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Entwicklung einer Methode zur Analyse von Pestiziden in Nebelwasser durch Festphasen-Extraktion und Flüssigkeitschromatographie gekoppelt mit Electrospray-Tandem-Massenspektrometrie

Entwicklung einer Methode zur Analyse von Pestiziden in Nebelwasser durch Festphasen-Extraktion und Flüssigkeitschromatographie gekoppelt mit Electrospray-Tandem-Massenspektrometrie
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Urte Lübcke
  • Abgabedatum: Mai 2003
  • Umfang: 134 Seiten
  • Dateigröße: 1,9 MB
  • Note: 1,1
  • Institution / Hochschule: Universität Bayreuth Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8154-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8154-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8154-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Lübcke, Urte Mai 2003: Entwicklung einer Methode zur Analyse von Pestiziden in Nebelwasser durch Festphasen-Extraktion und Flüssigkeitschromatographie gekoppelt mit Electrospray-Tandem-Massenspektrometrie, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: LC-MS/MS, Ionisierungshemmung, Matrixeffekt, Methodenentwicklung, Terbuhylazin

Diplomarbeit von Urte Lübcke

Einleitung:

Nebel stellt in einigen Gebieten die Hauptquelle für Wasser dar. Er kommt mit lokalen Schadstoffen und natürlichen Stoffen in Kontakt und kann diese aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften im Vergleich zum Regen stark anreichern. Die Konzentrationen der Nebelinhaltsstoffe, wie z. B. Huminstoffe oder auch Pestizide, können die nach der Henry-Konstante erwarteten bis um den Faktor 3000 übersteigen.

Pestizide können über vielfältige Wege in die Atmosphäre gelangen, z. B. durch Evaporation während der Ausbringung oder Winderosion des Bodens. In Wasser gelöst oder an Partikel adsorbiert können sie, abhängig von ihrer Stabilität, über weite Distanzen in der Atmosphäre transportiert werden, gelangen hauptsächlich über feuchte Deposition wieder auf die Erdoberfläche zurück und können somit auch emissionsferne Gebiete erreichen.

Methode:

Die Probenahme des untersuchten Nebelwassers erfolgte am Waldstein/Fichtelgebirge wöchentlich in der Zeit vom 15.7. bis 18.8.2002 mit einem aktiven Fadensammler. An diesem emissionsfernen Waldstandort macht Nebel, der größtenteils durch advektierte Wolken bei Nordwest- und Westwind entsteht, 20-50 % des Gesamtniederschlagswassers aus.

Da die Methodenentwicklung und nicht das Monitoring im Vordergrund des praktischen Teils der Arbeit stand, wurde nur eine geringe Probenanzahl von fünf Proben untersucht, die keine tiefer gehende Interpretation der gewonnen Daten zulässt.

Für die Methodenentwicklung wurden 24 Pestizide und zwei Pestizid-Metaboliten aus den Gruppen der Triazine, Acetanilide, Harnstoffderivate, Sulfonylharnstoffe, Organophosphate und Chlorphenoxyessigsäuren und zusätzlich zwei Dinitrophenole ausgewählt.

Die Methodenentwicklung erfolgte in mehreren Teilschritten:

- Optimierung der Geräteparameter des LC-MS-MS.

- Bestimmung der HPLC-Gradienten.

- Erarbeitung einer Extraktionsmethode.

- Versuche zur Qualitätssicherung.

- Übertragung der Methode auf Nebelwasser.

- Analyse der Nebelwasserproben.

Ergebnisse und Diskussion:

Die LC-(ESI-)MS-MS-Technik ermöglicht die sensitive und selektive Bestimmung mittelpolarer und polarer Analyten im unteren Nanogramm pro Liter-Bereich. Eine Schwachstelle dieser Messtechnik liegt in der Konkurrenz der Probeninhaltsstoffe um die Ionisierung, die – wie auch in dieser Arbeit festgestellt - zum Erschöpfen der Ionisierungskapazität in der Quelle und demzufolge zu Ionisierungshemmungen führen kann. Daher ist eine sorgfältige Aufreinigung der Proben unerlässlich, besonders dann, wenn es sich um komplexe Proben mit stark angereicherten Inhaltsstoffen, wie z. B. Nebelwasser, handelt.

Für die Extraktion der Analyten unterschiedlicher Polarität (Pow 1.7 – 5) und Säure-Base-Eigenschaften wurde eine halbautomatische Festphasenextraktion mit einem Copolymer aus N-Vinyl-Pyrrolidon und Divinylbenzol durchgeführt.

- Hiermit konnten in Reinstwasser für 22 der 28 Analyten Wiederfindungen von 79 % bis 96 % erzielt werden, die der restlichen entweder stark sauren, flüchtigen oder sehr unpolaren Analyten betrugen zwischen 36 % und 73 % (Standardabweichung ≤ 20 %, nur 2,4-DNP 30 %, bezogen auf drei separat durchgeführte Analysen mit jeweils drei Wiederholungen).

- Für die analysierten mittelpolaren und polaren Analyten mit Pow < 4 wurden für Nebelwasser Nachweisgrenzen von < 5 ng L-1, für die drei unpolaren Pestizide mit Pow ≥ 4 Nachweisgrenzen von 11 – 50 ng L-1 erreicht.

Mit Hintergrundkonzentrationen von < 6.3 ng L-1 wurden 2,4-D, MCPA, Mecoprop, Dichlorprop, Metazachlor, Metolachlor, Dimethoat, Diuron, Isoproturon, Atrazin, Desethylatrazin, Simazin und Propazin nachgewiesen.

- Für Terbuthylazin, das als Ersatzstoff für Atrazin im Maisanbau gilt, wurden Konzentrationen zwischen 18 ng L-1 und 88 ng L-1 festgestellt. Die vergleichsweise höheren Konzentrationen könnten durch seinen verbreiteten Einsatz in näherer zeitlicher und/oder räumlicher Umgebung bedingt sein. Des weiteren kann es aufgrund seiner Bodenwirkung noch längere Zeit nach der Anwendung aus dem Boden freigesetzt werden.

- Die Konzentrationen der Dinitrophenole 2,4-DNP und DNOC lagen im Bereich zwischen μg L-1 und 7.6 μg L-1 und damit – wie erwartet – deutlich über denen der Pestizide. Sie entstehen in der Atmosphäre hauptsächlich aus den Mononitrophenolen, die bei der Verbrennung fossiler Energieträger entstehen. Somit ist ihr Auftreten nicht auf die Anwendung als Pflanzenschutzmittel zurückzuführen.

Fazit Die entwickelte Methode eignet sich gut als selektive und sensitive Screeningmethode für polare und mittelpolare sowie saure Verbindungen. Sie sollte durch eine intensivere Aufreinigung oder Auftrennung der Probeninhaltsstoffe, z. B. durch eine zweidimensionale HPLC, verbessert werden, da diese eine genauere Quantifizierung durch Verringerung der Matrixhemmungen ermöglichen würde.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis ix
Tabellenverzeichnis xi
Abkürzungsverzeichnis xiv
Zusammenfassung xv
Summary xvi
1. Einleitung 1
1.1 Ausgangspunkt 1
1.2 Zielsetzung 1
2. Kenntnisstand 3
2.1 Kontaminanten in der Atmosphäre 3
2.1.1 Pestizide 3
2.1.2 Nitrophenole 5
2.2 Nebel 6
2.2.1 Allgemein 6
2.2.2 Ökotoxikologische Relevanz des Nebels 7
2.2.3 Untersuchungen des Nebels im Fichtelgebirge 8
3. Auswahl der Analyten 11
3.1 Präsenz von Pestiziden in der Umwelt 11
3.2 Physiko-chemische Eigenschaften 11
3.3 Ausgewählte Analyten 13
3.3.1 Erläuterungen einzelner Analyten 15
3.3.1.1 Atrazin, Terbuthylazin und Metabolite 15
3.3.1.2 Triasulfuron und Prosulfuron 16
3.3.1.3 Glyphosat und Diuron 16
3.3.1.4 Weitere Analyten 16
4. SPE/LC-MS-MS-Analytik: Grundlagen 17
4.1 Anreicherung 17
4.2 LC-MS/MS 18
4.2.1 LC 18
4.2.2 MS-MS 18
4.2.2.1 Kopplungstechniken 18
4.2.2.2 Funktionsweise des (ESI-)MS/MS (Ionspray-/Turboionspray-Methode) 19
4.2.2.3 Scan-Modi 21
5. Materialien und Methoden 22
5.1 Probenahme 22
5.1.1 Standortbeschreibung 22
5.1.2 Nebelsammler 23
5.1.3 Probenahmezeitraum und Probenauswahl 24
5.2 Verwendete Geräte 25
5.3 Methoden 25
5.3.1 Allgemeines 25
5.3.1.1 Reinigung von Kleingeräten 25
5.3.1.2 Standards und Proben 25
5.3.1.3 HPLC 25
5.3.1.4 Quantifizierung 26
5.3.2 SPE 26
5.3.2.1 Adsorbens 26
5.3.2.2 Probenvorbereitung 28
5.3.2.3 Durchführung 28
5.4 Statistische und mathematische Methoden 30
5.4.1 Statistische Methoden 30
5.4.1.1 Pearsonscher Maßkorrelationskoeffizient r 30
5.4.1.2 Bestimmtheitsmaß B 30
5.4.1.3 Regressionsanalyse mit mehrfacher Besetzung 30
5.4.1.4 Konfidenzintervall 30
5.4.1.5 Standardfehler 31
5.4.1.6 Relative Fehler 31
5.4.2 Mathematische Methoden 31
5.4.2.1 Stoffspezifischer Korrekturfaktor 31
5.4.2.2 Nachweis- und Bestimmungsgrenze 31
6. Ergebnisse 32
6.1 Trennung und Detektion 32
6.1.1 Optimierung der Ionisierungs- und Detektionsbedingungen („Tuning“) 33
6.1.1.1 Versuchsdurchführung 34
6.1.1.2 Massenübergänge und optimierte Geräteparameter 35
6.1.2 Auswahl des organischen Laufmittels 41
6.1.2.1 Versuchsdurchführung 41
6.1.2.2 Einfluss der Zusammensetzung des organischen Laufmittels auf die stoffspezifischen Korrekturfaktoren 42
6.1.2.3 Gewählte Zusammensetzung des organischen Laufmittels 44
6.1.3 HPLC-Bedingungen 44
6.1.3.1 Thermostatierung der Säule 45
6.1.3.2 Einsatz gepufferter Laufmittel 46
6.1.3.3 HPLC-Gradienten 49
6.1.3.4 Chromatogramme 50
6.2 Qualitätssicherung 51
6.2.1 Stabilität des Messsignals und der Retentionszeiten 51
6.2.1.1 Versuchsdurchführung 52
6.2.1.2 Standardabweichung der Peakflächen 52
6.2.1.3 Standardabweichung der Retentionszeiten 52
6.2.2 Linearität der Eichgeraden 53
6.2.2.1 Versuchsdurchführung 53
6.2.2.2 Linearer Bereich der Eichgeraden 53
6.2.3 Bestimmung der Wiederfindungen der Analyten und Wiederholbarkeit der Analyse von dotiertem Reinstwasser 55
6.2.3.1 Versuchsdurchführung 55
6.2.3.2 Wiederfindung und Präzision 55
6.3 Übertragung der Methode auf Nebelproben 57
6.3.1 Überprüfung der Matrixeffekte 57
6.3.1.1 Versuchsdurchführung 58
6.3.1.2 Scan der Nebelextrakte 59
6.3.1.3 Ionsierungshemmung 60
6.3.2 Standardaddition in Nebelmatrix 63
6.3.2.1 Versuchsdurchführung 63
6.3.2.2 Konzentrationen der Analyten in der Nebelmischprobe, Standardfehler: Vergleich der Methoden A und B 64
6.3.3 Nachweis- und Bestimmungsgrenzen für Reinst- und Nebelwasser 67
6.3.4 Analyse der Nebelproben 68
6.3.4.1 Versuchsdurchführung 68
6.3.4.2 Konzentrationen der nachgewiesenen Analyten mit Konfidenzbereichen 68
6.4 Blindwerte 70
7. Diskussion 72
7.1 Methodik 72
7.1.1 Trennung und Detektion 72
7.1.1.1 Trennung 72
7.1.1.2 Detektion 73
7.1.1.3 Einfluss der Zusammensetzung der Laufmittel, der Puffer und des pH-Werts auf die Signalintensität 74
7.1.2 Qualitätssicherung
7.1.2.1 Stabilität des Messsignals 75
7.1.2.2 Linearität der Eichgeraden 75
7.1.2.3 Wiederfindungen 76
7.1.2.4 Wiederholbarkeit der Analyse von dotiertem Reinstwasser 77
7.1.3 Übertragung der Methode auf Nebelproben 77
7.1.3.1 Koextraktion von Matrixkomponenten, Matrixeffekte 78
7.1.3.2 Standardaddition 80
7.1.4 Nachweis- und Bestimmungsgrenzen 82
7.2 Nachgewiesene Analyten 82
7.2.1 Nitrophenole 82
7.2.2 Pestizide 82
7.2.2.1 Terbuthylazin. 83
7.2.2.2 Weitere nachgewiesene Pestizide 84
7.2.3 Vergleich der Konzentrationen der nachgewiesenen Analyten in den verschiedenen Nebelproben 85
8. Schlussfolgerungen und Ausblick 86
9. Literaturverzeichnis 89
10. Anhang 97

Automatisiert erstellter Textauszug:

Für die Bestimmung der Stabilität des Messsignals und der Retentionszeiten aller Analyten wurde an drei aufeinander folgenden Tagen im positiven und negativen Ionisierungsmodus je ein Mischstandard (Tab. 10.7 im Anhang) mit fünf Wiederholungen im positiven bzw. negativen Ionisierungsmodus in das LC-MS/MS-System injiziert. 6.2.1.2 Standardabweichungen der Peakflächen Hohe relative Standardabweichungen der Peakflächen zwischen 16 % und 48 % zeigten am ersten Messtag Metolachlor, Fenthion, Etrimfos, Chlorpyrifos und Triallat (Tab. 10.9 im Anhang). Da die Retentionszeiten für diese Analyten mit einer relativen Standardabweichung von ≤ 0.6 % stabil waren, konnte dies nicht die Ursache für das instabile Messsignal sein. Möglicherweise konnten diese mittelpolaren bis unpolaren Analyten nicht vollständig von der Säule eluiert werden, wofür ebenfalls das Aufreten von Blindwerten (Abschnitt 6.4) spricht. Da an den beiden weiteren Messtagen die relativen Standardabweichungen der Peakflächen dieser Analyten zwischen 2.0 % (Etrimfos) und 9.6 % (Chlorpyrifos) lagen, wurden die Messsignale als stabil angesehen. Für alle anderen Analyten im positiven und negativen Ionisierungsmodus betrugen die relativen Standardabweichungen innerhalb eines Tages zwischen 2.1 % und 10.1 % und innerhalb der drei Messtage zwischen 0.5 % und 10.1 % (relative Standardabweichung der Mittelwerte der Messungen eines Messtages). Die Messsignale konnten somit als stabil angesehen werden. 6.2.1.3 Standardabweichungen der Retentionszeiten Die relativen Standardabweichungen der Retentionszeiten betrugen für die meisten Analyten ≤ 1.3 % innerhalb eines Messtages. Nur Desisopropylatrazin (1.7 %) und 2,4-DNP (2.5 %) zeigten höhere Abweichungen (Tab. 10.9 im Anhang). Die Retentionszeit von Ametryn verschob sich während der Messungen zu späteren Retentionszeiten hin, weshalb es zu einer Standardabweichung innerhalb der drei Messtage (relative Standardabweichung der Mittelwerte der Messungen eines Messtages) von 1.6 % kam. Die Retentionszeiten innerhalb der drei Messtage konnten mit relativen Standardabweichungen zwischen 0.1 % und 0.7 % mit Ausnahme von Ametryn als stabil angenommen werden. Bei späteren Messungen blieb auch die Retentionszeit von Ametryn stabil. [...]

Nach der Erarbeitung der Methoden für Extraktion, Trennung und Detektion wurden die Stabilität des Messsignals und der Retentionszeiten, die Linearität der Eichgeraden und die Wiederholbarkeit der Analyse für dotierte Bidestproben bestimmt. 6.2.1 Stabilität des Messsignals und der Retentionszeiten Zu Beginn der Messungen kam es innerhalb eines Tages zu relativen Standardabweichungen der Peakflächen von bis zu 45 %, die wahrscheinlich einerseits auf Schwankungen im Stickstofffluss, andererseits auf eine mangelnde Äquilibrierung der analytischen Säule und der Ionisierungsquelle zurückzuführen waren. Die Schwankungen im Stickstofffluss wurden beseitigt. Während der Fehlersuche wurde ebenfalls eine neue Säule des gleichen Fabrikats eingebaut. Säule und Quelle wurden von diesem Zeitpunkt an bei allen Analysen vor Beginn der ersten Messung einer Messserie 0.5 h mit dem Anfangsgradienten und zusätzlich mit zwei BlindwertMessungen äquilibriert. [...]

Säule gelangt, wurde das Laufmittel im Säulenofen vor Eintritt in die Säule in einer Spirale erwärmt. 6.1.3.2 Einsatz gepufferter Laufmittel Auch Puffer verbessern die Stabilität der Retentionszeiten, da sie durch die erhöhte Ionenstärke polare Wechselwirkungen zwischen den freien Silanolgruppen und den Analyten abschirmen. Bei der ESI können flüchtige Puffer mit einer Konzentration von bis zu 10 mmol L-1 verwendet werden, die, abhängig von der Salzkonzentration und den Eigenschaften des Analyten, zu einer Förderung der Ionisierung bzw. Reduktion von Ionisierungshemmungen, aber auch zu einer gegenteiligen Wirkung führen können (Hogenboom, Niessen, Brinkmann, 2001). Eine zu hohe Salzkonzentration führt zu Ionisierungshemmungen (Constantopoulos et al., 1999). Weiter soll Ammoniumformiat aufgrund der geringeren Stabilität der [M+NH4]+-Addukte der Bildung von [M+Na]+-Addukten vorbeugen (Zhao et al., 2002). Zur weiteren Stabilisierung der Retentionszeiten sollten Puffer eingesetzt werden, deren Einfluss auf die Signalintensität der Analyten getestet wurde. Aufgrund der möglichen ionisierungshemmenden Wirkung der Salze wurde eine vergleichsweise geringe Konzentration von 2 mmol L-1 gewählt. Entsprechend der im Laufmittel bereits verwendeten Säuren wurden Ammoniumformiat (positive Ionisierung) bzw. Ammoniumacetat (negative Ionisierung) verwendet. Hierfür wurden jeweils 1 mmol L-1 Puffer in Aqua Bidest hergestellt und im Verhältnis 1:500 dem Laufmittel zugegeben. Versuchsdurchführung Um die Wirkung der Puffer auf die Signalintensität der Analyten zu testen, wurde ein Mischstandard mit einer Konzentration von etwa 40 µg L-1 mit dem in Tab. 6.5 dargestellten Gradienten aus Acetonitril:Methanol 1:9 und Aqua Bidest unter Verwendung der in Tab. 6.4 dargestellten Modifier gemessen. Die erste Messung diente jeweils der Äquilibrierung des Systems. [...]

Arbeit zitieren:
Lübcke, Urte Mai 2003: Entwicklung einer Methode zur Analyse von Pestiziden in Nebelwasser durch Festphasen-Extraktion und Flüssigkeitschromatographie gekoppelt mit Electrospray-Tandem-Massenspektrometrie, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
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