Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Entwicklung eines Mediators für die Tourismusbranche mittels XML / RDF

Entwicklung eines Mediators für die Tourismusbranche mittels XML / RDF
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Matthias Rehor
  • Abgabedatum: März 2001
  • Umfang: 102 Seiten
  • Dateigröße: 1,0 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Wirtschaftsuniversität Wien Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4456-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4456-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4456-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rehor, Matthias März 2001: Entwicklung eines Mediators für die Tourismusbranche mittels XML / RDF, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Metadaten, RDF, Reservierungssystem, Tourismus, XML

Diplomarbeit von Matthias Rehor

Einleitung:

Diese Arbeit beschreibt die Funktionsweise und die zugrundeliegenden Technologien eines Mediators, der das Problem heterogener Datenquellen in der Tourismusbranche beseitigt.

Im Herbst 2000 wurde ein Prototyp entwickelt, der die Metasprache RDF (Resource Description Framework) für die Definition eines eigenen Standards zur einheitlichen Beschreibung von Hotelzimmern verwendet. Der Mediator beherrscht die Übersetzung von der individuellen Zimmerbeschreibung einer beliebigen Unterkunft in die Beschreibung in der definierten Standardsprache und umgekehrt. Als Austauschformat zwischen Mediator und Unterkunft dient XML (Extensible Markup Language).

Dadurch wird ein Hauptproblem des globalen E-Commerce gelöst, nämlich die Unmöglichkeit der Automatisierung des Informationsaustauschs zwischen verteilten Systemen. Durch die Verwendung verschiedener Sprachen werden Dinge, die dasselbe bedeuten, unterschiedlich beschrieben. Es herrscht also keine semantische Interoperabilität vor. Der Mediator stellt diese beispielhaft für den Bereich der Buchung eines Hotelzimmers her.

Gang der Untersuchung:

Das folgende Kapitel 2 beschreibt die Problematik der Heterogenität in verteilten Systemen im Detail, und warum diese gerade in der Tourismusbranche besonders wachstumshemmend ist. Kapitel 3 beschäftigt sich mit der Theorie von Mediator-Systemen, mit deren Funktionsweise und möglichen Anwendungsgebieten.

Die Abschnitte 4 bis 7 geben Einblicke in die Grundlagen der Technologien, die für die Entwicklung des Prototypen verwendet wurden. Dabei handelt es sich im einzelnen um XML (Kapitel 4), RDF (Kapitel 5), die Programmiersprache Java (Kapitel 6) und um DOM (Kapitel 7), die Schnittstelle zwischen XML und Java.

Kapitel 8 beschreibt dann ausführlich den entwickelten Hotel-Mediator. Zuerst werden seine Bestandteile erklärt, und die Voraussetzungen für seine Funktionsfähigkeit angegeben. Danach wird die Installation aller benötigten Komponenten beschrieben, und anschließend der gesamte Programmablauf erklärt. Dieser Abschnitt endet mit einer Aufzählung möglicher Erweiterungen für einen etwaigen Praxiseinsatz.

Kapitel 9 beendet die Ausführungen mit einer kurzen Zusammenfassung der Arbeit.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 3
1. Einleitung 6
2. E-Commerce in der Tourismusbranche 8
2.1 Traditionelle Reservierungssysteme 8
2.2 Internet-basierte Systeme 8
2.3 Die Heterogenität elektronischer Tourismus-Systeme 9
3. Mediatoren 12
3.1 Elektronische Mediatoren 12
3.2 Mediatoren als Architekturkonzept 13
3.3 Mediator-Services 14
3.4 Ein Unterkunftsmediator 16
3.4.1 Funktionsweise 16
3.4.2 Die Dienste des Mediators 17
4. XML 20
4.1 Abgrenzung zu HTML 21
4.2 Anwendungsgebiete 22
4.2.1 Mediatoren 22
4.2.2 Unterschiedliche Darstellungsformen 23
4.3 XML Syntax 23
4.3.1 Dokumente 23
4.3.2 Elemente 24
4.3.3 Kommentare 25
4.3.4 CDATA-Abschnitte 25
4.4 Dokumenttyp Deklaration 25
4.4.1 Elementtyp Deklaration 25
4.4.2 Attributlisten-Deklaration 26
4.5 XML Schema 27
5. RDF 30
5.1 grafische Darstellung 31
5.2 Die Syntax 33
5.3 RDF Schemata 34
5.4 Anwendungsbeispiele 36
6. Java 38
6.1 Plattformunabhängigkeit 39
6.2 Objektorientierung 40
6.3 leichte Erlernbarkeit 41
6.4 Ein Beispiel 41
6.5 Nachteile 45
7. Das Document Object Model (DOM) 46
7.1 Neuerungen in DOM Level 2 46
7.2 DOM Beispiel 47
7.3 Objekt-Modell vs. Daten-Modell 48
7.4 Alternativen zu DOM 49
7.4.1 Simple API for XML (SAX) 49
7.4.2 Java API for XML Parsing (JAXP) 50
7.4.3 Java Document Object Model (JDOM) 50
8. Der Hotel-Mediator 52
8.1 Bestandteile 52
8.2 Voraussetzungen 54
8.2.1 Systemanforderungen 55
8.2.2 Externe Softwarepakete 55
8.3 Installation 56
8.3.1 Hotel-Mediator 56
8.3.2 Webserver 56
8.3.3 Java Runtime Environment (JRE) 56
8.3.4 Apache Xerces 57
8.3.5 Perl 57
8.4 DTDs 59
8.4.1 Die Unterschiede im Detail 61
8.5 RDF-Schemata 62
8.6 RDF-Modell 64
8.7 Der Ablauf - von der Anfrage zum Angebot 66
8.7.1 Anfrageerstellung mittels Web-Formular 67
8.7.2 Erstellung der XML-Anfrage 68
8.7.3 Parsing der XML-Anfrage 70
8.7.4 Übergabe der Elemente des Parse-Baums 72
8.7.5 Suche nach geeigneten Hotels 73
8.7.6 Übersetzung in die individuelle Hotelsprache 76
8.7.7 Rückübersetzung in die Mediatorsprache 83
8.8 Erweiterungsmöglichkeiten 88
9. Zusammenfassung 90
10. Literaturverzeichnis 91
11. Abbildungsverzeichnis 95

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die Abbildung zeigt die Beschreibung der Klasse „Reservierung“ mit Hilfe der Eigenschaft „zimmerTyp“. Diese Eigenschaft kann für jede Instanz der Klasse „Reservierung“ verwendet werden, was durch die Angabe der Ressource „Reservierung“ als Attribut des Elements rdfs:domain festgelegt wird. Die Werte von „zimmerTyp“ dürfen nur Instanzen der Klasse „ZimmerTyp“ sein, denn dies wird durch Beschränkung rdfs:range angegeben. Die Klasse „ZimmerTyp“ wird auch im Schema definiert und eine Liste ihrer Instanzen erzeugt. Ein RDF Schema liefert also die Semantik, das ist die Bedeutung eines RDF Modells, indem es das Vokabular zur Beschreibung festlegt. Die Beschreibung der Ressource selbst erfolgt mittels RDF Modell durch Verwendung des Vokabulars. [...]

Der Code beginnt in Zeile 1 mit einer Processing Instruction, die das Dokument als XML-Dokument kennzeichnet. Im darauffolgenden einleitenden RDF-Tag werden die Namensräume mittels xmlns: definiert und in Form von Attributen festgelegt. Durch die Nutzung von Namensräumen können Schemata, in denen Eigenschaftstypen definiert sind, weltweit benutzt werden. Der Namensraum l: beinhaltet die Definition der Eigenschaften, die ein Hotel beschreiben, der RDFeigene Namensraum rdf: stellt die Syntax bereit. Der XML-Tag rdf:Description drückt aus, was beschrieben wird, und steht immer am Anfang einer Beschreibung. In diesem Fall geht es um die Ressource, die durch den URI http://www.hotela.com identifiziert wird, also um Informationen über ein Hotel. Die Beschreibung besteht aus einer Liste von Eigenschaften, im Beispiel nur aus einer Eigenschaft. Die Eigenschaftsnamen werden durch XML-Tags dargestellt, und die Eigenschaftswerte werden zwischen den beiden Tags eingebettet. Auch hier darf nicht vergessen werden, dass jeder XML-Tag auch wieder geschlossen werden muss. [...]

das Resource Description Framework (RDF), das im Februar 1999 als W3C Recommendation veröffentlicht wurde. Es stellt eine Infrastruktur zur Behandlung von Metadaten zur Verfügung, die erweiterbar ist, was durch die Verwendung der XML-Syntax erreicht wird. RDF beschreibt Ressourcen, das sind Objekte, die Informationen enthalten, wie zum Beispiel eine Internetseite oder ein Buch. Diese Ressourcen werden durch ihren Uniform Resource Identifier (URI) identifiziert und durch Eigenschaften (Properties) und dazugehörige Werte (Values) beschrieben. Ein kleines Beispiel soll zur Veranschaulichung dienen: (http://www.hotela.com, Land, Österreich) stellt eine Ressource dar, die durch den URI „http://www.hotela.com“ identifiziert, und durch die Eigenschaft „Land“ mit dem Wert „Österreich“ beschrieben wird. Bei Metadaten ist es üblich, zwischen dem Typ einer Eigenschaft, auch Attribut genannt, und dem Wert zu unterscheiden. Bei gleichartigen Ressourcen sind die Typen bzw. Attribute gleich, während die Werte in der Regel unterschiedlich sind. Werte können auch Ressourcen sein, die dann wieder durch andere Eigenschaften und Werte beschrieben werden müssen. Die Summe der Eigenschaften, die eine Ressource beschreiben, wird Beschreibung (Description) genannt. [...]

Arbeit zitieren:
Rehor, Matthias März 2001: Entwicklung eines Mediators für die Tourismusbranche mittels XML / RDF, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Metadaten, RDF, Reservierungssystem, Tourismus, XML

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren