Entwicklung eines Werkzeuges zur Unterstützung sprachtherapeutischer Praxen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Folke Polzer
- Abgabedatum: März 1997
- Umfang: 229 Seiten
- Dateigröße: 20,9 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Technische Universität Dortmund Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-1174-9
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-1174-9 P - ISBN (CD) :978-3-8324-1174-9 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Polzer, Folke März 1997: Entwicklung eines Werkzeuges zur Unterstützung sprachtherapeutischer Praxen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Lebenszyklus, Sprachheilpädagogik, Benutzeroberfläche, Logopädie
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Diplomarbeit von Folke Polzer
Einleitung:
Gegenstand der Diplomarbeit ist die Entwicklung eines Werkzeuges für sprachtherapeutische Praxen. Ziel des Werkzeuges ist die Unterstützung der in logopädischen Praxen durchzuführenden Untersuchungen sowie der begleitenden administrativen Aufgaben. Ein besonderer Aspekt bei der Entwicklung des Werkzeuges ist die Gestaltung einer graphischen Benutzeroberfläche. Eine Oberfläche, die auch ungeübten Computeranwendern eine schnelle Einarbeitung in das System sowie sicheres Arbeiten ermöglicht. Dazu ist es erforderlich, die einzelnen Anwendungen, die durch das Programm zur Verfügung gestellt werden, derart in das Programm einzufügen, daß der Anwender jederzeit in der Lage ist, sich über den aktuellen Programmzustand zu informieren.
Voraussetzung zur Problemlösung ist die Verknüpfung der Kenntnisse über die Abläufe in sprachtherapeutischen Praxen und der Lösungserarbeitung aus Sicht der Informatik. Es ist die Frage zu beantworten, wie eine Benutzeroberfläche zu gestalten ist, die den verschiedenen Mitarbeitern einer logopädischen Praxis ein sicheres und schnelles Arbeiten ermöglicht und welche Konsequenzen daraus für den Programmaufbau entstehen. Zudem ist zu überprüfen, wie Untersuchungen, an denen der Patient direkt beteiligt ist, mit Hilfe des Computers unterstützt werden können.
Ziel der Diplomarbeit ist es zudem, "Demosthenes" mit einer neuen Entwicklungsumgebung zu erstellen. Hier ist die Frage zu klären, wie neue Entwicklungskonzepte mit den klassischen Entwicklungsmethoden zu verbinden sind.
Gang der Untersuchung:
- Kapitel 2 gibt einen Überblick über die Aufgaben und Ziele sprachtherapeutischer Praxen. Weiterhin wird ein Einblick gegeben, welcher Behandlungsbedarf vorliegt und welche Entwicklung zu erwarten ist.
- Kapitel 3 beschreibt, in welcher Weise bisher in logopädischen Praxen gearbeitet wird. Anhand eines Patienten werden die Arbeitsabläufe von der Anmeldung bis zur Beendigung der Behandlung dargestellt. Weiterhin wird untersucht, welche Vorkenntnisse der Computerbenutzung gegeben sind.
- Kapitel 4 stellt bisherige Anwendungen für den Einsatz in logopädischen Praxen vor.
- Kapitel 5 dient der Erarbeitung des Diplomarbeitsthemas aus der Vielfalt der gesamt vorhandenen und zu lösenden Aufgaben.
- Kapitel 6 beschreibt, in welcher Form die Softwareerstellung durchgeführt wurde. Dazu wird der durchlaufene schematische Entwicklungsprozeß erörtert. Es wird weiterhin auf das zugrundeliegende Betriebssystem und die Entwicklungsumgebung eingegangen.
- Kapitel 7 beschreibt Lösungen, die für die wichtigsten Probleme der Programmerstellung erarbeitet wurden. Zu diesen Problemen gehört vor allem die Gestaltung der Fensterhierarchie und der Objektstruktur. Aufgrund der gewählten Entwicklungsumgebung wird erst die Fensterhierarchie entwickelt. Anschließend wird geprüft, wie die entstandenen Objekte ergänzt werden müssen, um die Anforderungen der objektorientierten Entwicklung zu erfüllen. Ein weiterer wichtiger Punkt dieses Kapitels ist die Erarbeitung der Benutzeroberfläche. Ferner werden eine Reihe von Detaillösungen angesprochen.
- Kapitel 8 dient dazu, den Ablauf der Entwicklung von "Demosthenes" im Nachhinein zu betrachten.
- Kapitel 9 zeigt auf, welche Entwicklungsmöglichkeiten das Gebiet der Sprachtherapie aus Sicht der Informatik bietet. Es werden einige Ideen vorgestellt, die bisher nicht realisiert werden konnten.
- Kapitel 10 informiert über die Bestandteile der Diplomarbeit.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Vorwort und Inhaltsübersicht | 5 |
| 1.1 | Inhaltsübersicht | 5 |
| 1.2 | Gliederung der Arbeit | 6 |
| 1.3 | Begriffserläuterungen | 7 |
| 2. | Einleitung | 8 |
| 3. | Darstellung der aktuellen Situation logopädischer Praxen | 10 |
| 3.1 | Praxisformen und Personalstrukturen | 10 |
| 3.2 | Aktuelle Arbeitstechniken | 11 |
| 3.2.1 | Arbeitstechniken und Arbeitsmittel für Untersuchung und Therapie | 11 |
| 3.2.2 | Arbeitstechniken und Arbeitsmittel der administrativen Aufgaben | 12 |
| 3.2.3 | Vorkenntnisse der Computeranwendung | 12 |
| 3.3 | Darstellung der Arbeitsabläufe | 13 |
| 4. | Bisherige Anwendungen | 16 |
| 4.1 | Living Books/Lebende Bücher | 16 |
| 4.2 | Audiolog | 17 |
| 4.3 | Cogpak | 18 |
| 5. | Anforderungsdefinition | 19 |
| 6. | Durchführung der Programm-Erstellung | 20 |
| 6.1 | Entwicklungsprozeß | 20 |
| 6.2 | Arbeitsumgebung | 27 |
| 6.3 | Entwicklungsumgebung | 27 |
| 6.3.1 | Begriffsbildung zum Thema Klassen | 28 |
| 6.3.2 | Grundlagen von Delphi | 28 |
| 7. | Problemstellungen und Lösungen bei der Programmentwicklung | 31 |
| 7.1 | Hauptanforderung an den zu entwickelnden Prototypen | 31 |
| 7.2 | Gliederung und Begrenzung der zu integrierenden Funktionen | 31 |
| 7.3 | Grundlegende Arbeitsfolge bei der Entwicklung von "Demosthenes" | 32 |
| 7.4 | Entwicklung der Fensterhierarchie zur Einschränkung der sichtbaren Fenster | 32 |
| 7.4.1 | Einschränkung der Fenstertiefe und Anzahl sichtbarer Fenster | 33 |
| 7.4.2 | Probleme und Ausnahmen der Einschränkungen | 37 |
| 7.5 | Entwicklung der Klassenstruktur | 39 |
| 7.5.1 | Mögliche Objektstrukturen bei der Realisierung abweichend von der durchgeführten Implementierung | 41 |
| 7.5.2 | Vervollständigung der Objektstruktur | 42 |
| 7.5.3 | Realisierung des Datenbankzugriffs | 44 |
| 7.5.4 | Betrachtung der implementierten Lösung | 47 |
| 7.5.5 | Problem der Objektgrößen | 48 |
| 7.6 | Gestaltung der Benutzeroberfläche | 48 |
| 7.6.1 | Vorgehensweise bei der Entwicklung | 49 |
| 7.6.2 | Allgemeine Voraussetzungen und Vorgaben der Oberflächengestaltung | 49 |
| 7.6.3 | Standardfunktionen auf Wunsch | 52 |
| 7.6.4 | Steuerungsfunktionen für das Programm | 54 |
| 7.6.5 | Gestaltung der Aufrufe für Funktionen einer Anwendung | 61 |
| 7.6.6 | Unterstützung der Aussagekraft von Schaltern | 63 |
| 7.6.7 | Anmerkungen zur realisierten Lösung | 64 |
| 7.6.8 | Fenstergestaltung mit Hilfe von Groupboxen | 64 |
| 7.6.9 | Gestaltung der Schutzmechanismen und Nutzungsrechte | 65 |
| 7.7 | Verbesserungen der Untersuchungsmethoden | 66 |
| 7.8 | Ergebniserfassung | 70 |
| 7.8.1 | Bisher verwendete Unterlagen und Erfassung der Daten | 70 |
| 7.8.2 | Anforderungen an die zu gestaltende Ergebniserfassung | 70 |
| 7.8.3 | Ergebniserfassung von "Demosthenes" | 71 |
| 7.8.4 | Probleme und Lösungen | 74 |
| 7.8.5 | Vergleich der traditionellen Ergebniserfassung und der durch "Demosthenes" zur Verfügung gestellten Form | 74 |
| 7.9 | Aufbau des Informationssystems Logis | 75 |
| 7.9.1 | Warum ein Informationssystem benötigt wird | 75 |
| 7.9.2 | Ansprüche an das Informationssystem | 76 |
| 7.9.3 | Realisierung | 76 |
| 7.10 | Verschiedene Darstellungsprobleme | 77 |
| 7.10.1 | Problem der Beziehung Fenstergröße und Bildauflösung | 77 |
| 7.10.2 | Probleme bei der Darstellung der Testbilder | 77 |
| 7.11 | Spezielle Detailprobleme | 78 |
| 7.11.1 | Die Speicherung von Daten | 78 |
| 7.11.2 | Die Möglichkeit der Nutzung von Testpatienten | 79 |
| 7.11.3 | Information des Programmnutzers über besondere Patientenmerkmale | 80 |
| 8. | Rückblick | 82 |
| 9. | Ausblick | 84 |
| 10. | Umfang der Diplomarbeit | 86 |
| 11. | Anhang | 87 |
| 11.1 | Untersuchungsmaterialien | 87 |
| 11.2 | Literaturverzeichnis | 92 |
| 11.3 | Abbildungsverzeichnis | 94 |
| 11.4 | Anbieterverzeichnis | 95 |
| 11.5 | Fachbegriffe | 96 |
| 11.6 | Index | 97 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832411749
Arbeit zitieren:
Polzer, Folke März 1997: Entwicklung eines Werkzeuges zur Unterstützung sprachtherapeutischer Praxen, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Lebenszyklus, Sprachheilpädagogik, Benutzeroberfläche, Logopädie



