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Vom Elch zum Werkzeug

Die Strategie IKEA

Vom Elch zum Werkzeug
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ilka Mellert
  • Abgabedatum: Juli 1997
  • Umfang: 127 Seiten
  • Dateigröße: 5,7 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Lippe, Abteilung Detmold Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1161-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1161-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1161-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Mellert, Ilka Juli 1997: Vom Elch zum Werkzeug, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Corporate Identity, Analyse des Wohnens, Marketing, Architektur, Designgeschichte

Diplomarbeit von Ilka Mellert

Einleitung:

Im Jahre 1943 gründete der Schwede Ingvar Kamprad die erste IKEA-Filiale in Älmhult, Südschweden. Der Name setzt sich aus seinen Initialen und den Anfangsbuchstaben des Anwesens Elmtaryd und der Gemeinde Agunnaryd zusammen. Es war ein Versandhandel für viele verschiedene Erzeugnisse, und erst ab 1950 erweiterten die Möbel, die heute jeder mit dem Firmennamen verbindet, das Sortiment. Beim Versandhandel, dieser besonderen Form des Einzelhandels, werden die Waren nach Prospekten oder Katalogen per Post an den Kunden versandt.

Der Schwede entwickelte das IKEA-typische Konzept, indem er die Möbel in Einzelteile zerlegte und sie für den Transport in flache Pakete verpackte.

Dieses Konzept hat sich bis heute erhalten und bewährt: In den letzten 20 Jahren wuchs IKEA von einer Gruppe aus 10 Geschäften in 5 Ländern mit einem jährlichen Umsatz von $210 Mio. zu 125 Geschäften in 26 Ländern (1993-94: Umsatz von $4,7 Mrd.).

Durch die schnelle Expansion ergaben sich jedoch auch Probleme. Es bestand das Risiko, daß sich IKEAs Erfolg negativ auswirken und eventuell Gleichgültigkeit hervorrufen könnte. Anders Moberg formulierte sein Ziel folgendermaßen: "Wir müssen mit IKEAs Entwicklung fertig werden und gleichzeitig seine grundlegenden Werte und Identitäten erhalten." Früher kamen 90% der Waren auf dem Weg zu den einzelnen Filialen durch IKEAs 12 Verteilerwarenhäuser. Heute kommen ca. 30% der Waren direkt vom Hersteller ins Geschäft, 50% sollen noch erreicht werden. Gleichzeitig verlagerte IKEA den Schwerpunkt auf die Erhöhung des Verkaufsvolumens in bestehenden Geschäften anstatt sich durch die Gründung ständig neuer Verkaufsstellen zu erweitern. Das Spitzenjahr für IKEA war 1992: In diesem Jahr wurden 18 neue Geschäfte gegründet. Heute hat IKEA sich zum Ziel gemacht, durchschnittlich 6-7 neue Filialen pro Jahr zu eröffnen.

"Wichtig für die Geschäftstätigkeit sind vier Schlüsselbereiche. Neben Einkauf, Warenverteilung und Verkauf ist vor allem die Sortimentsgestaltung ausschlaggebend für den Erfolg des Unternehmens.

Die Politik des Möbelhauses ist es, für den gesamten Einrichtungsbereich lose wie feste Einrichtungen in das Sortiment einzubeziehen. Darüber hinaus kann eine Kollektion Geräte und Dekorationsgegenstände für die Wohnung sowie Do-it-yourself-Zubehör umfassen. Bei aller Vielfalt will das Unternehmen sein Sortiment aber auch überschaubar halten. Dieses Grundsortiment muß nach den Vorstellungen der Unternehmensleitung ein klares Profil haben: schlicht, geradeheraus, widerstandsfähig und leicht zu handhaben. Alle Einrichtungsgegenstände sollen Form, Farbe und Freude ausdrücken sowie dem Geschmack junger Leute jeden Alters entsprechen.".

Inhaltsverzeichnis:

1. Wie alles begann 4
1.1 Vom Versandhandel zu Europas größtem Möbelcenter 4
2. Marketingstrategien 8
2.1 Das Marketing-Mix 10
2.2 Die Produktion 11
2.3 Ausgangssituation: Neugründung zu schlechten Zeiten 11
2.4 Marketing-Chance: Mangelnde Risikobereitschaft der Wettbewerber 12
2.5 Die Positionierung 12
2.6 Instrumente und Methoden 13
2.7 Das Kommunikations-Konzept 13
2.8 IKANO und INTER IKEA SYSTEMS 14
3. Ingvar Kamprad - eine Biographie 15
4. Die 9 Thesen des Ingvar Kamprad (1976) 18
5. Die Geschichte nordischen Designs 30
6. Wohnen und Identität - eine Analyse 37
6.1 Wohnen als komplexe Gestaltungsleistung 40
6.2 Was braucht der Mensch zum Wohnen? 42
7. Corporate Identity 46
7.1 Was versteht man unter Corporate Identity? 46
7.2 Welche Wirkung erzielt Corporate Identity? 49
7.3 Zur Typologie visueller Identitäten 49
7.4 Was bringt Corporate Identity dem Unternehmen? 50
7.5 IKEA und Corporate Identity 51
7.6 Firmenpolitische Aspekte 52
8. Die Möbel bei IKEA 54
8.1 Stilrichtungen 54
8.2 Büro- und Küchenmöbel 58
8.3 Plagiate 59
8.4 Designimitationen 59
9. Möbelfakta 60
10. Ökologie bei IKEA 61
10.1 Definition 61
10.2 Maßnahmen 62
10.3 IKEA und die Ökologie 63
10.4 Umweltverträglichere Oberflächenbehandlung 66
10.5 Beständige Forstwirtschaft 66
10.6 Ökologische Materialien 67
10.7 Weitere ökologische Aktivitäten 70
10.7.1 Der Transport 71
10.7.2 Das Restaurant 71
10.7.3 Der Katalog 72
11. Der Innenraum 72
11.1 Die Wegführung 75
11.2 Das Restaurant 75
12. Die "Markthalle" 76
13. Die Architektur 77
13.1 Die IKEA-STORY 77
13.2 IKEA in Amsterdam 82
13.3 IKEA-Vösendorf 85
14. Werbung 87
14.1 Der Katalog 87
15. Die Rolle der Kinder und der Familie 90
15.1 "Kipa" für IKEA 91
15.2 IKEA Family 101
16. IKEA im Vergleich 102
17. Die IKEA-Stiftung 107
18. Zukunftsvisionen 110
19. IKEA - eine Umfrage 111
20. Schlußwort 118
Danksagung 119
Eidesstattliche Erklärung 120
Quellenverzeichnis 121

Arbeit zitieren:
Mellert, Ilka Juli 1997: Vom Elch zum Werkzeug, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Corporate Identity, Analyse des Wohnens, Marketing, Architektur, Designgeschichte

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