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Enthospitalisierung und Empowerment - Die Rolle von SA/SP bei der Assistenz von Menschen, die als geistig behindert gelten

Enthospitalisierung und Empowerment - Die Rolle von SA/SP bei der Assistenz von Menschen, die als geistig behindert gelten
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jochen Amsink
  • Abgabedatum: Juli 1998
  • Umfang: 123 Seiten
  • Dateigröße: 5,8 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Hochschule Niederrhein, Abt. Mönchengladbach Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1291-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1291-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1291-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Amsink, Jochen Juli 1998: Enthospitalisierung und Empowerment - Die Rolle von SA/SP bei der Assistenz von Menschen, die als geistig behindert gelten, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Enthospitalisierung, Selbstbestimmung, Lebensweltorientierung, Empowerment, Geistige Behinderung

Diplomarbeit von Jochen Amsink

Einleitung:

Menschen mit geistiger Behinderung werden in der Bundesrepublik Deutschland von einem umfassenden Betreuungssystem betreut. Dieses System hat sich aus der Überlegung entwickelt, daß der Mensch mit geistiger Behinderung hilflos und abhängig von Hilfe ist.

Diesem professionellen System fällt es schwer zu akzeptieren, daß Menschen mit Behinderung zu selbstbestimmten Handlungen fähig sind. Vielmehr haben sich professionelle Mitarbeiter daran gewöhnt, den behinderten Menschen vor "Problemen und Schwierigkeiten des täglichen Lebens zu schützen". Damit aber nehmen sie diesen Menschen die Möglichkeit, eigenverantwortliches Handeln zu erleben.

Empowerment halte ich für eine Chance, neue Sichtweisen in der Behindertenhilfe und von den Menschen, die dort betreut werden, zu ermöglichen. Menschen mit Behinderung sind Menschen und erst dann behindert. Diese Erkenntnis hat sich bis heute noch nicht durchgesetzt.

Mit meiner Arbeit möchte ich darstellen, daß es viele Bereiche gibt, in denen Menschen mit einer geistigen Behinderung selbstbestimmt und autonom handeln können. Bevor das aber soweit ist, müssen die Faktoren bekämpft werden, die zur Hospitalisierung der Menschen mit geistiger Behinderung geführt haben.

Die Rolle der SA/SP muß sich ändern. SA/SP wird als Assistent des Menschen mit geistiger Behinderung arbeiten. Daß das eine Veränderung des Rollenverständnisses beinhaltet, werde ich darstellen.

Meine Arbeit soll aufzeigen, daß die Philosophie des Empowerment in der Behindertenarbeit nützlich sein kann. Als Methode wird die Ausarbeitung von individuellen Betreuungsplänen vorgeschlagen, bei der eine größtmögliche Mitwirkung des Menschen mit Behinderung im Zentrum steht. Die Wünsche und Bedürfnisse des Menschen mit Behinderung stehen dabei im Mittelpunkt der Handlungen der professionellen Mitarbeiter.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 3
2. Menschen, die als geistig behindert gelten... 8
2.1 Geistige Behinderung aus gesetzlicher und leistungsrechtlicher Sicht 9
2.1.1 Eingliederungshilfe 9
2.1.1.1 Wohnen 11
2.1.1.2 Arbeit 12
2.1.1.3 Frühförderung 13
2.1.2 Teilnahme am gesellschaftlichen Leben 14
2.2 Geistige Behinderung aus Sicht der betroffenen Person 15
3. Hospitalisierung von Menschen, die als geistig behindert gelten 19
3.1 Ideologische bzw. konzeptionelle Gründe für Hospitalisierung 19
3.2 Strukturelle (organisatorische) Gründe für Hospitalisierung 21
3.3 Mitarbeiterbezogene Gründe für Hospitalisierung 25
3.4 Auswirkung von Hospitalisierung auf den Menschen mit einer geistigen Behinderung 27
3.5 Fazit 33
4. Enthospitalisierung von Menschen, die als geistig behindert gelten 34
5. Die Empowerment-Idee 37
5.1 Geschichtliche Entwicklung des Empowerment 38
5.2 Ebenen des Empowerment 42
5.2.1 Individuelle Ebene 43
5.2.2 Gruppen- und Organisationsebene 44
5.2.3 Strukturelle Ebene 45
5.2.4 Fazit 46
5.3 Inhaltliche Schwerpunkte des Empowerment 47
5.3.1 Wichtige Werte bzw. die Philosophie des Empowerment 47
5.3.2 Methoden, die Empowerment ermöglichen 50
5.3.2.1 Beratung für einzelne Personen 50
5.3.2.2 Soziale Gruppenarbeit 56
5.4 Empowerment und soziale Arbeit 58
5.5 Probleme/Kritik 60
6. Empowerment und geistige Behinderung 62
6.1 Selbstbestimmung 63
6.2 Chancengleichheit und Gerechtigkeit sowie demokratische Partizipation 66
6.3 Assistenz 67
6.4 Empowerment und People First Gruppen 71
7. Möglichkeiten, um Empowerment für Menschen mit geistiger Behinderung zu realisieren 75
7.1 Individuelle Zukunftsplanung 75
7.1.1 Individuelle Entwicklungsplanung der Lebenshilfe Wien 75
7.1.2 "I want my Dream!" Persönliche Zukunftsplanung zusammengestellt von S. Doose 82
7.2 Erwachsenenbildung 90
7.3 Selbsthilfegruppen 92
8. Konsequenzen für die Enthospitalisierung - Schlußwort 93
Anlagen 102

Arbeit zitieren:
Amsink, Jochen Juli 1998: Enthospitalisierung und Empowerment - Die Rolle von SA/SP bei der Assistenz von Menschen, die als geistig behindert gelten, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Enthospitalisierung, Selbstbestimmung, Lebensweltorientierung, Empowerment, Geistige Behinderung

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