Einsatzmöglichkeiten des Internet als Marketing-Instrument
Am Beispiel eines mittelständischen Dienstleistungsunternehmens
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Marko Reimann
- Abgabedatum: Januar 2002
- Umfang: 136 Seiten
- Dateigröße: 1,3 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-9481-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-9481-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-9481-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Reimann, Marko Januar 2002: Einsatzmöglichkeiten des Internet als Marketing-Instrument, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: E-Commerce, E-Business, Online, Vertrieb, Internethandel
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Diplomarbeit von Marko Reimann
Einleitung:
In den letzten Jahren vollzog sich ein wahrer Boom jenes neuen Mediums Internet. Die Einführung einer graphischen Benutzeroberfläche zu Beginn der neunziger Jahre, kostengünstige Zugangsmöglichkeiten sowie die anhaltenden Preissenkungen bei Soft- und Hardwarekomponenten führten dazu, dass das Internet für eine stark wachsende Zahl von Privatpersonen interessant wurde.
Nicht zuletzt durch die zunehmende Thematisierung in den klassischen Medien ist das Internet für den privaten Anwender zum Nutz- und Prestigeobjekt aufgestiegen. Das einstige Wissenschaftsnetz befindet sich im Wandel zum Massenmedium. Die sich hieraus ergebende Chance, das Internet kommerziell zu nutzen, wird auch von immer mehr deutschen Unternehmen erkannt. Fast fünfzig Prozent der Unternehmen in Deutschland präsentieren sich und ihre Produkte/Dienstleistungen bereits über das Medium Internet.
Viele Unternehmen tun sich aber schwer, die Möglichkeiten, welche das Internet ihnen bietet, zu erfassen und richtig zu beurteilen. Mangelnde Kenntnis und Erfahrung mit dem Internet führen häufig zu Fehlentscheidungen. So hat die häufig festzustellende Vernachlässigung von Aspekten wie: strategische Planung, mediengerechte Implementierung oder Erfolgskontrolle zur Folge, dass die hohen Erwartungen an das Medium nicht erfüllt werden können und sich Enttäuschung bei den im Internet agierenden Unternehmen einstellt.
Problemstellung:
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Internet als Marketing-Instrument. Sie soll kleinen und mittelständischen Unternehmen einen Überblick über die Struktur des Internet und dessen Potentiale und Restriktionen für den Einsatz im Marketing ermöglichen.
Die Darstellungen beziehen sich dabei in ihrem Schwerpunkt auf den Bereich des Absatz-Marketing eines Unternehmens, das seine Leistungen im Markt anbietet, wobei sich die Ausführungen hauptsächlich auf Marktbeziehungen zwischen Anbietern und privaten Nachfragern (Business-to-Consumer-Bereich) konzentrieren.
Anschließend sollen die geschaffenen Grundlagen Anwendung am Beispiel eines mittelständischen Dienstleistungsunternehmens – der Menütaxi GmbH – finden. Aufgabe ist es, ein neues Konzept für den Auftritt des Geschäftsbereiches Menübringdienst im Internet zu entwickeln. Die operative Umsetzung der herausgestellten Maßnahmen im Internet erfolgt überwiegend durch den Autor selbst und durch eine Softwarefirma.
Da die Betrachtung aus dem Blickwinkel des Marketings erfolgt, sollen technische Aspekte lediglich am Rande behandelt werden, soweit diese für einzelne Zusammenhänge oder ein allgemeines Verständnis notwendig sind.
Gang der Untersuchung:
Um die Grundlagen für das Kernthema zu schaffen, erfolgt im Anschluss an die Einleitung eine Zusammenfassung aller wichtigen Internet-Features: Demographie, Technik, Dienste, Zugangsmöglichkeiten und rechtliche Aspekte.
Anschließend soll skizziert werden, über welche Einsatzmöglichkeiten das Internet als Marketing-Instrument verfügt. Weiterhin werden die Besonderheiten des Marketing im Internet dargelegt. Notwendige Begriffsdefinitionen werden überwiegend in diesen Abschnitten gegeben.
Im vierten, fünften und sechsten Kapitel, dem praxisorientierten Hauptteil der Arbeit, werden die Nutzungspotentiale des Internet für die Menütaxi GmbH herausgestellt. Hierzu erfolgt im vierten Kapitel eine Marktanalyse, bevor auf die konkreten Anwendungs- und Umsetzungsformen für das Unternehmen eingegangen wird.
Möglichkeiten, den Erfolg eines Internet-Auftritts zu kontrollieren, enthält das siebte Kapitel. Es stellt Messkriterien vor, die zur Bewertung von Internetaktivitäten herangezogen werden können.
Im letzten Kapitel folgt in Form eines Resümees eine abschließende Betrachtung des Mediums Internet als Marketing-Instrument.
Die vorliegende Arbeit fußt auf zwei Grundpfeilern: Theorie und Praxis. Die theoretische Säule basiert auf einer Auswahl gegenwärtiger Literatur zum Thema Marketing im Internet, aus klassischen Marketing-Standardwerken sowie einer Vielzahl von aktuellen Beiträgen aus Zeitungen, Fachzeitschriften und dem Internet.
Der praktische Bezug ergibt sich aus der Zusammenarbeit mit der Menütaxi GmbH. Dabei werden zum einen die Erkenntnisse aus dem ersten Teil der Arbeit und zum anderen die eigenen Erfahrungen des Autors umgesetzt.
Inhaltsverzeichnis:
| I. | Inhaltsverzeichnis | III |
| II. | Abkürzungsverzeichnis | VI |
| III. | Abbildungsverzeichnis | VII |
| IV. | Tabellenverzeichnis | VIII |
| 1. | Einleitung | 9 |
| 2. | Internet | 11 |
| 2.1 | Begriffsbestimmung | 11 |
| 2.2 | Bedeutung des Internet | 11 |
| 2.3 | Demographie des Internet | 14 |
| 2.3.1 | Entstehung und Entwicklung des Internet | 14 |
| 2.3.2 | Internet-Nutzer | 15 |
| 2.3.3 | Unternehmen im Internet | 20 |
| 2.4 | Funktionsweise des Internet | 23 |
| 2.4.1 | Organisationsstrukturen im Internet | 23 |
| 2.4.2 | Technologische Grundlagen des Internet | 24 |
| 2.5 | Die wichtigsten Dienste im Überblick | 25 |
| 2.5.1 | World Wide Web | 25 |
| 2.5.2 | E-Mail und Mailing-Lists | 26 |
| 2.5.3 | File Transfer Protocol und Archie | 26 |
| 2.5.4 | Internet Relay Chat | 27 |
| 2.5.5 | Usenet/Newsgroups | 27 |
| 2.5.6 | TelNet | 28 |
| 2.5.7 | Internet-Telephonie | 28 |
| 2.5.8 | Gopher und Veronica | 28 |
| 2.6 | Die Internet-Anbindung | 29 |
| 2.7 | Intranet und Extranet | 31 |
| 2.8 | Rechtliche Aspekte des Internet | 32 |
| 2.8.1 | Urheberrecht | 32 |
| 2.8.2 | Wettbewerbsrecht | 32 |
| 2.8.3 | Markenrecht | 33 |
| 2.8.4 | Domainrecht | 34 |
| 2.9 | Internet als elektronischer Marktplatz | 34 |
| 3. | Internet als Medium für Marketing | 36 |
| 3.1 | Begriffsbestimmung | 36 |
| 3.2 | Besonderheiten von Marketing im Internet | 39 |
| 3.3 | Marketing im Internet als Bestandteil der Marketingkonzeption | 41 |
| 3.3.1 | Marketing-Ziele im Internet | 41 |
| 3.3.2 | Marketing-Strategien im Internet | 41 |
| 3.3.3 | Marketing-Maßnahmen im Internet | 44 |
| 3.4 | Einsatzmöglichkeiten des Internet als Marketing-Instrument | 45 |
| 3.4.1 | Kommunikationspolitik | 46 |
| 3.4.1.1 | Werbung | 46 |
| 3.4.1.2 | Site Promotion | 47 |
| 3.4.1.3 | Verkaufsförderung | 47 |
| 3.4.1.4 | Öffentlichkeitsarbeit | 48 |
| 3.4.1.5 | Sponsoring | 48 |
| 3.4.1.6 | Placement | 48 |
| 3.4.1.7 | Corporate Identity | 49 |
| 3.4.1.8 | Events | 49 |
| 3.4.1.9 | Virtuelle Communities | 49 |
| 3.4.1.10 | Virtuelle Messen und Ausstellungen | 50 |
| 3.4.1.11 | Personal-Marketing | 50 |
| 3.4.2 | Distributionspolitik | 50 |
| 3.4.2.1 | Internet als neuer Absatzkanal | 51 |
| 3.4.2.2 | Auftragserfassung | 51 |
| 3.4.2.3 | Physische Distribution | 51 |
| 3.4.2.4 | Persönlicher Verkauf | 52 |
| 3.4.3 | Preispolitik | 52 |
| 3.4.3.1 | Preiseinflussfaktoren | 52 |
| 3.4.3.2 | Preisbestimmung | 53 |
| 3.4.3.3 | Preisstrategien | 53 |
| 3.4.3.4 | Zahlung im Internet | 54 |
| 3.4.4 | Produktpolitik | 55 |
| 3.4.4.1 | Internet-Eignung von Produkten | 55 |
| 3.4.4.2 | Produktinnovation und Produktvariation | 56 |
| 3.4.4.3 | Markenpolitik | 56 |
| 3.4.4.4 | Qualitätspolitik | 57 |
| 3.4.4.5 | Service | 57 |
| 3.4.5 | Das Internet als Marketingforschungsinstrument | 58 |
| 3.4.5.1 | Das Internet als Quelle der Sekundärforschung | 58 |
| 3.4.5.2 | Das Internet als Quelle der Primärforschung | 59 |
| 3.5 | Nutzungsmöglichkeiten des Intranet/Extranet | 61 |
| 3.6 | Chancen versus Risiken - Gründe für Internet-Marketing | 64 |
| 4. | Marketing-Analyse | 65 |
| 4.1 | Vorstellung des Unternehmens | 65 |
| 4.2 | Marktanalyse | 66 |
| 4.2.1 | Umfeld und Rahmenbedingungen | 66 |
| 4.2.1.1 | Wirtschaftslage in Deutschland | 66 |
| 4.2.1.2 | Bevölkerungsentwicklung in Deutschland | 69 |
| 4.2.1.3 | Trends im Nahrungsmittelsektor | 71 |
| 4.2.2 | Marktvolumen und Marktentwicklung | 72 |
| 4.2.3 | Analyse der Wettbewerber | 75 |
| 4.3 | Unternehmensanalyse | 79 |
| 4.3.1 | Strategische Geschäftsfelder | 79 |
| 4.3.2 | Nutzer- und Zielgruppen | 80 |
| 4.3.3 | Konventionelle Werbemittel der Menütaxi GmbH | 80 |
| 4.3.4 | Internet-Nutzung in der Menütaxi GmbH | 82 |
| 4.3.5 | Potentielle Nutzer- und Zielgruppen im Internet | 83 |
| 4.3.6 | Internetfähigkeit der Produkte und Dienstleistungen | 87 |
| 4.3.7 | Voraussetzungen | 88 |
| 4.4 | Fazit | 89 |
| 5. | Marketing-Konzeption im Internet | 91 |
| 5.1 | Marketing-Ziele | 91 |
| 5.2 | Marketing-Strategie | 92 |
| 5.3 | Marketing-Maßnahmen | 93 |
| 5.3.1 | Einsatz in der Produktpolitik | 93 |
| 5.3.2 | Einsatz in der Preispolitik | 96 |
| 5.3.3 | Einsatz in der Kommunikationspolitik | 97 |
| 5.3.4 | Einsatz in der Distributionspolitik | 103 |
| 5.3.5 | Einsatz in der Marketingforschung | 104 |
| 5.3.5.1 | Einsatz in der Sekundärforschung | 104 |
| 5.3.5.2 | Einsatz in der Primärforschung | 105 |
| 6. | Realisierung und Durchsetzung | 106 |
| 6.1 | Marketing-Aktivitäten im Internet | 106 |
| 6.1.1 | Erweiterung der Homepage als Internet-Marketingbasis | 106 |
| 6.1.1.1 | Planung | 106 |
| 6.1.1.2 | Gestaltung und Umsetzung | 107 |
| 6.1.2 | Umsetzung weiterer Marketing-Aktivitäten | 109 |
| 6.1.2.1 | Registrierung in Suchmaschinen und Internet-Verzeichnissen | 109 |
| 6.1.2.2 | Registrierung weiterer Domains | 110 |
| 6.1.2.3 | Festlegung der Werbe- und Promotionsträger | 110 |
| 6.2 | Marketing-Aktivitäten außerhalb des Internet | 113 |
| 6.3 | Organisatorische Einbindung | 114 |
| 7. | Kontrollmethoden des Internet-Marketing | 118 |
| 7.1 | Außerökonomische Kontrollmethoden | 118 |
| 7.2 | Ökonomische Kontrollmethoden | 119 |
| 8. | Kosten der Internet-Aktivitäten | 120 |
| 9. | Resümee | 122 |
| V. | Quellenverzeichnis | 123 |
| VI. | Anhang | 127 |
| VII. | Eigenständigkeitserklärung | 137 |
? Qualitätssicherung z.B. QM-Dokumentenarchiv, Qualitätsforen ? Marktforschung z.B. Archivierung vergangener und aktueller Marktdaten ? Schulungen z.B. Download von Lernprogrammen und Präsentationen ? Produktpolitik z.B. Bereitstellung von Produktinformationen ? Termin und Ressourcenplanung z.B. Verwaltung von Seminarräumen ? Kunden und Lieferanten: z.B. Online-Bestellschnittstelle Der Einsatz von Intranet und Extranet im Unternehmen kann eine Reihe von Vorteilen mit sich bringen. Beide können nicht nur zu Kosteneinsparungen sondern über eine Verbesserung der Arbeitsabläufe auch zu einer Erhöhung der Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit führen. Allgemeine durch den Einsatz des Intranet und Extranet resultierende Vorteile sind u.a.: ? geringere Bedeutung von zeitlicher Beschränkung und räumlicher Trennung ? Verbesserung der Kommunikation ? Interne und externe Informationsbereitstellung ? Beschleunigung und Vereinfachung von Geschäftsprozessen ? Informationstransparenz ? Standardisierung ? Vermeidung von Medienbrüchen [...]
effizientere Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern, Geschäftpartnern, Abteilungen und Arbeitsgruppen ermöglicht werden. Software für Groupware beinhaltet im Idealfall die Funktionsbereiche: Nachrichtenaustausch (z.B. E-Mail), gemeinsame Dokumentbearbeitung und -verwaltung (z.B. Projektverwaltung. ? HTML-Anbindung von Datenbanken und dynamische Web-Sites 140 Datenbankanwendungen können mit Schnittstellen (sogenannten Gateways) zum Web-Server ausgestattet werden. Damit können Informationen aus diesen Datenbanken nicht mehr nur noch mit speziellen Clients abgefragt werden sondern mit jedem Web-Browser. Das am häufigsten angebotene Interface wird CGI (Common Gateway Interface) genannt. An der Schnittstelle arbeitet eine Skript- oder Programmiersprache, die Befehle zur Abfrage einer Datenbank bietet. Hieraus entsteht die Möglichkeit, dynamische Web-Sites zu erzeugen. Dynamische Web-Sites werden im Gegensatz zu statischen erst erzeugt, wenn ein Browser sie anfordert. Dadurch können dynamische Web-Sites über Eigenschaften verfügen, die bei statischen nicht m öglich sind. Hierzu zählen zum Beispiel die Aktualisierung zeitabhängiger Informationen oder das Erstellen kundenspezifischer Seiten für jeden Nutzer. ? Extranets und Marktplätze 141 Das Internet wird nicht nur für Geschäftsaktivitäten im Einzelhandel über Web-Shops genutzt sondern zunehmend auch für Geschäftsabwicklungen zwischen Unternehmen. Hierbei ergeben sich viele neue Möglichkeiten. Unternehmen können ihren Partnern den Zugriff auf das eigene Netzwerk gewähren, damit diese beispielsweise Produktinformationen beziehen oder den Lieferstatus ihrer Bestellung abfragen können. Selten benutzte und kostenaufwendige Programme können durch sogenannte Application Service Provider gemietet werden, die ähnlich wie bei der Anwendung von Extranet gegen Entgelt den Zugriff auf ihre angebotene Software erlauben. Aus diesen Applikationen ergeben sich u.a. folgende explizite Einsatzmöglichkeiten für das Marketing: ? Produktentwicklung z.B. Sammlung von Produktideen ? Vertrieb z.B. Kundendaten und Interessentendaten, Verkaufsstatistiken [...]
Markttransparenz im Internet. Sehr gute Möglichkeiten ergeben sich auch für die Beobachtung des Verhaltens der Internet- Nutzer. Die Nutzerbeobachtung ist auf drei Ebenen möglich:133 Auf der ersten Ebene wird durch sogenannte Digit-Counter die jeweils nachgefragte HTML-Seite bzw. die über sie nachgefragte Datei dokumentiert. Dadurch kann beispielsweise die Anzahl der Besucher einer Unternehmens-Homepage in Erfahrung gebracht werden Auf der zweiten Ebene, der sogenannten Logfile -Analyse, werden dann die Nutzungsprotokolle des WWW-Servers detailliert ausgewertet. Dadurch werden Informationen wie Anzahl, Datum und Uhrzeit der Besuche gewonnen. Auf der dritten Ebene, der Nutzerbeobachtung, steht die Person des Internet-Nutzers im Mittelpunkt. Die Identifikation der Internet nutzenden Person ist unter anderem durch die Vergabe von Nutzerkennungen möglich. Dieses scheitert aber nicht selten am Anonymitätsbedürfnis der Nutzer sowie am erhöhten Verwaltungsaufwand. Eine weitere aber problematische Möglichkeit der Identifizierung ist die Verwendung von sogenannten Cookies. Cookies sind kleine Informationseinheiten, die der Web-Server auf der lokalen Festplatte des Nutzers ablegt und bei einem erneuten Aufruf des Angebots abfragt. Die durch die Identifikation gewonnenen Daten können zu Nutzerprofilen verdichtet werden und eine Individualisierung des Leistungsangebotes ermöglichen. Auf dieser Basis können dann dem Kunden beim Begehen der Unternehmens-Homepage zum Beispiel Kaufvorschläge unterbreitet werden. ? Experiment und Panel Internet-Panel sind eine Sonderform der Internet-Befragung. Ein Internet-Panel beinhaltet Personen, die sich bereit erklärt haben, wiederholt an Online-Befragungen teilzunehmen. Da Strukturdaten der Panel-Teilnehmer bekannt sind, werden gezielte Selektionen der Befragten und Nachfass-Aktionen ermöglicht. Internet-Experimente sind eine weitere wesentliche Form der Datenerhebung. Sie haben gegenüber herkömmlichen Feldexperimenten vor allem hinsichtlich der Kosten erheblic he Vorteile. Dagegen wirkt sich auch hier das vorher erwähnte Problem der Selbstselektion der Probanden und die fehlende Repräsentativität nachteilig aus. Dennoch zeigen vergleichende Studien, dass Experimente im WWW zu validen Ergebnissen führen können und eine experimentelle Forschung in nur wenig zugänglichen Bereichen erlauben. 134 Anwendung finden Experimente, um beispielsweise die Effektivität neuer Werbemittel oder die Akzeptanz virtueller Produktkonzepte zu untersuchen. Auch virtuelle Produkttests sind denkbar z.B. das Testen von Software mit dem Ziel der Produktverbesserung. [...]
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Arbeit zitieren:
Reimann, Marko Januar 2002: Einsatzmöglichkeiten des Internet als Marketing-Instrument, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
E-Commerce, E-Business, Online, Vertrieb, Internethandel



