Der Einstieg von BMW in den deutschen Markt der Premium Kompaktklasse
Entwicklung des Kommunikationskonzeptes für den 1er von BMW
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Franziska Trömel
- Abgabedatum: März 2004
- Umfang: 100 Seiten
- Dateigröße: 475,3 KB
- Note: 1,8
- Institution / Hochschule: Bayerische Akademie für Werbung und Marketing Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-8453-8
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-8453-8 P - ISBN (CD) :978-3-8324-8453-8 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Trömel, Franziska März 2004: Der Einstieg von BMW in den deutschen Markt der Premium Kompaktklasse, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Automobilindustrie, Kommunikationskonzept, Marketingstrategie, Marketinganalyse, Kommunikationsmaßnahmen
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Diplomarbeit von Franziska Trömel
Einleitung:
Der Einser BMW soll Ende 2004 auf den deutschen Markt kommen und sich erfolgreich in der Premium-Kompaktklasse behaupten.
Erklärtes Ziel von BMW ist ein Absatz von 100.000 Pkw auf dem deutschen Markt bereits im ersten Verkaufsjahr sowie eine langfristige Marktführerschaft in diesem Segment.
Fraglich ist aber, wie sich ein BMW in der Golfklasse/ Premium- Kompaktklasse behaupten kann. Die Marke BMW definiert sich seit jeher über Authenzität in Technik und Design. Als Automobilmarke gehobener Ansprüche konzentriert sie sich in ihrer Marktbearbeitung auf das sogenannte „Luxury Perfomance Segment“. Passt dieser Anspruch aber in die Kompaktklasse? Und ist der Mini nicht bereits ein Fahrzeug der Kompaktklasse?
Wer bildet überhaupt die Premium- Kompaktklasse? Wie ist die Marktlage? Wer bildet die Konkurrenz? Und wie unterscheidet sich der Einser von dieser? Wer ist die Zielgruppe? Und was sind eigentlich ihre Bedürfnisse? Wie und wo kann man Sie erreichen?
Wird reine Produktwerbung für den Einser ausreichen, um sich von den Wettbewerbern differenzieren zu können, oder kann nur in Kombination mit Imagekampagnen für die Marke BMW eine klare Abgrenzung erfolgen?
Auf diese Fragen und Probleme wird die folgende Diplomarbeit eingehen und Lösungen anbieten. Anhand einer intensiven Literatur- und Internetrecherche wird der Status Quo ermittelt und das Kommunikationskonzept für den Einser entwickelt.
Ziel des entwickelten Konzeptes ist es, den Unique Selling Position (USP) des Einsers zu definieren und in einem Folgeschritt bundesweit, treffgenau und wirtschaftlich sinnvoll zu bewerben.
Aufgrund der Tatsache, dass das Kommunikationskonzept für den Einser von BMW nicht bekannt ist und zu BMW leider kein relevanter Kontakt hergestellt werden konnte, beruht die Arbeit weitestgehend auf Annahmen bzw. Schätzziffern.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | I | |
| Abkürzungsverzeichnis | V | |
| Einleitung | 1 | |
| I. | Marketing–Analyse | 2 |
| I.1 | Allgemeines Umfeld | 3 |
| I.1.1 | Gesellschaft | 3 |
| I.1.1.1 | Autokauflust | 3 |
| I.1.1.2 | Mobilität | 4 |
| I.1.1.3 | Kreditfinanzierung | 4 |
| I.1.2 | Staat | 5 |
| I.1.2.1 | Fiskus als Kostentreiber | 5 |
| I.1.2.2 | Ökosteuer | 5 |
| I.1.2.3 | Dienstwagensteuer | 5 |
| I.1.3 | Auto und Wirtschaft | 6 |
| I.1.3.1 | Automobilkonjunktur | 7 |
| I.1.3.2 | Faktor Arbeit | 9 |
| I.1.4 | Recht | 10 |
| I.1.4.1 | Neue EU-Verordnung | 10 |
| I.1.4.2 | Schuldrechtsreform | 10 |
| I.1.5 | Technologie und Sicherheit | 11 |
| I.1.6 | Umwelt und Verkehr | 12 |
| I.1.6.1 | Reduktion des Kraftstoffverbrauchs | 12 |
| I.1.6.2 | CO² - Emissionen des Straßenverkehrs | 13 |
| I.1.6.3 | Alternative Antriebssysteme | 14 |
| I.1.6.4 | Altautorichtlinie | 15 |
| I.1.6.5 | Verkehr | 15 |
| I.1.6.6 | Infrastruktur | 16 |
| I.2 | Spezifische Faktoren | 17 |
| I.2.1 | Bedürfnisse und Markt | 17 |
| I.2.1.1 | Bedürfnisse der potenziellen Kunden | 17 |
| I.2.1.2 | Der Gesamtmarkt | 19 |
| I.2.2 | Wettbewerber | 20 |
| 1.2.2.1 | AudiAG | 22 |
| 1.2.2.1.1 | Der Audi A3 | 23 |
| 1.2.2.2 | Der VW-Konzern | 23 |
| 1.2.2.2.1 | Der Golf V | 24 |
| 1.2.2.3 | Alfa Romeo | 25 |
| 1.2.2.3.1 | Der Alfa 147 | 26 |
| 1.2.2.4 | Ford | 27 |
| 1.2.2.4.1 | Der Ford Focus | 28 |
| 1.2.2.5 | Peugeot | 28 |
| 1.2.2.5.1 | Der Peugeot 307 | 29 |
| I.2.3 | Das Unternehmen BMW | 30 |
| I.2.3.1 | Meilensteine des Unternehmens | 30 |
| I.2.3.2 | Unternehmensphilosophie und Kennzeichen der Marke BMW | 31 |
| I.2.3.3 | BMW: Der Einser | 32 |
| I.2.3.4 | Stärken-Schwächen- Analyse | 33 |
| I.2.3.6 | Resümee der Wettbewerbssituation | 36 |
| I.2.4 | Absatzmittler | 37 |
| 1.3 | Fazit/Prognose | 38 |
| II. | Marketing-Strategie | 39 |
| II.1 | Marketing-Ziele | 39 |
| II.2 | Marketing-Zielgruppe | 40 |
| II.3 | Positionierung | 44 |
| II.4 | Die Unique Selling Proposition | 45 |
| II.5 | Source of Business | 46 |
| III. | Marketing-Mix | 47 |
| III.1 | Produktpolitik | 47 |
| III.2 | Preispolitik | 48 |
| III.3 | Distributionspolitik | 49 |
| III.4 | Kommunikationspolitik (im Allgemeinen) | 49 |
| IV. | Kommunikationsstrategie | 50 |
| IV.4.1 | Kommunikationsziele | 51 |
| IV.4.2 | Kommunikationszielgruppen | 52 |
| IV.4.3 | Copy Strategie | 53 |
| IV.4.3.1 | Consumer benefit | 53 |
| IV.4.3.2 | Reason-why | 53 |
| IV.4.3.3 | Tonality | 54 |
| IV.4.4 | Corporate Identity | 55 |
| V. | Kommunikations- Maßnahmen | 57 |
| V.1 | Klassische Werbung | 57 |
| V.1.1 | Anzeigenkampagne in Printmedien | 57 |
| V.1.1.1 | Mediaselektion | 58 |
| V.1.1.2 | Mediaplan | 59 |
| V.1.2 | Funk | 59 |
| V.1.3 | Fernsehwerbung | 59 |
| V.1.4 | Kinospots | 60 |
| V.1.5 | Plakatwerbung/Außenwerbung | 60 |
| V.2 | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | 61 |
| V.2.1 | Human Relations | 62 |
| V.3 | Direktmarketing | 63 |
| V.4 | Verkaufsförderung | 65 |
| V.5 | Internet und CD Rom | 67 |
| V.5.1 | Internetauftritt | 67 |
| V.5.2 | Internet- Kurzfilme | 67 |
| V.5.3 | Internetbannerauftritt und Suchmaschinen | 67 |
| V.5.4 | CD Rom | 67 |
| V.6 | Sponsoring | 68 |
| V.6.1 | Sportsponsoring | 68 |
| V.6.2 | Kultursponsoring | 70 |
| V.6.3 | Motorsportsponsoring | 70 |
| V.7 | Events | 71 |
| V.8 | Weitere werbliche Kommunikationsinstrumente | 73 |
| V.8.1 | Messen | 73 |
| V.8.2 | Produkt Placement | 73 |
| V.8.3 | Kooperation mit Autovermietern | 74 |
| V.9 | Kundenbindungsmaßnahmen | 75 |
| V.9.1 | Kundenbetreuung | 75 |
| V.9.2 | Kundencard | 75 |
| V.9.3 | Online Community | 76 |
| Kommunikationsbudget-Planung | 77 | |
| VII | Realisation (Zeitplan) | 78 |
| VIII | Erfolgskontrolle | 82 |
| IX. | Fazit | 84 |
| X. | Literaturverzeichnis | VII |
| XI. | Anhang | XI |
| XII. | Eidesstattliche Erklärung | XII |
der Preispositionierung werden in der Automobilindustrie generell kombiniert.147 Für den Einser gilt damit, dass zunächst das Basismodell (Coupé mit 105 PS) und ein höherpreisiges Modell (Limousine mit 240 PS) eingeführt werden sollten. Das Basismodell des Einsers, das sich auch bereits im Premium- Segment bewegt, soll der raschen Verbreitung des Modells dienen, während die höherpreisige Variante der Realisierung hoher Bruttoerträge pro Fahrzeug dient. Erst im nachfolgenden Schritt, d.h. sechs Monate später, erfolgt dann die Einführung der Modelle (Coupé und Limousine mit 150 PS, sowie CommonRail Diesel- Motoren) in der mittleren Preisklasse. Den BMW Financial Service sollten auch Einserkäufer in Anspruch nehmen können. Attraktive Konditionen und umfassende Konzepte aus den Bereichen Finanzierung, Leasing und Versicherungen müssen unter www.bmwfs.de oder direkt bei dem BMW- Partner zur Verfügung stehen. [...]
III.1. Produktpolitik Die Produktpolitik befasst sich grundsätzlich mit allen Entscheidungen, die sich auf die marktgerechte Gestaltung aller vom Unternehmen im Absatzmarkt angebotenen Leistungen beziehen.143 Speziell in der Automobilindustrie ist die Produktpolitik von herausragender Bedeutung, denn konkrete Produktmerkmale sind für den Automobilkunden nach wie vor zentrale Kaufentscheidungskriterien, auch wenn im Wettbewerb alleine anhand der Produktbeschaffenheit keine ausreichende Differenzierung mehr möglich ist. Mit dem Neueinstieg in das Segment der Premium- Kompaktklasse versucht BMW eine jüngere Zielgruppe rechtzeitig an die Marke BMW zu binden. Mit bekannt guten Motoren der 3er Reihe, d.h. elastischen und sparsamen Vierzylinder- Benzinern mit variabler Ventilverstellung von 105 bis 240 PS und dem kultivierten Common- Rail- Diesel mit 150 PS, wird die Motorenpalette breit gefächert sein. An Karosserievarianten wird es nicht mangeln: zur Markteinführung kommen ein dreitüriges Coupé und eine viertürige Limousine mit Kurzheck. Bis 2007 soll eine große „Familie“ mit Touring und offener Variante entstehen.144 Damit [...]
II.5. Source of Business Die wettbewerblich wichtige Source of Business bestimmt die Herkunft eines erstmaligen oder zusätzlichen Umsatzes für ein Produkt.139 In weitgehend entwickelten Märkten besteht die Source of Business oft in ähnlichen Wettbewerbsprodukten. Es herrscht ein Verdrängungswettbewerb.140 Die genaue Bestimmung der Source of Business ermöglicht ein besonders zielgerichtetes Marketing und die wettbewerbsgerechte Positionierung des Produktes.141 Die Source of Business für den Einser besteht in bereits existierenden, ähnlichen Wettbewerbsprodukten. Strategische Wettbewerber sind der Audi A3 und der VW Golf V. Hier gilt es, wenn möglich, das bestehende Kundenpotenzial der Wettbewerber (Audi und VW) für sich zu gewinnen oder im Bereich der Interessenten und potenziellen Kunden bei direktem Vergleich mit den Wettbewerbsprodukten (Audi und Golf V) diese von den Leistungen und Vorteilen des Einsers zu überzeugen und schließlich als Neukunden zu gewinnen. [...]
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http://www.diplom.de/ean/9783832484538
Arbeit zitieren:
Trömel, Franziska März 2004: Der Einstieg von BMW in den deutschen Markt der Premium Kompaktklasse, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Automobilindustrie, Kommunikationskonzept, Marketingstrategie, Marketinganalyse, Kommunikationsmaßnahmen



