Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Einstellungen und Verhalten im Arbeits- und Gesundheitsschutz: Befragungen zur Anwendung von Körperschutzgegenständen bei jungen Bauarbeitern

Einstellungen und Verhalten im Arbeits- und Gesundheitsschutz: Befragungen zur Anwendung von Körperschutzgegenständen bei jungen Bauarbeitern
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Anke Schlieker
  • Abgabedatum: Mai 2000
  • Umfang: 83 Seiten
  • Dateigröße: 511,7 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Hamburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2924-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2924-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2924-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schlieker, Anke Mai 2000: Einstellungen und Verhalten im Arbeits- und Gesundheitsschutz: Befragungen zur Anwendung von Körperschutzgegenständen bei jungen Bauarbeitern, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Körperschutzgegenstände, Arbeitsschutz, Betriebliche Gesundheitsförderung, Persönliche Schutzausrüstung

Diplomarbeit von Anke Schlieker

Zusammenfassung:

Ziele: Die folgende Arbeit untersuchte Einflussfaktoren auf die Anwendung von Körperschutzgegenständen bei Stahlbetonbauern und Zimmerern.

Methode: Es wurde ein theorie-geleitetes Befragungskonzept entwickelt, zwei Fokusgruppen mit jungen Bauarbeitern im zweiten und dritten Ausbildungsjahr durchgeführt und deren Ergebnisse qualitativ ausgewertet. Als Grundlage dienten quantitative Ergebnisse einer bundesweiten Telefonbefragung mit 315 Beschäftigten im Baugewerbe.

Ergebnisse: Folgende Faktoren, die zur Nicht-Nutzung von Körperschutzgegenständen beitragen, wurden identifiziert: unzureichende Bereitstellung von Körperschutzgegenständen durch die Firma, Organisationsprobleme bei der Bereitstellung am jeweiligen Einsatzort, soziale Einflüsse, Motivation des Einzelnen, Tragekomfort. Interventionsansätze zur Verbesserung werden diskutiert.

Inhaltsverzeichnis:

Danksagungen 3
Zusammenfassung 4
Abstract 4
Vorbemerkung 5
Inhaltsverzeichnis 6
Abbildungsverzeichnis 8
Tabellenverzeichnis 9
A. Ausgangslage 10
B. Arbeit und Gesundheit 11
B 1 Arbeitsschutz, Sicherheitsforschung und Betriebliche Gesundheitsförderung 11
B 1.1 Arbeitsschutz 11
B 1.2 Sicherheitsforschung 12
B 1.3 Ansätze der Betrieblichen Gesundheitsförderung 14
B 2 Psychologische Modelle im Sicherheits- und Gesundheitsverhalten 17
B 2.1 Die „Theory of Reasoned Action“ 17
B 2.2 Die „Protection Motivation Theory“ 19
B 3 Das Baugewerbe und seine Beschäftigten 20
B 3.1 Wirtschaftliche Entwicklung des Baugewerbes 20
B 3.2 Gesundheitliche Belastungen und Folgen für die Gesundheit 21
B 3.3 Einstellungen zu Körperschutzgegenständen 23
C. Einbettung in den Forschungszusammenhang „Mein Rücken-top fit“ 26
C 1 Der Body Guard 26
C 2 „Nützlichkeit“ und „Tragen“ des Body Guard’s im Vergleich zu anderen Körperschutzgegenständen 29
C 2.1 Abweichungen zwischen „Nützlichkeit“ und „Tragen“ 32
C 2.2 Durchführung einer Faktorenanalyse 32
C 2.3 Die Forschungsfrage für die Fokusgruppen 35
D. Methode 36
D 1 Die Fokusgruppe als qualitatives Erhebungs- und Analyseinstrument 36
D 2 Datenerhebung 37
D 2.1 Konstruktion des Diskussionsleitfadens 37
D 2.2 Durchführung der Fokusgruppen 39
D 2.3 Beschreibung der beiden Fokusgruppen 40
D 3 Datenanalyse 41
D 3.1 Analyse von Gruppendiskussionen 41
D 3.2 Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring 41
D 3.3 Analyse der Fokusgruppen 43
E. Ergebnisse 48
E 1 Gruppendiskussion der Stahlbetonbauer 48
E 1.1 Arbeitsschutz in der Firmenorganisation 48
E 1.2 Nutzung und Eigenschaften von Körperschutzgegenständen 50
E 1.3 Soziales Arbeitsumfeld und intrapersonelle Aspekte 52
E 2 Gruppendiskussion der Zimmerer 54
E 2.1 Arbeitsschutz in der Firmenorganisation 54
E 2.2 Nutzung und Eigenschaften von Körperschutzgegenständen 55
E 2.3 Soziales Arbeitsumfeld und Intrapersonelle Aspekte 58
F. Diskussion 61
F 1 Einflüsse auf die Anwendung von Körperschutzgegenständen 61
F 1.1 Arbeitsschutz in der Firmenorganisation 61
F 1.2 Die Situation des Beschäftigten und des Arbeitsumfeldes 63
F 2 Möglichkeiten der Intervention 65
F 2.1 Führungsebene im Baubetrieb 66
F 2.2 Erhöhung der Eigenkompetenz der Beschäftigten 67
F 2.3 Verbesserungen bei Körperschutzgegenständen 67
F 3 Limitationen der vorliegenden Arbeit 67
G. Ausblick 69
Literatur 70
Eidesstattliche Erklärung
Anhang

Automatisiert erstellter Textauszug:

Versorgung mit Körperschutzgegenständen Schutzschuhe und Helme seien für alle Mitarbeiter vorhanden. In der Regel auch Handschuhe, wobei hier auch von zeitweiligen Vorsorgungsengpässen aufgrund von Nachlieferungsproblemen gesprochen wurde. Bei anderen Körperschutzgegenständen, die zeitweilig für bestimmte Tätigkeiten gebraucht und deshalb nicht den ganzen Tag getragen würden, war das Bild unterschiedlich. Aus zwei Firmen wurden hinsichtlich der Versorgung mit Schutzbrillen, Atemschutzmasken, Gehörschutz und weiteren Schutzgegenständen keine Probleme berichtet. In den anderen Fällen wurde die Versorgungssituation eher als schlecht beschrieben. Entweder seien die Schutzgegenstände gar nicht oder nicht in ausreichender Anzahl für alle Mitarbeiter vorhanden. Es wurde auch davon gesprochen, dass Schutzgegenstände kaputt seien und nicht repariert würden, so dass ihre Verwendung für die Arbeit nicht möglich sei: [...]

Insgesamt 9 Stahlbetonbauer-Auszubildende im 3. Ausbildungsjahr haben an der Fokusgruppe teilgenommen. 3 Personen dieser Gruppe kamen aus dem selben Betrieb. Insgesamt waren also Auszubildende von 7 verschiedenen Großbetrieben mit mehr als 400 Beschäftigten vertreten. E 1.1 Arbeitsschutz in der Firmenorganisation Verantwortung für Arbeitssicherheit Alle Auszubildenden wussten, dass es in ihrer Firma einen Sicherheitsbeauftragten gibt und wer diese Person ist. Der Sicherheitsbeauftragte wird aber in der betrieblichen Praxis wenig wahrgenommen, da er selten auf den Baustellen anzutreffen ist. Wenn er beschrieben wird, dann als jemand, dem es aufgrund seiner häufigen Abwesenheit vor Ort nur ungenügend zugestanden wird, zu wissen, was „wirklich“ auf der Baustelle läuft: [...]

AUSZUBILDENDER F: Ich sage mal so, als ich im ersten Lehrjahr war, habe ich den Helm auch nicht aufgesetzt auf Baustelle, ne. Die Erfahrungen, die ich da gemacht habe, weiß ich beim Hochkommen Kopf gestoßen, mal da einen Ratscher mal im Bewehrer hängengeblieben (...).da hab ich dann gemerkt, irgendwann einen Helm aufgesetzt und so war eine Zeitlang Gewöhnungsphase, drei Monate sage ich mal so AUSZUBILDENDER B: Ich sage mal auf dem Bau ist es eh nie ganz ungefährlich. Ich sage mal, auf dem Bau da sind die Risiken größer als in anderen Berufen. AUSZUBILDENDER E: Wenn ich sehe, dass irgend jemand von uns einen Helm trägt, dann setzte ich den auch auf. Wenn ich sehe, dass er ihn abnimmt, dann schmeiße ich ihn auch in die Ecke. AUSZUBILDENDER B: (...) also ich würde schon sagen, so um die zwanzig, dreißig Jahre älter. Die schon Erfahrung gemacht haben und nach dem Motto, aus den Fehlern, die sie vorher schon gemacht haben, schon etwas gelernt haben. [...]

Arbeit zitieren:
Schlieker, Anke Mai 2000: Einstellungen und Verhalten im Arbeits- und Gesundheitsschutz: Befragungen zur Anwendung von Körperschutzgegenständen bei jungen Bauarbeitern, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Körperschutzgegenstände, Arbeitsschutz, Betriebliche Gesundheitsförderung, Persönliche Schutzausrüstung

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren