitsystem (RBL) Disponenten während des Betriebsmanagements komplexer und multimodaler Verkehrsnetze. Die Zielsetzung auf der Kundenseite beim Einsatz des BON ist es, neben der Ausschöpfung von Rationalisierungspotenzialen höhere Qualitätsanforderungen der Fahrgäste zur bedienen. Erst mit dem Einsatz eines RBL ist der Verkehrsbetrieb in der Lage, objektive Daten für ein Qualitätsmanagement zu liefern. Für die IVU Traffic Technologies AG als Softwareunternehmen wird es damit immer wichtiger, die Qualitätsanforderungen des Kunden in Bezug auf das Produkt BON zu erkennen und durch Sicherstellung der eigenen Qualität ein hochwertiges Produkt auf dem Markt anzubieten.

Das Ziel dieser Arbeit ist die Neukonzeption und die prototypische Entwicklung der Oberfläche für das Betriebsleitsystem BON unter Verwendung der Programmiersprache Java und unter Anwendung objektorientierter Modellierungskonventionen. Dabei sollen das Alt-System mit seiner Funktionalität und die Bedingungen im Entwicklungsumfeld der IVU Berücksichtigung finden. Ein Schwerpunkt bei der Neukonzeption soll auf der Benutzerpartizipation liegen. Zur Charakterisierung der Qualität des Dialoges zwischen Benutzer und Software existiert eine Vielzahl synonymer Begriffe: Benutzerfreundlichkeit, Benutzbarkeit, Gebrauchstauglichkeit, Bedienungsfreundlichkeit, Nutzungsqualität, Easy to use, Easy to learn, Usability. Im Weiteren wird hier der Begriff Gebrauchstauglichkeit benutzt. Ergonomie und Gebrauchstauglichkeit einer neuen Benutzungsoberfläche und ein richtlinienkonformes Design sollen gewährleistet werden. Ein iteratives Vorgehensmodell, orientiert am Phasenmodell des Softwarelebenszyklus und an prozessorientierten Normen, soll die Zielerreichung sicherstellen. Weiterhin sollen Wege aufgezeigt werden, wie die neugestaltete Oberfläche in der laufenden Produktentwicklung des BON Berücksichtigung finden kann.

Entsprechend der Orientierung am Phasenmodell des Softwarelebenszyklus beginnt die Arbeit mit der Problemdarstellung (Kapitel 2), in der die durchzuführende Aufgabe näher erläutert und abgegrenzt wird. In der im Kapitel 3 folgenden Ist-Analyse wird das BON und seine Schwachstellen analysiert. Dazu wird zum einen die technische Seite, die Architektur des Systems, beleuchtet, zum anderen wird mit systematischen Methoden wie Fragebögen, Interviews und Beobachtungen der Nutzungskontext und relevante Aufgabenszenarien analysiert. Aspekte, die sich in der Analysephase als kritisch heraus kristallisieren, bilden den Fokus bei der Neukonzeption (Kapitel 4). In der Phase der Anforderungsspezifikation erfolgt die Festlegung der zu verfolgenden Ziele auf verschiedenen Ebenen. Dazu werden zunächst die Anforderungen, die aufgrund der Funktionalität der Anwendung, der Anwendungssituation und der Benutzerbelange entstehen, in den Kontext gesetzlicher Bestimmungen gestellt. Die Anforderungen werden bewertet, gewichtet und mit Blick auf das Gesamtsystem Schwerpunkte in der Zielerreichung festgelegt. Die Konzeption stützt sich auf objektorientierte Methoden. Gestaltungsregeln werden erarbeitet, deren Einsatz die Qualität der Benutzungsschnittstelle sicherstellen können. Dabei werden allgemeine Bedienkonventionen und ein Standard-Dispositionsdialog innerhalb der Anwendung exemplarisch betrachtet. Die Soll-Konzeption gibt die Richtung für die Entwicklung des Prototypen vor. In der Implementierungsphase (Kapitel 5) werden die für die Umsetzung relevanten Grundideen der Java-Programmierung kurz umrissen und die angewendete Methode des Prototyping erläutert. Das Ergebnis des Prototyping, die entwickelte javabasierte Benutzungsoberfläche, wird in Grundzügen vorgestellt. Kapitel 6 zeigt Evaluationsverfahren auf, mit denen eine detaillierte Bewertung des Prototypen gewährleistet werden kann. Teile der vorgestellten Verfahren wurden bereits in vorhergehenden Phasen eingesetzt, um Schwachstellen des BON aufzudecken. Abschließend (Kapitel 7) werden zusammenfassend die wichtigsten Aspekte aufgeführt, die Auswirkungen auf die Durchführbarkeit haben. Besondere Bedingungen im Bereich des Unternehmens und der Branche erfordern die Klärung der Frage, inwieweit sich die gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse umsetzen lassen. Am Ende der Arbeit befindet sich ergänzend ein schematischer Überblick über die gewählte Vorgehensweise, die durchgeführten Arbeitsprozesse, die herangezogenen und erzeugten Dokumente.

Im Anhang befinden sich ein Fachglossar, die detaillierte Dokumentation der Ist-Analyse und der Schwachstellenanalyse sowie Ausschnitte der erstellten Modelle (Use-Case-Diagramme, Anwendungsfallbeschreibungen, Klassendiagramme). Das vollständige Modell, der Quellcode und die Dokumentation des erstellte Prototypen sowie weiterführende Informationen wie z.B. Ausschreibungstexte, befinden sich auf der beigefügten CD-ROM.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 1
1.1 ZIEL DER ARBEIT 1
1.2 GLIEDERUNG DER ARBEIT 2
1.3 KONVENTIONEN 3
2. PROBLEMDARSTELLUNG 3
2.1 DAS LEITSYSTEM BON 3
2.2 TECHNOLOGISCHE RANDBEDINGUNGEN 5
2.3 ENTWICKLUNGSMETHODIK 6
2.4 DETERMINANTEN DER OBERFLÄCHENGESTALTUNG 7
2.5 MOTIVATION UND ZIELVORSTELLUNGEN 8
3. IST-ANALYSE 9
3.1 ANALYSE-VERFAHREN 9
3.2 SYSTEMUMGEBUNG UND ARCHITEKTUR 10
3.3 FUNKTIONALITÄT 12
3.4 NUTZUNGSKONTEXT 13
3.5 BENUTZUNGSOBERFLÄCHE 14
3.5.1 BEDIENUNGSGRUNDLAGEN DES BON 15
3.5.2 BON-MENÜFÜHRUNG 17
3.5.3 FENSTERTYPEN INNERHALB DES BON 17
3.5.4 BON-HILFE 22
3.5.5 ADAPTIONSMÖGLICHKEITEN 22
3.6 BEWERTUNG DER GEBRAUCHSTAUGLICHKEIT 23
4. KONZEPTION DER NEUEN OBERFLÄCHE 26
4.1 METHODEN DER UMSETZUNG 26
4.1.1 PROZESSORIENTIERUNG NACH DIN EN ISO13407 27
4.1.2 PARTIZIPATION 28
4.1.3 OBJEKTORIENTIERUNG 29
4.1.4 GRUNDSÄTZE DER EVALUATION 30
4.2 GESETZLICHE BESTIMMUNGEN 30
4.2.1 BILDSCHIRMARBEITSVERORDNUNG 31
4.2.2 ANFORDERUNGEN DER DIN EN ISO 9241 31
4.3 GEWICHTUNG DER ANFORDERUNGEN FÜR DIE NEUKONZEPTION 33
4.4 GESTALTUNGSRICHTLINIEN 35
4.4.1 GESTALTUNG VON DIALOGEN 36
4.4.2 GESTALTUNG VON FENSTERN 37
4.4.3 GESTALTUNG VON MENÜS 37
4.4.4 GESTALTUNGSREGELN FÜR BASISDIALOGELEMENTE 38
4.5 ANFORDERUNGEN AN EIN HILFESYSTEM 44
4.6 FEHLERKONZEPT 45
4.7 MÖGLICHKEITEN DER ADAPTION 46
4.8 KONZEPTION DER BEISPIELDIALOGE 47
4.8.1 BEDIENUNGSGRUNDLAGEN DES PROTOTYPEN 48
4.8.2 ENTWURF DER MENÜSTRUKTUR 48
4.8.3 KLASSENDIAGRAMME 50
4.8.4 SZENARIO DES ANWENDUNGSFALLS „VERSTÄRKER AKTIVIEREN“ 51
5. IMPLEMENTIERUNG 54
5.1 JAVA ALS ENTWICKLUNGSPLATTFORM 54
5.2 GRAFIK-PROGRAMMIERUNG IN JAVA 54
5.3 PROTOTYPING-VERFAHREN 55
5.4 BESCHREIBUNG DES PROTOTYPEN 57
5.4.1 ANWENDUNGSFENSTER 57
5.4.2 GRUNDLEGENDE BEDIENVORGÄNGE 57
5.4.3 BENUTZERFÜHRUNG DURCH MENÜ UND SYMBOLLEISTE 58
5.4.4 WEGE ZUR INTERNATIONALISIERUNG 59
5.4.5 SCHREIBEN VON LOG-DATEIEN 60
5.4.6 REALISIERUNG DES HILFESYSTEMS 60
5.4.7 FEHLERBEHANDLUNG UND MELDUNGSVERARBEITUNG 61
5.4.8 BENUTZERORIENTIERTE ADAPTION 62
5.4.9 DETAILANSICHTEN 63
5.4.10 UMSETZUNG DES E-WAGEN-DIALOGS 63
5.4.11 FORMULARWESEN 66
6. EVALUATION 66
6.1 BEFRAGUNG 67
6.2 BEOBACHTUNG 68
6.3 LOG- DATEI-AUFZEICHNUNGEN 68
6.4 EXPERTENURTEIL 69
6.5 EVALUATION DES PROTOTYPEN 70
7. DURCHFÜHRBARKEITSSTUDIE 71
7.1 TECHNISCHE DURCHFÜHRBARKEIT 71
7.2 FACHLICH-INHALTLICHE DURCHFÜHRBARKEIT 72
7.3 KOSTEN/NUTZEN-ANALYSE 72
7.4 PROJEKTPLAN 76
7.5 RISIKEN 77
7.6 ALTERNATIVE LÖSUNGSVORSCHLÄGE 78
7.7 ERWARTETE AUSWIRKUNGEN 79
LITERATURVERZEICHNIS 81
GLOSSAR 87
VORGEHENSMODELL 103

Automatisiert erstellter Textauszug:

Durchführbarkeitsstudie verkürzen. Langfristig wird der Qualifikationsaufwand durch eine bessere Projektorganisation und –dokumentation verringert; das Produkt als solches wird transparenter. Der Nutzen der partizipativen Entwicklung wird in großem Umfang erst in der Zeit nach der Implementation sichtbar. In der Einführungsphase entsteht weniger Schulungsaufwand und es fallen darüber hinaus deutlich weniger Nachspezifikationen an. Unmittelbarer Nutzen für IVU ergibt sich insbesondere durch eine Verbesserung der Marktchancen, was sich in Prestigeund Imagegewinn, höherer Kundenzufriedenheit und Kundenbindung auswirkt, insbesondere wenn einschlägige, in Ausschreibungen oft geforderte Richtlinien erfüllt werden. Gerade diese „weichen“ Faktoren haben Einfluss auf den zu erwartenden Nutzen. Ökonomische und ergonomische Zielsetzungen müssen sich daher nicht zwangsläufig widersprechen, was allerdings eine Ergänzung quantitativer durch qualitative Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen voraussetzt. Auf der Seite der Kunden bedeutet Partizipation Kostenersparnis, indem die Fähigkeiten und Erfahrungen der Mitarbeiter optimal genutzt und die Transparenz des Systems erhöht wird, zum anderen aber auch Kostensteigerung. Die Messbarkeit ökonomischer Effekte ist bei den Kunden aufgrund der Problematik des Einsatzes öffentlicher Fördergelder enorm wichtig. Verkehrsbetriebe machen in der Regel keinen Gewinn und geraten zusätzlich aufgrund von Liberalisierungstendenzen des ÖPNV-Marktes und leeren öffentlichen Kassen unter Druck. Es werden dabei zunehmend neben den reinen Anschaffungskosten auch die Kosten der Softwarenutzung in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung einbezogen. Zu den Betriebskosten gehören Einarbeitungszeit, Fehlerquoten, Performance, Transaktionszeiten usw., die durch die Oberflächengestaltung wesentlich beeinflusst werden. Geeignete Protokolle des neuen BON können helfen, Änderungsbedarf zu erkennen und die Betriebkosten zu bewerten. [...]

Durchführbarkeitsstudie senen Projekten liefern daher keinen tragfähigen Vergleichsmaßstab. Selbst grobe prozentuale Anteile an der Gesamtentwicklung für einzelne Phasen z.B. bei DENERT (1992, S. 431) als Hilfsmittel genannt sind von IVU nicht lieferbar. An dieser Stelle sei bereits vorweg genommen, dass eine quantifizierte Bewertung zur Amortisation der beschriebenen Maßnahmen in Ermangelung konkreter Kennzahlen oder Anhaltspunkte nicht erstellt werden konnte. Viele Aspekte sind darüber hinaus ohnehin qualitativer Art und damit schwer zu bewerten. Im Folgenden werden daher relevante Aspekte für eine Projektdurchführung genannt und bewertet. DIN EN ISO 13407 (1997, S. 5) weist darauf hin, dass die vollen Nutzwirkungen einer benutzerorientierten Gestaltung nur über den kompletten Lebenszyklus des Produktes bestimmt werden kann. Allein die Entwicklungszeit zu berücksichtigen wäre daher nicht zielführend. Tabelle 7-1 listet verschiedene Kosten/Nutzen-Aspekte für das Projekt auf, bewertet sie für IVU und den Kunden (↑: Kosten/Nutzen steigt, ↓: Kosten/Nutzen fällt, ↔: Neutral) und ordnet sie den Phasen des Softwarelebenszyklus zu. Die Tabelle lässt deutlich erkennen, dass in den ersten Phasen des Lebenszyklus (Entwurf, Implementierung) die wesentlichen Kosten für IVU anfallen, während in den späteren Projektphasen und unter Berücksichtigung langfristiger Ziele der Nutzen einer Umstellung überwiegt. Wichtig ist, dass der Kunde, mit Ausnahme der Kosten für eine vermehrte Partizipation, nur Nutzen verzeichnen kann. Das bereits gebildete Benutzerforum zeigt das Interesse und die Möglichkeiten der Kunden an der Mitgestaltung des BON. Generell sei noch vermerkt, dass die eingesetzten Verfahren keinen methodischen Aufwand erzeugen, der nicht ohnehin für eine angemessene Softwareentwicklung und projektbeleitende Qualitätssicherung benötigt würde. Es ist davon auszugehen, dass sich die erhöhte Entwicklungsinvestition über den gesamten Lebenszyklus des Systems lohnen wird, so dass die Umsetzung der beschriebenen Maßnahmen als insgesamt positiv bewertet wird. Die Partizipation der Benutzer hat durch den gesteigerten Kommunikationsaufwand und die komplexere Projektplanung wesentliche Auswirkungen auf die Projektorganisation: Der Entwicklungsverlauf ist aufwändiger und anfälliger für Störungen durch vermehrte Diskussionen, Kritikpunkte und Änderungen schon in frühen Projektphasen. Insgesamt steigen die Anforderungen an das Projektteam und an den Projektmanager. Direkt zurechenbarer Aufwand entstehen daher durch die Partizipation selbst, bei der Umstrukturierung von Arbeits- und Dokumentationsprozessen und der Schulung der Projektbeteiligten. Die intensive Zusammenarbeit mit Kunden kann aber durchaus positive Auswirkungen auf die Unternehmenskultur haben. [...]

Die frühzeitige Abschätzung des Entwicklungsaufwandes ist von zentraler Bedeutung, um die Wirtschaftlichkeit der Investition vor einer Entscheidung zu prüfen. In der Literatur werden verschiedene Softwaremetriken beschrieben, die Konzepte zur Klassifizierung von Produktanforderungen und deren Bewertung für eine Aufwandsabschätzung bereitstellen. Nach der Function Point Methode z.B. könnten die ermittelten Anwendungsfälle nach der Komplexität ihrer Dialoge klassifiziert und bewertet werden. Eine Abschätzung der Entwicklungszeit und der Kosten müsste dann auf bestehenden Daten basieren; diese sind jedoch nicht verfügbar. Methoden zur Kostenabschätzung sind bei IVU bisher nicht in dem Maße etabliert, dass sinnvoll auf Controlling-Daten zurückgegriffen werden könnte, um eine wirkliche Abschätzung der Kosten seriös vorzunehmen. Dieser Mangel an Transparenz resultiert vor allem aus zahlreichen gleichzeitig stattfindenden internen Maßnahmen, die eine generelle Verbesserung der Geschäftsaussichten und des Geschäftserfolges zum Ziel haben, verbunden mit verstärkter Reorganisation interner Strukturen. Die letzten Jahre sind stark durch problematische Altprojekte mit arbeitsintensiven Abschlussbemühungen gekennzeichnet. Daten aus abgeschlos- [...]

Arbeit zitieren:
Kolewa, Birgit April 2003: Entwicklung einer benutzerorientierten grafischen Oberfläche eines Betriebsleitsystems für den Öffentlichen Personennahverkehr, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Ergonomie, Java, ISO 9241, Evaluation, Prototyp

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren