Electronic Business
Unterstützung der Wertschöpfungsaktivitäten durch das Internet
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Björn Kemper
- Abgabedatum: Oktober 1999
- Umfang: 79 Seiten
- Dateigröße: 709,2 KB
- Note: 2,7
- Institution / Hochschule: International School of Management (ISM) Dortmund Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2099-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2099-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2099-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Kemper, Björn Oktober 1999: Electronic Business, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: E-Commerce, E-Business, Online Sicherheit, Internet, Online-Marketing
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Diplomarbeit von Björn Kemper
Einleitung:
"Business is going to change more in the next ten years than it has in the last fifty" Mit diesem Satz spricht Bill Gates, Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender von Microsoft, auf den Wandel in der Informationstechnologie an, der schon begonnen hat und sich in den nächsten Jahren fortsetzen wird.
Damit ist gemeint, daß wir zwar schon seit fast 30 Jahren im Informationszeitalter leben, aber die Kommunikation unter den einzelnen Wirtschaftssubjekten immer noch zum größten Teil auf Basis von Papier abläuft. Zwar benutzen die meisten Unternehmen schon Informationstechnologien, um ihre Produktionssysteme zu steuern, ihre Buchhaltung zu organisieren oder Aufträge abzuwickeln.
In jüngster Zeit ist indes zu beobachten, daß diese innerbetrieblichen Informations- und Steuerungssysteme zunehmend über die Unternehmensgrenzen hinaus wachsen. Es entstanden und entstehen verschiedene Formen von elektronisch unterstützten zwischenbetrieblichen Verbindungen. Durch diese, neben technische auch organisatorische und wirtschaftliche Verbindung verblassen die Unternehmensgrenzen zunehmend.
Die rasante Entwicklung des Internet hat diesen Prozeß stark beschleunigt. Damit steht zum ersten Mal eine Möglichkeit zur Verfügung, Informationen einfach zu sammeln, auszutauschen und zu verarbeiten. Nie zuvor war es möglich, die auszutauschende Information gleichzeitig in Zahlen, Text, Bild, Ton und überdies bewegten Bildern darzustellen. Ferner war die Möglichkeit, diese Informationen unter verschiedenen Computersystemen auszutauschen, nicht gegeben. Von nun an können die Informationen in digitaler, standardisierter Form von jedem beliebigen Computer gespeichert, verarbeitet und versendet werden. Dies kann dabei an fast jedem Punkt der Erde innerhalb von Momenten erfolgen.
Das Internet stellt ein völlig neues Medium für Kommunikation, Zusammenarbeit und Wirtschaft dar. Es vereint die Vorteile der traditionellen Medien Zeitung, Fernsehen oder Telefon. Hinzu kommt die Möglichkeit, gezielt nach den gewünschten Informationen zu suchen.
Einige große Unternehmen haben das Potential, das in dieser neuen Technologie steckt, schon erkannt und beginnen, es zu nutzten. Viele kleine und mittelständische Unternehmen scheuen bis zu diesem Zeitpunkt die kommerzielle Nutzung des Internet, obwohl die Möglichkeiten für den Einsatz eines Netzwerkes im Unternehmen sehr vielfältig sind.
Ein Grund für diese Zurückhaltung sind Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und der Leistungsfähigkeit des Internet. Bezüglich der mangelnden Sicherheit gibt es Verfahren, Transaktionen zu schützen, und die Leistungsfähigkeit wird kontinuierlich durch neue Technologien verbessert. Auf diese Sachverhalte soll unter anderem in dieser Arbeit eingegangen werden. Es ist obendrein in den Köpfen vieler Entscheidungsträger die Annahme verankert, Electronic Business sei lediglich das Kaufen und Verkaufen von Produkten und Dienstleistungen im Internet. Zwar schließt Electronic Business dies mit ein, jedoch geht es gleichzeitig weit darüber hinaus.
In dieser Arbeit soll dargestellt werden, inwiefern die Aktivitäten eines Unternehmens durch Electronic Business unterstützt werden können. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt hierbei in der Analyse der Unterstützungsmöglichkeiten, die sich aus dem Einsatz des Internet in Unternehmen ergeben.
Gang der Untersuchung:
Zur Einführung in die Thematik wird in Kapitel 2 der Arbeit ein Abriß über die geschichtliche Entwicklung und die Grundlagen des Internet dargestellt. Im folgenden Kapitel wird anhand von Statistiken und Definitionen die Entwicklung vom Internet zum Electronic Business aufgezeigt. Das 4. Kapitel widmet sich Unterstützung der Wertschöpfungsaktivitäten durch Electronic Business. Dabei werden insbesondere die Möglichkeiten der Nutzung des Internet entlang der Wertschöpfungskette beschrieben. Die Sicherheitsfragen, die bei der Benutzung des Internet auftreten können, werden in Kapitel 5 dikutiert. Abschließend werden im Fazit die Untersuchungsergebnisse zusammengefaßt und ein Ausblick auf weitere Entwicklungen im behandelten Bereich gegeben.
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | III | |
| Abbildungsverzeichnis | V | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Internet, was ist das? | 2 |
| 2.1 | Die Entwicklung des Internet | 2 |
| 2.2 | Technologische Grundlagen | 4 |
| 2.3 | Organisation und Verwaltung | 7 |
| 2.4 | Dienste | 8 |
| 3. | Vom Internet zum Electronic Business | 10 |
| 3.1 | Statistiken/Nutzer | 10 |
| 3.2 | Kommerzielle Nutzung | 12 |
| 3.3 | Definition Electronic Business | 12 |
| 3.4 | Technische Voraussetzungen | 13 |
| 4. | Unterstützung der Wertschöpfungsaktivitäten durch Electronic Business | 14 |
| 4.1 | Unterstützung ausgehender Aktivitäten | 15 |
| 4.1.1 | Verkaufsvorbereitung | 15 |
| 4.1.2 | Verkaufsdurchführung | 24 |
| 4.1.3 | Verkaufsnachbereitung | 33 |
| 4.1.4 | Business-to-Business | 35 |
| 4.2 | Unterstützung der eingehenden und internen Aktivitäten | 36 |
| 4.2.1 | Eingangslogistik | 36 |
| 4.2.2 | Produktion | 37 |
| 4.3 | Unterstützung sekundärer Aktivitäten | 38 |
| 4.3.1 | Beschaffung | 39 |
| 4.3.2 | Forschung | 43 |
| 4.3.3 | Personalmanagement | 44 |
| 4.3.4 | Interne Kommunikation | 45 |
| 5. | Sicherheit des Electronic Business | 46 |
| 5.1 | Schutz der internen Rechner und Rechnernetze | 47 |
| 5.2 | Firewalls | 47 |
| 5.2.1 | Paketfilter | 49 |
| 5.2.2 | Proxy-Gateways | 50 |
| 5.3 | Authentisierung | 51 |
| 5.4 | Verschlüsselung | 54 |
| 5.4.1 | Symmetrische Verfahren | 54 |
| 5.4.2 | Asymmetrische Verfahren | 55 |
| 5.5 | Anwendung von Sicherungsverfahren | 57 |
| 5.5.1 | 57 | |
| 5.5.2 | Transaktionen | 57 |
| 5.5.3 | WWW | 58 |
| 6. | Fazit | 60 |
| Literaturverzeichnis | VI | |
| Verzeichnis über im Text genannte Internetadressen | XI |
Die bisher beschriebene Nutzung des Internet bezieht sich hauptsächlich auf das Geschäft zwischen Unternehmen und Konsumenten. Jedoch kann in gleicher Weise der Bereich Business-to-Business durch das Internet unterstützt werden. Allerdings gibt es hier einige wichtige Unterschiede zu den vorherigen Ausführungen. Bei den Produkten, die abgesetzt werden sollen, handelt es sich um Investitionsgüter. Bei der Unterstützung des Absatzes durch das Internet muß beachtet werden, daß der Entscheidungsprozeß sehr lange dauern kann oder daß der Informationsbedarf der Kunden höher ist, als das bei Konsumgütern der Fall wäre. Andererseits ist es hier einfacher herauszufinden, ob die Zielgruppe über die Möglichkeit verfügt, das Internet zu nutzen oder nicht. Von Vorteil ist auch, daß die Streuverluste gering bleiben, da die Werbung gezielt auf die Zielgruppen ausgerichtet werden kann. [...]
aber versucht, durch Autoresponder die Emails zu beantworten, um Personalkosten gering zu halten.103 Eine weitere Möglichkeit, Produktprobleme von Kunden zu beheben, ist die Ferndiagnose. Dies kann bei Software- oder Hardwareproblemen zum Einsatz kommen oder aber auch bei prozessorgesteuerten Maschinen. Dabei stellt der Kundendienst über das Internet eine Verbindung zu der Hardware oder der Maschine her, um diese zu diagnostizieren. Eventuell können Probleme direkt behoben werden, oder aber es wird festgestellt, welche Ersatzteile benötigt werden, um dann vor Ort den Fehler zu beheben. Das läßt den Kundendienst effektiver und in vielen Fällen wesentlich schneller arbeiten. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, Kundendienst über spezielle Newsgroups anzubieten, die sich mit Produkten des Unternehmens befassen. Werden dort Probleme diskutiert, so kann der Kundendienst seine Hilfe bei deren Lösung anbieten. Schließlich kann das WWW für Kundendienstzwecke genutzt werden. So werden beispielsweise häufig Downloads für aktuelle Treiber angeboten oder eine Liste oft gestellter Fragen (FAQs) bereitgestellt.104 Durch die multimedialen Fähigkeiten des WWW können Video- oder Audiosequenzen sowie animierte Bilder und Zeichnungen zur Veranschaulichung von Veränderungen oder Problemen eingesetzt werden. Mit Hilfe des WWW bieten einige Paketdienste Sendungsverfolgung an, wozu lediglich die Frachtbriefnummer eingegeben werden muß. Abbildung 7 zeigt eine solche Internetseite: [...]
Unter Verkaufsnachbereitung sind Aktivitäten zu verstehen, die nach Abwicklung des Verkaufs vom Unternehmen durchgeführt werden. Die wichtigsten Komponenten sind Kundendienst und Kontaktpflege. Diese sind als Sekundärleistungen zu verstehen, denn sie stehen immer im Zusammenhang mit einer Primärleistung. Im folgenden soll aufgezeigt werden, wie das Internet zur Unterstützung dieser Leistungen beitragen kann. •= Kundendienst Bei den meisten WWW-Auftritten von Unternehmen wird den Nutzern die Möglichkeit gegeben, sich per Email an das jeweilige Unternehmen zu wenden. Dies können Anfragen der unterschiedlichsten Art sein, von allgemeinen Produktinformationen über Preise bis hin zu spezifischen Problemen, wobei der Nutzer meist aus verschiedenen vorgegebenen Mustern wählen kann. Je umfangreicher oder spezieller allerdings die Anfrage ist, desto höher ist der Aufwand, diese zu beantworten. Eine persönliche Beantwortung wird vorwiegend im Bereich Business-to-Business vorgezogen. Oft wird [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832420994
Arbeit zitieren:
Kemper, Björn Oktober 1999: Electronic Business, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
E-Commerce, E-Business, Online Sicherheit, Internet, Online-Marketing



