Entwicklung eines Konzeptes zur Koordination der Unternehmensfunktionen Konstruktion und Marketing
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Jörg Nolte
- Abgabedatum: Mai 1994
- Umfang: 156 Seiten
- Dateigröße: 8,4 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Technische Universität Clausthal Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0982-1
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0982-1 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0982-1 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Nolte, Jörg Mai 1994: Entwicklung eines Konzeptes zur Koordination der Unternehmensfunktionen Konstruktion und Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Investitionsgütermarketing, Marktorientierung, Konstruktion, Koordination, Management
In den Warenkorb
38,00 €
Diplomarbeit von Jörg Nolte
Zusammenfassung:
Die Zusammenarbeit zwischen den technischen Abteilungen (F&E, Konstruktion) und der kaufmännisch orientierten Marketingabteilung ist oft unzureichend organisiert oder auch durch Rivalitäten gestört. Häufig muß der Konstrukteur bei Produktentwicklungen mit ungenauen Marktanforderungen arbeiten. Das Risiko am Markt vorbei zu entwickeln ist groß.
Die vorliegende Arbeit stellt ein ganzheitliches Konzept zur Koordination der Unternehmensfunktionen Konstruktion und Marketing vor. Es werden strukturelle Rahmenbedingungen definiert und Wege aufgezeigt, wie die oft nur allgemein artikulierten Marktanforderungen in konkrete konstruktionstechnische Produktanforderungen transformiert werden können. Den Verantwortlichen der Investitionsgüterunternehmen erschließt sich mit dieser Arbeit eine Fülle von Ansätzen und Methoden, um bei der Verwirklichung ihrer Vision einer vollkommenen Marktorientierung einen großen Schritt voranzukommen.
Das Außergewöhnliche dieser Arbeit ist, daß zum ersten Mal die Aktivitäten, Instrumente und Informationsflüsse beider Wissenschaften (Konstruktion und Marketing) in ihrer jeweiligen Terminologie transparent dargestellt und unter dem Gesichtspunkt einer optimalen Koordination mit dem jeweils anderen Bereich aufbereitet werden.
Zunächst wird die Grundstruktur der Marketingwissenschaft anhand der drei großen Bereiche Marketingmanagement, Markt-/Marketingforschung und Marketingpolitik gemäß der wirtschaftswissenschaftlichen Lehre beschrieben, bevor detaillierter auf die Ausprägungen des hier interessierenden Investitionsgütermarketing eingegangen wird. Auch die Konstruktionswissenschaft wird in ihrer Methodik beschrieben. Diese Darstellung der wesentlichen Tätigkeitsbereiche innerhalb der Konstruktion und des Marketing erfolgt mit der Absicht, auf diese Weise systematisch Gestaltungsparameter bzw. Ansatzpunkte für eine mögliche Koordination dieser Bereiche zu finden. Die vertraute Terminologie ermöglicht den Verantwortlichen aus Konstruktion und Marketing, sich zu orientieren, um dem darauf aufbauenden Koordinationskonzept aufgeschlossen gegenüberzustehen.
Um im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung das Koordinationsprojekt von dem ersten Analyseschritt über die Realisierung bis zur Kontrolle in all seiner Komplexität untersuchen zu können, wird das Koordinationsvorhaben als Managementaufgabe aufgefaßt. Das heißt, daß das Konzept unter Berücksichtigung der sieben Managementfunktionen - Situationsanalyse, Zielformulierung, Strategieentwicklung, Planung, Organisation, Führung und Kontrolle - entwickelt wird. Damit ist sichergestellt, daß sowohl die strategischen als auch operativen Aspekte beachtet werden.
Im Rahmen der Situationsanalyse werden zunächst verschiedene Analysemethoden zur realistischen Einschätzung des Koordinationsbedarfs vorgestellt. Die möglichen Marktanforderungen werden als Ausrichtungsgrundlage für die Koordinationsaktivitäten nach verschiedenen Kriterien klassifiziert und mit Beispielen veranschaulicht. 16 grundlegende Thesen verdeutlichen die Abhängigkeit des Koordinationsbedarfs von wichtigen Einflußfaktoren.
Nach Festlegung der zentralen Koordinationsziele werden die bei der Entwicklung einer Strategie zu beachtenden sieben Dimensionsparameter - Subjekt, Objekt, Ursache, Kontext, Intensität, Instrumentarium und Zeit - im Hinblick auf die Koordination von Konstruktion und Marketing analysiert.
Aufgrund der Komplexität des Koordinationsprojektes wird die ausgearbeitete Strategie in konkrete Koordinationspläne umgesetzt, die die einzelnen Abstimmungsaktivitäten festlegen.
Die ausgearbeitete Transparenz bietet eine übersichtliche Orientierung für die individuelle Umsetzung der Koordinationsmaßnahmen. Dies betrifft vor allem die Aspekte der Institutionalisierung der Koordination und der Implementierung entsprechender Marketing-Informationssysteme mit Schnittstellen zur Konstruktion.
Zur grafischen Visualisierung der Abhängigkeiten der wichtigsten Aktivitäten innerhalb der Konstruktions- und Marketingwissenschaft sowie zur Darstellung der Koordinationsaktivitäten zwischen diesen Funktionsbereichen wird die SADT-Methode (Structured Analysis and Design Technique) angewandt. Diese Diagrammsprache unterstützt das Systemdenken (vernetztes Denken) und erhöht die Übersichtlichkeit bei der Entwicklung des optimalen Koordinationskonzeptes.
Die vorliegende Arbeit ist von hohem praktischen Nutzen. Die Umsetzung des vorgestellten Konzeptes eröffnet vielfältige Möglichkeiten zur Erarbeitung entscheidender Wettbewerbsvorteile, die das Überleben des Unternehmens im hart umkämpften Investitionsgütermarkt sichern. Und dies mit geringeren Reibungsverlusten zwischen den Abteilungen und mehr Zeit für die eigene Arbeit. Die Lösung: Marktorientierung durch Koordinierung.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Die Notwendigkeit und Definition sowie der Problemkomplex der Koordination von Konstruktion und Marketing | 3 |
| 2.1 | Notwendigkeit und Definition der Koordination von Konstruktion und Marketing | 3 |
| 2.2 | Problemkomplex der Koordination von Konstruktion und Marketing | 4 |
| 3. | Die SADT-Methode zur Darstellung von Systemzusammenhängen | 7 |
| 4. | Marketing und Konstruktion als Funktionsbereiche des Investitiosgüterunternehmens | 10 |
| 4.1 | Grundlagen des Marketings | 10 |
| 4.1.1 | Die Bedeutung des Marketing-Begriffs | 10 |
| 4.1.2 | Marketingmanagement | 11 |
| 4.1.3 | Gewinnung und Verarbeitung von Informationen über den Markt und das Marketing | 17 |
| 4.1.3.1 | Markt- und Marketingforschungsmanagement | 19 |
| 4.1.3.2 | Markt- und Marketingforschungsbereiche | 20 |
| 4.1.3.3 | Markt- und Marketingforschung | 21 |
| 4.1.3.4 | Markt- und Marketingforschungsberichterstattung | 22 |
| 4.1.4 | Marketingpolitik | 23 |
| 4.1.4.1 | Produkt- und Sortimentspolitik | 23 |
| 4.1.4.2 | Kontrahierungspolitik | 24 |
| 4.1.4.3 | Distributionspolitik | 25 |
| 4.1.4.4 | Kommunikationspolitik | 25 |
| 4.1.4.5 | Marketing-Mix | 26 |
| 4.2 | Investitionsgütermarketing | 27 |
| 4.2.1 | Zum Begriff des Investitionsgutes | 28 |
| 4.2.2 | Konzepttransfer und Unterscheidungsmerkmale zwischen Konsumgüter- und Investitionsgütermarketing | 29 |
| 4.2.3 | Investitionsgütermarketing in der deutschen Industrie | 32 |
| 4.2.4 | Geschäftstypologien im Investitionsgütermarketing | 33 |
| 4.3 | Konstruktion | 39 |
| 4.3.1 | Methodisches Konstruieren | 40 |
| 4.3.2 | Konstruktive Produktplanung | 40 |
| 4.3.3 | Konzipieren | 41 |
| 4.3.4 | Entwerfen | 45 |
| 4.3.5 | Ausarbeiten | 47 |
| 5. | Konzeption zur Koordination der Unternehmensfunktionen Konstruktion und Marketing | 49 |
| 5.1 | Vorgehensweise bei der Entwicklung des Koordinationskonzeptes | 49 |
| 5.2 | Unternehmensphilosophie, -prinzipien, -kultur | 51 |
| 5.3 | Situationsanalyse des Koordinationsbedarfs | 52 |
| 5.3.1 | Systematik bei der Situationsanalyse des Koordinationsbedarfs | 52 |
| 5.3.2 | Analyse der Anforderungen des Kunden und des Herstellers als Ausrichtungsgrundlage der Koordinationsaktivitäten | 55 |
| 5.3.2.1 | Analyse der Anforderungen des Kunden | 55 |
| 5.3.2.1.1 | Methodische Vorgehensweise bei der Ermittlung der Anforderungen des Kunden | 55 |
| 5.3.2.1.2 | Klassifizierung der Anforderungen des Kunden | 58 |
| 5.3.2.2 | Analyse der Anforderungen des Herstellers | 63 |
| 5.3.2.2.1 | Methodische Vorgehensweise bei der Ermittlung der Anforderungen des Herstellers | 63 |
| 5.3.2.2.2 | Klassifizierung der Anforderungen des Herstellers | 64 |
| 5.3.3 | Thesen zur Situation des Koordinationsbedarfs | 64 |
| 5.4 | Formulierung der Koordinationsziele | 66 |
| 5.5 | Entwicklung von Koordinationsstrategien | 67 |
| 5.6 | Planung der Koordination | 71 |
| 5.7 | Organisation der Koordination | 71 |
| 5.7.1 | Koordination unter der Führung der Konstruktion | 74 |
| 5.7.1.1 | Koordinationsaktivitäten mit dem Marketing bei derKlärung der konstruktiven Aufgabenstellungen | 74 |
| 5.7.1.1.1 | Koordinationsaktivitäten mit dem Marketingmanagement bei der Klärung der konstruktiven Aufgabenstellungen | 75 |
| 5.7.1.1.2 | Koordinationsaktivitäten mit der Markt / Marketingforschung bei der Klärung der konstruktiven Aufgabenstellungen | 76 |
| 5.7.1.1.3 | Koordinationsaktivitäten mit der Marketingpolitik bei der Klärung der konstruktiven Aufgabenstellungen | 78 |
| 5.7.1.2 | Koordinationsaktivitäten mit dem Marketing bei der Bewertung und der Auswahl der Konstruktionskonzepte | 79 |
| 5.7.1.2.1 | Bewertung und Auswahl der Konzepte in Koordination mit dem Marketingmanagement | 80 |
| 5.7.1.2.2 | Bewertung und Auswahl der Konzepte in Koordination mit der Markt-/Marketing-forschung und der Marketingpolitik | 80 |
| 5.7.1.3 | Koordinationsaktivitäten mit dem Marketing bei der Bewertung und der Auswahl der Konstruktionsentwürfe | 81 |
| 5.7.1.3.1 | Bewertung und Auswahl der Entwürfe in Koordination mit dem Marketingmanagement | 81 |
| 5.7.1.3.2 | Bewertung und Auswahl der Entwürfe in Koordination mit der Markt-/Marketingforschung und der Marketingpolitik | 82 |
| 5.7.2 | Koordination unter der Führung des Marketings | 83 |
| 5.7.2.1 | Koordinationsaktivitäten mit der Konstruktion bei Marketingmanagementaufgaben | 83 |
| 5.7.2.2 | Koordinationsaktivitäten mit der Konstruktion in der Markt-/Marketingforschung | 85 |
| 5.7.2.3 | Koordinationsaktivitäten mit der Konstruktion in der Marketingpolitik | 86 |
| 5.7.2.3.1 | Koordinationsaktivitäten mit der Konstruktion in der Produkt- und Sortimentspolitik | 86 |
| 5.7.2.3.2 | Koordinationsaktivitäten mit der Konstruktion in der Kontrahierungspolitik | 87 |
| 5.7.2.3.3 | Koordinationsaktivitäten mit der Konstruktion in der Distributionspolitik | 87 |
| 5.7.2.3.4 | Koordinationsaktivitäten mit der Konstruktion in der Kommunikationspolitik | 88 |
| 5.7.3 | Institutionalisierung der Koordination von Konstruktion und Marketing | 90 |
| 5.7.4 | Marketing-Informationssysteme | 92 |
| 5.8 | Führung der Koordination | 94 |
| 5.9 | Kontrolle der Koordination | 96 |
| 5.10 | Auswirkungen der Koordination auf die Unternehmensfunktionen Konstruktion und Marketing | 96 |
| 5.10.1 | Auswirkungen auf die Konstruktion | 96 |
| 5.10.2 | Auswirkungen auf das Marketing | 97 |
| 5.10.3 | Mögliche Konfliktpotentiale | 98 |
| 6. | Zusammenfassung | 99 |
| Anhang | 102 | |
| A1. | SADT-Analyse der Koordination von Konstruktion und Marketing (sowie F&E) | 102 |
| A2. | Anforderungen des Kunden | 123 |
| A3. | Anforderungen des Herstellers | 141 |
| Literaturverzeichnis | 144 |
In den Warenkorb
38,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832409821
Arbeit zitieren:
Nolte, Jörg Mai 1994: Entwicklung eines Konzeptes zur Koordination der Unternehmensfunktionen Konstruktion und Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Investitionsgütermarketing, Marktorientierung, Konstruktion, Koordination, Management



