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Electronic Commerce

Chancen und Risiken des Internet als Vertriebsmedium

Electronic Commerce
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sven Kusch
  • Abgabedatum: März 2000
  • Umfang: 82 Seiten
  • Dateigröße: 5,5 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Dresden Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2373-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2373-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2373-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kusch, Sven März 2000: Electronic Commerce, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: BWL, Marketing, Neue Medien, Internet, Electronic Commerce

Diplomarbeit von Sven Kusch

Einleitung:

Obwohl der Beginn des Internet mindestens bis in das Jahr 1969 zurückverfolgt werden kann, wurde es erst in den letzten Jahren bekannt. Heute gilt es unbestritten als das Kommunikationsmedium der Zukunft. Die anfänglich euphorische Einstellung ist jedoch inzwischen einer realistischen Beschäftigung mit dem Internet und seinen Möglichkeiten gewichen.

Unstrittig ist, dass über das Netzwerk Texte, Bilder und Videos binnen Sekunden weltweit verbreitet werden können. Die Interaktivität und die damit verbundene Möglichkeit, "One-to-One" im Dialog mit Kunden zu kommunizieren, zeichnen das besondere Potenzal des neuen Mediums für das Marketing aus. Gekoppelt mit multimedialer Ansprache können Unternehmen Kontakte erzielen, wie sie sonst nur durch persönliche oder fernmündliche Kommunikation möglich sind. Darüber hinaus sind die Rezipienten tendenziell stärker aktiviert, da sie von sich aus aktiv werden, die Angebote selbst aufrufen und die Informationen individuell selektieren. Auf diese Weise befreien sie sich von ihrer Rolle als passive Empfänger und können dem sog. "Information overload" entgehen. Die Botschaften erscheinen den Adressaten somit weniger manipulativ als in den Massenmedien, welche nicht selten Reaktanz hervorrufen. Der gesamte Prozess wird dadurch intensiviert, dass die Inhalte global und ohne zeitliche Restriktionen verfügbar sind.

Das Netzwerk verkörpert demnach eine erfolgversprechende Marketingplattform. Dabei stellt sich die Frage, ob Unternehmen diese Potenziale auch für den Vertrieb von Waren und Dienstleistungen nutzen können. Die Umsatzprognosen für den Electronic Commerce sind euphorisch; gleichzeitig mehren sich jedoch auch die Stimmen, welche den Vertrieb via Internet als "Cyber-Flop" einem überschätzten Medium oder gar als die größte Bedrohung für Unternehmensgewinne bezeichnen.

Die Beantwortung dieser Frage erfordert daher eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema und soll Gegenstand der Arbeit sein. Dazu werden Chancen und Risiken, die der Vertrieb über das Internet birgt, analysiert. Schwerpunkt bildet der Bereich, in dem Verbraucher als Nachfrager von Electronic Commerce-Angeboten auftreten (Business-to-Consumer-Bereich). Technische Grundlagen stehen nicht im Mittelpunkt. Sie werden nur behandelt, soweit sie für das Verständnis zwingend notwendig sind.

Gang der Untersuchung:

Zunächst wird untersucht, ob das Internet in Deutschland bereits in einem für ein breites Wachstum des Electronic Commerce erforderlichem Maß verbreitet ist. Nachdem anschließend das Profil der Nutzer analysiert wurde, soll erörtert werden, warum Kunden das Netzwerk als Einkaufsstätte nutzen bzw. welche Vorteile ein solcher Einkauf bietet. Danach befasst sich die Arbeit damit, wie Unternehmen den Vertrieb über das Internet realisieren können.

Im Hauptteil werden Chancen, die Electronic Commerce bietet, herausgearbeitet und analysiert. So eröffnet das Internet z.B. die Möglichkeit, neue Käuferschichten zu erschließen. Hiernach untersucht die Arbeit, mit welchen Risiken diese Vertriebsform behaftet ist. Für Handelsunternehmen besteht z.B. die Gefahr, umgangen zu werden, da Hersteller über das Netz einen effizienten Direktvertrieb gestalten können. Zugleich kommen Online-Käufe beispielsweise oft nicht zustande, weil sich Nutzer aus Angst vor Missbrauch scheuen, sensible Daten zu übermitteln. Ausgehend davon, versucht die Arbeit im nächsten Schritt Lösungen zu erarbeiteten und Handlungsempfehlungen für einen erfolgversprechenden Electronic Commerce-Auftritt zu geben.

Inhaltsverzeichnis:

1. Internet als Herausforderung für das Marketing 1
2. Internet als Basis für Electronic Commerce 2
2.1 Geschichtliche Entwicklung und Verbreitung des Internet als innovatives Kommunikationsmedium 3
2.2 Bedeutung des Internet als Vertriebsmedium 5
2.2.1 Profil der Internet-Nutzer 5
2.2.2 Gründe für den Einkauf im Internet 8
2.2.3 Wachsender Stellenwert des Internet als Vertriebsmedium 9
3. Möglichkeiten der unternehmensbezogenen Realisierung des Electronic Commerce 12
3.1 Grundlagen des Electronic Commerce 12
3.2 Gestaltungsformen des Handels im Internet 13
3.3 Rechtliche Rahmenbedingungen für Electronic Commerce 16
4. Chancen des Electronic Commerce aus Unternehmenssicht 18
4.1 Kundenbindung durch Electronic Commerce 18
4.1.1 Bereitstellung kundenspezifischer Serviceleistungen 19
4.1.2 Schaffung virtueller Communities 24
4.2 Steigerung des Absatzpotenzials 28
4.2.1 Eignung verschiedener Güter für Electronic Commerce 29
4.2.2 Steigerung der Konsumintensität 33
4.2.3 Erschließung neuer Zielgruppen 35
4.3 Chancen für innovative kleine und mittelständische Unternehmen 37
4.4 Kostensenkung und Preisdruck durch Electronic Commerce 40
4.4.1 Verringerung der Transaktionskosten 40
4.4.2 Preisdruck durch Markttransparenz 42
5. Risiken des Electronic Commerce aus Unternehmenssicht 44
5.1 Gefahren für traditionelle Handelsunternehmen 45
5.1.1 Problematik der Ausschaltung von Handelsunternehmen 45
5.1.2 Übernahme einzelner Handelsfunktionen durch branchenfremde Marktakteure 48
5.2 Kundenbezogene Risiken 51
5.2.1 Akzeptanzbarrieren 52
5.2.2 Internet-Nutzer als Variety Seeker 57
6. Electronic Commerce als Promotor des Distanzhandels 58
6.1 Internet - ein ideales Vertriebsmedium? 58
6.2 Entwicklungstendenzen im Electronic Commerce 63

Arbeit zitieren:
Kusch, Sven März 2000: Electronic Commerce, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
BWL, Marketing, Neue Medien, Internet, Electronic Commerce

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