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Enterprise Application Integration

Prototypentwicklung mit DirXML

Enterprise Application Integration
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Peter Lutz Pischke
  • Abgabedatum: Januar 2002
  • Umfang: 139 Seiten
  • Dateigröße: 2,1 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Technik Esslingen (FH) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5650-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5650-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5650-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Pischke, Peter Lutz Januar 2002: Enterprise Application Integration, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Prozessintegration, eBusiness-enabling, Produktentwicklung, Novell DirXML, Infrastrukturlösung

Diplomarbeit von Peter Lutz Pischke

Einleitung:

Das Thema Enterprise Application Integration (EAI) ist nach eBusiness ein neuer Hype der Softwareindustrie, allerdings mit einer wesentlich erhöhten Komplexität. Diese Ausarbeitung verfolgt dazu, einen entgegen dem Markt üblichen, eigenständigen Ansatz, der aus einem Prototypen und dessen Positionierung mit durchgängiger Dienstleistung besteht.

Der Schwerpunkt der Dienstleistung und der verwendeten Technologie, ist die nonintrusive, strukturelle Integration von Systemen und Anwendungen auf der Ebene der Anwendungsschnittstellen mittels nativer C++ bzw. Java-Treiber, was eine, lediglich von der zu integrierenden Anwendung abhängige Projektierung ermöglicht und die bestehenden IT-Strukturen auf niedriger Ebene bereinigt und somit für zukünftige Anforderungen vorbereitet.

Den typischen Risiken der Veränderungen von gewachsenen Strukturen wird durch den integrativen Lösungsansatz, unter Zuhilfenahme der bestehenden Leistungsbereiche der „Firma“ begegnet. Es besteht eine hohe Variabilität des Vorgehens mit Standards auf der Metaebene (Modellebene), mit hoher Priorität auf die Einhaltung international vereinbarter Standards, wie XML.

Anforderungen an den Leser:

Als übergeordnete Methodik wurde Systems Engineering und der prinzipielle Aufbau von Businessplänen genutzt. Die Programmtechnische Detailierung wird auf den im Haupttext dargestellten XML-Codes beschränkt. Somit ist die Thematik auch für Nicht-IT’ler verständlich gehalten. Um der hohen Komplexität Rechnung zu tragen, wurde ein umfangreiches Glossar, das vertiefende und ergänzende Informationen enthält, hinzugefügt.

Inhaltsverzeichnis:

KAPITEL 1: Einleitung 1
Vorstellung der „Firma“ 1
Überblick 1
Leistungsbereiche 1
Kunden (Auszug) 2
KAPITEL 2: Systemgestaltung 3
Vorgaben 3
Zielbeschreibung 3
Zielobjekt 3
Zieleigenschaft 3
Zielausmass 3
zeitlicher Bezug 3
Restriktionen 3
Beachtung der gegebenen Rahmenbedingungen 3
DirXML als zu verwendende Technologie 4
Bearbeitungshinweise 4
Verlässlichkeit der Informationen 4
Verwendete Methodik 4
Systemgestaltung und -abgrenzung 4
Begriffsdefinition 4
KAPITEL 3: Umfeldbetrachtung EAI 7
Das „Produkt“ EAI 7
Motivatoren für EAI 7
Technisch begründete Motivatoren 7
Betriebswirtschaftlich begründete Motivatoren 8
EAI als fundamentale Basis für ebusiness 9
Die Vision 9
Begriffe 11
Anforderungen von E-Business an die IT 11
Die Realität 12
Die Realisierung 13
Zusammenfassung 14
Ursachen gegenwärtiger Schwierigkeiten 15
Technologiebezogene Ursachen 15
Gegenbewegung 16
Ursachen in der Art der IT-Beschaffung 16
Verantwortung der Architektur 16
Grad des Einbezugs des Managements in IT-Entscheidungen 16
Ursachen in der Softwareindustrie 17
Schneller-Besser-Billiger-Philosophien 18
Kundenbindungsorientierte vs. standardisierte Lösungen 18
Gegenbewegung 18
Zusammenfassung 19
KAPITEL 4: EAI-Markt 20
EAI-Software Marktklassifizierung 20
Grobklassifizierung 20
Differenzierung nach Herkunft 20
Differenzierung nach der Systemarchitektur der Lösung 20
Feinklassifizierung 21
Differenzierung nach der Integrationsmethode 21
Differenzierung nach der Schnittstellen-Architektur 21
Marktportfolio EAI-Software 22
Marktentwicklung EAI-Software 23
Marktanteile - Gesamtmarkt 23
Aktienindizes 23
Lizenzumsatz - Gesamtmarkt 24
Umsatz mit Dienstleistungen 24
Markttrends 25
Integration von EAI-Fähigkeiten in Standardsoftware 25
B2B-Fähigkeit 25
Prozessintegration 25
Adapter 26
Harmonisierung der Standards 26
Skalierbarkeit 26
Hybride Produkte. 26
Marktstabilisierung und Konsolidierung. 26
Outsourcing der IT-Infrastruktur 27
Abwendung von Microsoft-zentrischer IT im IT-Backbone 27
Markthemmnisse 28
Gründe für den Mißerfolg bei der Vermarktung von Technologieprodukten 29
EAI-Auftragnehmer/Vertriebswege 30
Vertriebskanäle der vertriebenen EAI-Software 30
Kunden im EAI-Markt 31
Kundenbeispiele 31
Südwestdeutsche Genossenschaftszentralbank 31
Deutsche See 32
Spectratech International 32
Weitere EAI-Implementierungen 33
Kundenanforderungen und Kundenverhalten 34
Kundenanforderungen 34
Kundenverhalten 34
Zusammenfassung 35
KAPITEL 5: Arbeitsmodelle 36
Anforderung an Arbeitsmodelle 37
Kompetenzfindung 37
Ort der Entstehung der Erfahrungen 37
Präzisierung der Wissensträger von Spezialkenntnissen 37
Zuordnung von Kosten 38
Methode oder Wahnsinn 38
Strategieorientierter Ansatz 39
Durchführung 39
Level 1: Point-to-Point-Integration (P2P) 40
Nachteile 40
Technologien 40
Level 2: Strukturelle Integration 40
Technologien 42
Durchführung 42
Level 3: Intra-Enterprise-Integration (Prozessintegration) 42
Level 4: Inter-Enterprise-Integration (B2B Integration/B2Bi) 43
Schnittstellenorientiertes Modell 44
User-Interface-Ebene 44
Application Interface-Ebene (API) 44
Daten-Ebene (Kohäsive/nonintrusive Integration) 45
Methoden-Ebene (intrusive Integration) 45
Technologien 46
Eignung der Integration auf Methodlevel 46
Middleware-orientiertes Modell 46
Ebenen des Middleware-orientierten Modells 47
Patterns und Frameworks 47
Patterns 47
Frameworks 48
Zusammenfassung 49
KAPITEL 6: Strukturelle Integration mit DirXML 50
Vorgehensweise bei Entwicklung und Design des Prototyps 50
Aufgabenstellung 50
Umfang der Arbeiten 50
Verwendete Entwicklungswerkzeuge 52
XML-Programmierung 52
DTD-basierte Entwicklung 52
C++-Programmierung 53
Dokumentation 53
Erstellte Dokumentenbasis für EAI 54
Novell DirXML 54
Kernmerkmale 54
DirXML im Vergleich 56
Directory-orientierte Software 56
Directory-Kunden 57
Server Plattformen für Directory's 57
Andere Directory-orientierte Lösungen 58
Anmerkung zur Positionierung von DirXML 58
DirXML Technologie 59
Gesamtstruktur des Systems 59
Kernkomponenten der DirXML-Technologie 59
DirXML Engine 59
DirXML-Driver 60
Eigenschaften der DirXML-Technologie 61
XML-Technologie, XDS 61
Publish-Subscribe-Verfahren 61
Associations 61
Autorisierte Datenquellen 61
Zu integrierende Daten 61
Datentransformationen 62
Driver-spezifische Regel: Schema Mapping 62
Verwendung für den Prototypen 62
Channelspezifische Regeln 64
Matching Rules (Übereinstimmungsregeln) 64
Create rules (Erstellungsregeln) 65
Placement rules (Plazierungsregeln) 65
Eventfilterung (Ereignisfilter) 65
Graphischer Überblick im XML-Entwicklungswerkzeug 66
Graphischer Überblick in der ConsoleOne 66
Stand der Entwicklungsarbeiten 67
Analyse der beteiligten Systeme 67
Abgeschlossen (Aufwand: 4 Wochen) 67
Zu bearbeiten (mit erfahrenem C-Programmierer) 68
Interne Kosten der Entwicklung (Prototyp) 69
Pionierkunden 69
KAPITEL 7: Positionierung „Firma“-EAI mit DirXML 70
Leserkreis 70
Zusammenfassung 71
Key of Success 71
Die Herausforderung im EAI-Umfeld 72
Charakteristik der Lösung 73
Vorteile von DirXML für die „Firma“ 74
Unterschied zu anderen Anbietern/Paradigmawechsel 74
Wettbewerbsvorteile „Firma“-EAI 75
Weitere Möglichkeiten der Erweiterung des Leistungsangebotes 75
Leistungsspektrum „Firma“-EAI 75
Mögliche Produkte/Dienstleistungen/KnowHow 75
Analysen der IT-Strukturen/Umgebungs-/Schwächenanalyse 76
Vermittlung von Grundlagen-KnowHow im EAI-Szenario (Schulung) 76
Etablierung von Infrastrukturen zur strukturellen Integration 77
Kurz- und Langfristiger Kundennutzen 77
Integration und Migration der Daten 77
Investitionsschutz und Kosteneinsparungen 77
Ausbauoptionen 77
Ermöglichung und Förderung von E-Business (eBusiness-enabling) 78
Technische und administrative Faktoren 79
IT-Positionierungsdiagramm 79
Kennzahlen 79
Produkt-/Programmpolitik 80
Die ersten Schritte im Markt 80
Erfahrungssammlung mit DirXML in EAI-Projekten 80
Integrativer Lösungsansatz/Erfahrungsaustausch 80
Propagieren des eBusiness-enabling 80
Ausbau der Allianzen und Produkte 81
Mittel- und Langfristige „Firma“-EAI-Strategien 81
Technologiegebundene Strategie 81
Personengebundene Strategie 81
Firmengebundene Strategie 81
Nischenmarktgebundene Strategie 81
Externe Kooperationen/Partnerschaften 82
Preisgestaltung 83
Risikoabschätzung 83
Gewählte Einflußfaktoren 84
Allgemeine Risiken 84
Projektgröße 84
Strukturelle Risiken 84
Technologische Risiken 84
Risikoportfolio 85
ANHANG 1: Glossar A-1
ANHANG 2: Soziotechnisches System: Beispielunternehmen A-28
Zweck A-28
Konstrukt des Fallbeispiels A-28
EDV-Ausgangssituation A-29
Verantwortung für EDV A-29
IT-Struktur ABC KG A-29
Soziale Komponente A-29
ANHANG 3
EAI-Software-Anbieter A-32
ANHANG 4
Referenzen A-35

Automatisiert erstellter Textauszug:

• Geschäftsprozessebene Auf dieser Ebene können Regeln und Vorgaben für deskriptive Workflows28 definiert werden, die Nicht-IT´lern die Modellierung dieser Prozesse ermöglichen sollen (das geht nur mit Standardanwendungen und deren dokumentierten Schnittstellen, für alles andere müssen nachträglich Adapter von Programmierern geschrieben werden. Aus dieser Beschränkung heraus gibt es bis jetzt nur wenige Tools (vorwiegend Message-orientiert, wie z.B. MQSeries), die das ernsthaft und umfangreich beherrschen29) • Komponentenebene Dieses stellt die höchste Schicht dar, auf der sich die IT-Spezialisten betätigen. Diese Ebene stellt die notwendigen Komponenten zur Verfügung, die durch Nicht-IT´ler auf der Geschäftsprozessebene manipuliert werden können. Es ist dem SAP-Konzept nicht unähnlich, wobei der Benutzer auch vor der Komplexität der Anwendung bewahrt wird - auch in diesem Szenario wird die Prozessbeschreibung durch die Führungsebenen des Unternehmens und den hinzugezogenen Consultants voreingestellt. • Message Services Layer Diese Schicht bietet Dienste an, wie: Umformatieren der Nachricht, Routing, Load Balancing, Message Warehousing • Transport Services Layer Diese Ebene gilt als das Middleware-Basisprodukt, wobei die Messageorientierte Middleware eine der vielen Möglichkeiten der technischen Umsetzung darstellt. Diese Schicht liefert auch zusätzliche Services wie Logging und Sicherheitsoptionen und für den Entwickler die notwendigen Schnittstellen, Nachrichtenformate und Vorlagen [...]

Das 4-Schichtenmodell von Sterling beschränkt sich auf die Elemente, die für einen Middleware-orientierten Ansatz notwendig sind. Dieser Ansatz ist abstrakter als die vorhergehenden Modelle - Hintergrund ist die Trennung von purer Technik, die nur noch von Programmierern verstanden wird und der Ebene auf der die Prozesse zwischen Anwendungen modelliert werden sollen (siehe auch „Level 3: Intra-Enterprise-Integration (Prozessintegration)“ auf Seite 42 und „Prozessintegration“ auf Seite A21). Einerseits sind die daraus resultierenden MiddlewareSteuerungsoberflächen an die Windows-Administrationsoberflächen angelehnt, beschränken sich jedoch auf den Satz von Befehlen, die in den großen Standardanwendungen zum Einsatz kommen Individualanwendungen sind damit nicht ohne größeren Aufwand integrierbar (siehe „Die Realität“ auf Seite 12). Solche Modelle bedienen sich des „OSI-Modell“ auf Seite A-19 als Grundlage26. Sterling fand hierzu eine passende Definition, die unter „Näherungsdefinition von Sterling, Aufschlüsselung“ auf Seite A-17 detailiert dargelegt wird: [...]

Die Integration auf Methoden-Ebene ist das zur Verfügung stellen von Geschäftslogik (z.B. aus SAP/R3). Die zur Verfügung stehenden Technologien erlauben es entweder die Neuerstellung einer Anwendung aus der Kombination von mehreren anderen Anwendungen und deren Logik, die dann auf einem Applikationsserver läuft, oder es wird die Logik innerhalb der Anwendungen von außen über entsprechende Verfahren angesprochen25. Dies korrespondiert mit der „Komponenten Integration“ auf Seite 41 und der „Komponentenebene“ auf Seite 47. Wenn das Neuschreiben der Anwendung nicht in Frage kommt, eignet sich hierzu die Transaktionsorientierte Technologie, wie Applikationsserver oder TP-Monitore. Als empfehlenswerte Alternative können dedizierte Systeme genutzt werden (siehe Anmerkungskasten mit einem Lösungskonzept auf Seite A-4). [...]

Arbeit zitieren:
Pischke, Peter Lutz Januar 2002: Enterprise Application Integration, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Prozessintegration, eBusiness-enabling, Produktentwicklung, Novell DirXML, Infrastrukturlösung

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