Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Electronic Banking für Privatkunden und Chipkarte

Gegenwärtiger Stand der Entwicklung

Electronic Banking für Privatkunden und Chipkarte
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Thilo Seck
  • Abgabedatum: September 1996
  • Umfang: 126 Seiten
  • Dateigröße: 6,0 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Universität Kassel Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3776-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3776-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3776-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Seck, Thilo September 1996: Electronic Banking für Privatkunden und Chipkarte, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Thilo Seck

Inahltsverzeichnis:

Durch die informationstechnische Entwicklung ist die Anwendung und Diffusion des Electronic-Banking in Deutschland in eine qualitativ neue Phase getreten. Seit Ende der Achtziger Jahre hat die Diffusion in den privatkundenbezogenen Geschäftsbereichen stark zugenommen. Kontoauszugsdrucker und Geldautomaten sind längst schon etabliert.

Obwohl das Dienstleistungsangebot des Electronic-Banking sowohl den Privat- als auch den Firmenkunden zur Verfügung steht, stellt der Privatkunde die Hauptzielgruppe dar.

Zur Zeit müssen sich die Banken mit einer veränderten Marktsituation im Privatkundengeschäft auseinandersetzen. Der Konkurrenzdruck erhöht sich durch die weiter auf den Markt drängenden Non Banks (z. B. Kreditkartenunternehmen) und Near Banks (z. B. Automobilkonzerne). Außerdem kommen immer mehr ausländische Kreditinstitute auf den deutschen Markt.

Auch auf der Seite der Privat- oder Retailkunden hat sich die Situation verändert. Die Nachfrage nach Bankprodukten oder -dienstleistungen hat sich sowohl quantitativ als auch qualitativ verstärkt. Die Marktbedingungen für die Kreditinstitute haben sich durch die Abnahme der Bankloyalität und eine zunehmende Autonomisierung der Bankkunden verändert.

Für die Kreditinstitute führen diese Veränderungen zu geringeren Wachstumsraten, geringeren Gewinnmargen und steigenden Kosten.

Die Kreditinstitute sind dazu gezwungen, auf diese Veränderungen zu reagieren, da es durch den informationstechnischen Fortschritt inzwischen möglich ist, zwischen räumlich getrennten Computersystemen über entsprechende Telekommunikationseinrichtungen, unabhängig von den Entfernungen und zeitlichen Begrenzungen, Daten auszutauschen.

Die technologischen Trends werden das Bankgeschäft verändern. Bereits heute werden weltweit mehr PCs als Autos hergestellt. In den USA kommen auf 100 Einwohner 39 PCs, von denen fast 50 Prozent mit einem Modem ausgestattet sind. In Deutschland haben derzeit etwa 22 Prozent der Haushalte einen PC. Mit einer ähnlichen Entwicklung wie in den USA ist zu rechnen. Dies wird sich auch auf das Verhalten der Kunden gegenüber den Kreditinstituten auswirken, denn immer mehr Kunden werden die Möglichkeit nutzen, online mit Ihrem Kreditinstitut zu kommunizieren.

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Electronic-Banking“. Aufgrund der Komplexität dieses Themas wird dabei nur das Electronic-Banking für Privatkunden beschrieben. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt im Aufzeigen der zukünftigen Entwicklung in diesem Segment des Electronic-Banking.

Gang der Untersuchung:

Im ersten Teil werden die vielfältigen Möglichkeiten des Electronic-Banking für Privatkunden beschrieben. Dabei wird zunächst der Begriff „Electronic-Banking“ definiert, der in der vorliegenden Arbeit im folgenden verwendet wird. Darauf folgt eine Beschreibung des Electronic-Banking im Kundenverkehr. Anschließend wird auf das Electronic-Banking am Kundenstandort eingegangen. Im Anschluß daran werden die Entwicklungstendenzen des Electronic-Banking für Privatkunden untersucht, Dabei wird der Schwerpunkt auf die zukünftige Entwicklung des Internet im Bereich des Electronic-Banking für Privatkunden gelegt. Im Bereich des Internet wurden die Sicherheitsaspekte im Netz besonders stark berücksichtigt, da die Sicherheitsfrage für die zukünftige Nutzung des Internet durch die deutsche Kreditwirtschaft eine zentrale Bedeutung erlangt hat. Abschließend wird auf die Entwicklung der Marktstruktur der Kreditinstitute durch die Beeinflussung des Electronic-Banking eingegangen.

Im zweiten Teil werden in einer empirischen Untersuchung deutsche Kreditinstitute zum gegenwärtigen Stand des Electronic-Banking für Privatkunden befragt. Die Befragung soll Aufschluß über die zukünftige Entwicklung des Electronic-Banking im Bereich des Internet geben. Die gewonnenen Ergebnisse werden mit Literaturaussagen verglichen und die Gründe für diese Ergebnisse werden diskutiert.

Im dritten Teil dieser Arbeit wird das neue Zahlungsmittel der deutschen Kreditwirtschaft, „Chipkarte“ oder auch „elektronische Geldbörse“ genannt, beschrieben. Dabei wird fast ausschließlich auf die Geldbörsenfunktion der Chipkarte eingegangen. Zunächst wird der Begriff „Chipkarte“ definiert. Anschließend wird auf die Gründe für den Einsatz der elektronischen Geldbörse eingegangen, der Systemaufbau sowie die Systemabläufe beschrieben. Darauffolgend werden die technischen Daten der Chipkarte beschrieben. Auch in diesem Teil wird auf die Sicherheitsfrage eingegangen sowie auf die Vor- und Nachteile. Die Einsatzbereiche der Chipkartentechnologie werden kurz berücksichtigt, da sonst der Rahmen dieser Untersuchung überschritten wird. Abschließend erfolgt eine Beschreibung des Chipkarten-Projektes in Ravensburg, das unter dem Namen „GeldKarte“ durchgeführt wurde sowie dem britischen Projekt in Swindon, das den Systemnamen „Mondex“ trägt.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis VI
1. EINLEITUNG 1
1.1 Einführung in die Thematik 1
1.2 Aufbau der Arbeit 2
2. ELECTRONIC-BANKING 4
2.1 Definition des Begriffs „Electronic-Banking“ 4
2.2 Electronic-Banking im Kundenverkehr 6
2.2.1 Kundenselbstbedienung an Bankautomaten 7
2.2.2 electronic-cash-Kartenzahlungssysteme 11
2.3 Electronic-Banking am Kundenstandort 12
2.3.1 Electronic-Banking für Privatkunden 12
2.3.2 Beratung am Bildschirm via Netz 17
2.4 Entwicklungstendenzen des Electronic-Banking für Privatkunden 18
2.4.1 Zukünftige Entwicklung des Internet im Bereich des Electronic-Banking für Privatkunden 22
2.4.2 Die virtuelle Bank 24
2.4.3 Electronic Mall 27
2.4.4 Cyber-Money 29
2.4.5 Sicherheitsaspekte im Netz 33
2.5 Entwicklung der Marktstruktur der Kreditinstitute im Bereich des Electronic-Banking 38
2.5.1 Electronic-Banking als Wettbewerbsfaktor 39
3. AUSWERTUNG DER FRAGEBÖGEN 42
3.1 Vorüberlegungen 42
3.2 Ziel der Erhebung 43
3.3 Methodisches Vorgehen 43
3.4 Grundgesamtheit und Rücklaufquote 44
3.5 Auswertung der Daten 46
3.5.1 Angaben zum derzeitigen Stand des Electronic-Banking 46
3.5.2 Einsatz von elektronischen Kommunikationskanälen 48
3.5.3 Art der Kommunikationskanäle 49
3.5.4 Vermittlung von Informationen über das Internet 51
3.5.5 Zeitpunkt des Engagements im Internet 53
3.5.6 Angaben zur zukünftigen Entwicklung des Internet 55
3.5.7 Auswirkungen des Internet auf die Zukunft der Kreditinstitute 58
3.5.8 Zukünftige Bedeutung des Internet für die Kundenbindung 60
3.5.9 Angaben zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs im Internet 62
3.5.10 Direkte Auswirkungen der Informationstechnologie auf die Filialstruktur 63
3.5.11 Sicherheitsmechanismen im Internet 65
3.6 Zusammenfassung der Ergebnisse 67
4. DIE CHIPKARTE UNTER BESONDERER BERÜCKSICHTIGUNG IHRER FUNKTION ALS ELEKTRONISCHE GELDBÖRSE 69
4.1 Definition 71
4.2 Gründe für den Einsatz der elektronischen Geldbörse 71
4.3 Systemaufbau der elektronischen Geldbörse 74
4.3.1 Terminals 75
4.4 Systemabläufe 78
4.4.1 Ablauf einer Kauftransaktion am Börsenterminal 78
4.4.2 Ladevorgang 80
4.5 Technische Daten der Chipkarte 80
4.6 Sicherheit der elektronischen Geldbörse 83
4.7 Vor - und Nachteile der elektronischen Geldbörse 86
4.8 Einsatzbereiche der Chipkartentechnologie 88
4.9 Darstellung von zwei Pilottests mit Chipkarten in Ravensburg, bzw. Swindon (England) 90
4.9.1 Das Ravensburger Chipkarten-Projekt 90
4.9.2 Das britische Chipkarten-Projekt „MONDEX“ 93
4.10 Entwicklungstendenzen 97
5. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK 98
Literaturverzeichnis VIII
Anhang XVII

Arbeit zitieren:
Seck, Thilo September 1996: Electronic Banking für Privatkunden und Chipkarte, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren