Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Entwicklung einer Strategie zur Kundenorientierung im Deutschen Jugendherbergsverband auf der Grundlage von Kundenbefragung im Jugendgästehaus Aasee

Entwicklung einer Strategie zur Kundenorientierung im Deutschen Jugendherbergsverband auf der Grundlage von Kundenbefragung im Jugendgästehaus Aasee
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Andrea Südmeyer
  • Abgabedatum: März 2002
  • Umfang: 182 Seiten
  • Dateigröße: 1,0 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Münster Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5887-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5887-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5887-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Südmeyer, Andrea März 2002: Entwicklung einer Strategie zur Kundenorientierung im Deutschen Jugendherbergsverband auf der Grundlage von Kundenbefragung im Jugendgästehaus Aasee, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kundenorientierung, Marketing, Dienstleistungsmanagement, Management, Operative Konzeption

Diplomarbeit von Andrea Südmeyer

Einleitung:

In fast allen Unternehmensbranchen tauchen die Schlagwörter Kundenzufriedenheit, Kundenorientierung, Kundenbindung und -treue auf und sollen in die Praxis umgesetzt werden. Besonders im Dienstleistungssektor, wo stets ein direkter Kundenkontakt stattfindet, sind diese Themen von wesentlicher Bedeutung. Aufgrund von zahlreichen Untersuchungen wird angenommen, daß Kundenzufriedenheit den Unternehmenserfolg sichert und steigert, treue Kunden wertvoller und gewinnbringender sind als Neukunden.

Kundenorientierung als ganzheitlicher Managementprozeß und Führungsphilosophie bedeutet, die Bedürfnisse der Kunden zu kennen und das gesamte Unternehmen so zu planen, damit die Erwartungen und Wünsche der Kunden erfüllt werden können. Hierzu müssen im strategischen Management umfangreiche Maßnahmen verankert sein (u.a. im Marketingbereich, wie z.B. Messungen, Konzepte), wobei Kundenbedürfnisse analysiert, Produkte und Prozesse optimiert und daraus resultierend Organisationsstrukturen neu überdacht werden.

Wichtig für einen modernen Dienstleistungsanbieter ist eine schnelle Reaktion auf Trends, Lebens- und Freizeitstile, um diese in das Unternehmen zu integrieren und somit den Anforderungen der Kunden jederzeit gerecht zu werden.

Das Deutsche Jugendherbergswerk zeigt sich seit einigen Jahren als ein solches modernes Dienstleistungsunternehmen und ist schon längst nicht mehr mit Schlafsälen, Hagebuttentee und Spüldienst in Verbindung zu bringen. Viele Einrichtungen wurden renoviert, mit höherem Komfort ausgestattet und bieten zahlreiche Freizeitaktivitäten, so daß die Häuser mit anderen Anbietern aus der Tourismusbranche konkurrenzfähig sind. Der Umstrukturierungsprozeß ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Innerhalb dieser Arbeit wurde daher neben zahlreichen theoretischen und praxisorientierten Denkanstößen und Vorschlägen eine Strategie zur Kundenorientierung entwickelt, um die Kundenzufriedenheit innerhalb des DJHs zu fördern und ein verbessertes Image zu unterstützen. Die Strategie als ein langfristiger Managementprozeß soll im Unternehmen verankert sein und von allen Mitarbeitern gelebt werden. Den Kommunikationsinstrumenten ein besonders hoher Stellenwert beigemessen wird.

Gang der Untersuchung:

Im theoretischen Teil dieser Arbeit werden grundlegende Begriffe erklärt, Meßmethoden der Dienstleistungsqualität, Modelle aus der Kundenzufriedenheitsforschung aufgezeigt. In Form von Maßnahmenkatalogen werden zahlreiche Lösungsvorschläge gemacht. Der praktische Teil zeigt die Auswertung einer subjektiven Kundenzufriedenheitsbefragung in einem Jugendgästehaus. Anhand der daraus resultierenden Ergebnisse wurden Verbesserungsvorschläge, Standards für betriebliche Abläufe und in einem weiteren Schritt die Strategie für das gesamte DJH entwickelt, die möglicherweise auch in anderen Unternehmen einsetzbar ist.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis II
Tabellenverzeichnis III
Vorwort 1
Einleitung 3
Teil A
1. Die Bedeutung des Marketing im Dienstleistungsunternehmen 6
1.1 Definition und Begriffe 6
1.1.1 Marketing 6
1.1.2 Dienstleistung 9
1.1.3 Dienstleistungsmarketing 14
1.2 Strategische Ebene und operative Maßnahmen 15
1.2.1 Erläuterung der „5 P's“ 17
1.2.2 Vorstellen der Kommunikationsinstrumente 19
1.3 Tourismus- und Erlebnismarketing als Beispiel 20
2. Die Bedeutung der Kundenzufriedenheit im Dienstleistungsunternehmen 24
2.1 Kundenzufriedenheit 24
2.1.1 Begriff und Definition 24
2.1.2 Zusammenhänge der Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und Kundenorientierung 27
2.1.3 Begriff, Dimensionen und Ansätze der Dienstleistungsqualität 29
2.1.4 Interne und externe Kundenzufriedenheit 32
2.1.5 Einfluß kritischer Ereignisse 34
2.2 Trends, Lebens- und Freizeitstile als Voraussetzung für Kunden(un)zufriedenheit 37
3. Anforderungen an kundenorientierte Dienstleistungsunternehmen 42
3.1 Bedeutung der Kundenerwartungen und Kundenbedürfnisse 42
3.2 Messung der Kundenzufriedenheit 45
3.2.1 Objektive Messverfahren 47
3.2.2 Subjektive Messverfahren 48
Teil B
4. Ermittlung der Kundenzufriedenheit und Maßnahmen zur Verbesserung im Jugendgästehaus am Aasee mittels Fragebogeneinsatz 51
4.1 Vorstellen des Jugendgästehauses 51
4.2 Einsatz des Fragebogens 53
4.3 Ergebnisdarstellung und Einzelmaßnahmen zur Verbesserung im Jugendgästehaus 56
4.3.1 Aufenthaltsdauer 57
4.3.2 Kontaktaufnahme 59
4.3.3 Demographische Angaben 61
4.3.4 Attraktivität der Unternehmungsmöglichkeiten 65
4.3.5 Ausstattung, Komfort, Sauberkeit des Hauses 66
4.3.6 Preis-Leistungs-Verhältnis 71
4.3.7 Mahlzeitenangebot 72
4.3.8 Mitarbeiterfreundlichkeit 77
4.3.9 Grad der allgemeinen Zufriedenheit 79
4.4 Steigerung der Dienstleistungsqualität im Jugendgästehaus 84
4.5 Maßnahmenkatalog für das Jugendgästehaus 88
5. Konzeption einer Kundenorientierungsstrategie für das Deutsche Jugendherbergswerk 98
5.1 Vorstellen des Deutschen Jugendherbergswerkes 98
5.2 Stärken-Schwächen-Profil 101
5.3 Ergänzende Meßmethoden der Dienstleistungsqualität 104
5.3.1 Fishbone-Ansatz 104
5.3.2 Quality Function Deployment 104
5.4 Strategie zur Kundenorientierung 106
5.4.1 Vorstellen des Schaubildes 109
5.4.2 Total Quality Management 110
5.4.3 Servicemanagement und Servicequalität 113
5.4.4 Kundenbindungsmanagement 116
5.4.5 Internes Marketing 119
5.4.6 Innovationsmanagement 121
5.4.7 Beschwerdemanagement 122
5.5 Implementierung der Strategie durch eine kundenorientierte Unternehmenskultur, Organisationsstruktur, Managementsystem und Prozessgestaltung 125
5.6 Controlling 130
5.7 Maßnahmenkatalog für das Deutsche Jugendherbergswerk 133
6. Zusammenfassung 154
7. Literaturverzeichnis 156
8. Anhang
Fragebogen für das Jugendgästehaus
Stärken-Schwächen-Analyse

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die Fragen nach den Unternehmungsmöglichkeiten im Haus und der Stadt wurde im ersten Fall zu 84,4% mit „ja“ beantwortet (wobei sich 5 Personen der Antwort enthielten), nur 12,3% waren gegenteiliger Meinung. 92,2% der Befragten sind mit den Unternehmungsmöglichkeiten in Münster zufrieden, nur 3,9% (6 Personen) waren es nicht. Zu dieser Frage machten weitere 6 Personen keine Angaben. Ziel ist ein abwechslungsreiches Angebot für die Kunden, um nachhaltige Kundenzufriedenheit und -bindung hervorzurufen. Auch hier finden die Leistungsund Kommunikationsinstrumente ihren Einsatz. Die Unternehmungsmöglichkeiten gehören als Zusatz der Gesamtleistung des Hauses an, und können nach Bedarf verbessert, modifiziert und differenziert werden. Folgende Verbesserungsvorschläge wurden innerhalb der Befragung gemacht: [...]

Gästegruppen zu orientieren und Angebote zielgruppenorientiert zu vermarkten, doch diese Zielgruppen gilt es im JGH einzuschränken. Bei der Festlegung können Angebote so gestaltet werden, daß Stammgäste entweder einen häufigeren Aufenthalt in Anspruch nehmen oder durch Mund-zu-Mund-Propaganda neue Gäste anziehen. Anstrengende Marketingaufwendungen entfallen dabei ebenso wie eine Kundenakquise. Nach Bober kostet es ein Unternehmen fünf Mal so viel, neue oder abgewanderte Kunden zu gewinnen bzw. zurückzuholen, als einen schon bestehenden Kunden zu halten, der Unternehmensumsätze sichert.165 Durch den geplanten Umbau kann die Idee in Erwägung gezogen werden, sich in der Nebensaison auf Tagungen, Seminare und Schulklassen zu spezialisieren, in der Hauptsaison auf Familien, Behindertengruppen und Einzelreisende, wobei eine konstante Bettenauslastung gewährleistet sein muß. Stammkunden aus der näheren Umgebung (wie z.B. die LVM) ist weiterhin Aufmerksamkeit entgegenzubringen, indem sie stets über aktuelle Geschehnisse im und über das Haus informiert werden, um ein persönliches Verhältnis aufzubauen. Ihr Abwandern ist zu beachten, da z.B. Firmenkunden nach abgeschlossenen Projekten und Feriengäste aufgrund neuer Wunschgebiete nicht in absehbarer Zeit das Haus erneut aufsuchen. Hier muß überlegt werden, wie die Gäste entweder an das Haus gebunden, oder wie viele Gäste pro Monat und Jahr durch neue ersetzt werden müssen, um das Haus zu füllen. Der Aufbau einer Kundenkartei, die alle mit dem Jugendgästehaus in Kontakt getretenen Personen systematisch und differenziert erfaßt, kann relevante Informationen und Besonderheiten auflisten und für eine weitere Interaktion sowie eine an den Gästen orientierte Ausgestaltung des Leistungsangebotes nützlich sein. Kennt der Dienstleistungsanbieter die Wünsche seiner Kunden, können diese zufriedengestellt und noch ausgiebiger an das Unternehmen gebunden werden. Die Daten sind neben Umsatz- und Übernachtungszahlen eine optimale Quelle für die Primär- und Sekundärforschung im Marketingbereich. Werbemaßnahmen sind kundenspezifisch einsetzbar.166 [...]

Alter von 16-27 Jahren, 3,2% waren 28-30-jährig, 11% zwischen 31 und 40 Jahren, 14,3% zwischen 41 und 50 Jahren und nur 6,5% über 51 Jahre. Ziele sind eine Kundensegmentierung, die Bindung von Stammkunden / Mitgliedern an das Jugendgästehaus und eine längere Verweildauer. Für das Anlegen einer Kundenkartei und Erfassen einer Statistik sind die soziodemographischen und psychographischen Daten der Kunden von Bedeutung, die für das Festlegen der Zielgruppe und Werbemaßnahmen weitere Verwendung finden.162 Die Angaben zum Geschlecht sind nicht von hoher Relevanz, können jedoch bei der Entscheidung helfen, ein auf die dementsprechende Gruppe entwickeltes Programm anzubieten - so z.B. das schon eingeführte „WellnessWochenende für Frauen“ oder z.B. ein „Single-Wochenende für Männer über 30 mit anschließender Kneipentour.“ Der Anteil der Gäste aus anderen Nationen im Haus ist ausschlaggebend für eine überregionale Werbung und wird im Zuge der Europäisierung und Globalisierung immer wichtiger. Daten ausländischer Gäste werden in eine eigens dafür vorgesehene Kundendatei aufgenommen und in zeitlichen Abständen über Angebote und Veranstaltungen im Haus oder der Stadt informiert. Die Altersangaben müssen bei der Zielgruppendefinierung Berücksichtigung finden. Es können Diskrepanzen entstehen, wenn gleichzeitig Schulklassen mit niedriger Altersstufe und ältere Seminarteilnehmer im Haus sind, da unterschiedliche Gäste ebenso unterschiedliche Ansprüche stellen. Wäre das Haus auf alle denkbaren Zielgruppen ausgerichtet, müßte stets ein Kompromiß hinsichtlich der Dienstleistungsausführung gefunden werden. Die Definierung einer Kundensegmentierung ist vorteilhaft, um eine an den Bedürfnissen einer bestimmten Zielgruppe ausgerichtete 100%ige Dienstleistung zu offerieren, statt allen bestehenden Gruppen einen Teil des Angebotes zu bieten. Zunächst müssen vom Management die Fragen beantwortet werden, ob in den zu bildenden Segmenten ein interessantes Marktvolumen besteht und ob sich das Jugendgästehaus dadurch von der Konkurrenz in Münster abheben kann.163 Innerhalb einer „Untersegmentierung“164 können eine geringe Gästetreue, höherer Preisdruck und eine Profillosigkeit entstehen. Es ist zwar ein Ziel des DJH, Erwartungen an [...]

Arbeit zitieren:
Südmeyer, Andrea März 2002: Entwicklung einer Strategie zur Kundenorientierung im Deutschen Jugendherbergsverband auf der Grundlage von Kundenbefragung im Jugendgästehaus Aasee, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kundenorientierung, Marketing, Dienstleistungsmanagement, Management, Operative Konzeption

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren