Enterprise Portal
Instrument des Wissensmanagements
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Jürgen Paur
- Abgabedatum: April 2001
- Umfang: 104 Seiten
- Dateigröße: 1.006,8 KB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Universität Regensburg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4321-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4321-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4321-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Paur, Jürgen April 2001: Enterprise Portal, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Fallstudie, Organisation, Portal, Unternehmensportal, Wissensmanagement
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Diplomarbeit von Jürgen Paur
Zusammenfassung:
Enterprise Portal – Instrument des Wissensmanagements beleuchtet das Thema Enterprise Portale und deren Einsatz im Unternehmen von unterschiedlichen Seiten und überprüft diese ihre Anwendbarkeit hin als Instrument des Wissensmanagements. Eine umfassende Literaturrecherche der Literatur zum Thema Enterprise Portale aus dem angloamerikanischen und deutschen Raum, sowie aktuelle Artikel und Konferenzbeiträge bilden das Fundament dieser Arbeit. Auf 100 Seiten, inkl. Sieben Seiten Literaturangaben, wird dabei versucht das Thema möglichst präzise und fundiert zu erfassen.
Im 1. Kapitel werden die Herkunft des Begriffs, Komponenten von Unternehmensportalen sowie Grundbegriffe zum Wissensmanagement und verwandte Konzepte aus der Organisationslehre erläutert und in Verbindung mit dem Wissensmanagement gebracht.
Kapitel 2 zeigt eine typische Situation auf, die als Ausgangsbasis für eine Implementation von Enterprise Portalen als Instrument des Wissensmanagements in einem Unternehmen gelten kann. Die Fallstudie beschreibt dabei die Situation in einem fiktiven Unternehmen der High-Tech Industrie am Beispiel eines weltweit tätigen Herstellers von Siliziumhalbleiterwafern.
Das abschließende 3. Kapitel kombiniert die Theorie aus dem 1. Kapitel mit Anforderungen aus der Fallstudie. Mögliche Problemfelder und Lösungen zur Einführung eines Unternehmensportals im Zuge des Wissensmanagements werden aufgegriffen und diskutiert. Erst ein ganzheitlicher Wissensmanagementansatz mit Anpassung auf der kulturellen und organisatorischen Seite kann die Portaltechnologie zu einem effektiven und effizienten Instrument des Wissensmanagements machen.
Inhaltsverzeichnis:
| INHALTSVERZEICHNIS | 2 | |
| ABBILDUNGSVERZEICHNIS | 4 | |
| TABELLENVERZEICHNIS | 4 | |
| EINFÜHRUNG - NOTWENDIGKEIT DES WISSENSMANAGEMENTS | 5 | |
| ZIEL, METHODIK UND VORGEHENSWEISE DER ARBEIT | 7 | |
| 1. | CORPORATE PORTALE UND MANAGEMENT DES WISSENS | 8 |
| 1.1 | CORPORATE PORTALE - ARBEITSPLATZ DER ZUKUNFT | 8 |
| 1.2 | PORTAL-ENTWICKLUNGSGESCHICHTE UND ABGRENZUNG | 10 |
| 1.3 | BEGRIFFSVERSTÄNDNIS UND KLASSIFIZIERUNG VON CORPORATE PORTALEN | 11 |
| 1.4 | INHALTSSCHICHTEN UND SPEICHERUNGSARTEN VON WISSEN | 14 |
| 1.4.1 | Klassifizierung des persönlich zugänglichen Wissens | 14 |
| 1.4.2 | Begriffsverständnis - Daten, Information und Wissen | 15 |
| 1.4.3 | Speicherungsarten des Wissens | 18 |
| 1.5 | KOMPONENTEN VON WISSENSPORTALEN | 20 |
| 1.6 | PRODUKTGRUPPEN UND BASIS-TECHNOLOGIEN | 24 |
| 1.6.1 | Entscheidungsunterstützung | 24 |
| 1.6.2 | Publikation von Informationen | 24 |
| 1.6.3 | Kooperation | 25 |
| 1.6.4 | Unterstützung des operativen Geschäfts | 26 |
| 1.6.5 | Portalsoftware, Internettechnologien und Suchmaschinen | 26 |
| 1.7 | TECHNISCHE WISSENSPORTAL-ARCHITEKTUR | 27 |
| 1.7.1 | Schichtenmodell nach Applehans et al. | 28 |
| 1.7.2 | Wissensobjektbezogene Architektur nach Thiesse, Bach, Österle | 30 |
| 1.8 | WAS LEISTEN ENTERPRISE PORTALE? | 32 |
| 2. | FALLSTUDIE ENTERPRISE PORTAL - INSTRUMENT DES WISSENSMANAGEMENTS | 34 |
| 2.1 | PERSÖNLICHE MOTIVATION | 34 |
| 2.2 | VORWORT UND ZIELSETZUNG DER FALLSTUDIE | 34 |
| 2.3 | METHODIK DER FALLSTUDIE | 36 |
| 2.4 | DIE FALLSTUDIE ALS INSTRUMENT DES WISSENSMANAGEMENTS | 37 |
| 2.5 | FALLSTUDIENTEXT | 38 |
| Gliederung der Fallstudie | 59 | |
| 3. | TEACHING NOTE UND FALLLÖSUNGSVORSCHLAG | 60 |
| 3.1 | ZIELSETZUNG UND VORGEHENSWEISE | 60 |
| 3.2 | EIP - VOM INFORMATIONSSYSTEM ZUM WISSENSMANAGEMENTINSTRUMENT | 60 |
| 3.3 | DER SOZIO-TECHNISCHE SYSTEM-ANSATZ (STS) | 62 |
| 3.4 | EINFÜHRUNG EINES EIP IM BEREICH F&E | 66 |
| 3.4.1 | Vorüberlegungen | 66 |
| 3.4.2 | Ausgangssituation und strategische Bedeutung von F&E | 67 |
| 3.5 | DAS MANAGEMENT VON INHALTEN UND WISSEN | 68 |
| 3.5.1 | Knowledge Audit | 68 |
| 3.5.2 | Problemfelder | 70 |
| 3.5.3 | Bestehende Wissensmanagementstrukturen | 71 |
| 3.6 | DER E-ARBEITSPLATZ | 72 |
| 3.6.1 | Persönliche Inhaltsebene | 72 |
| 3.6.2 | Projektbezogene Inhaltsebene | 75 |
| 3.6.3 | Organisatorische Ebene | 78 |
| 3.6.4 | Externe Inhaltsebene | 81 |
| 3.7 | SPEZIELLE PROBLEME | 83 |
| 3.7.1 | Lebenszyklus der Inhalte | 83 |
| 3.7.2 | Marktmechanismen und kulturelle Widerstände | 86 |
| 3.8 | VORGEHENSWEISE ZUR PORTALEINFÜHRUNG | 89 |
| 4. | ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK | 90 |
| 4.1 | DIE ZUKUNFT VON ENTERPRISE-PORTALEN | 90 |
| 4.2 | ABSCHLIESSENDE BEMERKUNGEN | 91 |
| LITERATURVERZEICHNIS | 93 | |
| BEREICH WISSENSMANAGEMENT UND PORTALE | 93 | |
| BEREICH FALLSTUDIE | 99 | |
| FALLSTUDIENVORLAGEN | 99 | |
| ERKLÄRUNG | 100 |
Um besser auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen, wurden die Verkaufsrepräsentanten weltweit in Kundennähe angesiedelt und das Marketing durch ein internationales Team von der Zentrale aus in regem Austausch mit den Verkaufsrepräsentanten durchgeführt. Hohe Qualität und ein angemessener Preis sind für die Kunden von besonderer Bedeutung. Je weniger Fehler und Defekte die Siliziumscheiben aufweisen, desto weniger Ausschuss entsteht für den Chiphersteller, dies bedeutet aber hohe Kosten für Semion Technologies. Interview mit Vertriebsmitarbeiter (Frau Sale) Semion stellt keine Produkte her, die vom Endkunden im Geschäft erwerbbar sind. Wir verfügen also über wenige Kunden, dafür aber mit hohem Abnahmevolumen. Deshalb ist es für uns sehr wichtig zu wissen, was diese Kunden wollen. Wenn schon ein System für das Kundenmanagement eingeführt werden sollte, dann muss es um ei- [...]
Einkauf (Herr Matthias) Beim Einkauf hat sich in den letzten Monaten einiges getan. Viele unserer B- und CGüter kaufen wir in der Zwischenzeit über elektronische Märkte ein. Dies gilt v.a. für Büro-Artikel. Wenn das Projekt „Büro2002“ abgeschlossen sein wird, kann jeder Mitarbeiter in der Abteilung seine Büroartikel selbst bestellen. Tolle Sache, nicht? Dafür habe ich mich auch sehr eingesetzt. Etwas anders sieht es bei den Vorprodukten und Rohstoffen aus. Hier gibt es eigentlich nur eine gewisse Anzahl von Herstellern, von denen wir kaufen können. Es gibt hier auch Bestrebungen, den Einkauf zu elektronisieren, dennoch kommt es auf Verhandlungsgeschick mit den Verkäufern an. Viele Entscheidungen können wir nur mit Mitarbeitern aus der Produktion treffen, die sich die Spezifikationen genau durchsehen. Wir treffen dann gemeinsam die Einkaufsentscheidung. Ab und zu kommt es auch vor, dass wir ein Produkt günstiger einkaufen können und deshalb auf die eigene Produktion verzichten. Ich möchte alle Informationen (Innovationsmeldungen, neue Produkte, Trends, usw.) am liebsten jeden Tag ganz neu auf meinem Arbeitsplatz vorfinden. [...]
Die Produktions- und Vertriebsniederlassungen sind in ihrem operativen Betrieb relativ eigenständig. Die Fertigungsplanung für globale Kunden wird jedoch von der Zentrale aus durchgeführt; dies ist eine Reaktion auf den teilweise beklagten Koordinationsbedarf der Standorte weltweit. Von den ausländischen Mitarbeitern wird an Semion die Wertschätzung für ihre Mitarbeiter sehr geschätzt. Mr. Dijang, Leiter des Standorts in Malaysia: Die Kommunikationssprache Englisch ist nicht nur für uns, sondern auch für unsere deutschen Kollegen mitunter ein größeres Problem. Anderseits gibt es immer wieder das Problem, dass sich die Kultur in Malaysia von den anderen unterscheidet und zu Verständnisproblemen führen kann. ‚Same Processes Globally’ trägt nun endlich dazu bei, dass auch unsere wertvollen Vorschläge mit übernommen werden und die Dominanz der deutschen Ingenieure gebannt wurde. Der Austausch von Managern und Ingenieuren zwischen den Standorten soll das Verständnis für die anderen Kulturen wecken. Ein Anfang ist getan! Der Austausch von Informationen muss noch besser funktionieren. Transaktionssysteme sind dabei kein Problem, aber Dokumente und Groupware-Funktionen müssen ausgebaut werden und der Zugriff auch dezentral möglich sein. Wir wissen oft nicht, wer weltweit Experte für bestimmte Probleme in der Produktion ist, und ich denke, dass es den anderen Standorten ähnlich ergeht. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832443214
Arbeit zitieren:
Paur, Jürgen April 2001: Enterprise Portal, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Fallstudie, Organisation, Portal, Unternehmensportal, Wissensmanagement



