Entwicklung eines Leitfadens zur systematischen Anbindung von SAP-R/2 / ADABAS an SIRON/E unter MVS anhand ausgesuchter Dateien
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Christoph Wildensee
- Abgabedatum: April 1997
- Umfang: 165 Seiten
- Dateigröße: 6,9 MB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: AKAD Rendsburg, Hochschule für Berufstätige Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0248-8
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0248-8 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0248-8 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Wildensee, Christoph April 1997: Entwicklung eines Leitfadens zur systematischen Anbindung von SAP-R/2 / ADABAS an SIRON/E unter MVS anhand ausgesuchter Dateien, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Führungsinformationssystem, SAP-Auswertung, SIRON
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Diplomarbeit von Christoph Wildensee
Zusammenfassung:
Seit 1989 wird in der Revisionsabteilung der Stadtwerke Hannover AG das Retrievalsystem SIRON/E, derzeit in der Version 94. 1, der Ton Beller GmbH genutzt, um Datenbestände unterschiedlicher DV-Systeme bedarfsgerecht auszuwerten. Ziel dieser Arbeit war es, einen Leitfaden zur systematischen Anbindung von SAP-R/2-Dateien an das SIRON/E-System zu entwickeln, so daß die Ergebnisse für Dritte nutzbar sind. Die Anbindung als notwendige Prämisse der Auswertung umfaßt die Definition des Zugriffs und das Bereitstellen einer Testumgebung, die als Mindestvoraussetzung für SAP-Auswertungen unter SIRON angesehen werden kann. Ausgewählt wurden einige Stamm- und Belegdateien wie z.B. MARA, LIFA und ABEZ, um die Besonderheiten der verschiedenen SAP-Zugriffsmethoden aufzuzeigen. Die Definition eines 'erweiterten RM-Bereichs' beinhaltet Dateien der SAP-Module RA, RK und RF als 'Zulieferer' für RM. Das Thema mußte sehr eng gefaßt werden, da die Ergebnisse bei Verwendung eines anderen DBMS oder Betriebssystems differieren. Eine Portierung ist jedoch prinzipiell möglich.
Diese Arbeit ist sowohl für SIRON-Anwender interessant, die sich bereits im R/2-Umfeld bewegen als auch für Firmen, die den Einsatz von SIRON erwägen und die Probleme, die sich mit dem Einsatz eines solchen Systems in 'nicht perfekten und großen Informationsreservoirs und signifikant spezifischen Datenbankstrukturen ergeben, erkunden möchten. SIRON ist ein sehr gutes Retrievalsystem und besticht gegenüber Systemen wie z.B. IDEA durch seinen direkten Kontakt zum Host. Während z.B. die IDEA-Nutzung im SAP-R/2-Umfeld zuvor abhängig ist von einer Selektion auf dem Host und der Bereitstellung von Datenextrakten, kann über SIRON auf alle relevanten Daten bzw. Datenquellen direkt zugegriffen werden. Die Gefahr der 'Unterschlagung' von relevanten Daten und der Abhängigkeit von Fachbereichen hinsichtlich der Datenextrahierung ist nicht gegeben. Der integrative Gedanke des SIRON-Systems mit seinen hervorragenden Präsentationswerkzeugen und seiner zentralen Zugriffsverwaltung (verteilte Zugriffe, Kataloge, Anwendungen/Abfragen) ist ein unschätzbarer Vorteil bei der Realisierung von Plausibilitäten, Entwicklung von Abfragen, die lediglich auf Abweichungen aufgebauter Indikatoren (Kennzahlen) reagieren (Exception Reporting) und Optimierung von Stichproben. Trotzdem können und müssen auch hier kritische Punkte aufgezeigt werden.
Bei der Stadtwerke Hannover AG wurden bereits - besonders im PAISY-Umfeld - Erfolge mit SIRON erzielt. Das SAP-Umfeld ist jedoch, was den Zugang von extemen Retrievalsystemen angeht, allgemein Neuland, da üblicherweise über ABAP gearbeitet wird. Für uns war jedoch der Autarkiegedanke sehr wichtig, so daß auch im SAP-R/2 auf Erfahrungen mit SIRON zurückgegriffen werden soll.
Dieser Leitfaden wird sowohl als Dokumentation/Nachvollzugsmöglichkeit bereits definierter Adreßtafeln als auch als Anleitung für weitere Anbindungen genutzt. Die Erkenntnisse lassen sich besonders auch auf das C/S-Umfeld übertragen. Anfang 1998 wird SIRON C/S unter Windows NT eingesetzt, was einem Zugang zu C/S-Datenbanken und Bestrebungen zum Aufbau eines entscheidungsunterstützenden Systems (EIS, ESS, DSS, MSS, MIS, FIS o.a. Akronyme) gleichkommt. Die Probleme, die bei der Anbindung von R/2 aufgekommen sind, zeigen jedoch, daß der Aufbau eines unternehmensweit einheitlichen Front Ends für die Entscheidungsunterstützung nicht so leicht ist, wie dies von vielen (hinsichtlich Begriffen wie Data Warehouse, OLAP o.ä.) erhofft und propagiert wird.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | I | |
| Abbildungsverzeichnis | III | |
| Tabellenverzeichnis | III | |
| Abkürzungsverzeichnis | IV | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Vorbemerkungen | 6 |
| 2.1 | Begründung für die Begriffsabgrenzung | 6 |
| 2.2 | NWS | 6 |
| 2.3 | SAP | 7 |
| 2.4 | ADABAS | 8 |
| 2.5 | SIRON | 9 |
| 2.5.1 | Philosophie von SIRON | 10 |
| 2.5.2 | Funktionsweise von SIRON | 10 |
| 2.6 | Weitere Begriffe und deren Bedeutung für die folgende Betrachtung | 11 |
| 2.6.1 | Führungsinformationssysteme | 11 |
| 2.6.1.1 | Decision Support System (DSS) | 13 |
| 2.6.1.2 | Executive Information System (EIS) | 14 |
| 2.6.1.3 | Executive Support System (ESS) | 14 |
| 2.6.2 | Der Begriff des Leitfadens | 16 |
| 3. | Anbindung von SAP/ADABAS an SIRON/E | 17 |
| 3.1 | Vorbemerkungen | 17 |
| 3.1.1 | Kritische Dateien | 17 |
| 3.1.2 | Aufbau von Adreßtafeln | 20 |
| 3.1.3 | SAP-Zugriff | 22 |
| 3.1.3.1 | Zugriffsmethoden | 23 |
| 3.1.3.2 | SAP-Dateiaufbau | 24 |
| 3.1.3.3 | Segmentbeschreibung | 26 |
| 3.1.3.4 | Anzubindende Dateien | 27 |
| 3.1.3.5 | Besonderheiten der Key-Definition | 28 |
| 3.2 | Anbindungsdurchführung | 29 |
| 3.2.1 | Systematik | 29 |
| 3.2.2 | Anbindung der Stammdateien / Schlüsselbestimmung Felder | 31 |
| 3.2.2.1 | Materialstamm | 33 |
| 3.2.2.2 | Kreditorenstamm | 34 |
| 3.2.2.3 | Debitorenstamm | 35 |
| 3.2.2.4 | Kostenstellenstamm | 36 |
| 3.2.2.5 | Kosten- und Leistungsartenstamm | 37 |
| 3.2.2.6 | Sachkontenstamm | 39 |
| 3.2.2.7 | Anlagenstamm | 40 |
| 3.2.3 | Anbindung der Belegdateien Schlüsselbestimmung Felder | 41 |
| 3.2.3.1 | Allgemeine Belegdatei | 43 |
| 3.2.3.2 | Kostenstellen Einzelposten | 44 |
| 3.2.3.3 | Bestellanforderungen | 45 |
| 3.2.3.4 | Bestellungen | 46 |
| 3.2.3.5 | Rahmenbestellungen | 47 |
| 3.2.3.6 | Aufträge | 49 |
| 4. | Zugriffstest | 54 |
| 4.1 | Einzubeziehende SAP-Tabellen | 55 |
| 4.2 | Schlüsselbestimmung im Hexadezimalcode | 58 |
| 4.3 | Ausprägungen von Schlüsselfeldem | 60 |
| 4.4 | Nummernkreise | 62 |
| 4.5 | Besonderes Problem bei der Anbindung | 64 |
| 5. | Abschlußbetrachtung | 66 |
| 5.1 | Kritische Würdigung | 66 |
| 5.2 | Weiteres Vorgehen | 69 |
| 5.3 | Konzeptionelle Entwicklungstrends | 70 |
| 5.3.1 | Data-Warehouse | 71 |
| 5.3.2 | Online-analytische Verarbeitung | 73 |
| 5.4 | Firmen- und produktspezifischer Ausblick | 74 |
| 6. | Zusammenfassung | 77 |
| 7. | Anhänge | 80 |
| 7.1 | Anhang A: Berechtigungsprofile | 81 |
| 7.2 | Anhang B: SWM-Job-Control | 85 |
| 7.3 | Anhang C: Segmentbeschreibungen | 87 |
| 7.4 | Anhang D: Adreßtafeln | 117 |
| 7.5 | Anhang E: Andruck von Sätzen im Hexadezimalcode | 128 |
| 7.6 | Anhang F: Testabfragen und Ergebnisübersicht | 134 |
| 7.7 | Anhang G: Zusammenführung von Stamm- und Belegdateien | 146 |
| 8. | Literaturverzeichnis | 147 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832402488
Arbeit zitieren:
Wildensee, Christoph April 1997: Entwicklung eines Leitfadens zur systematischen Anbindung von SAP-R/2 / ADABAS an SIRON/E unter MVS anhand ausgesuchter Dateien, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Führungsinformationssystem, SAP-Auswertung, SIRON



