Das Entscheidungsverhalten und Erleben bei der Nutzung von Web-Sites
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Claudia Stalla
- Abgabedatum: Juni 1999
- Umfang: 149 Seiten
- Dateigröße: 2,9 MB
- Note: 2,3
- Institution / Hochschule: Georg-August-Universität Göttingen Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2042-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2042-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2042-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Stalla, Claudia Juni 1999: Das Entscheidungsverhalten und Erleben bei der Nutzung von Web-Sites, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: WWW, Paneluntersuchung, Navigationsverhalten, Surferleben
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Diplomarbeit von Claudia Stalla
Gang der Untersuchung:
Im Rahmen der Arbeit wurde das Entscheidungsverhalten und Erleben bei der Nutzung von Web-Sites anhand einer empirischen Online-Studie untersucht. Bei der Darstellung des momentanen Stands der Forschung liegt der Schwerpunkt auf der Betrachtung der Methodik bisheriger Untersuchungen. Im empirischen Teil der Arbeit wählte die Autorin erstmals als Erhebungsmethode die Form des Panels. Nach jeder Online-Phase füllten die teilnehmenden Nutzer einen thematisch fixen Online-Fragebogen aus. Im weiteren Verlauf der Arbeit erfolgt eine Darstellung und Interpretation der Ergebnisse. Die Diskussion der Ergebnisse soll Aufschlüsse für die effiziente Gestaltung von Homepages sowie einen Leitfaden für zukünftige (Panel-)Untersuchungen im Netz liefern.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | I | |
| Abbildungsverzeichnis | III | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Hinführung zum Thema | 1 |
| 1.2 | Zentrale Fragestellungen der Arbeit | 2 |
| 1.3 | Abgrenzung des Inhalts | 3 |
| 1.4 | Aufbau der Arbeit | 4 |
| 2. | Stand der Forschung | 6 |
| 2.1 | WEBSAY-Projekt von Wirth & Brecht | 7 |
| 2.2 | Internetstudie "Die Business- und Consumer-Anwender in Internet" von ComCult Research | 9 |
| 2.3 | Flow-Konstrukte nach Hoffman & Novak | 10 |
| 2.4 | Entwicklung der Experience Sampling Method (ESM) nach Chen | 14 |
| 3. | Theoretischer Bezugsrahmen | 17 |
| 3.1 | Determinanten des Entscheidungsverhaltens und Erlebens | 17 |
| 3.1.1 | Angebotsabhängige Faktoren | 18 |
| 3.1.2 | Personenbezogene Faktoren | 21 |
| 3.1.3 | Situationsabhängige Faktoren | 24 |
| 3.2 | Kombination von Persönlichkeits- und Situationsfaktoren zur Bestimmung von Nutzertypen | 26 |
| 3.3 | Der Einfluß von Stimmungen und Emotionen auf das Surferleben während der Nutzungsphase | 29 |
| 3.4 | Zum Einfluß des Surferlebens auf das Entscheidungsverhalten | 32 |
| 4. | Empirische Datengewinnung und Auswertung | 35 |
| 4.1 | Vorangestellte Überlegungen zur Erfassung des Entscheidungs-verhaltens und Erlebens | 35 |
| 4.1.1 | Auswahl der Forschungsmethode | 35 |
| 4.1.2 | Auswahl der Datenerhebungsmethode | 35 |
| 4.2 | Anlage der Untersuchung | 37 |
| 4.2.1 | Untersuchungsablauf | 37 |
| 4.2.2 | Operationalisierung der Variablen und strukturelle Einbindung in die Fragebögen | 38 |
| 4.2.3 | Gewinnung der Versuchspersonen | 40 |
| 4.3 | Durchführung der Untersuchung | 42 |
| 4.4 | Darstellung und Interpretation der Ergebnisse | 42 |
| 4.4.1 | Der Einfluß der Angebotskomponente auf das Entscheidungsverhalten und Erleben | 44 |
| 4.4.2 | Der Einfluß der Personenkomponente auf das Entscheidungsverhalten und Erleben | 45 |
| 4.4.3 | Der Einfluß der Umweltkomponente auf das Entscheidungsverhalten und Erleben | 46 |
| 4.4.4 | Die Untersuchung der unterschiedlichen Nutzertypen | 47 |
| 4.4.5 | Der Zusammenhang des Entscheidungsverhaltens mit dem Erleben | 47 |
| 4.5 | Abschließende Bewertung der Untersuchung | 48 |
| 5. | Diskussion der Ergebnisse in ihrer Bedeutung für die Marketing-Kommunikation und Marketing-Forschung im World Wide Web | 50 |
| 5.1 | Chancen und Risiken bei der Umsetzung der Online-Marketing-Kommunikation | 50 |
| 5.2 | Leitfaden zur Untersuchung der Nutzer auf ihr Entscheidungsverhalten und Erleben im World Wide Web | 54 |
| 6. | Zusammenfassung und Ausblick | 57 |
| Literaturverzeichnis | 59 | |
| Anhang I | ||
| Anhang II | ||
| Anhang III |
Handlung zur Zielerreichung ist, hängt dabei von der Wahrscheinlichkeit des Erfolgs sowie der subjektiven Bewertung der Aufgabenschwierigkeit ab. In bezug auf den letztendlichen Erfolg oder Mißerfolg spielt weiterhin die Komponente der internalen oder externalen Ergebniszuschreibung hinein (ebd. S. 79). Eine internal orientierte Person wird die Folgen ihres Tuns sich selbst und somit der eigenen Fähigkeit oder Anstrengung zuschreiben. External tendierte Personen suchen dem hingegen die Ursachen eines Geschehnisses in der Umwelt und begründen diese mit der Schwierigkeit der gestellten Aufgabe bzw. mit Glück oder Pech (ebd. S. 80). Durch die externale Beurteilung haben Tätigkeiten eine geringere Auswirkung auf die Selbstbeurteilung (ebd.). Hierzu soll folgende Hypothese untersucht werden: H 4: External orientierte Menschen suchen den Grund ihres (Miß-)Erfolges im Medium. Für Personen mit einer internalen Ergebniszuschreibung sind generell solche Aufgaben interessant, bei denen die Erfolgswahrscheinlichkeit extrem hoch liegt und die Schwierigkeit der Aufgabe als durchschnittlich angesehen wird. Graphisch läßt sich dies wie folgt darstellen: [...]
Im Bereich der Stimuli spielt zum einen das Objekt, im Marketing dabei speziell das angebotene Produkt oder die angebotene Dienstleistung, eine entscheidende Rolle (ebd.). Zum anderen wird jedes Angebot von unterschiedlichen Interessenten auch unterschiedlich bewertet, und es bestehen somit Faktoren, die in der Person bedingt sind (ebd.). Des weiteren ist aus der Umweltpsychologie bekannt, daß verschiedene Umwelten eine nicht unbedeutende Wirkung auf den menschlichen Organismus haben. Diese drei das Verhalten steuernden Determinanten werden wiederum von Variablen tangiert, bzw. sie beeinflussen diese Variablen in der Umkehrung. Im folgenden sollen deshalb die Komponenten Aktiviertheit bzw. Involvement, Emotion und Motivation in Verbindung mit ihrer Bedeutung für das Entscheidungsverhalten näher betrachtet werden. Die Reihenfolge der Begriffe [...]
Nach Abschluß der Pretests fand die eigentliche Untersuchung im Zeitraum vom 10. Oktober bis 17. November 1997 im Rahmen der 8. WWW-Nutzer-Befragung über das Graphic, Visualization and Usability Center (GVU) des Georgia Institute of Technology statt (ebd. S. 14). Die Akquisition der Teilnehmer erfolgte über verschiedene Informationsdienste, Bannerschaltung und weitere Massenmedien unter der Leitung des GVU (ebd. S. 15). Nach Aussonderung der unplausibel und unvollständig ausgefüllten Fragebögen lag die Resonanz bei 2037 Antworten (ebd.). Die Auswertung bestätigte die Hypothese, daß Flow ein komplexes, multidimensionales Gebilde darstellt (ebd. S. 30). Beschrieben wird es jedoch lediglich durch zwölf eindimensionale Konstrukte, die jeweils in einer bestimmten Richtung miteinander korrelieren, sowie drei Faktoren, die die Web-Nutzung in zeitlicher Hinsicht analysieren (ebd.). Als Schlüsselfaktoren des Flow-Zustandes zeichneten sich die Merkmale Können und Herausforderung ab, im Gegensatz zu den bis dahin angestellten Vermutungen wurde auch das Involvement als bedeutend erachtet (ebd.). Dagegen wurde das Konstrukt der Telepräsenz herausgenommen (ebd.). In direkter Korrelation mit Flow steht das Konstrukt der Munterkeit [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832420420
Arbeit zitieren:
Stalla, Claudia Juni 1999: Das Entscheidungsverhalten und Erleben bei der Nutzung von Web-Sites, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
WWW, Paneluntersuchung, Navigationsverhalten, Surferleben



