Entwicklung von Total-Quality-Management-Kriterien für Entwicklung und Konstruktion im Flugzeugbau
- Art: Diplomarbeit
- Autor: José Antonio Lerma
- Abgabedatum: August 2000
- Umfang: 125 Seiten
- Dateigröße: 848,4 KB
- Note: 2,3
- Institution / Hochschule: Technische Universität Hamburg-Harburg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2869-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2869-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2869-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Lerma, José Antonio August 2000: Entwicklung von Total-Quality-Management-Kriterien für Entwicklung und Konstruktion im Flugzeugbau, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Integrierte Produktentwicklung, Qualitätskennzahlen, Entwicklung und Konstruktion, European Quality Award, Total Quality Management
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Diplomarbeit von José Antonio Lerma
Problemstellung:
Die Produktentwicklung als Bestandteil der betrieblichen Wertschöpfungskette ist in vergangener Zeit zunehmend in den Mittelpunkt wissenschaftlicher Betrachtung gelangt. Zu den wichtigsten Gründen dieser Entwicklung zählen unter anderem folgende Initiatoren.
Der Produktlebenszyklus von Konsum– und Investitionsgütern hat sich deutlich verkürzt. Die Gründe hierfür liegen einerseits bei den gestiegenen Kundenanforderungen hinsichtlich der Funktionalität und der Zuverlässigkeit, andererseits aber auch hinsichtlich der erwarteten Qualitäts- und Serviceleistungen. Die daraus resultierenden Entwicklungszeiten für innovative oder modifizierte Produkte sind zu einem kritischen Maß geschrumpft, da sich auch die entsprechenden Amortisationszeiten verkürzt haben. So ist auch das Investitionsrisiko für die meisten Unternehmen deutlich angestiegen, womit auch die Bedeutung einer weitestgehend zuverlässigen Marktanalyse gestiegen ist.
Festzustellen ist auch, dass in der Entwicklung und Konstruktion ca. 60-80% der Produktkosten festgelegt werden. Diese Tatsache verdeutlicht die Bedeutung einer qualitäts-, zeit- und kostenorientierten Entwicklungs- und Konstruktionsmethodik, da der Entwicklungs- und Konstruktionsbereich die überwiegende Erfolgs- und Kostenverantwortung der zu entwickelnden Produkte übernimmt.
Die Anwendung effizienter und qualitätsorientierter Management-Methoden wie Total Quality Management (TQM) hat sich in der Vergangenheit überwiegend auf den produktionstechnischen Apparat der Unternehmungen bezogen, auch wenn sie als ganzheitliche und unternehmensübergreifende Konzepte entwickelt wurden. Viele Elemente des TQM wie beispielsweise Kanban („Karte“ im Bereich der Fertigungssteuerung) oder Kaizen („kontinuierliche Verbesserung“) beruhen primär auf der fertigungsorganisatorischen Optimierung der betrieblichen Produktionsprozesse. Demnach sind bereits die meisten Rationalisierungspotentiale im Fertigungs- und Vertriebsbereich weitestgehend ausgeschöpft.
Der Flugzeugbau gilt traditionell als klassisches Beispiel für eine Branche mit hohem Globalisierungs- und Komplexitätsgrad. Demzufolge gelten für ihre Produkte - Flugzeuge und Flugtriebwerke - extreme und konzeptbestimmende Anforderungen hinsichtlich Leistungen, Gewicht und Zuverlässigkeit. In diesem hochtechnisierten Bereich wird von deutlich längeren Entwicklungszeiten ausgegangen, da der technische und organisatorische Komplexitätsgrad erheblich über dem anderer Industriezweige liegt. Auch hier spielen fertigungs- und montagetechnische Aspekte eine wichtige Rolle, da die sicherheitstechnischen Überlegungen vollständig berücksichtigt werden müssen. Auch die hohen Investitionen bei Neuproduktentwicklungen zwingen zu einer zuverlässigen Marktanalyse, denn ein gescheitertes Großprojekt oder ein zu spät abgebrochenes Entwicklungsprojekt kann zu erheblichen substantiellen Verlusten mit weitreichenden Folgen führen. Allerdings überwiegen im Flugzeugbau die Varianten– und Änderungskonstruktionen eines bereits im Einsatz befindlichen, erfolgreichen Flugzeugs.
In der Luftfahrtindustrie geht man von Überlegungen aus, im Entwicklungs- und Konstruktionsbereich qualitätsorientierte Methoden zu finden, die einen effektiven und effizienten Ressourceneinsatz ermöglichen. Besonders die Entwicklungsphase eines Flugzeugs hat entscheidenden Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit und somit auf die Konkurrenzfähigkeit, da Aspekte wie beispielsweise direkte Betriebskosten (Direct Operating Costs) oder eine deutliche Reduktion der Lärmbelästigung oder des Treibstoffverbrauchs zentrale Zielsetzungen der Flugzeugentwicklung und -konstruktion sind.
Einhergehend mit dieser letztlich wirtschaftlichen Problemstellung ist es in diesem Zusammenhang von eminenter Wichtigkeit, eine möglichst effiziente und qualitätsorientierte Allokation von personellen und technischen Ressourcen zu gewährleisten. Hierzu ist es unter anderem notwendig, die Qualität von Entwicklungs- und Konstruktionsprozessen zu bewerten, um rechtzeitig geeignete Maßnahmen zur Sicherstellung der geforderten Qualität ergreifen zu können.
Gang der Untersuchung:
Wie bereits in Kapitel 1.1 kurz erläutert, nimmt der Prozess der Produktentwicklung eine bedeutende Rolle in der Wertschöpfungskette ein. Besondere Aufmerksamkeit kommt hier der Entwicklung und Konstruktion entgegen. Im Rahmen eines Bewertungsansatzes im Bereich der Entwicklung und Konstruktion wird nach Möglichkeiten gesucht, die Qualität der Arbeit und der Arbeitsergebnisse zu ermitteln. Ein wesentliches Ziel ist, die Qualitätssicherung so zu gestalten, dass qualitätssichernde und -fördernde Maßnahmen rechtzeitig ergriffen werden können, wenn es zu kritischen Abweichungen kommt. Eine Möglichkeit dieser Bewertung besteht in der Anwendung von Qualitätskennzahlen. Diese haben in ausgewerteter Form eine qualitätslenkende Funktion der Entwicklungs- und Konstruktionsabläufe.
Eine wesentliche Bedingung für den Erhalt aussagekräftiger Kennzahlen ist die präzise Definition von Bewertungskriterien. Diese Kriterien müssen so festgelegt werden, dass die Qualität der Entwicklungs- und Konstruktionsprozesse ganzheitlich bewertet wird. Des Weiteren sollen diese Kriterien quantifizierbar sein, um hieraus Qualitätskennzahlen zu entwickeln. Diese Kennzahlen sind schließlich Grundlage für Lenkungsmaßnahmen im Entwicklungs- und Konstruktionsbereich. Primäres Ziel dieser Arbeit ist es somit, Kriterien zur Bewertung ganzheitlicher Qualität in Entwicklung und Konstruktion zu entwickeln und nach Optionen zur Quantifizierung dieser zu suchen.
Im folgenden Kapitel 1.3 sind zunächst die tragenden Begriffe Entwicklung und Konstruktion, Total Quality Management und Kennzahlen themenadäquat abzugrenzen.
In Kapitel 2 wird der Stand der Technik bezüglich der Themenstellung dargestellt. Hierzu werden die maßgeblichen Komponenten der Entwicklung und Konstruktion im Produkterstellungsprozess erarbeitet. Hilfreich ist hierbei die Orientierung an bewährten Konzepten wie die Integrierte Produktentwicklung (IPE) oder das Simultaneous Engineering (SE).
Das strategische Konzept des Total Quality Management ist anschließend kurz zu erläutern und im Zusammenhang mit der Produktentwicklung zu betrachten. Hierbei werden die anerkannten Verfahren und Methoden des Qualitätsmanagements vorgestellt und auf ihre Bedeutung hinsichtlich des Bereichs E&K untersucht. Anschließend wird herauszustellen sein, wie Qualitätskennzahlen definiert sind, welche Arten es gibt und welche Aufgaben und Funktionen sie im qualitätsorientierten Unternehmen übernehmen können. Das Kapitel schließt mit einer kurzen Analyse und Bewertung des Stands der Technik.
Kapitel 3 hat herauszustellen, wie sich die Kriterien des European Quality Award auf den Bereich der Entwicklung und Konstruktion übertragen lassen. Es ist zu untersuchen, welche Bestandteile des EFQM-Excellence–Modells besonders signifikant für die qualitativen Aspekte des Entwicklungs- und Konstruktionsbereichs sind.
Aufbauend auf den Erkenntnissen der ersten drei Kapitel werden im 4. Kapitel qualitätsorientierte Kriterien und Erfolgsfaktoren für den Bereich der Entwicklung und Konstruktion entwickelt. Zunächst wird hierbei die Grundkonzeption bzw. die allgemeine Vorgehensweise dargestellt. Nach Ermittlung der qualitätsrelevanten Kriterien werden diese erläutert und bewertet. Anschließend ist zu prüfen, welchen Zweck bzw. Nutzen diese Erfolgsfaktoren für die vorliegende Problemstellung haben. Abgeschlossen wird dieses Kapitel durch eine kritische Würdigung der erarbeiteten Kriterien.
Die Zusammenfassung der Ergebnisse und ein Ausblick auf offene Fragen schließen die Arbeit (Kapitel 5).
Inhaltsverzeichnis:
| Eidesstattliche Erklärung | II | |
| Inhaltsverzeichnis | III | |
| Abbildungsverzeichnis | V | |
| Abkürzungsverzeichnis | VII | |
| 1. | Einführung | 1 |
| 1.1 | Ausgangssituation und Problemstellung | 1 |
| 1.2 | Zielsetzung und Gang der Untersuchung | 3 |
| 1.3 | Begriffskennzeichnungen | 5 |
| 1.3.1 | Entwicklung und Konstruktion im Produkterstellungsprozess | 5 |
| 1.3.2 | Total Quality Management als strategisches Unternehmenskonzept | 6 |
| 1.3.3 | Kennzahlen als betriebliches Entscheidungs- und Führungsinstrument | 9 |
| 2. | Stand der Technik | 11 |
| 2.1 | Maßgebliche Komponenten der Entwicklung und Konstruktion | 11 |
| 2.1.1 | Allgemeines | 11 |
| 2.1.2 | VDI-Richtlinie 2221 | 11 |
| 2.1.3 | Integrierte Produktentwicklung | 16 |
| 2.1.4 | Simultaneous Engineering | 19 |
| 2.2 | Umfassendes Qualitätsmanagement (TQM) in der Produktentwicklung | 22 |
| 2.2.1 | Allgemeines | 22 |
| 2.2.2 | Wesentliche Ziele des Qualitätsmanagements in Entwicklung und Konstruktion | 22 |
| 2.2.3 | Methoden des Qualitätsmanagements in Entwicklung und Konstruktion | 24 |
| 2.3 | Qualitätskennzahlen als Indikatoren ganzheitlicher Qualität | 35 |
| 2.3.1 | Allgemeines | 35 |
| 2.3.2 | Definition ganzheitlicher Qualität | 36 |
| 2.3.3 | Qualitätskennzahlen | 37 |
| 2.4 | Analyse und Bewertung | 41 |
| 3. | Bedeutung des European Quality Award für Entwicklung und Konstruktion | 45 |
| 3.1 | Entstehung und Zielsetzung des European Quality Award | 45 |
| 3.2 | Konzept und Inhalte des European Quality Award | 46 |
| 3.3 | Anwendung der EQA-Kriterien auf den Bereich Entwicklung und Konstruktion | 50 |
| 3.3.1 | Kriterium „Führung“ | 50 |
| 3.3.2 | Kriterium „Politik und Strategie“ | 52 |
| 3.3.3 | Kriterium „Mitarbeiter“ | 53 |
| 3.3.4 | Kriterium „Partnerschaften und Ressourcen“ | 56 |
| 3.3.5 | Kriterium „Prozesse“ | 60 |
| 3.3.6 | Kriterium „Kunden-Ergebnisse“ | 63 |
| 3.3.7 | Kriterium „Mitarbeiter-Ergebnisse“ | 64 |
| 3.3.8 | Kriterium „Gesellschaft-Ergebnisse“ | 65 |
| 3.3.9 | Kriterium „Schlüsselleistungen-Ergebnisse“ | 66 |
| 3.4 | Analyse und Bewertung | 67 |
| 4. | Entwicklung von qualitätsorientierten Erfolgsfaktoren und Kriterien für Entwicklung und Konstruktion | 70 |
| 4.1 | Grundkonzeption und allgemeine Vorgehensweise | 70 |
| 4.2 | Entwicklung der Erfolgsfaktoren und Indikatoren | 70 |
| 4.2.1 | Personelle Ebene | 71 |
| 4.2.2 | Organisatorisch-technische Ebene | 78 |
| 4.2.3 | Methodologische Ebene | 85 |
| 4.3 | Entwickeln einer Vorgehensweise zur Ableitung von Zielgrößen | 90 |
| 4.4 | Kritische Würdigung | 94 |
| 5. | Zusammenfassung und Ausblick | 96 |
| Literaturverzeichnis | X |
5. Prozesse: Im Mittelpunkt dieses Kriteriums steht die Frage, wie Prozesse durch das Unternehmen identifiziert, evaluiert und kontinuierlich verbessert werden können. Das Prozeßmanagement im Sinne von TQM setzt hierbei insbesondere bei abteilungsübergreifenden Abläufen an. Die Optimierung und Verbesserung von Schlüsselprozessen stehen hierbei im Vordergrund. 6. Kunden–Ergebnisse: Unter dem Kriterium Kunden–Ergebnisse werden die Ergebnisse zusammengefaßt, die verdeutlichen, was das Unternehmen im Hinblick auf die externe Kundenzufriedenheit geleistet hat. Die Erfüllung von Bedürfnissen und Erwartungen der Kunden steht im Vordergrund des gesamten Qualitätsmodells, was auch durch die stärkste Gewichtung (20%) zum Ausdruck kommt. Die Erfassung der Kundenzufriedenheit erfolgt durch eine Beurteilung der Produkte, Dienstleistungen und Kundenbeziehungen seitens der Kunden. Zusätzlich sollte das Unternehmen bemüht sein, geeignete und zuverlässige Meßgrößen zu entwickeln, die die Zufriedenheit der Kunden mit dem Unternehmen beschreiben. 7. Mitarbeiter–Ergebnisse: Die Ermittlung der Mitarbeiter–Ergebnisse basiert primär auf regelmäßigen Befragungen, in denen beispielsweise nach den Arbeitsbedingungen, nach Kommunikation, Information und Partizipation sowie nach Kenntnis und Integration in das TQM–Konzept gefragt wird. Die Befragungsergebnisse können bei richtiger Auswertung zu einem aussagefähigen Zufriedenheitsprofil führen und somit als zuverlässiger Leistungsindikator verstanden werden. 8. Gesellschaft–Ergebnisse: Was das Unternehmen hinsichtlich der Erfüllung von Bedürfnissen und Erwartungen der Gesellschaft leistet ist das Hauptanliegen dieses Kriteriums. Auch ökologische Aspekte sollen hier berücksichtigt werden (z. B. Emissionsreduktion, Lärmverminderung). 9. Schüsselleistungen–Ergebnisse: Die Schlüsselleistungen–Ergebnisse als eines der Ziele von TQM–Aktivitäten sollen die Realisierung der Unternehmensziele in finanzieller und nicht–finanzieller Sicht verdeutlichen. Als finanzielle Meßgrößen kommen beispielsweise der Gewinn, der Umsatz oder der Cash–Flow in Frage. Nicht–finanzielle Größen sind zum Beispiel durch Marktanteile, Liefer– und Durchlaufzeitenzeiten oder Ausschußquoten charakterisiert. Diese bewerteten Größen stellen somit die Qualität der Ergebnisse dar. Insbesondere wird bei den Ergebnissen verlangt, daß positive Trends und Entwicklungen abgelesen werden können. Das dem European Quality Award zugrunde liegende TQM–Konzept ist somit grundsätzlich als Rahmenmodell geeignet, den betreffenden Organisationen beispielsweise [...]
Die rechte Seite der Darstellung entspricht den zu erwartenden Ergebnissen, also was durch ein umfassendes Qualitätskonzept erreicht werden kann. Alle neun Kategorien werden mit verschiedenen, in Prozentsätzen angegebenen, Bewertungsanteilen versehen, um die unterschiedlichen Gewichtungen der Kategorien zu verdeutlichen. Die prozentuale Aufteilung von Befähigern und Ergebnissen ist gleich dimensioniert. Im Folgenden werden die neun Kategorien des EQA kurz beschrieben [Zink 1995a, S. 10–16 und Malorny 1999, S. 247 ff.]: 1. Führung: Die Unternehmensführung sollte durch ein sichtbares Engagement und Vorbildfunktion in Bezug auf die angestrebte Qualitätsstrategie auftreten. Zu den Aufgaben der Führung gehört es ebenso, eine beständige Unternehmenskultur zu sichern sowie die Förderung von umfassender Qualität durch Bereitstellung geeigneter Ressourcen zu ermöglichen. Darüber hinaus ist noch das Engagement bei Kunden und Lieferanten zu erwähnen. 2. Politik & Strategie: Die Verankerung der ganzheitlichen Qualitätsstrategie in die Unternehmenspolitik und –strategie ist als Grundlage für die Unternehmensplanung zu interpretieren, da sie allen Organisationsmitgliedern eine Zielvision vor Augen gibt, die es wert ist, realisiert zu werden. Politik und Strategie kann als „Ausführungsbestimmung“ zum Führungsverhalten interpretiert werden, da sie weitestgehend von der unternehmerischen Führungsebene formuliert und deklariert wird. 3. Mitarbeiter: Der wichtigste Aspekt in diesem Zusammenhang ist die gesamte Potentialfreisetzung der Mitarbeiter zu erzielen. Um dieses zu erreichen, müssen Mitarbeiter und Teams Ziele vereinbaren und permanent die Leistungen überprüfen. Die Mitarbeiter müssen gefördert und weitergebildet werden, um im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses das Qualitätsbewußtsein zu festigen. Im Rahmen der Verselbständigung von Arbeitsgruppen ist auch die Mitarbeiterpartizipation von großer Bedeutung, da hierdurch auch ein wesentlicher und motivationsfördernder Aspekt zu Grunde liegt. 4. Partnerschaften und Ressourcen: Das Management hat die Aufgabe, den Einsatz finanzieller und nicht–finanzieller Ressourcen (z. B. Informationen und Lieferanten) so effizient und effektiv zu gestalten, daß eine erfolgreiche Umsetzung von Unternehmenspolitik und –strategie gewährleistet werden kann. Partner in verschiedenen Positionen spielen eine wesentliche Rolle im Unternehmensgeschehen, sei es als interner oder externer Lieferant, als Kooperationspartner oder in einer anderen Eigenschaft. [...]
Partizipation und Kommunikation erfolgen auf breiter Linie und werden durch die Möglichkeiten unterstützt, hinzuzulernen und die eigenen Fähigkeiten weiter zu entwickeln. • Ständige Verbesserung und Innovation: Es herrscht eine Kultur der permanenten Verbesserung, da ständiges Lernen eine Grundlage darstellt, in jederlei Hinsicht immer besser zu werden. Originelle und innovative Denk– und Handlungsansätze werden gefördert, um Innovationen und Verbesserungen voranzutreiben. • Gesellschaftliche Verantwortung: Das Unternehmen und seine Mitarbeiter verhalten sich ethisch einwandfrei und versuchen, die Anforderungen von Gesetzen und Vorschriften zu übertreffen. Der Grundbaustein für den EQA ist das Konzept des Total Quality Management. Eine besondere Bedeutung haben hierbei die Faktoren der ganzheitlichen Qualitätsstrategie, der Prozeß– und Kundenorientierung sowie der Langfristigkeit des Konzepts. Um die Komponenten des europäischen Qualitätspreises genauer zu erläutern, wird die nachstehende Abbildung herangezogen: [...]
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http://www.diplom.de/ean/9783832428693
Arbeit zitieren:
Lerma, José Antonio August 2000: Entwicklung von Total-Quality-Management-Kriterien für Entwicklung und Konstruktion im Flugzeugbau, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Integrierte Produktentwicklung, Qualitätskennzahlen, Entwicklung und Konstruktion, European Quality Award, Total Quality Management



