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Entwicklung eines Gerätes zur Fernwartung von Systemen unter Verwendung eines Mikrocontrollers, Modemchipsatzes und Multitasking-Betriebssytemes

Entwicklung eines Gerätes zur Fernwartung von Systemen unter Verwendung eines Mikrocontrollers, Modemchipsatzes und Multitasking-Betriebssytemes
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Michael Carstens-Behrens
  • Abgabedatum: Januar 1995
  • Umfang: 117 Seiten
  • Dateigröße: 4,3 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Kiel Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0840-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0840-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0840-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Carstens-Behrens, Michael Januar 1995: Entwicklung eines Gerätes zur Fernwartung von Systemen unter Verwendung eines Mikrocontrollers, Modemchipsatzes und Multitasking-Betriebssytemes, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Chip, Fernwartung, Modem, System, Mikrocontroller

Diplomarbeit von Michael Carstens-Behrens

Einleitung:

Ein großes Anwendungsgebiet der Elektrotechnik ist das rechnergestützte Messen, Steuern und Regeln sowie die Überwachung, Wartung und Diagnose in den verschiedensten Einsatzgebieten. In vielen dieser Bereiche läßt sich ein zu steuernder Prozeß nicht vollständig automatisieren. Er bedarf also des Eingreifens durch den Menschen. Ein Beispiel hierfür ist der Betrieb von Windkraftanlagen, deren Funktion von einer zentralen Stelle aus überwacht wird. Diese Anwendung fällt in den Bereich von Remote-Control, welche die komplette Kontrolle eines Systems ferngesteuert ermöglicht. Als Kommunikationskanal hierfür stehen verschiedene Medien wie z.B. Funkübertragung oder Datennetze zur Verfügung. Ein Anwendungsfall von Remote-Control wird in dieser Diplomarbeit behandelt: Die Fernwartung von Systemen über die Telefonleitung. Die Firma Linotype-Hell, in der die Diplomarbeit durchgeführt wurde, entwickelt und produziert Geräte zur Druckvorlagenherstellung. Ihre Produktpalette umfaßt eine Vielzahl von Scannern, Bildverarbeitungsrechnern und Imagesettern zur Belichtung von Folien zur Druckwalzenherstellung. Diese technisch sehr komplexen Geräte werden weltweit vertrieben. Als Dienstleistung unterhält die Firma Linotype-Hell ein weltweites Servicenetz. Für die Wartung steht dem Service bei den meisten Geräten eine Diagnoseschnittstelle zur Verfügung, an die vor Ort ein Debug-Terminal angeschlossen wird. Die Idee für diese Diplomarbeit war es, einen direkten Zugriff auf diese Schnittstelle von einem der Werke in Kiel oder Eschborn bzw. einer Service-Niederlassung aus zu ermöglichen. Damit wäre eine Service-Unterstützung durch Fernwartung möglich. Für eine solche Fernwartung ist eine Verbindung zwischen Diagnoseschnittstelle und einem Service- Rechner erforderlich. Als Kommunikationskanal bietet sich das i.d.R. leicht zugängliche und weltweit vorhandene Telefonnetz an. Zusätzlich ist eine Ankopplung der Diagnoseschnittstelle an die Telefonleitung notwendig. Dieses ließe sich durch ein Gerät umsetzen, das folgende Möglichkeiten bietet:

- Kommunikation über Modem und serielle Schnittstelle.

- Steuerung des Verbindungsaufbaus über das Modem.

- automatische Konfiguration der Kommunikation inklusive Fehlerkorrektur.

Für die Realisierung eines solchen Gerätes bietet sich als Hauptkomponente ein integrierter Modemchipsatz an. Dieser Chipsatz ist an einen Mikrokontroller gekoppelt, der den Verbindungsaufbau und die Kommunikation steuert. Ein Multitasking-Betriebssystem bietet sich als Kern der Software an, da parallel eine Kommunikation nach zwei Seiten und zusätzlich eine Ablaufsteuerung des Gerätes erfolgen muß. In der Anwendung kann der Kunde bei einer Betriebsstörung eine Verbindung zur nächsten Service-Niederlassung der Firma Linotype-Hell aufnehmen. Von dort wird eine Ferndiagnose vorgenommen. Kann der Fehler nicht direkt korrigiert werden, wird entsprechend ausgerüstetes Servicepersonal entsandt. Sofern die Diagnose-anforderungen die Möglichkeiten vor Ort überschreiten, kann das Servicepersonal das Gerät verwenden, um ein Werk der Firma Linotype-Hell direkt anzuwählen. Die Entwicklungsabteilungen könnten so die Serviceeinsätze effektiv unterstützen. Diese Möglichkeiten bestehen weltweit und können in einigen Fällen die teure Entsendung von Servicepersonal überflüssig machen. Zusätzlich läßt sich die Ausfallzeit des betreffenden Gerätes verkürzen. In der vorliegenden Arbeit wird im Rahmen einer Projektierung zunächst ein Realisierungskonzept erarbeitet, für dessen Umsetzung eine Projektplanung erstellt wird. Die Realisierung beginnt mit der Entwicklung der Hardware, auf die die Entwicklung der Software aufsetzt. Das Gerät wird anhand der Anforderungsanalyse getestet. Abschließend werden Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Gerätes diskutiert.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 1
2. PROJEKTIERUNG 3
2.1 Anforderungsanalyse 3
2.1.1 Bedingungen zur Realisierung von Remote-Control 4
2.1.2 Geraet zur Fernwartung des Herkules-Rekorders 4
2.1.3 Weitere Einsatzgebiete von Remote-Control in der Firma Linotype-Hell 6
2.2 Auswahl des Realisierungskonzeptes 7
2.3 Projektplanung 9
2.3.1 Zerlegung in Teilaufgaben 9
2.3.2 Ressourcenplanung 10
3. REALISIERUNG DER HARDWARE 13
3.1 Hardwarekonzept 13
3.2 Die Mikrokontroller-Einheit 14
3.2.1 Auswahl des Mikrokontrollers 14
3.2.2 Der Mikrokontroller MC68306 16
3.2.3 Integration von Mikrokontroller und Peripherie 18
3.3 Das Modem 21
3.3.1 Auswahl des Modemchipsatzes 21
3.3.2 Der Modemchipsatz RC144ACLW 24
3.3.3 Realisierung eines Modems mit dem Chipsatz RC144ACLW 28
3.3.4 Das Line-Interface 31
3.4 Integration von Mikrokontroller-Einheit und Modem 34
3.4.1 Der Power-On-Reset des Modems 35
3.4.2 Die Power-On-Initialisierung des Modem-Interrupts 36
3.4.3 Die Schreibsignalverkuerzung 36
3.5 Mechanische Ausfuehrung des Geraetes 40
4. REALISIERUNG DER SOFTWARE 41
4.1 Das Softwarekonzept 41
4.2 Die Modemfirmware 44
4.3 Die Treiberschicht 46
4.3.1 Das Hardware-Interface 46
4.3.2 Die System-Kontrolle 49
4.3.3 Die zeichenorientierten E/A-Treiber 50
4.3.4 Die Gerätetreiber 52
4.4 Das Betriebssystem 71
4.4.1 Das Multitasking-Betriebssystem pSOS+ 72
4.4.2 Der Debugger pROBE+ 75
4.5 Die Applikationsschicht 77
4.5.1 Die Kommunikationsdienste 77
4.5.2 Die Geraeteparameter 81
4.5.3 Die Anwendung 89
5. TEST 93
6. DISKUSSION 96
6.1 Realisierung des Geraetes 96
6.2 Weiterentwicklung 96
6.3 Einsatz des Gerätes in der Fernwartung von anderen Systemen 97
6.4 Der Einsatz von Remote-Control in der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik 98
7. ZUSAMMENFASSUNG 99
8. LITERATURVERZEICHNIS 101
ANHANG 103
Abbildungsverzeichnis 103
Tabellenverzeichnis 105
Abkuerzungen 107
Liste der verwendeten Programme 108
Anlagen 109
Danksagung 110

Arbeit zitieren:
Carstens-Behrens, Michael Januar 1995: Entwicklung eines Gerätes zur Fernwartung von Systemen unter Verwendung eines Mikrocontrollers, Modemchipsatzes und Multitasking-Betriebssytemes, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Chip, Fernwartung, Modem, System, Mikrocontroller

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