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Entwicklung einer Softwarelösung für die Siloverwaltung der Firma Kleinwächter GmbH & Co. KG

Entwicklung einer Softwarelösung für die Siloverwaltung der Firma Kleinwächter GmbH & Co. KG
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ramzi Musa
  • Abgabedatum: Oktober 1999
  • Umfang: 216 Seiten
  • Dateigröße: 3,3 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Freie Universität Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2152-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2152-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2152-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Musa, Ramzi Oktober 1999: Entwicklung einer Softwarelösung für die Siloverwaltung der Firma Kleinwächter GmbH & Co. KG, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Systementwicklung, Logistik, Auftragsverwaltung, Container, Silo

Diplomarbeit von Ramzi Musa

Einleitung:

Silo Logistic System (SLS) ist eine Silo-Auftrags-Verwaltung für die Firma Kleinwächter GmbH & Co. Logistik KG. Die Hauptaufgabe dabei lag in der Vereinfachung und Unterstützung der Auftragsabwicklung und des Silomanagements, was ein speziell auf die Firma zugeschnittenes System erforderlich machte, um auf die sehr unternehmens- und branchenspezifischen Geschäftsprozesse eingehen zu können.

Die erste dazu notwendige System- und Prozessanalyse erfolgte so mit Unterstützung der Firma, jedoch stellte sich heraus, dass diese Analyse nicht den vollständigen und endgültigen Anforderungen entsprachen. Die Datenbank wurde entworfen, die Applikation entwickelt und die nachträglichen Anforderungen von Seiten der Firma mehrten sich. Immer neue Veränderungen und Anpassungen durch die Projektverantwortlichen und die zukünftigen Anwender zwangen uns zum einen, das Datenmodell öfters anzupassen, und zum anderen, bereits programmierte Module der Applikation zu verändern und auch neu zu schreiben.

Das Projekt verlängerte sich dadurch erheblich und die Umstellung der Auftragsbearbeitung wurde verzögert. Schließlich wurde die Software installiert und getestet. Durch die Nutzung ergaben sich ebenfalls neue Anforderungen und Änderungswünsche, die zusammen mit einigen Fehlern bearbeitet wurden.

So entwickelten wir ein System, dass eine Datenbank mit darauf aufsetzender Applikation umfasst und einen hohen Bedienungskomfort gewährleistet, was eine der Grundbedingungen war. Gerade diese Anforderung konnte nur durch unsere frühzeitige Einbeziehung der künftigen Anwender in den Entwicklungsprozess erzielt werden.

Gang der Untersuchung:

In den Kapiteln 2 bis 4 wird die Entwicklung und Implementation des Systems nun ausführlich beschrieben. Die Softwaredokumentation folgt in Kapitel 5, Kapitel 6 gibt einen Ausblick auf mögliche Weiterentwicklungen. Im Anhang dann befindet sich ein Auszug des Source Codes, der aus Platzgründen nicht vollständig ausgedruckt werden konnte, und ein Auszug von Berichten, die durch SLS generiert werden.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 5
1.1 Vorgehensweise bei der Systementwicklung 6
1.2 Projektbegründung 7
2. Systemanalyse 9
2.1 Vorgehensweise bei der Systemanalyse 9
2.2 Kleinwächter GmbH & Co. Logistik KG 9
2.3 Markt- und Branchensituation 9
2.3.1 Allgemeines 9
2.3.2 Einordnung von dem Logistikdienstleister Kleinwächter in die Distributionskette 10
2.3.3 Vertragsbeziehungen zwischen Hersteller, Absatzmittler und dem Kunden 11
2.3.4 Informationsfluss bei der Auftragsabwicklung 12
2.3.5 Der Lieferservice als Element des Kundenservice 13
2.3.6 Transportwege der Spedition / Logistik 14
2.4 Geschäftsprozesse 16
2.5 Vorhandene Hardware- und Softwareumgebung 18
2.6 Schwachstellenanalyse des Ist-Zustandes 19
3. Anforderungsspezifikation 21
3.1 Funktionenkatalog 21
3.2 Netzwerk 25
3.3 Auftragsbearbeitung 26
4. Implementation von Silo Logistic System 28
4.1 Entwicklung eines Datenbanksystems 28
4.1.1 Vorgehensweise beim Datenbankentwurf 28
4.1.2 Datenbank 28
4.1.3 Datenbankdefinition 30
4.1.4 Datenmodell 38
4.1.5 Entity Relationship Modell 39
4.1.6 Sicherheit 40
4.1.7 Historisierung 41
4.1.8 Datenintegrität 41
4.1.9 Wartung 44
4.2 Entwicklung der Applikation 45
4.2.1 Vorgehensweise beim Applikationsentwurf 45
4.2.2 Entwicklungsumgebung 45
4.2.3 Systemanforderungen 45
5. Softwaredokumentation 48
5.1 Grundsätzliches zur Steuerung 48
5.2 Programmstart 48
5.3 Menü - Datei 50
5.3.1 Datenbank bestimmen 50
5.3.2 Externe Programme zuweisen 51
5.3.3 Andere Einstellungen 52
5.4 Menü - Datenbank 53
5.4.1 Benutzer 53
5.4.2 Datenbank komprimieren 54
5.4.3 Gelöschte Objekte unwiderruflich löschen 55
5.5 Menü - Stammdaten 56
5.5.1 Personal 57
5.5.2 Eigenschaften 58
5.5.3 Produkte 59
5.5.4 Fahrer 60
5.5.5 Eigentümer 62
5.5.6 Verarbeiter 64
5.5.7 Händler 66
5.5.8 Kunden 68
5.5.9 Silos 70
5.5.10 Anhänger 71
5.5.11 Fahrzeuge 73
5.5.12 Zusätze 74
5.5.13 Vorgänge 76
5.6 Menü - Aufträge 78
5.6.1 Bearbeiten/Ansehen/Drucken 78
5.6.2 Suchen 84
5.7 Menü - Projekte 86
5.7.1 Rechnung und Graph 86
5.7.2 Silostatus 87
6. Ausblick 88
6.1 Netzwerk 88
6.2 Server und DBMS 89
6.3 Prozessoptimierungen 91
6.4 Migration von Fremdkomponenten 92
6.5 Immigration in andere Systeme 93
6.6 Auftragsannahme, Auswertung und Service über eine Internetanbindung 94
7. Anhang 95
7.1 Auszug vom Source Code 95
7.1.1 Module 95
7.1.1.1 GlobalForm1 95
7.1.2 Data Enviroments 97
7.1.2.1 DataAuftraege 97
7.1.3 Formulare 113
7.1.3.1 frmChart 113
7.1.3.2 frmlogin 122
7.1.3.3 frmSplash 126
7.1.3.4 frmSuchen 130
7.1.3.5 StammAnhaenger 147
7.1.3.6 StammKunde 164
7.1.4 Reporte 198
7.1.4.1 ReportPersonalA1 198
7.1.5 Projekt 204
7.2 Vor SLS eingesetzter Lieferschein 208
7.3 Auszug generierter Lieferscheine und Berichte 210
7.3.1 Lieferschein 210
7.3.2 Silostatus 213
7.3.3 Stammdaten : Siloliste 216
8. Literaturverzeichnis 217

Automatisiert erstellter Textauszug:

ist nur bei sehr teuren Modellen akzeptabel. Allerdings sind die Betriebskosten relativ gering. Ein weitere Vorteil besteht darin, dass der Nadeldrucker durchschlagen kann. Allgemeines zum Laserdrucker: Der Laserdrucker kann nicht durchschlagen, was hier bedeutet, dass sich das Druckvolumen für die oben genannte Schätzung auf 5000 anhebt. Er besitzt eine sehr hohe Grafik- und Textqualität. Die Arbeitsgeräusche sind leise und auch relativ preiswerte Modelle erreichen eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit von mehreren Seiten pro Minute. Die Firma Kleinwächter entschied sich zunächst für einen Nadeldrucker. Nachdem eine Zeit lang mit diesem Drucker gearbeitet wurde, erwies sich ein Laserdrucker doch als die bessere Alternative. Der Naderdrucker verursachte zu laute Betriebsgeräusche in dem doch recht kleinen und offenen Büro. Die Installation mit den notwendigen Treibern erwies sich als recht schwierig, das Druckbild entsprach nicht den Wünschen der Mitarbeiter und die Arbeitgeschwindigkeit erwies sich als zu langsam. Außerdem wurde durch die Benutzung von speziellen Endlospapier der Drucker nur für die Leistungsnachweise “reserviert“, obwohl er durch diese nicht ausgelastet ist. Es wurde ein leistungsfähiger Laserdrucker mit mehreren Papierschächten gewählt, der auch für andere Ausdrucke benutzt werden kann. Da der Drucker nicht im Stande ist, das Papier durchzuschlagen, muss der Leistungsnachweis mehrmals gedruckt werden, was aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit aber immer noch schneller ist als nur ein Ausdruck mit dem Nadeldrucker. Zudem ist ein Laserdrucker in den Gesamtkosten preiswerter, da die Wartungsintervalle und die Druckkosten geringer sind als beim Nadeldrucker. [...]

Der anzuschaffende Drucker soll überwiegend zum Drucken der Leistungsnachweise dienen. Das bedeutet einen Druckaufwand von maximal 50 Aufträgen am Tag oder für einen Monat in der Saison von ungefähr 20x50=1000 Aufträgen. Dazu kommt, dass ein Auftrag mit vier Durchschläge versehen ist, so dass jeder Auftrag auf fünf Blätter gedruckt wird. Aufgrund dessen kommen nur zwei verschiedene Druckertypen in Frage: ein Nadeldrucker oder ein Laserdrucker. Allgemeines zum Nadeldrucker: Grundsätzlich kann man sagen, dass eine hohe Auflösung nur mit einem in der Relation sehr teuren Modell erreicht wird, allerdings sind die Grafikmöglichkeiten stark eingeschränkt. Die Betriebsgeräusch sind meist laut und die Geschwindigkeit [...]

4.2.1 Vorgehensweise beim Applikationsentwurf Nach der Aufstellung der Anforderungen wurde zuerst eine Version realisiert, die kaum Funktionalität aufwies, jedoch ein Einblick in das Layout und das zukünftige Handling zuließ. Diese Anwendung wurde der Firma Kleinwächter vorgeführt und Änderungswünsche wurden besprochen. Danach begann die eigentliche Entwicklung, in deren Verlauf wir leider feststellen mussten, dass ständig neue Anforderungen hinzu kamen. Teilweise gingen die Vorstellungen über das Endprodukt auch innerhalb der Kleinwächter GmbH & Co auseinander, was den Aufwand erheblich vergrößerte. Bei Fertigstellung einer lauffähigen Version wurde das System in der Auftragsbearbeitung installiert und ausprobiert. Daraus ergaben sich neue Anforderungen und Änderungswünsche, auch Fehler mussten korrigiert werden. Erst dann stand der volle Funktionsumfang fest, den SLS leisten musste. Nach der Probephase wurde das System in die Produktion aufgenommen. Parallel dazu wurde aber immer noch mit dem alten System gearbeitet, um bei möglichen Fehlern, die in SLS auftauchen konnten, nicht ohne Daten dazustehen. 4.2.2 Entwicklungsumgebung Die Anwendung wurde mit Visual Basic 6 mit Service Release 3 von Microsoft programmiert. Das Projekt SLS besteht aus 57 Formularen, 5 Modulen, 3 DataEnviroments und 33 Reporten. Insgesamt besteht die Applikation aus über 68000 lines of code. Ein Ausschnitt des Source Codes befindet sich in Kapitel 7. Einen Einblick in das System und dessen Arbeitsweise ist dem Kapitel 5 zu entnehmen. 4.2.3 Systemanforderungen Netzwerk: Die Anforderungen an das Netzwerk sind sehr gering. Ein einfacher, direkter Lese-/ Schreibzugriff auf die Datenbank, die auf dem lokalen oder fremden Computer liegt, genügt. Da auf den Einsatz eines Datenbankservers (z.B. MS SQL Server) verzichtet wurde, wird nach jeder Transaktion das gesamte Objekt oder die gesamte Datenbank transferiert. Empfohlen wird daher für einen sicheren und schnellen Transfer ein Fast Ethernet Netzwerk (100Mbit) verbunden durch einen Switch. Server: Die Datenbank muss mindestens in einem Peer-to-Peer Netzwerk auf einem freigegebenen Verzeichnis auf einem Computer liegen. Idealerweise sollte ein eigener File- oder Datenbankserver unter Windows NT oder einem Unixderivat (z.B. Linux) eingesetzt werden, der mindestens 6 GB Festplattenkapazität und ein gutes Backupsystem besitzt. [...]

Arbeit zitieren:
Musa, Ramzi Oktober 1999: Entwicklung einer Softwarelösung für die Siloverwaltung der Firma Kleinwächter GmbH & Co. KG, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Systementwicklung, Logistik, Auftragsverwaltung, Container, Silo

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