Entwicklung eines Zuordnungsverfahrens für logistische Handlungsalternativen zu Wandlungstreibern bei produzierenden Unternehmen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Martin Riffelmacher
- Abgabedatum: Dezember 2002
- Umfang: 121 Seiten
- Dateigröße: 1,3 MB
- Note: 1,5
- Institution / Hochschule: Universität Stuttgart Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6569-8
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6569-8 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6569-8 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Riffelmacher, Martin Dezember 2002: Entwicklung eines Zuordnungsverfahrens für logistische Handlungsalternativen zu Wandlungstreibern bei produzierenden Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: reaktive Fabrikplanung, Turbulenz, Logistik, PPS, dynamische Märkte
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Diplomarbeit von Martin Riffelmacher
Zusammenfassung:
Die Turbulenz des Unternehmensumfeldes, die sich in ständig ändernden Anforderungen und Wünsche der Kunden bezüglich des zu erbringenden Leistungsumfangs ausdrückt, bildet das Ausgangsproblem der vorliegenden Arbeit.
In einem ersten Schritt sollen die Einflussgrößen, auch Wandlungstreiber genannt, die auf ein produzierendes Unternehmen einwirken identifiziert und katalogisiert werden.
Zu diesen Einflussgrößen sollen mögliche Handlungsalternativen der Unternehmen aufgezeigt werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Handlungsalternativen aus dem Bereich der Logistik, insbesondere auf Steuerungsverfahren.
Schließlich soll ein Bewertungsverfahren entwickelt werden, das am Beispiel der Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme die Eignung der Handlungsalternativen überprüft, auf bestimmte Einflüsse reagieren zu können. Es soll eine direkte Zuordnung von Einflussgrößen und Handlungsalternativen möglich sein.
Mithilfe dieses Bewertungsverfahrens soll dann die Auswahl des am besten geeigneten Steuerungsverfahrens bei verschiedenen Einflüssen auf die Produktion vorgenommen werden.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | I | |
| Abbildungsverzeichnis | III | |
| Abkürzungen | V | |
| Abstract | VI | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Zielsetzung und Aufbau der Arbeit | 1 |
| 1.2 | Vorgehensweise | 2 |
| 2. | Stand der Technik | 4 |
| 2.1 | Wandlungsfähige Unternehmen und geänderte Märkte | 4 |
| 2.2 | Aktuelle und geplante Forschungsvorhaben | 7 |
| 2.3 | Einflussgrößen und ausgewählte Handlungsalternativen | 10 |
| 2.3.1 | Einflussgrößen auf die Produktion | 10 |
| 2.3.2 | Vorstellung üblicher Steuerungsverfahren | 15 |
| 2.4 | Resümee | 21 |
| 3. | Einflussgrößen auf die Produktion und entsprechende Handlungsalternativen | 22 |
| 3.1 | Identifikation und Einteilung der Einflussgrößen | 22 |
| 3.1.1 | Auswahl der Einteilungsmethode | 24 |
| 3.1.2 | Einteilung nach Bereichen des Unternehmens | 26 |
| 3.2 | Allgemeine Handlungsalternativen | 34 |
| 3.2.1 | Bedeutung der Logistik im turbulenten Umfeld | 49 |
| 3.2.2 | Ausgewählte Handlungsalternativen im Bereich der Logistik | 50 |
| 4. | Zuordnung von Handlungsalternativen | 57 |
| 4.1 | Vergleich ausgewählter Steuerungsverfahren als Handlungsalternative | 59 |
| 4.2 | Zuordnung der Steuerungsverfahren zu den Einflüssen | 61 |
| 4.2.1 | Das Zuordnungsverfahren | 61 |
| 4.2.2 | Zuordnung | 63 |
| 4.2.3 | Interpretation der Ergebnisse | 70 |
| 4.3 | Praxisbeispiel | 74 |
| 5. | Zusammenfassung und Ausblick | 79 |
| 5.1 | Zusammenfassung | 79 |
| 5.2 | Ausblick | 81 |
| 6. | Literatur | 83 |
| 7. | Glossar | 88 |
| 8. | Eidesstattliche Versicherung | 93 |
| 9. | Anhang | 94 |
| 9.1 | Anhang 1: Einflussgrößen | 95 |
| 9.2 | Anhang 2: Handlungsalternativen | 100 |
| 9.3 | Anhang 3: Logistische Handlungsalternativen | 106 |
| 9.4 | Anhang 4: Zuordnung der Handlungsalternativen | 107 |
| 9.5 | Anhang 5: Zuordnungsverfahren als MS-Excel Programm | 121 |
Kapitel 3 Einflussgrößen auf die Produktion Vertrieb Der Vertrieb bearbeitet eingehende Aufträge, veranlasst deren Fertigung und liefert die gefertigten Produkte aus. Beim Auftragseingang kann es zu Schwankungen kommen, es können aber auch große Projekte anstehen, die in die Planung mit einbezogen werden müssen. Auf eine Veränderung der Auftragslage müssen die Kapazitäten möglichst kurzfristig angepasst werden. Diese Anpassung ist vergleichsweise einfach, wenn eine Veränderung des Auftragseinganges prognostiziert werden kann (saisonale Schwankungen oder längerfristige Trends). Im Gegensatz dazu stellen plötzliche und unerwartete Schwankungen, und Grossaufträge die Produktion nicht selten vor schwere Probleme. Unternehmen der variantenreichen Serienproduktion werden teilweise mit Änderungen der Absatzstückzahlen von ± 50% vom Jahres- und Monatsdurchschnitt konfrontiert. [Rei99] Stimmen die Plan- und Ist- Zahlen überein, sind also keine Kapazitätsanpassungen erforderlich, so ist das der einfachste Fall für ein produzierendes Unternehmen. Bild 3.3 zeigt verschiedene charakteristische Verlaufsmuster des Auftragseingangs: [...]
erforderlichen Güter [War84]. Werden zu viele Güter eingekauft, oder erfolgt die Bestellung zu früh, so entstehen zum Teil sehr hohe Lagerkosten, nicht zu vergessen die Kosten für gebundenes Kapital. Erfolgt die Bestellung zu spät, oder in zu geringem Umfang, so kann es zu Problemen, evtl. sogar zum Stillstand der Produktion kommen. Von großer Bedeutung für ein optimales Bestellwesen ist die Dispositionsart, der Zeitpunkt der Bestellung, die Bestellstrategie, die Bestellmenge und die Wiederbeschaffungszeit. Fehler bei der Wahl des Bestellungszeitpunktes und der Bestellmenge können wie oben beschrieben zu weiteren Problemen in Unternehmen führen. Werden die Güter aus dem Ausland mit einer anderen Währungseinheit besorgt, so sind neben den Waren- und Versandkosten auch noch Währungsschwankungen mit einzukalkulieren. Diese können zu einer Verteuerung, oder im günstigeren Fall auch zu Währungsgewinnen führen. Grossen Einfluss auf die Qualität und den Preis der bestellten Waren hat auch die Auswahl der Beschaffungsmöglichkeiten, sowie ein geeignetes Lieferantenmanagement, zu dem unter anderem auch die Lieferantenauswahl gehört. [...]
Kapitel 3 Einflussgrößen auf die Produktion Ähnlich wie bei den Maschinen kann auch bei Mitarbeitern von einer Normalleistung ausgegangen werden. Durch verschiedene Probleme wie Krankheit, höheres Alter oder Probleme im familiären Umfeld kann die Arbeitsleistung aber auch geringer ausfallen. Wegen Krankheit kann der Mitarbeiter auch absolut arbeitsunfähig sein und es kann zum „Totalausfall“ kommen. Auch individuelle Fehler der Mitarbeiter können sich negativ auf die Produktivität des Unternehmens auswirken. Durch Qualifikation kann die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter positiv beeinflusst werden. So werden sowohl häufige Fehlhandlungen minimiert als auch ihre Flexibilität gefördert so dass sie in anderen Arbeitsbereichen eingesetzt werden können. Diese kann durch geeignete Maßnahmen der Personalentwicklung gefördert und verbessert werden. Genau wie bei den Maschinen kann es auch bei Werkzeugen und Hilfsstoffen zu einem Ausfall oder verminderter Einsatzfähigkeit kommen. Als Beispiele wären ein Werkzeugbruch, oder schlecht geschliffene Bohrer zu nennen. Schlechte Qualität der Hilfsstoffe macht diese nur bedingt oder nicht einsetzbar. Oft sind jedoch Qualitätsprobleme bei Hilfsstoffen weniger kritisch als bei dem Hauptmaterial. Diese Einflüsse werden jedoch unter dem Punkt Zulieferer noch eingehender behandelt. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832465698
Arbeit zitieren:
Riffelmacher, Martin Dezember 2002: Entwicklung eines Zuordnungsverfahrens für logistische Handlungsalternativen zu Wandlungstreibern bei produzierenden Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
reaktive Fabrikplanung, Turbulenz, Logistik, PPS, dynamische Märkte



