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Einsatzmöglichkeiten von derivaten Instrumenten im Zinsmanagement von Kreditinstituten

Einsatzmöglichkeiten von derivaten Instrumenten im Zinsmanagement von Kreditinstituten
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Manfred Göhl
  • Abgabedatum: Oktober 2001
  • Umfang: 95 Seiten
  • Dateigröße: 4,1 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Ostdeutsche Hochschule für Berufstätige Studienzentrum Leipzig Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4870-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4870-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4870-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Göhl, Manfred Oktober 2001: Einsatzmöglichkeiten von derivaten Instrumenten im Zinsmanagement von Kreditinstituten, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: derivative Instrumente, Zinsänderunsgsrisiko, Zinsmanagement, Swap, Future

Diplomarbeit von Manfred Göhl

Einleitung:

Kreditinstitute sind als Finanzintermediäre tätig. Durch diese Tätigkeit sind sie banktypischen Risiken ausgesetzt. Einer dieser Erfolgrisiken ist das Zinsänderungsrisiko, dass als die Gefahr einer von Marktzinsveränderungen herbeigeführten Verringerung einer geplanten oder erwarteten Ergebnisgröße verstanden wird. Dieses Risiko kann im Zinsmanagement identifiziert, quantifiziert, gesteuert und kontrolliert werden.

Derivate Instrumente sind eine Möglichkeit, mit denen das Zinsänderungsrisiko gesteuert werden kann. Als derivative Instrumente werden Zinsinstrumente bezeichnet, deren wesentliche Eigenschaften von Kassapapieren abgeleitet wurden. Sie werden unterteilt in bedingte und unbedingte Termingeschäfte, wobei bei den bedingten Termingeschäften der Käufer das Recht hat, sein Wahlrecht verfallen zu lassen während bei den unbedingten Termingeschäften das Geschäft in der Zukunft immer getätigt werden muss.

Zu den unbedingten Termingeschäften zählen Zinsswaps, Forward Rate Agreements und Zins-Futures. Anhand von Beispielen wurde gezeigt, dass diese Instrumente sehr gut geeignet sind, Steuerungsmaßnahmen im Rahmen des Zinsmanagements umzusetzen. Vorteil aller Instrumente ist die schnelle Umsetzbarkeit der geplanten Steuerungsmaßnahmen. Auch wird durch den Einsatz der Instrumente nicht die Bilanz verlängert. Allerdings bergen sie auch Risiken, die nicht zu vernachlässigen sind. Zu diesen Risiken zählen die Vergabe von Zinsänderungschancen, die schwierige Bewertung und Prüfung der Marktgerechtigkeit, das Handelspartnerrisiko und die sehr gegenteiligen Effekte aus GuV-Sicht und aus Barwertsicht.

Zu den bedingten Termingeschäften zählen Caps, Floors und Collars sowie die Zinsoptionen. Anhand von verschiedenen Beispielen wurde auch hier gezeigt, dass diese Instrumente sehr gut geeignet sind, Steuerungsmaßnahmen im Zinsmanagement umzusetzen. Als großer Vorteil kann bei Einsatz dieser Instrumente das fortbestehen der Zinsänderungschance genannt werden. Allerdings muss hier im Voraus noch eine Prämie bezahlt werden. Diese Prämie erhöht eventuelle Kaufkosten bzw. schmälert Verkaufserlöse. Auch zeigt sich sehr stark bei Caps, Floors und Collars die sehr unterschiedlichen Betrachtungsergebnisse zwischen GuV-Sicht und Barwertsicht.

Insgesamt kann festgestellt werden, dass derivative Instrumente sehr gut für die Steuerung im Zinsmanagement geeignet sind. Sie besitzen viele Vorteile gegenüber der Steuerung über das Kundengeschäftes bzw. Interbankengeschäft. Allerdings muss jedes Kreditinstitut sich sehr genau über die Wirkungsweise des jeweiligen Instrumentes bewusst sein, um dessen Einsatzmöglichkeiten und die sich daraus ergebenden Auswirkungen beurteilen zu können.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
Formelverzeichnis VII
1. Einführung 1
2. Grundlegungen 3
2.1 Zinsänderungsrisiken und Zinsmanagement 3
2.2 Derivative Instrumente 8
3. Einsatzmöglichkeiten derivativer Instrumente 11
3.1 Unbedingte Termingeschäfte 11
3.1.1 Zinsswaps 11
3.1.1.1 Definition 11
3.1.1.2 Einsatzmöglichkeiten von Zinsswaps 14
3.1.2 Forward Rate Agreements 28
3.1.2.1 Definition 28
3.1.2.2 Einsatzmöglichkeiten von Forward Rate Agreements 31
3.1.3 Zins-Future 37
3.1.3.1 Definition 37
3.1.3.2 Einsatzmöglichkeiten von Zins-Futures 42
3.2 Bedingte Termingeschäfte 48
3.2.1 Caps, Floors und Collars 48
3.2.1.1 Definition 48
3.2.1.2 Einsatzmöglichkeiten von Caps, Floors und Collars 52
3.2.2 Zinsoptionen 60
3.2.2.1 Definition 60
3.2.2.2 Einsatzmöglichkeiten von Zinsoptionen 62
4. Zusammenfassung und Ausblick 68
Anhang VIII
Literaturverzeichnis XVII

Arbeit zitieren:
Göhl, Manfred Oktober 2001: Einsatzmöglichkeiten von derivaten Instrumenten im Zinsmanagement von Kreditinstituten, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
derivative Instrumente, Zinsänderunsgsrisiko, Zinsmanagement, Swap, Future

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