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Entwicklung einer Unternehmens- und Innovationsprojekttypologie zur flexiblen Ableitung der Gestalt von Innovationsprozessen

Entwicklung einer Unternehmens- und Innovationsprojekttypologie zur flexiblen Ableitung der Gestalt von Innovationsprozessen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Frank Ulrich Mietzner
  • Abgabedatum: August 2001
  • Umfang: 151 Seiten
  • Dateigröße: 7,4 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4998-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4998-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4998-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Mietzner, Frank Ulrich August 2001: Entwicklung einer Unternehmens- und Innovationsprojekttypologie zur flexiblen Ableitung der Gestalt von Innovationsprozessen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Innovationsprozeß, Produktinnovation, Innovationsmanagement, Neuprodukt, Innovation

Diplomarbeit von Frank Ulrich Mietzner

Einleitung:

Die Schaffung innovativer Produkte ist zunehmend schwieriger geworden: Einerseits hat sich die Dauer des Marktzyklus eines Produktes verkürzt, so daß weniger Zeit für die Amortisation der Entwicklungskosten zur Verfügung steht. Andererseits besteht die Tendenz, daß den Wünschen der Nachfrager bei der Konzeption neuer Produkte in immer höheren Maße Gehör geschenkt werden muß. Erschwerend kommt hinzu, daß technische Produkte immer komplexer werden und daß die Innovationshöhe der Produkte tendenziell steigt.

Daher ist es geboten, die Effizienz und Effektivität bei der Generierung und Umsetzung von Innovationen zu steigern. Es hat sich aber erwiesen, daß die ausschließliche Ableitung der Gestalt des Innovationsprozesses aus erfolgreichen Prozessen der Vergangenheit genauso wenig eine Erfolgsgarantie bieten kann wie der Versuch, undifferenziert bestimmte Strategie- oder Innovationskonzepte anzuwenden. Die beste Vorgehensweise besteht vielmehr darin, die Gestalt des Innovationsprozesses gezielt in Abhängigkeit von den wichtigsten Einflußfaktoren zu schaffen. Wie diese Forderung in der Praxis umgesetzt werden sollte, ist der Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Diplomarbeit.

Gang der Untersuchung:

In Kap. 2 erfolgt zunächst eine Darstellung der Grundlagen des Innovationsmanagements. Es werden die Gebiete der Produktpolitik, des Innovationsmanagements, des Technologiemanagements, des Controllings sowie des Wissensmanagements erläutert und gegeneinander abgegrenzt.

In Kap. 3 werden die 35 wichtigsten Methoden (im Sinne von Teilaktivitäten), die im Rahmen von Innovationsprozessen zum Einsatz gelangen, in ihrer Vorgehensweise einzeln vorgestellt. Zugleich erfolgt ihre Zuordnung zu den verschiedenen grundlegenden Phasen des Innovationsprozesses, bestehend aus der strategischen Phase Analyse des betrieblichen Innovationsbedarfs sowie den operativen Phasen Ideengenerierung, Ideenbewertung und -auswahl, Ideenverwirklichung, Controlling und Wissensmanagement.

Das Ziel des Kap. 4 ist es, ein Referenzmodell aufzustellen, aus dem die spezielle Gestalt des Innovationsprozesses ableitbar ist. Dazu werden zunächst die beiden wichtigsten Einflußfaktoren auf die Gestalt von Innovationsprozessen identifiziert: Dies sind die Unternehmensmerkmale und die Innovationsprojektmerkmale. Sodann werden fünf idealtypische Konstellationen von Unternehmens- und Innovationsprojektmerkmalen (im Sinne von besonders erfolgversprechenden Merkmalskombinationen) ermittelt. Es handelt sich dabei um die Konstellationen Hersteller einfacher Konsumgüter, Hersteller komplexer Konsumgüter in etablierten Industrien, Hersteller komplexer Konsumgüter in jungen Industrien, Systemlieferant und Serienmaschinenbau, Anlagenbau und Sondermaschinenbau.

Anschließend wird für jede einzelne der fünf idealtypischen Konstellationen bewertet, welche der insgesamt 35 Methoden aus Kap. 3 jeweils sinnvoll einsetzbar sind. Aus dieser Betrachtungsweise resultiert jeweils die Gestalt des zugehörigen Innovationsprozesses. Zur Validierung der getroffenen Aussagen erfolgt in Kap. 5 abschließend die Betrachtung von fünf Fallbeispielen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit 4
2. Grundlagen des Innovationsmanagements 7
2.1 Produktpolitik und Produktinnovation 7
2.1.1 Zum Verhältnis von Unternehmenszielen und Produktinnovationen 7
2.1.2 Entscheidungssituationen der Produktpolitik 8
2.1.3 Marktforschung versus Forschung und Entwicklung 9
2.1.4 Grenzen der Marktforschung 11
2.2 Abgrenzung der Begriffe Innovationsmanagement, Technologiemanagement, Forschungs- und Entwicklungsmanagement 12
2.3 Grundzüge des Innovationsmanagements 14
2.3.1 Zum Begriff der Innovation 14
2.3.2 Aufgaben des Innovationsmanagements 15
2.3.3 Zur Messung des Innovationserfolges 16
2.3.3.1 Technischer versus wirtschaftlicher Erfolg 16
2.3.3.2 Die Produktinnovationsrate 17
2.4 Grundzüge des Technologiemanagements 18
2.4.1 Unterscheidung von Technik und Technologie 18
2.4.2 Aufgaben des Technologiemanagements 18
2.4.2.1 Strategische Aufgaben 19
2.4.2.2 Operative Aufgaben 20
2.4.3 Methoden und Hilfsmittel 21
2.4.3.1 Beschreibung von Technologien 21
2.4.3.2 Modelle zur Beschreibung der technologischen Entwicklung 23
2.4.3.3 Modelle zur technologieorientierten strategischen Planung 25
2.5 Zum Controlling von Innovationsprozessen 28
2.6 Zum Wissensmanagement im Innovationsprozeß 31
2.6.1 Zielsetzung des Wissensmanagements 31
2.6.2 Aktivitäten des Wissensmanagements 32
2.7 Zwischenfazit des zweiten Kapitels 37
3. Ermittlung und Untersuchung der Teilaktivitäten von Innovationsprozessen 38
3.1 Übersicht 38
3.1.1 Zur Problematik der Phasenmodelle 38
3.1.2 Zur weiteren Vorgehensweise 40
3.2 Phasen des Innovationsprozesses 42
3.2.1 Phase 1: Analyse des betrieblichen Innovationsbedarfs 42
3.2.1.1 Zielsetzung 42
3.2.1.2 Analyse des Absatzmarktes 43
3.2.1.3 Analyse der Konkurrenz 44
3.2.1.4 Analyse des eigenen Unternehmens 46
3.2.1.5 Analyse der technologischen Entwicklung 47
3.2.1.6 Methoden der Phase 1 48
3.2.2 Phase 2: Ideenfindung 56
3.2.2.1 Zielsetzung 56
3.2.2.2 Methoden der Phase 2 57
3.2.3 Phase 3: Ideenbewertung und -auswahl 61
3.2.3.1 Zielsetzung 61
3.2.3.2 Methoden der Phase 3 63
3.2.4 Phase 4: Ideenverwirklichung 67
3.2.4.1 Zielsetzung 67
3.2.4.2 Methoden der Phase 4 67
3.2.5 Phase 5: Controlling und Wissensmanagement 72
3.2.5.1 Zielsetzung 72
3.2.5.2 Methoden der Phase 5 72
3.3 Zwischenfazit des dritten Kapitels 74
4. Entwicklung eines Modells zur Ableitung der Gestalt von Innovationsprozessen 75
4.1 Darstellung der Vorgehensweise 75
4.2 Die Einflußparameter 76
4.3 Die Unternehmenstypologie 78
4.3.1 Übersicht 78
4.3.2 Unternehmensmerkmale und deren Einfluß auf den Innovationsprozeß 78
4.3.2.1 Unternehmensgröße 78
4.3.2.2 Branchenzugehörigkeit 79
4.3.2.3 Fertigungstyp 79
4.3.2.4 Wettbewerbsstrategie 80
4.3.2.5 Technologieorientierung 81
4.4 Die Projekttypologie 83
4.4.1 Übersicht 83
4.4.2 Projektmerkmale und deren Einfluß auf den Innovationsprozeß 83
4.4.2.1 Innovationshöhe 83
4.4.2.2 Anstoß zur Innovation 84
4.4.2.3 Zentralisierungsgrad 85
4.4.2.4 Charakter der Innovation 86
4.4.2.5 Art der Innovation 87
4.5 Das Referenzmodell 88
4.5.1 Zum Zusammenhang zwischen den Unternehmens- und Projekttypologien 88
4.5.2 Idealtypische Konstellationen von Unternehmens- und Projektmerkmalen und dazu gehörende Innovationsprozesse 91
4.5.2.1 Konstellation I: Hersteller einfacher Konsumgüter 91
4.5.2.2 Konstellation II: Hersteller komplexer Konsumgüter in etablierten Industrien 96
4.5.2.3 Konstellation III: Hersteller komplexer Konsumgüter in jungen Industrien 101
4.5.2.4 Konstellation IV: Systemlieferant und Serienmaschinenbau 107
4.5.2.5 Konstellation V: Anlagenbau und Sondermaschinenbau 113
4.5.3 Übersicht zu den Einsatzmöglichkeiten der Methoden 119
4.6 Zwischenfazit des vierten Kapitels 121
5. Validierung der Ergebnisse anhand von Fallbeispielen 122
5.1 Fallbeispiel zu „Hersteller komplexer Konsumgüter in etablierten Industrien“ 122
5.2 Fallbeispiele zu „Hersteller komplexer Konsumgüter in jungen Industrien“ 124
5.3 Fallbeispiel zu „Systemlieferant und Serienmaschinenbau“ 126
5.4 Fallbeispiel zu „Anlagenbau und Sondermaschinenbau“ 127
6. Zusammenfassung und Ausblick 129
7. Literaturverzeichnis 132
8. Anhang: Weiterführende Literatur zu den Methoden 139

Arbeit zitieren:
Mietzner, Frank Ulrich August 2001: Entwicklung einer Unternehmens- und Innovationsprojekttypologie zur flexiblen Ableitung der Gestalt von Innovationsprozessen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Innovationsprozeß, Produktinnovation, Innovationsmanagement, Neuprodukt, Innovation

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