Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Entwicklung von Beurteilungsmaßstäben für strategische Unternehmenskooperationen

Entwicklung von Beurteilungsmaßstäben für strategische Unternehmenskooperationen
Über dieses Buch
  • Art: Fachbuch
  • Autor: Thorsten Zukschwerdt
  • Abgabedatum: August 2004
  • Umfang: 104 Seiten
  • Dateigröße: 440,8 KB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Offenburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8428-0441-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8428-0441-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8428-0441-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Zukschwerdt, Thorsten August 2004: Entwicklung von Beurteilungsmaßstäben für strategische Unternehmenskooperationen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Deutschland, Unternehmenskooperation, Strategie, Beurteilung, Unternehmensverbindung

Fachbuch von Thorsten Zukschwerdt

Einleitung:

Das 20. Jahrhundert wird zunehmend durch ökonomische Turbulenzen und Verunsicherungen bestimmt. Die Globalisierung der Weltmärkte, verkürzte Produktlebenszyklen, dynamische Märkte sowie die immer noch anhaltende Wirtschaftsflaute sind ständig zitierte Probleme und Kräfte, die auf die einzelnen Unternehmen einwirken. Ebenso bringt die am 1. Mai 2004 vollzogene EU-Osterweiterung zusätzliche Chancen und Risiken für Unternehmen der bisherigen sowie der neuen Mitgliedsstaaten mit sich. Diese erwähnten Evolutionen zwingen die Unternehmen zur Entwicklung neuer Strategien.

Zunehmende Wissensintensität, schnellere Innovationen, höhere Qualitätsstandards und immer kürzere Produktlebenszyklen treiben viele Unternehmen an die Grenzen des Machbaren. Auch die Komplexität im gesamten Wertschöpfungsbereich nimmt zu. In Folge dessen schrumpft das Ausmaß, welches eine Firma alleine bewältigen kann, kontinuierlich. Daher wird es immer wichtiger, dass sich Unternehmen auf ausgewählte Aktivitäten und Kompetenzen konzentrieren, mit denen sie nachhaltig Wettbewerbsvorteile bzw. Erfolgspositionen aufbauen können.

Als Bilanz der obigen Überlegungen ergibt sich die Erfordernis bestehende Strategien und klassische Unternehmensstrukturen neu zu überdenken. Einstige Managementprinzipien und der altbewährte Alleingang müssen auf den Prüfstand gestellt werden. Als Alternative zur Bewältigung der oben genannten Komplexitäten praktizieren viele Unternehmen seit geraumer Zeit unterschiedliche Formen der zwischenbetrieblichen Zusammenarbeit. Das Denken in klar definierten Unternehmensgrenzen gehört bei Betrieben der Zukunft nicht mehr zum Unternehmensleitbild. Vielmehr muss die Offenheit zu Neuem gestärkt werden, insbesondere bei der Veränderung bestehender Strukturen.

Prozesse, die ein anderes Unternehmen effizienter als das eigene durchführen kann, sollten nicht um jeden „Preis“ selbst realisiert werden. Wenn Ziele durch ein anderes Unternehmen schneller, kostengünstiger und mit geringerem Risiko erreicht werden können, sollte in jedem Fall über eine Zusammenarbeit nachgedacht werden. Vor allem in den Bereichen Forschung und Entwicklung, aber auch in vielen anderen Zweigen haben sich die Anforderungen drastisch geändert. Der Eingang einer Kooperation bedeutet noch lange nicht den Verlust der eigenen Selbstständigkeit. Vielmehr sollten die positiven Gesichtspunkte, die sich z.B. durch Ressourcenbündelungen abzeichnen, in den Vordergrund gestellt werden. Damit können eigene Defizite ausgeglichen werden und sich zugleich für die beteiligten Betriebe Lerneffekte ergeben.

Mit der Gründung einer Kooperation verfolgen die Unternehmen die unterschiedlichsten Motive und Motivationen. Einige versuchen durch das Zusammenwirken ein „zweites Standbein“ aufzubauen, andere wiederum erhoffen sich mit der Kooperation Wettbewerbsvorteile oder auch den Zugang zu neuen Technologien. Der Eintritt in neue Märkte, den Know-how-Zuwachs oder auch bestimmte Synergieeffekte dürfen ebenfalls als Motivationsgründe nicht außer Acht gelassen werden.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
1.1 Zielsetzung der Arbeit 2
1.2 Aufbau der Arbeit 2
2. Grundlagen und begriffliche Abgrenzungen 3
2.1 Einordnung der Unternehmenskooperation 3
2.1.1 Wodurch zeichnen sich Kooperationen aus? 4
2.1.2 Chancen und Ziele einer Kooperation 4
2.1.3 Risiken und Nachteile einer Kooperation 7
2.1.4 Kooperationsfördernde bzw. -hemmende Faktoren 11
2.2 Verschiedene Arten der Zusammenarbeit 12
2.2.1 Horizontale Verbindungen 13
2.2.2 Vertikale Verbindungen 13
2.2.3 Konglomerate Verbindungen 14
2.3 Unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit 15
2.3.1 Konzern 15
2.3.2 Fusion 17
2.3.3 Gelegenheitsgesellschaft 19
2.3.4 Wertschöpfungspartnerschaft 20
2.3.5 Interessengemeinschaft 21
2.3.6 Joint Venture 22
2.3.7 Franchising 25
2.3.8 Strategische Allianz 26
2.3.9 Kartell 28
2.3.10 Lizenzvertrag 30
2.3.11 Virtuelle Unternehmung 31
2.3.12 Genossenschaft 32
2.3.13 Beteiligungen 34
2.4 Rechtsbeziehungen zwischen den Kooperationspartnern 35
2.4.1 Unverbindliche Absprachen 36
2.4.2 Vertragliche Zusammenarbeit 36
2.4.3 Mögliche Gesellschaftsformen 37
3. Entwicklung von Beurteilungsmaßstäben 38
3.1 Situationsanalyse 39
3.2 Beurteilungsmaßstäbe für strategische Unternehmenskooperationen 40
3.2.1 Unternehmensführung 41
3.2.2 Forschung und Entwicklung 44
3.2.3 Produktion 52
3.2.4 Vertrieb/Marketing 58
3.2.5 Beschaffung 67
3.2.6 Finanzen/Rechnungswesen 71
4. Kooperationsformwahl 74
4.1 Partnersuche 74
4.2 Wahl der Kooperationsform/“Kooperationsmatrix“ 76
4.3 Fazit 81
5. Umwandlungsarten nach dem UmwG und wettbewerbsrechtliche Beurteilung 81
5.1 Umwandlungsarten nach dem UmwG 82
5.1.1 Spaltung 83
5.1.2 Vermögensübertragung 83
5.1.3 Formwechsel 84
5.2 Wettbewerbsrechtliche Beurteilung 84
5.2.1 Beurteilung nach europäischem Wettbewerbsrecht 85
5.2.2 Beurteilung nach deutschem Recht 86
5.3 Europäisches Verfahrensrecht 86
6. Fazit 87
Literaturverzeichnis VII
Eidesstattliche Versicherung XIII

Arbeit zitieren:
Zukschwerdt, Thorsten August 2004: Entwicklung von Beurteilungsmaßstäben für strategische Unternehmenskooperationen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Deutschland, Unternehmenskooperation, Strategie, Beurteilung, Unternehmensverbindung

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren