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Entstehung des Christentums im Bistum Tongern-Maastricht von den Anfängen bis zur Verlegung des Bischofssitzes nach Lüttich

Entstehung des Christentums im Bistum Tongern-Maastricht von den Anfängen bis zur Verlegung des Bischofssitzes nach Lüttich
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Angela M. T. Reinders
  • Abgabedatum: Februar 1989
  • Umfang: 220 Seiten
  • Dateigröße: 9,3 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1139-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1139-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1139-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Reinders, Angela M. T. Februar 1989: Entstehung des Christentums im Bistum Tongern-Maastricht von den Anfängen bis zur Verlegung des Bischofssitzes nach Lüttich, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Servatius, Merowinger, St. Truiden, Franken, Römerzeit

Diplomarbeit von Angela M. T. Reinders

Problemstellung:

Die Atuatuca Tungrorum wurde in der Provinz Germania inferior zum römischen Zentrum. Zur Römerzeit erfolgte hier die Gründung des Bistums Tongern. Das Christentum hinterließ Spuren; unter anderem wurde die Bischofskirche wieder aufgefunden. Servatius, der erste bezeugte Bischof am Ort, verlegte nur der Legende nach den Sitz nach Maastricht. Der Umzug nach „Mosa Traiectum“ geschah im stillen.

Zur Zeit des Maastrichter Bischofssitzes wird die Kirchengeschichte transparenter und weist noch Zeugnisse des Christentums auf: durch Quellen belegte Bischöfe aus dieser Zeit, archäologisch erhobene Befunde aus römischer und merowingischer Zeit wie etwa Vorgängerbauten der Servatiuskirche und christliche Grabstätten, Stiftungen kirchlicher Einrichtungen und Klöster im Bistumsgebiet durch den fränkischen Adel, etwa in Amay, Nivelles, Stablo-Malmédy und St. Trudo. Der Weg des alten Bistums geht weiter und führt über die Bischöfe Lambertus und Hubertus in karolingischer Zeit nach Lüttich.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort 7
l. Tongern 8
l.l. Historische Entwicklung 8
1.1.1 Volksgeschichte der Tungri 8
1.1.2 Die römischen Provinzen und die civitas Tungrorum 10
1.1.3 Atuatuca Tungrorum 11
1.1.3.1 Wirtschaftliche Entwicklung 11
1.1.3.2 Veränderungen des Stadtbildes 12
1.2 Christianisierung und Frage nach der Gründung des Bischofssitzes 15
1.2.1 Erste Berührungen mit dem Christentum 15
1.2.2 Anfänge kirchlicher Organisation 16
1.2.3 Maternus: erster Bischof von Tongern? 18
1.3 Die Frage nach der Bischofskirche 20
1.3.1 Entdeckung von Gebäuderesten unter der heutigen Marienkirche 20
1.3.2 Die vermutete Priesterbank 21
1.3.3 Das Gebäude unter der Marienkirche: ein Kirchenraum? 22
1.3.4 Die Frage nach Datierung und Funktion als Bischofskirche 23
1.3.5 Resultat 25
1.4 Frühchristliche Gräber und Einzelfunde in der civitas Tungrorum 26
1.4.1 Das südwestliche Gräberfeld 26
1.4.1.1 Doppelgrab Christiaens-Vanderijst 26
1.4.1.2 Grab Thys 31
1.4.2 Das östliche Gräberfeld 33
1.4.3 Resultat 35
1.4.4 Einzelfunde in den Gebieten der Landbevölkerung der civitas Tungrorum 35
1.5 Die Bischofsliste von Tongern 37
1.5.1 Die Bischofsliste und ihre Quellen 37
1.5.2 „De octo episcopis qui beato Materno in sede Tungrensi successerunt“ 39
1.5.3 Bewertung 44
1.6 Servatius 46
1.6.1 Name, Herkunft, Bischofsbestellung und Bischofstätigkeit 46
1.6.2 Erwähnung in Konzilsakten und Briefen 47
1.6.2.1 Serdica (Sofia) (343) 47
1.6.2.2 Die angebliche Kölner Synode (346) 49
1.6.2.3 Die Gesandtschaft zu Constantius (350/51) 51
1.6.2.4 Rimini (359) 52
1.6.3 Datierung des Sterbejahres (384?) 54
2. Maastricht 56
2.1 Historische Entwicklung 56
2.1.1 Spuren vor- und frührömischer Siedlung 56
2.1.2 Wirtschaftliche Entwicklung 56
2.1.3 Veränderungen des Siedlungsbildes in Maastricht (Traiectum) 57
2.2 Von Tongern nach Maastricht 59
2.2.1 Der Bericht Gregors von Tours 59
2.2.1.1 Die Darstellung der Flucht des Servatius 59
2.2.1.2 Der Aussagewert der Erzählung für die Frage nach der translatio des Bischofssitzes 62
2.2.2 Translatio des Bischofssitzes durch Servatius? 64
2.2.2.1 Beziehungen des Servatius zur frühchristlichen Gemeinde in Maastricht 64
2.2.2.2 Tod und Grab des Servatius 64
2.2.3 Argumente für eine spätere translatio 67
2.2.3.1 Sicherheit in den Mauern Tongerns 67
2.2.3.2 Kontinuität Tongerns und Fortbestand des politischen Vorrangs vor Maastricht 68
2.2.4 Das 5. Jahrhundert - „trou noir“ der Geschichte 69
2.2.4.1 Ende der römischen Vorherrschaft 69
2.2.4.2 Repaganisierung 70
2.2.4.3 Sedisvakanz? 71
2.2.4.3.1 Stagnation kirchlicher Organisation 71
2.2.4.3.2 Candidus 72
2.2.4.3.3 Die Nachfolger des Servatius nach der Liste Herigers 73
2.2.4.3.4 Bewertung 76
2.2.5 Die fränkische Kirche 77
2.2.5.1 Entwicklung Maastrichts und Tongerns in merowingischer Zeit 77
2.2.5.2 Wiederherstellung der kirchlichen Organisation 78
2.2.6 Resultat 79
2.2.7 Kirchenhistorische Streitigkeiten 81
2.3 Die Bischofsliste 83
2.3.1 Zeitgenossen des Remigius von Reims nach der Liste Herigers 83
2.3.2 Die episcopi Tungrorum in Maastricht 85
2.4 Die Suche nach der Bischofskirche 111
2.4.1 Das Gebäude nordöstlich der heutigen Marienkirche 111
2.4.1.1 Lage und Grundriß 111
2.4.1.2 Datierung 112
2.4.2 Das römische Heiligtum unter der heutigen Marienkirche 113
2.4.3 Resultat 114
2.4.3.1 Das Gebäude nordöstlich der Marienkirche: ein Kirchenraum? 114
2.4.3.2 Spuren des bischöflichen Komplexes in Maastricht 115
2.4.4 Baufragmente aus Glons 116
2.5 Kirchenbauten über dem Servatiusgrab 119
2.5.1 Das Gräberfeld an der römischen Heerstraße 119
2.5.2 Der Bericht Gregors von Tours 120
2.5.2.1 Die Darstellung des Servatiusgrabes und die Schilderung der ersten Kirchenbauten 120
2.5.2.2 Bewertung der Erzählung Gregors von Tours 121
2.5.3 Spuren früher Kirchenbauten unter der heutigen Servatiusbasilika 122
2.5.3.1 Die heutige Kirche 122
2.5.3.2 Der unvollendete Zentralbau 123
2.5.3.3 Die karolingische Basilika 124
2.5.3.4 Ein Teil des magnum templum? 125
2.5.3.5 Eine cella memoriae 127
2.6 Frühchristliche und merowingische Gräber und Einzelfunde aus Maastricht und der Zeit des Maastrichter Bischofssitzes 128
2.6.1 Frühchristliche und merowingische Grabfunde in Maastricht 128
2.6.1.1 Grabsteine 128
2.6.1.2 Gräber an der Servatiuskirche 139
2.6.2 Funde mit christlichen Motiven 141
2.6.2.1 Funde in Maastricht 141
2.6.2.2 Funde im Bistumsgebiet 142
2.6.3 Resultat 143
2.7 Die Tätigkeit der Bischöfe und die Rolle des fränkischen Adels 145
2.7.1 Tätigkeitsgebiet und bischöfliche Wirkungszentren 145
2.7.2 Die monastische Bewegung 147
2.7.3 Stiftungen von Klöstern, Klerikergemeinschaften und kirchlichen Einrichtungen durch den fränkischen Adel im Gebiet des Bistums Tongern-Maastricht 148
2.7.3.1 St. Georg in Amay 148
2.7.3.2 Nivelles, Fosses und Andenne 148
2.7.3.3 Das Doppelkloster Stablo und Malmedy 151
2.7.3.4 Die Armenmatrikel Chlodulfs 151
2.7.3.5 Zerkingen, das spätere St. Trudo (St. Truiden) 152
2.7.3.6 Munsterbilzen 153
2.7.3.7 Susteren und St. Marien auf Chevremont 154
2.7.4 Kirchenbauten im Bistumsgebiet 155
2.7.5 Resultat 157
2.8 Von Maastricht nach Lüttich 160
2.8.1 Die Verlegung des Bischofssitzes von Maastricht nach Lüttich 160
2.8.2 Die Entwicklung von Lüttich, Maastricht und Tongern nach der Verlegung des Bischofssitzes nach Lüttich 164
2.8.3 Kirchenhistorische Streitigkeiten 165
Abkürzungsverzeichnis 170
Literaturverzeichnis 173
Bildnachweis 187

Arbeit zitieren:
Reinders, Angela M. T. Februar 1989: Entstehung des Christentums im Bistum Tongern-Maastricht von den Anfängen bis zur Verlegung des Bischofssitzes nach Lüttich, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Servatius, Merowinger, St. Truiden, Franken, Römerzeit

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