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Empirische Untersuchung zur Online-Werbung

Empirische Untersuchung zur Online-Werbung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Philip Schilling
  • Abgabedatum: Dezember 2001
  • Umfang: 138 Seiten
  • Dateigröße: 1,8 MB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4844-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4844-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4844-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schilling, Philip Dezember 2001: Empirische Untersuchung zur Online-Werbung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Banner, Internet

Diplomarbeit von Philip Schilling

Einleitung:

In der letzten Zeit haben sich eine Reihe von Trends (siehe Anhang) entwickelt, die das zukünftige Werbeumfeld maßgeblich gestalten und verändern werden. Einige Stichworte sind z.B. interaktive Medien, Information-Overload, Digitalisierung, das Problem der Datensicherheit und der Konvergenzprozess der Medien. „Interaktivität (oder Interaktion) bezeichnet aufeinander bezogenes Handeln mehrerer Personen (... oder) auch die wechselseitige Kommunikation zwischen Computer und Anwender. Bisherige Medien unterstützen die Interaktivität überhaupt nicht oder nur auf sehr begrenzte Art und Weise. Demgegenüber hat sich ein Medium, das geradezu für interaktive Anwendungsmöglichkeiten prädestiniert ist, in kürzester Zeit als Massenmedium etabliert:

I nteraktiv.

N ett, aber nicht ganz einfach.

T otal global.

E xponentielles Wachstum.

R isiko und Chance gleichzeitig.

N och nicht zu spät.

E insteiger sind willkommen.

T olle Herausforderung für jede Firma.

Das Internet zeichnet sich durch Interaktivität, Personalisierung, hohe Reichweiten und Erfolgskontrolle aus und stellt eine ideale Ergänzung zur Multichanneling-Strategie eines Unternehmens dar. „Das Internet ist das Medium mit den höchsten Wachstumsraten und höchsten Reichweiten weltweit.“ Daher wird zukünftig das Internet als Werbeträger eine bedeutende Rolle spielen. „Der Hintergrund dazu ist, dass wir halt auch sehen, dass die Intensiv-Nutzer von Online-Medien - also die Surfer - nicht zwingend über klassische Medien erreichbar sind.“ Wegen fehlender Transparenz, Vergleichbarkeit und Standardisierung von Online-Werbung beträgt heute der Anteil der Werbeausgaben im Internet an den gesamten Werbeausgaben nur etwa 1 Prozent. Laut Ergebnissen verschiedener Studien wird sich dieser Anteil an den tatsächlichen Anteil der Online-Nutzung im Verhältnis zu den anderen Medien angleichen. Im optimistischsten Fall kann der Anteil der Online-Werbung im Marketing-Mix in drei bis fünf Jahren durchaus im niedrigen zweistelligen Prozentbereich liegen.

Gang der Untersuchung:

Im Rahmen dieser Arbeit wird Online-Werbung mit Schwerpunkt Deutschland betrachtet. Teilweise erfolgt auch eine internationale Einordnung. Zunächst werden die Grundlagen zum Internet und WWW (Kapitel 2) sowie zu Marketing und Werbung (Kapitel 3) dargelegt. Die darauf folgenden Kapitel befassen sich mit unterschiedlichen Aspekten zum Thema Online-Werbung. Es werden ebenfalls Grundlagen erläutert und diese anhand empirischer Studienergebnisse vertieft. In Kapitel 4 wird zunächst Allgemeines zur Online-Werbung genannt. Darüber hinaus wird auf die Bereiche Nutzungsmessung und Effizienzkontrolle bei Online-Werbung (Kapitel 5), Online-Werbewirkung (Kapitel 6) sowie auf Werbeträger, Vermarkter und Werbetreibende (Kapitel 7) eingegangen. Im achten Kapitel erfolgt eine Zusammenfassung und ein Ausblick und der Anhang enthält weitergehende Informationen sowie einen sehr ausführlichen Glossar, in dem einzelne Begriffe zu den verschiedenen Kapiteln näher erläutert werden.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 1
2. DAS INTERNET UND DAS WORLD WIDE WEB 2
2.1 BEGRIFFE, GESCHICHTE UND ENTWICKLUNG DES INTERNETS 2
2.2 DIENSTE IM INTERNET 4
2.3 BENUTZERSTRUKTUR UND -PROFIL 4
2.3.1 ERHEBUNGSSCHWIERIGKEITEN BEI ONLINE-STUDIEN 4
2.3.2 SELBSTSELEKTION DER BEFRAGTEN 5
2.3.3 STUDIENERGEBNISSE 5
2.3.3.1 DEUTSCHLAND 6
2.3.3.2 INTERNATIONAL 8
3. MARKETING UND WERBUNG 9
3.1 DER KLASSISCHE MARKETINGBEGRIFF 9
3.2 DER MARKETING-MIX 11
4. ONLINE-WERBUNG 12
4.1 DEFINITION DER ONLINE-WERBUNG 12
4.2 DYNAMIK DER ONLINE-WERBUNG 12
4.3 ONLINE-WERBUNG ALS INSTRUMENT DES ONE-TO-ONE-MARKETINGS 13
4.4 FORMEN DER ONLINE-WERBUNG 14
4.5 DER ONLINE-WERBEMARKT 16
4.5.1 ERMITTLUNGSPROBLEMATIK DES ONLINE-WERBEVOLUMENS 16
4.5.2 STUDIENERGEBNISSE 17
4.5.2.1 DEUTSCHLAND 17
4.5.2.2 INTERNATIONAL 17
4.5.3 DIE ROLLE DER ONLINE-WERBUNG IM MARKETING-MIX 18
5. NUTZUNGSMESSUNG UND EFFIZIENZKONTROLLE BEI DER ONLINE-WERBUNG 20
5.1 EINSATZ VON ADSERVER-TECHNOLOGIEN 20
5.1.1 WERBEPLATZVERWALTUNG 21
5.1.2 KAMPAGNENABRECHNUNG 22
5.1.3 REPORTING 22
5.1.4 TARGETING 23
5.2 KRITERIEN FÜR DIE WERBEERFOLGSKONTROLLE 23
5.2.1 MEßINSTRUMENTE 24
5.2.2 PROBLEMBEREICHE 25
5.3 KOSTEN DER ONLINE-WERBUNG 25
5.3.1 ZEITRAUMBASIERTE ABRECHNUNG 26
5.3.2 COST PER THOUSAND (CPT) 26
5.3.3 ERFOLGS- UND TRANSAKTIONSABHÄNGIGE VERGÜTUNGEN 27
5.3.4 ENTWICKLUNG DER ONLINE-WERBEPREISE 27
5.4 EFFIZIENZKONTROLLE BEI DER ONLINE-WERBUNG 29
5.5 PROBLEMATIK DER EINHEITLICHEN WERBEWÄHRUNG 30
5.5.1 REICHWEITENMESSUNG DURCH DAS IVW 31
6. ONLINE-WERBEWIRKUNG 32
6.1 ONLINE-WERBEWIRKUNG AUF THEORETISCHER BASIS 32
6.2 ONLINE-WERBEWIRKUNG AUF EMPIRISCHER BASIS 33
6.2.1 BRANDING 33
6.2.2 DIRECT RESPONSE 34
6.2.3 STUDIENERGEBNISSE 34
7. WERBETRÄGER, VERMARKTER UND WERBETREIBENDE 36
7.1 WERBETRÄGER 36
7.2 VERMARKTER 36
7.3 WERBETREIBENDE 38
8. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK 38
9. ANHANG 40
9.1 LITERATURVERZEICHNIS 40
9.2 ZUSAMMENFASSUNG DER INTERNET-QUELLEN 49
9.3 WEITERFÜHRENDE LITERATUR 49
9.4 ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS 50
9.5 ABBILDUNGSVERZEICHNIS 52
9.6 TABELLENVERZEICHNIS 53
10. GLOSSAR 54
10.1 TRENDS 54
10.2 DIENSTE IM INTERNET 54
10.2.1 WORLD WIDE WEB (WWW) 54
10.2.2 ELECTRONIC MAIL (EMAIL) 55
10.2.3 MAILING-LISTE 55
10.2.4 NEWSLETTER 55
10.3 MARKETING 55
10.3.1 WERBUNG 55
10.3.2 DIREKTMARKETING 56
10.3.3 SPONSORING 57
10.4 FUNKTION UND EIGENSCHAFTEN VON WERBETRÄGERN UND WERBEMITTELN 59
10.4.1 WERBEMITTEL 59
10.4.2 WERBETRÄGER 59
10.5 WERBEFORMEN 59
10.5.1 TEXTWERBUNG 59
10.5.2 WERBEBANNER UND -BUTTONS 60
10.5.2.1 STATISCHE BANNER 60
10.5.2.2 ANIMIERTE BANNER 60
10.5.2.3 MULTIPLE-LINK-BANNER 61
10.5.2.4 (D)HTML-BANNER 61
10.5.2.5 NANOSITE-BANNER 61
10.5.2.6 TRANSACTIVE-BANNER 62
10.5.2.7 RICH-MEDIA-BANNER 62
10.5.3 MOUSE-MOVE-/VERFOLGER-BANNER 63
10.5.4 STICKY ADS / FREEZE SCREENPOSITION BANNER 64
10.5.5 POPUPS 64
10.5.6 POPUNDERS 64
10.5.7 SUPERSTITIALS 65
10.5.8 INTERSTITIALS 65
10.5.9 STREAMING VIDEO ADS 66
10.5.10 E-MERCIALS 66
10.5.11 SPONSORING 66
10.5.12 AFFILIATE MARKETING 67
10.5.13 KEYWORD ADVERTISING 69
10.5.14 ONLINE GAMES 69
10.5.15 EMAIL-MARKETING 70
10.5.16 WIRELESS ADVERTISING 72
10.5.17 CROSSMEDIA 73
10.5.18 WEITERE WERBEFORMEN 74
10.6 MEßINSTRUMENTE 75
10.6.1 HIT (TRAFFIC, ZUGRIFF) 75
10.6.2 PAGEIMPRESSION (PAGEVIEW, PAGECLICK, SEITENABRUF) 75
10.6.3 VISIT (SESSION, BESUCH) 76
10.6.4 CLICKSTREAM 76
10.6.5 ADIMPRESSION (ADVIEW, KONTAKT) 77
10.6.6 ADCLICK (REALISIERTER KONTAKT) 77
10.6.7 CLICK-THROUGH-RATIO (CLICK-THRU-RATIO, ADCLICKRATE, KLICKRATE) 77
10.6.8 VIEWTIME (VERWEILDAUER) 78
10.6.9 ADVIEWTIME 78
10.7 PROBLEMBEREICHE 78
10.7.1 DYNAMISCHE IP-ADRESSEN 78
10.7.2 CACHING 78
10.7.3 BROWSERVIELFALT UND -EINSATZ 79
10.7.4 WERBEBLOCKER 79
10.7.5 RECHTLICHE PROBLEME 80
10.8 BUCHUNGSARTEN 80
10.8.1 VOLUMENBUCHUNG 80
10.8.2 TARGETING 81
10.8.3 FESTPLATZ-GARANTIE-BUCHUNG 81
10.8.4 ROTATION 81
10.8.5 MOTIVSHARING 81
10.9 ONLINE-WERBEWIRKUNG 81
10.9.1 IAB ADVERTISING EFFECTIVENESS STUDY EXECUTIVE SUMMARY 81
10.9.1.1 BACKGROUND 81
10.9.1.2 OVERVIEW OF METHODOLOGY 82
10.9.1.3 SUMMARY 82
10.9.1.4 CONCLUSION 86
10.10 WERBETRÄGER, VERMARKTER UND WERBETREIBENDE 87
10.10.1 WERBETRÄGER 87
10.10.1.1 ONLINE-MEDIA-DATENBANK (OMDB) 87
10.10.1.2 PZ-ONLINE 87
10.10.2 VERMARKTER 88
10.11 ORGANISATIONEN 88
10.11.1 ZAW 88
10.11.1.1 TÄTIGKEITSBEREICHE 88
10.11.1.2 MITGLIEDER 89
10.11.2 IVW 89
10.11.2.1 AUFGABE 89
10.11.2.2 MITGLIEDER 90
10.11.2.3 AUSSCHÜSSE 90
10.11.2.4 GESCHÄFTSFÜHRUNG 91
10.11.2.5 TÄTIGKEITSBEREICHE 91
10.11.2.6 MESSVERFAHREN 91
10.11.2.7 MITGLIEDSBEITRÄGE 92
10.11.2.7.1 Beitragsstaffel 92
10.11.2.7.2 Mehrfachanschluß 92
10.11.2.7.3 Aufnahmebeitrag 93
10.11.3 IFABC 93
10.11.3.1 AUFGABE 93
10.12 INTERNET-ADRESSEN VON ADSERVER-ANBIETERN 93
11. ERKLÄRUNG 94

Automatisiert erstellter Textauszug:

Der grundlegenden Meinung, daß die positive Auswirkung von Multimedia und die dadurch ermöglichte Interaktvität, zu einer gesteigerten Behaltensleistung führt, wird in der Literatur widersprochen. Beispielsweise sinkt die Behaltensleistung beim Vokabeltraining durch Hören einer Radiosendung im Hintergrund. Darüber hinaus ist festzustellen, daß der tendenziell belehrende Einsatz der Technik leicht zu Reaktanzen führt. So können zwar einerseits "Moving Banner" die Aufmerksamkeit für einen bestimmten Punkt des Bildschirms über den Reiz biologischer Mechanismen steigern, andererseits wird der Nutzer aber von seinem intendierten Vorhaben abgelenkt. Auf textlastigen Seiten sollten solche Bewegungselemente auf ein Minimum reduziert werden. Allerdings • • • können erklärende Animationen unter folgenden Voraussetzungen die Behaltensleistung steigern:152 "Animationen dürfen nicht von den Intentionen der Nutzer ablenken. Anfangsund Endzeitpunkte der animierten Erklärung müssen von Nutzern [...]

Es gibt eine Reihe von Werbewirkungsmodellen aus dem Bereich der klassischen Medien, die auf die Neuen Medien übertragbar sind. Bei dem SOR-Modell (Stimulus Organismus - Response) handelt es sich um ein um den individuellen Organismus des Menschen ergänztes Reiz-Reaktions-Schema. Dabei können folgende beeinflussende Elemente auftreten: Reiz, Reaktion, Empfindung, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Lernen, Gedächtnis, Sprache, Motivation und Kognition. Werbebanner haben einen speziellen von der klassischen Werbung deutlich zu unterscheidenden Charakter. Bei der Online-Werbung steht die Interaktion, d.h. der Klick auf den Banner, im Vordergrund; die Bekanntheits- und Markenbildung stellt nur einen Nebenzweck dar. Aus diesem Grund muß der Banner auf die direkte, d.h. ohne wesentliche Zeitverzögerung eintretende Reaktion des Nutzers ausgerichtet sein. Im Gegensatz zu klassischer Werbung, die durch Wiederholung verstärkt werden kann, muß Online-Werbung sofort wirken, da nicht bekannt ist, ob der Nutzer ein weiteres Mal mit einem Werbebanner konfrontiert wird. Dies kann nur durch einen hohen Anreiz erreicht werden, um ein starkes Interesse und eine hohe Aktionsbereitschaft zu wecken. Die Werbebotschaft muß ein zentrales Bedürfnis des Nutzers adressieren, damit dieser bereit ist, seinen Interaktionsprozess zu unterbrechen.151 Wenn der Banner aus dem Blickfeld des Nutzers verschwunden ist, dann kann keine Reaktion erfolgen. Die Werbewirkungsforschung orientiert sich an der Geschwindigkeit des Mediums, d.h. dem zeitlichen Rahmen, der für die Herstellung eines Kontakts notwendig ist. Die AIDAFormel (attention, interest, desire, action) beschreibt den Werbewirkungsverlauf. Für OnlineWerbung gilt folgendes: • • • • attention: aktivierende Reize werden durch Farben, Bewegung, Töne etc. ausgelöst; ein Übermaß an aktivierenden Reizen senkt aber die AdClick-Bereitschaft interest: aufgrund der begrenzten Werbefläche sind nur wenige Elemente einsetzbar; so sind z.B. Hinweise auf Value Added Services sehr wirksam desire: die Entscheidung zum Klick seitens des Nutzers kann relativ schnell erfolgen action: die Klickrate gilt als Meßzahl für die Feststellung der Werbewirksamkeit Die Klickrate stellt nicht das einzige Ziel einer Werbekampagne dar. Allerdings sind andere Faktoren wie Werbeerinnerung, Kampagnensympathie, Markenund [...]

unabhängig ist. Die Investitionen für die Teilnahme sind nur für solche Anbieter sinnvoll, die Werbeeinnahmen generieren möchten.145 5.5.1. Reichweitenmessung durch das IVW Am 1. Oktober 1997 hat die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern ein Verfahren zur Leistungsmessung von werbeführenden Elementen im WWW eingeführt. PageImpressions und Visits (siehe auch Stolpmann (2001): S. 281f.) stellen dabei die Basisgrößen zur Ermittlung der Effizienz von Online-Werbung dar.146 Die IVW liefert jedoch keine direkten Daten zur Online-Werbung, wie AdImpressions oder AdClicks. "Die IVW-Zahlen geben nur Aufschluss darüber, welche Reichweite ein bestimmtes Angebot hat."147 Ab Mai 2001 erfolgte der Einsatz eines neuen OnlineMessverfahrens auf Basis so genannter IVW-Zählboxen. Bei jedem Aufruf einer beliebigen Seite eines bei der IVW registrierten Angebotes wird ein IVW-Pixel - stellvertretend für einen Seitenaufruf - übertragen, welches von der Messsoftware der IVW-Zählbox registriert wird.148 Das IVW-Pixel ist eine extern gespeicherte Miniatur-Grafik, die in die HTML-Struktur eingebettet ist, nicht zwischengespeichert werden kann und dessen Aufrufe gezählt werden. Die IVW kontrolliert die Richtigkeit der von den teilnehmenden Websites gemachten Angaben. Die Software-Bereitstellung erfolgt kostenlos, wohingegen die unabhängige Überprüfung kostenpflichtig ist. Die Teilnehmer zahlen einen einmaligen Aufnahmebeitrag sowie einen nach der Anzahl der Visits gestaffelten Jahresbeitrag.149 (siehe Anhang) Bei stark genutzten Online-Angeboten befindet sich die IVW-Zählbox versiegelt und vor Manipulationen geschützt vor Ort beim Seitenbetreiber. Bei weniger frequentierten Angeboten werden zentrale Zählboxen eingesetzt, die nicht direkt beim Anbieter installiert sind. Die Daten werden von den Zählboxen an einen Zentralrechner übermittelt, der mit minimaler Zeitverzögerung die Datenauswertung und IVW-Ausweisung vornimmt, welche mit regelmäßigen Aktualisierungen auch im WWW abrufbar ist. Die Vorteile des neuen Verfahrens sind die zuverlässige Messung großer Datenmengen in Echtzeit und eine Gesamtabdeckung statt Ergebnissen auf Stichprobenbasis.150 [...]

Arbeit zitieren:
Schilling, Philip Dezember 2001: Empirische Untersuchung zur Online-Werbung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Banner, Internet

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