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Entwicklung des Marktes für Elektrokleingeräte unter besonderer Berücksichtigung des Konsumentenverhaltens

Kritische Analyse und Implikationen am Beispiel der Groupe SEB Deutschland GmbH

Entwicklung des Marktes für Elektrokleingeräte unter besonderer Berücksichtigung des Konsumentenverhaltens
Über dieses Buch
  • Art: Seminararbeit
  • Autor: Lars Geipel
  • Abgabedatum: Mai 2003
  • Umfang: 86 Seiten
  • Dateigröße: 2,4 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Westsächsische Hochschule Zwickau Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6978-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6978-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6978-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Geipel, Lars Mai 2003: Entwicklung des Marktes für Elektrokleingeräte unter besonderer Berücksichtigung des Konsumentenverhaltens, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Markenführung, Konsumgüter, Discounter, Markenartikel, Vertrieb

Seminararbeit von Lars Geipel

Zusammenfassung:

Entwicklung des Marktes für Elektrokleingeräte unter besonderer Berücksichtigung des Konsumentenverhaltens – kritische Analyse und Implikationen am Beispiel der Groupe SEB Deutschland GmbH.“ (Groupe SEB Deutschland GmbH = Rowenta, Tefal, Krups und Moulinex). Dieses komplexe Thema erfordert zunächst eine Gesamtbetrachtung des Marktes der Elektrokleingeräte.

Vorab müssen die Marktteilnehmer bestimmt werden und auch, in welchem Maße sie den Markt beeinflussen. Für den Elektrokleingerätemarkt sind der Konsument, der Hersteller und der Händler bestimmend. Diese Marktteilnehmer weisen unterschiedliche Ziele auf und bedingen sich gegenseitig. Folglich werden in dieser Arbeit die grundlegenden Sichtweisen der einzelnen Marktteilnehmer dargestellt. Die komplexen Zusammenhänge zwischen den Gruppen, die einer dynamischen Entwicklung unterliegen, sollen transparent gemacht werden. Nur das Erkennen und Verstehen dieser Vorgänge ermöglicht dem Hersteller bzw. Händler, seine Aktivitäten sinnvoll auszurichten und dadurch am Markt zu bestehen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 2
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 4
Abkürzungsverzeichnis 5
1. Einleitung 6
1.1 Problemstellung und Eingrenzung der Problematik 6
1.2 Ziel der Arbeit und Vorgehensweise 7
2. Produkt 9
2.1 Die Hausgeräte 9
2.2 Das Produktprogramm der Groupe SEB Deutschland GmbH 9
3. Konsumentenverhalten 11
3.1 Eigenschaften von Konsumenten und Haushalt 11
3.1.1 Altersstruktur der Bevölkerung 12
3.1.2 Haushaltsgröße 14
3.1.2.1 Einpersonenhaushalte 15
3.1.2.2 Mehrpersonenhaushalte 17
3.1.3 Haushaltsausstattung der Konsumenten 19
3.2 Trends, Zeitgeist und Wertewandel des Konsumenten 22
3.2.1 Elektrokleingeräte als Entlastung im modernen Haushalt 22
3.2.2 Die Küche als Raum gesellschaftlichen Lebens 23
3.2.3 Wachsendes Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein 24
3.2.4 Wirtschaftliche Lage und daraus resultierende Kaufzurückhaltung der Konsumenten 26
3.3 Markenbewusstsein 27
3.4 Einfluss des Preises 28
3.4.1 Hybrides Kaufverhalten 29
3.4.2 Die Wahrnehmung des Preises durch den Verbraucher 30
3.5 Wahl der Einkaufsstätte 31
3.5.1 Kundenwünsche beim Einkauf 31
3.5.2 Kritik des Kunden an Einkaufsbedingungen und Beschwerdeverhalten 32
4. Hersteller in der Elektrokleingerätebranche 35
4.1 Marktverhältnisse auf der Herstellerseite 35
4.1.1 Marktanteilsverhältnisse 35
4.1.2 Marktabdeckung der Hersteller 37
4.2 Reaktionen des Herstellers auf das Konsumentenverhalten 38
4.2.1 Berücksichtigung der Altersstruktur 39
4.2.2 Auswirkungen der Haushaltsgröße 40
4.2.3 Konsequenzen aus der Haushaltsausstattung 42
4.2.4 Die Nutzung der Trends seitens des Herstellers 44
4.2.5 Pflege des Markenimages 47
4.2.6 Reaktion auf das Preisbewusstsein des Konsumenten 48
4.2.7 Umgang des Herstellers mit Kundenbeschwerden 48
4.3 Einfluss auf den Markt durch Werbung 50
5. Händler in der Hausgerätebranche 52
5.1 Der Handelsbetrieb 52
5.1.1 Der Großhandel 52
5.1.2 Einzelhandel 53
5.1.2.1 Der Fachhandel 53
5.1.2.2 Großflächenbetriebstypen 54
5.1.2.3 E- und T-Commerce 55
5.2 Marktanteilsverhältnisse 57
5.3 Kritische Zusammenfassung der Vertriebswege und Konsequenzen für den Hersteller 58
5.4 Das Beschaffungsmanagement des Handels 61
5.4.1 Die Bezugswegepolitik 61
5.4.1.1 Der Direktbezug vom Hersteller 61
5.4.1.2 Der indirekte Bezug über den Großhandel 62
5.4.1.3 Der indirekte Bezug über eine Einkaufskooperation 62
5.4.2 Die Preispolitik 63
5.5 Händler und Konsument 64
5.5.1 Leistungspolitik 65
5.5.1.1 Servicepolitik 66
5.5.1.2 Sortimentspolitik 68
5.5.2 Die Entgeltpolitik 69
5.5.3 Beeinflussungspolitik 72
6. Schnittstelle Hersteller und Händler 73
6.1 Werbung, Verkaufsförderung und Aktionen am POS 73
6.2 Individuell für den Händler zugeschnittenes Marketing 74
6.3 Schulungen und Training 74
6.4 Kommunikation zwischen Hersteller und Händler 74
6.5 Service zwischen Händler und Hersteller 75
7. Zusammenfassung und Ausblick 75
Literaturverzeichnis 78
Anhang 83

Automatisiert erstellter Textauszug:

Der Thermospot befindet sich in der Mitte der Pfanne. Im kalten Zustand sind hellrote Linien zu sehen. Wird die Pfanne erhitzt, passt sich die Farbe der Linien dem Hintergrund an. Sind die Linien nicht mehr zu erkennen, hat die Pfanne die optimale Brattemperatur von 190°C erreicht. Solche oder ähnliche Innovationen gibt es nahezu in jeder Produktlinie. Sie verkürzen ebenfalls die psychologische Lebensdauer der bereits im Besitz der Kunden vorhandenen Geräte. • Neues Design Das Design kann ebenfalls dazu führen, dass ein Gerät völlig veraltet wirkt. Es gibt auch im Bereich der Elektrokleingeräte Trendfarben. Ein Beispiel für die nicht zu unterschätzende Wirkung der Farben ist die Kombination orange-braun der Siebziger Jahre, die heute überhaupt keinen Anklang mehr findet. Beispiele für zeitgemäße Designvarianten sollen in Punkt 4.2.4. „Die Nutzung der Trends seitens des Herstellers“ aufgezählt werden. [...]

Ein Beispiel hierfür ist das Trendgetränk „Latte Macchiatto“, das den traditionellen Milchkaffee ablöste. Durch diese Entwicklung entstand das Bedürfnis, dieses Getränk auch zuhause genießen zu können. Der Trend wurde erkannt und so konnten Kaffeevollautomaten bzw. Espressomaschinen mit Milchschäumern im Jahre 2000 ein Wachstum von 34,5% verzeichnen. Es ist deshalb wichtig, dass der Hersteller den Konsumenten beobachtet, Marktforschung betreibt und die Bedürfnisse der Konsumenten durch die Werbung verstärkt bzw. weckt. Dadurch ist es möglich, strategische Nischen zu besetzen und sich seine Marktposition zu sichern.125 • Neuartige USP’s Es ist ebenfalls wichtig, ständig neue USP’s bei den bewährten Produkten zu entwickeln. Die Groupe SEB Deutschland GmbH bietet daher neben den bewährten Umsatzträgern ständig neue und innovative Produkte an. Dabei wird Wert auf multifunktionelle Ausstattung, einfaches Handling, Kompaktbauweise sowie junges Design und frische Farben gelegt.126 In dem Bereich Edelstahl und Aluminiumguss-Pfannen zeichnet sich Tefal besonders durch Entwicklung technischer Neuerungen aus, die dem Konsumenten die Handhabung erleichtern. Ein Beispiel dafür ist die im Jahr 2000 vorgestellte und patentierte Neuheit, ein in der Pfanne integrierter Temperaturmesser, der Thermospot. [...]

Im Punkt 3.1.3. „Haushaltsausstattung der Konsumenten“ wurde deutlich, dass die Sättigungsquote der Elektrokleingeräte in deutschen Haushalten sehr hoch ist. Aufgrund des dynamischen Verbraucherverhaltens und des ständigen Innovationsprozesses der Industrie ist dennoch ein abschätzbares Absatzpotential für Elektrokleingeräte vorhanden. Durch die hohe Qualität der Geräte und die lange Lebensdauer werden nur wenige Ersatzkäufe aufgrund eines tatsächlichen Defekts oder starker Verschleißerscheinungen getätigt. Die psychologische Veralterung eines Gerätes muss deshalb vom Hersteller genutzt bzw. initiiert werden. Das Produkt kann veraltet sein, wenn das Design nicht mehr zeitgemäß ist oder die neuen Geräte zusätzlich zum Grundnutzen innovative Zusatznutzen aufweisen. Es müssen daher im Bereich des Zusatznutzens attraktive USP’s122 erfunden werden. Vom Verbraucher erwünschte Innovationspotentiale ergeben sich z.B. hinsichtlich der Bedienungsfreundlichkeit der Geräte. Das Innovationsvolumen reicht von einer komfortablen Handhabung (z.B. Einknopf-Bedienung) bis zu dem Wunsch nach einem Multifunktionsgerät, welches die Funktionen mehrerer Einzelgeräte vereint. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, völlig neuartige Produkte auf den Markt zu bringen. • Neuartige Produkte Die Sättigungsrate von elektrischen Bügeleisen in den deutschen Haushalten beträgt 96,7%.123 Durch die Einführung einer weit leistungsfähigeren Innovation auf diesem Gebiet, den Dampfgeneratoren, konnte eine mengenmäßige Umsatzsteigerung von 39% vom Jahr 2000 auf 2001 erreicht werden.124 Tefal setzt bei Dampfbügeleisen und -generatoren auf die beschichtete Bügelsohle (Durilium®). Es ist schwierig, bei einem derart gesättigten Markt Geräte zu entwickeln, die es vorher so noch nicht gab. Das Risiko besteht darin, dass das Produkt vom Verbraucher nicht angenommen wird, denn der Grundbedarf an Elektrokleingeräten ist gedeckt. Es gibt nahezu für jede Tätigkeit im Haushalt ein entsprechendes Gerät. Deswegen müssen neue Bedürfnisse beim Verbraucher geweckt werden. Es empfiehlt sich hierbei besonders, die Trends und den Zeitgeschmack der Verbraucher zu beobachten. [...]

Arbeit zitieren:
Geipel, Lars Mai 2003: Entwicklung des Marktes für Elektrokleingeräte unter besonderer Berücksichtigung des Konsumentenverhaltens, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Markenführung, Konsumgüter, Discounter, Markenartikel, Vertrieb

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