Elitenbildung in Nationalpolitischen Erziehungsanstalten (1939 -1945). Organisation, Intention und Umsetzung am Beispiel der Napola Naumburg
- Art: Bachelorarbeit
- Autor: Anna-Lena Lohmann
- Abgabedatum: September 2009
- Umfang: 56 Seiten
- Dateigröße: 508,3 KB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Universität Osnabrück Deutschland
- Bibliografie: ca. 26
- ISBN (eBook): 978-3-8428-2117-0
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Lohmann, Anna-Lena September 2009: Elitenbildung in Nationalpolitischen Erziehungsanstalten (1939 -1945). Organisation, Intention und Umsetzung am Beispiel der Napola Naumburg, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Nationalpolitische Erziehungsanstalt, Napola, Naumburg, Nationalsozialismus, Elitenbildung
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Bachelorarbeit von Anna-Lena Lohmann
Einleitung:
‘Die Nationalpolitische Erziehungsanstalt ist eine neue Schulart, die vom Nationalsozialistischen Staat errichtet worden ist, um die Besten der deutschen Jugend zu fanatischen Nationalsozialisten zu erziehen. [...] Als politischer Soldat des Führers muss er [der Jungmann] später ein unbedingter und rücksichtsloser Vertreter der nationalsozialistischen Weltanschauung sein. Auf den Nationalpolitischen Erziehungsanstalten sind die Jungmannen 9 Jahre lang jede Minute im Dienst und in Uniform. [...] Aufgenommen werden nur Jungen, die für den Nationalsozialismus so begeistert sind, daß sie auf Pennälerauffassungen und -Späße verzichten und ein neues Leben führen wollen. Die Nationalpolitische Erziehungsanstalt soll eine Gemeinschaft sein für eine Auslese der Tüchtigsten, Härtesten und Begabtesten!’.
Mit diesen Worten erläuterte der Verfasser dieser Niederschrift die grundsätzlichen ideologischen und körperlichen Anforderungen sowie die Zielsetzungen, die für die jungen Bewerber die Basis einer Karriere als Eliteschüler des NS-Regimes stellten. Schon frühzeitig hatten diverse NS-Parteiorganisationen erkannt, dass zur erfolgreichen Verankerung und Ausweitung nationalsozialistischen Gedankengutes die ‘Indoktrination’ der nachfolgenden Generationen und damit eine gezielte Lenkung des schulischen Werdeganges der Kinder und Jugendlichen von enormer Bedeutung waren. Zudem begünstigte eine Einflussnahme auf das Erziehungswesen in vielen Fällen auch die Sicherung und Ausweitung eigener Machtpositionen im System. Wenig verwunderlich erscheint daher die Tatsache, dass es unmittelbar nach der Machtübernahme im Januar 1933 verstärkt zu Konkurrenzsituationen im NS-Erziehungswesen kam, an denen neben einzelnen Persönlichkeiten und Funktionären auch die SS, die SA, die NSDAP und die DAF beteiligt waren. Zweifellos strebten all jene Instanzen verstärkt danach, eigene Schulen bzw. neue Schulformen zu gründen oder aber zumindest maßgeblich an der Prägung der bestehenden Einrichtungen beteiligt zu sein, um letztendlich eine Art Gleichschaltung der Schulen zu erzielen.
Sowohl die Bundesrepublik Deutschland als auch die frühere Deutsche Demokratische Republik (DDR) brachten eine Vielzahl von Persönlichkeiten hervor, die einst eine NS-Ausleseschule besuchten, später dann jedoch durchaus erfolgreiche Lebens- und Karrierewege verzeichneten. Neben vielen anderen ehemaligen Schülern ist hier beispielsweise der Schauspieler Hardy Krüger zu nennen, der bereits in jungen Jahren in die SS eintrat und später die Adolf-Hitler-Schule (AHS) in der Ordensburg Sonthofen besuchte. Auch viele Journalisten, wie der BILD-Zeitungs-Kolumnist Mainhardt Graf Nayhauß-Cormons, dessen eigener Vater bereits während des Krieges von den Nationalsozialisten ermordet wurde, besuchte die ‘Vorzeige-Napola’ Berlin-Spandau. Auch der bekannte deutsche Buchautor, Literaturkritiker und Professor für Theaterwissenschaft, Hellmuth Karasek, war Schüler auf der NPEA Loben (heute Lubliniec). Hans-Jochen Vogel, heutiger SPD-Politiker und zu NS-Zeiten Kulturbeauftragter der Hitler Jugend, bestand die Aufnahmeprüfung an der NPEA in Bensberg nicht, sodass er letztendlich sein Abitur auf dem Humanistischen Gymnasium in Gießen absolvierte. Martin Bormann Jr., einst NSDAP-Reichsschüler und Sohn eines prominenten Vaters, wurde katholischer Priester und einige Jahre später Missionar im Kongo. Wie Bormann verbrachte auch der deutsche Bankmanager und Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, einen Großteil seiner schulischen Laufbahn auf der ‘Reichsschule der NSDAP Feldafing’, die neben den NPEAs und Adolf-Hitler-Schulen (AHS) eine Einzelerscheinung darstellte, da das ‘Hauptamt Erzieher’ der NSDAP unter Leitung von Fritz Waechtler über die Aufsicht der Schule verfügte. Die offizielle Trägerschaft lag beim Reichsschatzmeister der NSDAP, Franz Xaver Schwarz. Feldafing, die sich selbst als Stätte der ‘wahren Umsetzung des Führerwillens’ in pädagogischen Fragen verstand, wurde in erster Linie durch Rudolph Heß, seit dem 21. April 1933 Hitlers persönlicher Stellvertreter der NSDAP, vor einer Einverleibung in den Verband der NPEAs bewahrt und ebenso vor einer Einflussnahme Baldur von Schirachs geschützt.
Neben dem in der Forschung unumstrittenen Standardwerk zu nationalsozialistischen Ausleseschulen, das von dem Berliner Erziehungswissenschaftler Harald Scholtz verfasst wurde, sind nur wenige Werke zu nennen, die sich mit den unterschiedlichen ‘Eliteschulen’ des NS-Regimes befassen, bzw. ihren Schwerpunkt auf die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten legen. Eine der wohl gelungensten und für die Fragestellung dieser Arbeit ergiebigsten Publikationen stellt der Dokumentarbericht ‘Elite für die Diktatur’ von Horst Ueberhorst aus dem Jahre 1969 dar. Viele veröffentlichte Arbeiten und Erfahrungsberichte über die Organisation, die Struktur und den Schulalltag der NPEAs verweisen einstimmig auf die Thesen und Überlegungen Ueberhorsts. Ein weiteres Werk, das sich ausschließlich den NPEAs widmet, trägt den Titel ‘Das Erbe der Napola’ und erschien fast 30 Jahre später. Fraglich erscheint mir diesbezüglich zum Ersten, weshalb ‘NAPOLA’ hier irritierender Weise als Akronym im Singular statt im Plural verwendet wird, denn die dadurch suggerierte Homogenität der Schulen ist historisch eher unzutreffend. So lassen sich insbesondere in Bezug auf den Schulalltag und die Verteilung der Unterrichtsfächer durchaus Unterschiede in den verschiedenen NPEAs aufzeigen. Zweitens ist anzumerken, dass im Wesentlichen individuelle, traumatische Erfahrungen ehemaliger Schüler im Mittelpunkt stehen, wobei eine wissenschaftliche und tiefer gehende Diskussion der Erfahrungen im Hinblick auf den historischen Hintergrund leider verwehrt bleibt. Bezogen auf aktuelle Beiträge zu NS-Ausleseschulen verweise ich weiterhin auf die Autoren Dirk Gelhaus und Jörn-Peter Hülter, die mit ihrem Werk ‘Die Ausleseschulen als Grundpfeiler des NS-Regimes’ gut strukturierte und sehr umfangreiche Informationen über die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten geben.
Wirft man einen generellen Blick auf die Veröffentlichungen über das Dritte Reich, fällt eine offensichtliche Konzentration auf die Seite der Opfer ins Auge: Kommunisten und Sozialdemokraten, Juden, Sinti und Roma, Flüchtlinge und Vertriebene, Kranke und Behinderte. Als Verfolgte, Ausgebeutete, Terrorisierte, Eingesperrte und systematisch Getötete standen all jene Menschen auf der ‘Verliererseite’ der NS-Diktatur. Auf wissenschaftlicher Ebene fand diese ‘Ausgrenzung’ jedoch auch nach Kriegsende eine Fortsetzung. Politik, Wissenschaft, Journalismus aber auch das Alltagsbewusstsein der Menschen verhielten sich lange Zeit ignorant, ja beschämt desinteressiert gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus. Gerade deshalb war und ist es wichtig, die Leidensgeschichte dieser Menschen historisch detailliert aufzuarbeiten. Trotzdem ist diese Beschränkung meiner Ansicht nach ebenso auch bedauerlich. Denn eine zu einseitige Konzentration auf diese Menschen beinhaltet immer auch einen Verlust an anderen Themen. Durchaus bequem scheint eine Arbeit über die Opfer des NS-Regimes in Anbetracht der Tatsache, dass sich aus dieser stets mühelos die eigene politische und moralische Korrektheit ableiten lässt, während die komplizierte Auseinandersetzung mit den Tätern wie nebenbei umgangen wird.
Daher soll insbesondere der zweite Teil dieser Arbeit, der als Fließtext die Erfahrungen und Berichte eines ehemaligen Jungmannes der NPEA Naumburg (an der Saale) reflektiert und erläutert, dazu beitragen, den Geist in den Anstalten, die Faszination der Jungen, die persönlichen Vorzüge aber ebenso auch die enormen Nachteile des Schulbesuches für den weiteren Werdegang aufzuzeigen. Vorangestellt wird dieser Dokumentation ein Einleitungskapitel, in dem zunächst die Grundzüge der Organisation, die erzieherischen Zielsetzungen und ihre Umsetzung an den NPEAs dargestellt werden. Da diese Bereiche in anderen zeitkritischen Arbeiten vielfach erforscht worden sind, erhebt der hier dargstellte Umriss keinen Anspruch auf Vollständigkeit, gewährleistet jedoch ohne Zweifel eine bessere Einordnung in den historischen Gesamtkontext.
Präventiv soll abschließend angemerkt werden, dass der Gebrauch von NS-Terminologien in dieser Arbeit keineswegs eine wie auch immer geartete Zustimmung zu dem jeweils Bezeichneten impliziert, sondern lediglich aus Gründen der besseren Zuordnung und einer historischen Orientierung erfolgt. So wäre es sehr verwirrend, wenn nicht gar falsch und verharmlosend, die unterschiedlichen Dienstgrade innerhalb der NAPOLAS bzw. der Hitlerjugend sowie verschiedene NS-Neologismen durch vermeintlich politisch korrektere Umschreibungen zu ersetzen.
Inhaltsverzeichnis:
| Einleitung | 4 | |
| 1. | Die Nationalpoltischen Erziehungsanstalten: Zielvorstellungen und Umsetzung 1933 – 1939 | 8 |
| 1.1 | Konzeption und Führungsgrundsätze | 8 |
| 1.2 | Der Aufbau der ersten NPEAs | 11 |
| 1.3 | Das Ausleseverfahren | 12 |
| 2. | Die Internatsschulen und ihr Konzeptionswandel während des Krieges | 14 |
| 2.1 | Die Erziehung zur ‘Reichsidee’ | 14 |
| 2.2 | Rivalitäten um Kontrolle und Führung der NPEAs 1939 – 1945 | 17 |
| 2.3 | Übersicht über die Nationalpolitischen Erziehungsanstalten 1933 – 1944 | 20 |
| 3. | Die NPEA Naumburg: Ein ehemaliger Jungmann berichtet über seineSchulzeit 1943 – 1945 | 23 |
| 3.1 | Methodische Überlegung und Durchführung | 23 |
| 3.2 | Organisation, Intention und Umsetzung in Naumburg | 24 |
| 3.2.1 | Vormusterung und Aufnahmeprüfung | 24 |
| 3.2.2 | Gelände und Gebäude der Erziehungsanstalt | 27 |
| 3.2.3 | Personal und Lehrer | 28 |
| 3.2.4 | Der Schulalltag | 30 |
| 3.2.5 | Unterricht und Weltanschauung | 34 |
| 3.2.6 | Die Bedeutung des Sportes auf der Napola ‘Zackig’ | 37 |
| 3.2.7 | Sozialverhalten und Bestrafungen bei Regelverstößen | 39 |
| 4. | Kritische Reflexion des Schulbesuches durch den Zeitzeugen | 42 |
| 4.1 | Frühling und Sommer 1945 | 42 |
| 4.2 | Vorzüge des Schulbesuches | 44 |
| 4.3 | Einschränkungen und persönliche Defizite im Hinblick auf den weiteren Werdegang | 46 |
| Schlussbetrachtung | 48 | |
| 5. | Bibliographie | 51 |
| 5.1 | Quellenverzeichnis | 51 |
| 5.2 | Literaturverzeichnis | 51 |
| 5.3 | Internetquellen | 52 |
| 6. | Abkürzungsverzeichnis | 53 |
Textprobe:
Kapitel 2, Die Internatsschulen und ihr Konzeptionswandel während des Krieges:
2.1, Die Erziehung zur ‘Reichsidee’:
Mit Kriegsbeginn vollzog sich ein allmählicher Konzeptionswandel der NPEAs, der unter anderem auf ein erweitertes ideologisches Verständnis der Bedeutung zurückzuführen ist, die den Erziehungsanstalten seit Ende der 1930er Jahre zugeschrieben wurde. Im Jahre 1941 waren 6.000 Schüler in den zwanzig bestehenden NPEAs angemeldet, die ca. 1,5 % aller Abiturienten im Deutschen Reich stellten.
Kaum ein Dokument reflektiert heute den angestrebten Konzeptionswandel offensichtlicher als Hitlers Rede vor Berliner Rüstungsarbeitern am 10. Dezember 1940, in der er durch hitzig formulierte Wendungen und schwärmerische Illusionen den NPEAs eine überdimensionale erzieherischen Bedeutung zusprach. Adolf Hitler, den Rust selbst als den ‘größten Lehrer und Erzieher’ bezeichnete, erläuterte in seiner Rede die genauen Bildungsideale der Eliteschulen und gab gleichzeitig das Signal für eine breite Ausweitung der elitären Internate auf das Gebiet des ‘Großdeutschen Reiches’ und der damit verbundenen eroberten Länder und Gebiete: ‘Wir haben ein fast phantastisch anmutendes Ziel’, stellt der Redner heraus. ‘Uns schwebt ein Staat vor, in dem in Zukunft jede Stelle vom fähigsten Sohn unseres Volkes besetzt sein soll, ganz gleichgültig, wo er herkommt. Ein Staat, in dem die Geburt gar nichts ist und Leistung und Können alles!’. Folglich, so Hitler, bedürfe es also dem unbedingten ‘Fanatismus’ des ganzen deutschen Volkes, um dieses Ideal erfolgreich voranzutreiben.
Nahezu paradox erscheint diesbezüglich die massive Kritik des Redners am englischen Erziehungssystem, obwohl doch ursprünglich gerade dieses, durch Einrichtungen wie etwa den ‘public schools’, zweifellos einen enormen Einfluss auf einzelne Aspekte der Gründungsidee der NPEAs ausgeübt hatte. Doch 1940 sind diese einstigen Modelinstitutionen für den Führer lediglich abstoßende Wegbereiter für eine zu bekämpfende ‘Geldaristokratie’. Wegbereiter für eine ‘andere Welt’, die zerstört werden müsse, um das deutsche Volk vor dem Zerbrechen zu bewahren. ‘In einem Fall die Kinder des Volkes, im anderen Fall nur die Söhne dieser Geldaristokratie, dieser Finanzmagneten’, vernetzten sich seine Ausführungen zu einer Art Hybris, die jeglichen realpolitischen Bezug vermissen lässt.
Den NPEAs wurde in ihrer neuen Funktion die Aufgabe zugewiesen, als ‘Burgen des Führers’ zu dienen und somit zur Sicherung und Festigung des Reiches beizutragen. Am 22. April 1941 wurden alle bis dato bestehenden Anstalten unmittelbar der Reichsverwaltung unterstellt. Im Laufe des Krieges kam es zur Gründung von zahlreichen neuen Anstalten, um die elitären Erziehungsformen auch in den eroberten und besetzten Gebieten voranzutreiben. Dass die gesamte Erziehungsarbeit dabei unter dem gebieterischen Anspruch Adolf Hitlers stehen sollte, verdeutlichte Bernhard Rust, indem dieser die ‘Erziehung zur Reichsidee’ als die bedeutendste Aufgabe der NPEAs erklärte: ‘Die Anerkennung des Führers und sein Befehl zum weiteren Ausbau [...] hat die nationalpolitische Erziehung im höheren Sinne zur Reichssache erhoben’, lesen wir in seinem Werk ‘Erziehung zur Tat’. ‘Meine jungen Kameraden, Ihr habt nicht nur [...] Adolf Hitler an Eurer Spitze, Ihr erlebt auch in dem ungeheuren Geschehen der Gegenwart den zwingenden Beweis von der ewigen Gültigkeit seiner Lehren’, heißt es an spätere Stelle. Gerade dieser Ausspruch reflektiert in besonderem Maße das Bewusstsein der Überlegenheit gegenüber anderen Völkern und Ideologien, dass sich nicht zuletzt auf Grund der (scheinbaren) militärischen Erfolge seit 1939 bis zur Vermessenheit steigerte. Dieser ‘Großmachtrausch’ wurde für Hitler und dem Reichsführer-SS, Heinrich Himmler, immer mehr zum Nährboden für eine angestrebte Alleinherrschaft des ‘auserwählten Herrenvolkes’, die es nicht nur territorial, sondern gerade auch rassisch-weltanschaulich zu sichern galt. Wie Ueberhorst ergänzend herausstellt, trat damit auch die alleinige Sicherung und Mehrung des deutschen Volkes verstärkt in den Schatten einer Ideologie, die vielmehr ein europäisches Großreich ins Auge fasste, das von der ‘germanischen Rasse’ getragen werden sollte.
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783842821170
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Lohmann, Anna-Lena September 2009: Elitenbildung in Nationalpolitischen Erziehungsanstalten (1939 -1945). Organisation, Intention und Umsetzung am Beispiel der Napola Naumburg, Hamburg: Diplomica Verlag
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Nationalpolitische Erziehungsanstalt, Napola, Naumburg, Nationalsozialismus, Elitenbildung



