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Entwicklung eines Leitfadens zur Realisierung sicherer Web Services und Implementierung eines Beispiel-Dienstes

Entwicklung eines Leitfadens zur Realisierung sicherer Web Services und Implementierung eines Beispiel-Dienstes
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Andreas Görtzen
  • Abgabedatum: Januar 2003
  • Umfang: 142 Seiten
  • Dateigröße: 1,3 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Flensburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6864-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6864-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6864-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Görtzen, Andreas Januar 2003: Entwicklung eines Leitfadens zur Realisierung sicherer Web Services und Implementierung eines Beispiel-Dienstes, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: SOAP, XML, Systemintegration, dienstorientierte Architekturen, Sicherheit

Diplomarbeit von Andreas Görtzen

Zusammenfassung:

Diese Diplomarbeit ist ein Leitfaden zur Umsetzung von Web Services im Rahmen vertrauenswürdiger dienstorientierter Architekturen. Der Leitfaden umfasst die wesentlichen für Web Services grundlegenden und aufbauenden Standards und Technologien in ihrem Zusammenhang. Der Schwerpunkt der Studie besteht in der Darstellung von Sicherheitsmodellen für effiziente Risikominimierung in dienstorientierten Architekturen.

Als Beispiel wird ein Adressdienst als Web Service entworfen und implementiert, der den Schutz digitaler Inhalte bei der Kommunikation mit Web Services auf Transport- und Nachrichtenebene demonstriert.

Inhaltsverzeichnis:

1 EINLEITUNG 5
1.1 Motivation und Zielsetzung 6
1.2 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit 7
2 ANFORDERUNGEN AN DIE STUDIE 8
3 WEB SERVICES UND DIENSTORIENTIERTE ARCHITEKTUREN 9
3.1 Dienstorientierte Architekturen 10
3.2 Das Internet als Transportmedium 11
3.3 XML als Basis 12
3.3.1 XML 13
3.3.2 XML-Namensräume 15
3.3.3 XML-Schema 16
3.3.4 XPath 17
3.3.5 XSLT 20
3.3.6 Kanonisches XML 22
3.4 Web Services als Technologie zur Implementierung dienstorientierter Architekturen 24
3.4.1 Nachrichten: SOAP 24
3.4.2 Schnittstellenbeschreibungen: WSDL 28
3.4.3 Verzeichnisdienst: UDDI 31
3.5 Implementieren von Web Services als Informationsinfrastruktur für Geschäfts-prozesse 35
3.5.1 Zusätzliche Anforderungen für den Einsatz in Unternehmen 35
3.5.2 Stand der Technik im Umfeld von Web Services 37
3.5.3 Schichtenmodell für Web Service-Protokolle 42
3.5.4 Phasenmodell für die Entwicklung der Nutzung von Web Services 45
3.6 Zusammenfassung 47
4 SICHERHEITSMODELLE 48
4.1 Grundbegriffe 52
4.1.1 Identitätsmanagement 52
4.1.2 Zugriffsmanagement 55
4.1.3 Verschlüsselung und digitale Signaturen 59
4.1.4 Identitäts- und Attributzertifikate 62
4.2 Transportsicherheit 65
4.2.1 IPSec 65
4.2.2 SSL/TLS 66
4.3 Nachrichtensicherheit 68
4.3.1 XML-Signaturen 68
4.3.2 XML-Verschlüsselung 74
4.4 Schlüsseldienst: XKMS 77
4.5 Digitales Rechtemanagement 83
4.5.1 Formulieren von Rechten an digitalen Inhalten 84
4.5.2 Übermitteln von Authentifizierungs- und Autorisierungsinformationen 85
4.5.3 Sichere Ausführungsumgebung 86
4.6 Schutz der Privatsphäre 87
4.7 XML-Firewalls 89
4.8 Zusammenfassung 90
5 BEISPIELANWENDUNG: ADRESSDIENST 91
5.1 Anforderungen 92
5.2 Design 94
5.2.1 Auswahl der Entwicklungs- und Ausführungsumgebung 94
5.2.2 Anwendungsdesign 95
5.3 Implementierung 107
5.4 Tests 108
5.4.1 Testprozeduren 108
5.4.2 Testergebnisse 111
5.5 Zusammenfassung 114
6 ZUSAMMENFASSUNG, BEWERTUNG UND AUSBLICK 116
6.1 Zusammenfassung und Vollständigkeitsnachweis der Studie 116
6.1.1 XML-Protokollfamilie 117
6.1.2 Dienstorientierte Architekturen 117
6.1.3 Protokolle der Kernarchitektur für Web Services 117
6.1.4 Zusätzliche Anforderungen 118
6.1.5 Authentifizierung 119
6.1.6 Autorisierung 119
6.1.7 Kryptographie 119
6.1.8 Sicherheit auf Transport- und Nachrichtenebene 120
6.1.9 Digitales Rechtemanagement, Privatsphäre, XML-Firewalls 120
6.1.10 Adressdienst 121
6.1.11 Erfüllung der Anforderungen an die Inhalte der Arbeit 122
6.2 Bewertung und Ausblick 123
7 GLOSSAR 126
8 VERZEICHNISSE DER ABBILDUNGEN,TABELLEN UND LISTINGS 132
8.1 Abbildungen 132
8.2 Tabellen 132
8.3 Listings 133
9 LITERATURVERZEICHNIS 134

Automatisiert erstellter Textauszug:

Für die drei Dateien, die als Zugriffspunkte für externe Anfragen an den Adressdienst fungieren, existiert jeweils eine Hintergrundklasse. Bei einer Hintergrundklasse handelt es sich um eine Klasse welche die Verarbeitungslogik für eine dynamische Web-Seite oder einen Web Service beschreibt. Die Verarbeitung der Zugriffe erfolgt über Instanzen der Hintergrundklassen. Die drei Hintergrundklassen der Zugriffspunkte nutzen als Speichermedium für Kontaktinformationen gemeinsam das ADO.NET-DataSet 'contactDataSet', auf das sie über die Klasse ContactStorage Zugriff erlangen. Zu diesem Zweck rufen sie die Klassenmethoden GetContacts() und GetContactsView() der Klasse ContactStorage auf. Das contactDataSet beinhaltet die Tabelle 'contacts' als Objekt der Klasse DataTable. Die Methode GetContacts() liefert eine Referenz auf das DataTable-Objekt 'contacts'. GetContactsView() liefert einen DataView auf das DataTable-Objekt 'contacts'. Die Auswahl der Datensätze des DataView erfolgt über einen Datensatzfilter der alle Datensätze auswählt, bei denen die mit GetContactsView() übergebene Suchzeichenkette als Teilstring in einem der zeichenorientierten Felder enthalten ist. Der Zugriff auf die im contactDataSet enthaltenen Informationen durch die Hintergrundklassen der Zugriffspunkte über die Klasse ContactStorage wird in Abbildung 5.2.2-6 illustriert. [...]

Als Betriebssystem für Web Server und Adressverwaltung wird Windows NT, 2000 oder XP verwendet. Als Web Server dient der Internet Information Server von Microsoft. Als Ausführungsumgebung für die Anwendung wird das Microsoft .NET-Framework verwendet. Die Programmierung der Anwendung erfolgt mit der Programmiersprache C#. Das dynamische Generieren von Web-Seiten (HTML) für Zugriffe durch Benutzer erfolgt mit Hilfe der ASP.NET-Technologie. Die SOAP-Schnittstelle für Anwendungen wird als .NET Web Service realisiert. Die persistente Speicherung der Kontaktdaten erfolgt in einer OracleDatenbank. Der Zugriff auf die Datenbank durch die Anwendung geschieht per ADO.NET. Auf dem Server kommen somit folgende Technologien zum Einsatz: • • • • • • • • [...]

Die Seiten 'modifyContacts' und 'showContacts' sind mit Verweisen versehen, über die der Benutzer jeweils auf die andere Seite gelangen kann. Damit die zwischen Clients und Server ausgetauschten Nachrichten von potentiellen Angreifern nicht entziffert werden können, wird der Transportweg per SSL gesichert. Entsprechend wird für die gesamte Kommunikation mit dem Adressdienst mit HTTPS (HTTP over SSL) durchgeführt. Dazu wird der Web Server mit einem Serverzertifikat ausgestattet. Zugriffe auf die Benutzerschnittstelle der Anwendung erfordern grundsätzlich eine Authentifizierung per Clientzertifikat (siehe Kapitel 4.1.4). Bei der Kommunikation mit der Anwendungsschnittstelle per SOAP werden Anfragen grundsätzlich digital signiert. Anfragen werden mit dem öffentlichen Schlüssel des Web Servers, Antworten mit dem öffentlichen Schlüssel des endgültigen Empfängers verschlüsselt, damit diese Informationen von etwaigen intermediären Diensten nicht in lesbarer Form verarbeitet werden können. Das Signieren der SOAP-Nachrichten erfolgt per XML-Signatur und das Verschlüsseln der Zahlungsinformationen mit Hilfe von XML-Verschlüsselung. Abbildung 5.2.2-5 illustriert die erforderliche Authentifizierung und Verschlüsselung bei der Kommunikation mit dem Adressdienst durch Benutzer und Client-Anwendungen. UIF (User Interface) steht in der Abbildung für die Benutzerschnittstelle und AIF (Application Interface) für die Anwendungsschnittstelle. Die Standardmäßige Verschlüsselung der Übertragungen per SSL mit Serverzertifikat wird in dem Diagramm vorausgesetzt. [...]

Arbeit zitieren:
Görtzen, Andreas Januar 2003: Entwicklung eines Leitfadens zur Realisierung sicherer Web Services und Implementierung eines Beispiel-Dienstes, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
SOAP, XML, Systemintegration, dienstorientierte Architekturen, Sicherheit

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