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Enabling Technologies für den Waren- und Informationsfluß in der Distributionslogistikkette am Beispiel eines Konsumgüterherstellers

Enabling Technologies für den Waren- und Informationsfluß in der Distributionslogistikkette am Beispiel eines Konsumgüterherstellers
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Frank Schuhholz
  • Abgabedatum: Februar 1998
  • Umfang: 109 Seiten
  • Dateigröße: 6,0 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Reutlingen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1710-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1710-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1710-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schuhholz, Frank Februar 1998: Enabling Technologies für den Waren- und Informationsfluß in der Distributionslogistikkette am Beispiel eines Konsumgüterherstellers, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Automatische Datenidentifikation, Automatische Datenerfassung, Efficient Consumer Response (ECR), EDI, Enabling Technologies

Diplomarbeit von Frank Schuhholz

Einleitung:

Der Konsumgütermarkt in Deutschland durchläuft zur Zeit eine Phase grundlegender Veränderungen. Die Verbraucherseite ist von Arbeitslosigkeit, stagnierenden Haushaltseinkommen und steigenden Belastungen gekennzeichnet, mit den Folgen eines zunehmenden Preisbewußtseins bei gleichzeitig sinkender Markenloyalität. Des weiteren sind ein Anstieg des Bildungsniveaus, steigende Convenience-Erwartungen sowie ein ambivalentes Verbraucherverhalten zu verzeichnen, die als Gründe für Veränderungen innerhalb des Konsumgütermarktes gelten können. Ergänzend kommen noch die größere Mobilität der Verbraucher und die Tendenz zu kleineren Haushalten hinzu.

Der Lebensmitteleinzelhandel kämpft ebenfalls mit Problemen.

So ist dessen momentane Situation von sinkenden Margen, bei gleichzeitig steigenden Kosten, gekennzeichnet. Diese Schwierigkeiten können nach Meinung der Unternehmensberatung A.T. Kearney durch unklare Positionierungsstrategien hervorgerufen sein oder aber in ausufernden Sortimenten des Handels begründet liegen. Für den Konsumgüterhandel verschärft sich die derzeitige Lage noch infolge der zunehmenden Wettbewerbskonzentration. Weiterer Druck entsteht im Zeitalter der Internationalisierung seitens ausländischer Handelsunternehmen, die im deutschen Markt Fuß fassen wollen. Nicht vernachlässigt werden darf außerdem, daß die traditionelle Versorgungskette zunehmend mehr Wettbewerb durch alternative Einkaufsformen wie den Tankstellen-Shops oder aber Homeshopping erhält. Dies führte zu Überlegungen und Untersuchungen seitens des Handels sowie der Konsumgüterindustrie, welche neuen Konzepte in bezug auf die Wertschöpfungskette angewandt werden können, die zu einer Verbesserung der Unternehmenssituation sowie dem Erreichen von Wettbewerbsvorteilen führen. Die Lösungskonzepte und -methoden finden sich unter der Bezeichnung Efficient Consumer Response ECR wieder (vgl. Kap.2.1).

Im Laufe der Untersuchungen stellte sich heraus, daß u. a. die Optimierung der unternehmensübergreifenden Logistikkette noch ein großes Verbesserungspotential zu bieten hat. In diesem Bereich geht es primär um die Frage, wie der Materialfluß effizienter gestaltet werden kann. Der Zusammenhang zwischen verbessertem Materialfluß und den dazugehörigen vorauseilenden, begleitenden und nacheilenden Informationen war schnell hergestellt. Daraufhin begannen beide Seiten in Form von Kooperationen nach Ineffizienzen über die gesamte Lieferkette hinweg zu suchen, Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten und diese anschließend umzusetzen.

Vor diesem Hintergrund ergab sich für mich die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung Miebach Logistik GmbH, Frankfurt/Main, sowie einem deutschen Konsumgüterhersteller meine Diplomarbeit zu erstellen.

Den Hintergrund zu der in dieser Arbeit gewählten Thematik stellt die in Kapitel zwei erläuterte ECR-Basisstrategie "Efficient Replenishment" dar.

Sowohl für die Miebach Logistik GmbH als auch das kooperierende Unternehmen, stehen die bei der Gestaltung eines unternehmensübergreifenden Waren- und Informationsflusses zum Einsatz kommenden Enabling Technologies, wie die automatische Datenerfassung, Electronic Data Interchange sowie SINFOS im Mittelpunkt des Interesses.

Aus Gründen der zugesicherten Vertraulichkeit unterbleibt eine namentliche Nennung des in dieser Diplomarbeit beschriebenen Unternehmens sowie aller beteiligten Personen.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VI
1. EINFÜHRUNG 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Aufbau der Arbeit 2
2. BESCHREIBUNG DES UMFELDS 3
2.1 Verantwortliche Organisationen 3
2.1.1 European Article Numbering Association - EAN 3
2.1.2 Centrale für Coorganisation GmbH - CCG 4
2.1.3 Uniform Code Council, Inc. (UCC) 4
2.2 ECR-Initiative des Handels und der Industrie 5
2.2.1 Ursprünge der ECR-Initiative 5
2.2.2 Begriffsdefinition 5
2.2.3 Inhalt der ECR-Initiative 5
2.2.4 Ziele von ECR 7
2.2.5 Potentiale 8
2.3 ECR Deutschland und ECR Europe 9
3. ENABLING TECHNOLOGIES FÜR W AREN- UND INFORMATIONSFLUSS 10
3.1 Automatische Datenerfassung 10
3.2 Barcodes 11
3.2.1 Handelsbarcodes 11
3.2.2 Entstehung des Handelsbarcodes 12
3.3 EAN-System 12
3.3.1 Internationale Lokationsnumerierung - ILN 13
3.3.1.1 Aufbau und Funktionsweise 13
3.3.1.2 Anwendungsbereiche 14
3.3.1.2.1 Betrieblicher Nutzen 15
3.3.1.2.2 System Nutzen 15
3.3.2 Europäische Artikelnummer EAN 15
3.3.2.1 Aufbau und Funktionsweise 16
3.3.2.2 Anwendungsbereiche 17
3.3.2.2.1 Betrieblicher Nutzen 17
3.3.2.2.2 System-Nutzen 18
3.3.2.3 Kosten 18
3.3.3 KurznummerEAN 8 18
3.3.4 EAN 128 Standard 19
3.3.4.1 Aufbau und Funktionsweise 19
3.3.4.2 Anwendungsgebiete 20
3.3.4.2.1 Betrieblicher Nutzen 21
3.3.4.2.2 System-Nutzen 21
3.3.5 Nummer der V ersandeinheit (NVE) als Umsetzung 22
3.3.5.1 Aufbau und Inhalt 22
3.3.5.2 Anwendungsbereiche 23
3.3.5.2.1 Betrieblicher Nutzen 24
3.3.5.2.2 System-Nutzen 25
3.3.5.2.3 Technische Aspekte 25
3.4 Identträger und Programmierbare Datenträger 26
3.4.1 Allgemeines 26
3.4.2 Aufbau und Funktionsweise 27
3.4.3 Anwendungsbereiche 27
3.4.3.1 Betrieblicher Nutzen 28
3.4.3.2 System-Nutzen 28
3.4.4 Kosten 29
3.5 Electronic Data Interchange (EDI) 29
3.5.1 Aufbau und Funktionsweise elektronischer Kommunikationssysteme 30
3.5.1.1 Determinanten elektronischer Kommunikationssysteme 31
3.5.1.2 Gestaltung eines Kommunikationssystems 32
3.5.1.2.1 Faktoren des Kommunikationsaufkommens 32
3.5.1.2.2 Gestaltungsmöglichkeiten bei der Kommunikationsteilung 34
3.5.2 Anwendungsbereiche 40
3.5.2.1 Betrieblicher Nutzen 42
3.5.2.2 System-Nutzen 44
3.5.3 Kosten 45
3.6 SINFOS - Die zentrale Stammdatenbank der CCG 45
3.6.1 Kommunikation ohne zentrale Stammdatenbank 46
3.6.2 Aufbau und Funktionsweise 48
3.6.3 Anwendungsbereiche 49
3.6.3.1 Betrieblicher Nutzen 50
3.6.3.2 System-Nutzen 51
3.6.4 Kosten 51
3.6.5 Entwicklungstendenzen 52
4. ANWENDUNG DER ENABLING TECHNOLOGIES AUF DIE LOGISTIK KETTE EINES KONSUMGÜTERHERSTELLERS 53
4.1 Darstellung der aktuellen Unternehmenssituation 53
4.2 Elemente der Logistikkette 53
4.3 Ermittlung bestehender Material- und Informationsflüsse 54
4.3.1 Stammdatenaustausch 56
4.3.2 Packstraße und Zwischenlager am Warenausgang Fabrik 56
4.3.3 Verladung am Warenausgang Fabrik und Transport zum VZ 59
4.3.4 Der Einlagerungsprozeß in das HRL 60
4.3.5 Auftragsannahme 61
4.3.6 Auslagerungsprozeß aus dem HRL 62
4.3.7 Warenausgang im VZ 63
4.3.8 Transport und Anlieferung im ZL - Handel 65
4.3.9 WE und Einlagerung im ZL - Handel 66
4.4 Optimierung durch den konsequenten Einsatz der Enabling Technologies 67
4.4.1 Stammdatenaustausch 68
4.4.2 Packstraße und Zwischenlager am Warenausgang Fabrik 68
4.4.3 Verladung am Warenausgang Fabrik und Transport zum VZ 70
4.4.4 Der Einlagerungsprozess in das HRL 71
4.4.5 Auftragsannahme 72
4.4.6 Auslagerungsprozeß aus dem HRL 74
4.4.7 Warenausgang im VZ 75
4.4.8 Transport und Anlieferung im ZL - Handel 76
4.4.9 WE und Einlagerung im ZL - Handel 78
4.4.10 Herstellerseitige Lagerbestandsführung 79
4.5 Bewertung des praktischen Teils 81
5. ZUSAMMENFASSUNG 83
Literaturverzeichnis 86
Anhang 91
Glossar 95

Arbeit zitieren:
Schuhholz, Frank Februar 1998: Enabling Technologies für den Waren- und Informationsfluß in der Distributionslogistikkette am Beispiel eines Konsumgüterherstellers, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Automatische Datenidentifikation, Automatische Datenerfassung, Efficient Consumer Response (ECR), EDI, Enabling Technologies

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