Der Einsatz ausgesuchter Methoden zur Selbstevaluation in einer Unterrichtssequenz über Unternehmensformen in einer Klasse Bankkaufmann/frau des 1. Ausbildungsjahres
- Art: Staatsexamensarbeit
- Autor: Jürgen Kathmann
- Abgabedatum: August 2000
- Umfang: 117 Seiten
- Dateigröße: 5,6 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Landesinstitut für Schule und Ausbildung, Mecklenburg-Vorpommern Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-3278-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-3278-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-3278-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Kathmann, Jürgen August 2000: Der Einsatz ausgesuchter Methoden zur Selbstevaluation in einer Unterrichtssequenz über Unternehmensformen in einer Klasse Bankkaufmann/frau des 1. Ausbildungsjahres, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Metaplan, Brief-an-mich, Selbsevaluation, Rollenspiel, Staatsexamen
In den Warenkorb
48,00 €
Staatsexamensarbeit von Jürgen Kathmann
Gang der Untersuchung:
Zuerst werden die theoretischen Grundlagen gelegt. Auf diese Weise lassen sich Missverständnisse bei der Begriffsverwendung vermeiden.
Im Kapitel 2 möchte ich auf ausgewählte didaktische und psychologischen Gesetzmäßigkeiten der Evaluation an sich eingehen, da sich für das Thema Evaluationsmethoden in der Theorie eine verwirrende Vielfalt von sinnvollen Anregungen und Regeln aus allen Forschungsgebieten finden lassen.
Diese theoretischen Grundlagen werde ich nutzen, um sie im Abschnitt 2.4 auf die praktischen Gegebenheiten des „normalen“ Unterrichts an der Berufsschule zu beziehen.
Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen stelle ich Thesen für den erfolgreichen Einsatz von Evaluationsmethoden auf. Inwieweit die einzelne Methode erfolgreich war, wird durch die Schüler anhand eines Fragebogens selbst eingeschätzt. Durch den Fragebogen setzen sich die Schüler noch einmal mit den erlebten Methoden auseinander und analysieren deren Vor- und Nachteile für ihre eigenen Lernprozesse. Auf diese Weise hoffe ich einen zusätzlichen Effekt für meine am Anfang der Arbeit genannte Motivation für den Unterrichtsversuch zu erreichen.
Die Auswahl der eingesetzten Methoden soll im Rahmen dieser Arbeit aus Platzgründen nur kurz erörtert werden. Sie beruht auf den im theoretischen Teil der Arbeit gemachten Aussagen und der Zielsetzung der Arbeit. Den gewonnenen Raum verwende ich für eine kurze Darstellung der Methoden an sich. Viele Methoden werden in den unter-schiedlichsten Variationen im Unterricht eingesetzt oder in der Theorie analysiert. Eine Vorstellung der in der Unterrichtssequenz verwendeten Variante ist notwendig, um Missverständnisse bei der Auswertung des Unterrichtsversuches zu vermeiden.
Im dritten Teil der Arbeit gehe ich näher auf den durchgeführten Unterricht an sich ein.
An die Beschreibung des geplanten Unterrichts schließt sich die Auswertung des durchgeführten Unterrichtes an. Die Einschätzungen der Schüler werden dabei durch Beobachtungen des Lehrers zu den einzelnen Methoden ergänzt.
Theorie und Praxis führe ich dann im letzten Kapitel wieder zusammen, indem ich die Thesen aus Abschnitt 2.4 mit der Auswertung der Unterrichtssequenz vergleiche und persönliche Schlussfolgerungen für meinen Unterricht ableite.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 3 |
| 1.1 | Eigene Motivation | 3 |
| 1.2 | Begriffsdefinition und Zielsetzung der Arbeit | 4 |
| 1.3 | Aufbau der Arbeit | 5 |
| 2. | Möglichkeiten und Voraussetzungen von Selbstevaluationsmethoden | 7 |
| 2.1 | Exkurs über das „Wissen“ als das zu evaluierende Objekt | 7 |
| 2.2 | Definition von Selbstevaluationsmethoden | 8 |
| 2.3 | Voraussetzungen für den Einsatz im Unterrichtsverlauf | 10 |
| 2.4 | Thesen für den erfolgreichen Einsatz von Selbstevaluationsmethoden | 13 |
| 2.4.1 | Thesen über die richtigen Rahmenbedingungen | 13 |
| 2.4.2 | Thesen über die richtige Auswahl der Methoden | 13 |
| 2.4.3 | Thesen über den richtigen Einsatz der Methoden | 14 |
| 2.5 | Vorstellung ausgewählter Selbstevaluationsmethoden | 14 |
| 2.5.1 | Selbstevaluationsmethode: „Brief an mich selbst“ | 14 |
| 2.5.2 | Rollenspiel als Selbstevaluationsmethode | 15 |
| 2.5.3 | Mind Mapping als Selbstevaluationsmethode | 18 |
| 3. | Planung der Unterrichtssequenz | 19 |
| 3.1 | Bedingungsanalyse | 19 |
| 3.1.1 | Schülerspezifische Voraussetzungen | 19 |
| 3.1.2 | Lehrerspezifische Voraussetzungen | 20 |
| 3.1.3 | Schulspezifische Voraussetzungen | 20 |
| 3.1.4 | Inhaltliche Voraussetzungen | 21 |
| 3.2 | Sachanlyse | 21 |
| 3.2.1 | Bedeutung der Unternehmensform für Kaufleute allgemein | 22 |
| 3.2.2 | Bedeutung der Unternehmensform für den Bankkaufmann speziell | 22 |
| 3.3 | Methodisch - Didaktische Überlegungen | 22 |
| 3.3.1 | Überlegungen zur didaktischen Reduktion | 22 |
| 3.3.2 | Überlegungen zu den Evaluationsmethoden | 25 |
| 3.3.3 | Geplante Durchführung der Unterrichtssequenz | 28 |
| 3.4 | Zusammenfassung der Lernziele | 32 |
| 4. | Auswertung der Unterrichtssequenz | 34 |
| 4.1 | Beobachtungen während der Unterrichtssequenz | 34 |
| 4.1.1 | Allgemeine Beobachtungen | 34 |
| 4.1.2 | Beobachtungen bei „Brief an mich selbst“ | 35 |
| 4.1.3 | Beobachtungen beim Rollenspiel | 35 |
| 4.1.4 | Beobachtungen beim Mind Map | 36 |
| 4.2 | Auswertung des Fragebogens | 36 |
| 4.2.1 | Auswertung in Bezug auf den Gesamtunterricht | 38 |
| 4.2.2 | Auswertung in Bezug auf die einzelnen Evaluationsmethoden | 39 |
| 5. | Schlussfolgerungen | 41 |
| 5.1 | Überprüfung der aufgestellten Thesen | 41 |
| 5.1.1 | Zu den Thesen über die richtigen Rahmenbedingungen | 41 |
| 5.1.2 | Zu den Thesen über die richtige Auswahlder Methoden | 42 |
| 5.1.3 | Zu den Thesen über den richtigen Einsatz der Methoden | 43 |
| 5.2 | Zusammenfassung | 44 |
| 6. | Literaturverzeichnis | 45 |
| Abkürzungsverzeichnis | 50 | |
| Anhang | 51 | |
| Erklärung | 113 |
Bei der Einzelunternehmung ist eine Person der Eigentümer und gleichzeitig Inhaber der Unternehmung. Er allein trägt das unternehmerische Risiko und übernimmt allein die Verantwortung und Entscheidungsbefugnis. Träger aller Rechte und Pflichten ist nur der Einzelunternehmer. Er kann unter seiner Firma klagen und verklagt werden. Wenn der Einzelunternehmer Kaufmann im Sinne des HGB ist, dann ist er verpflichtet eine Firma zu führen. (§ 18 Abs.1 HGB) Die Firma besteht aus einem Personennamen oder einer Sach- bzw. Phantasiebezeichnung und einem Zusatz, der die Rechtsform ausdrückt. Z. B.: „eingetragene Kauffrau“ eingetragener Kaufmann“, e. K., e. Kfr., e. Kfm. (§ 19 Abs.1 Nr.1 HGB) Kleinere Einzelunternehmer benötigen häufig keinen in kaufmännischer Weise eingerichteten Gewerbebetrieb. Sie können sich nach § 2 HGB freiwillig in das Handelsregister eintragen lassen und sind dann Kaufleute mit den damit verbundenen Rechten und Pflichten. Vorteile der Einzelunternehmung [...]
Beschreibung: Mind Map ist eine Methode, mit der das Wissen mit allen seinen Verknüpfungen und Zusammenhängen zeichnerisch dargestellt werden kann. Ausgehend von einem Begriff oder einer Frage im Zentrum werden von den Gruppenmitgliedern alle ihnen zu diesem Begriff einfallenden Punkte auf Karten aufgeschrieben oder aufgemalt und in die Zeichnung eingeordnet. Nach und nach entsteht ein Gesamtbild mit immer neuen Wissensteilen, deren „richtige“ Einordnung Diskussionen und Widersprüche hervorruft. Während dieser Diskussionen wiederholen die Teilnehmer ihr Wissen und lernen neue Sichtweisen kennen. Die zeichnerische Darstellung erlaubt ständige Veränderungen und erleichtert das spätere Erinnern an die Inhalte. Einprägsam Viel auf einen Blick Nichts geht Verloren Kaum materieller Aufwand Vorzüge Ablauf Hauptast Nebenast Mind Map Nebenast Thema ins Zentrum Alle Gedanken mitschreiben [...]
Beschreibung: Das Rollenspiel kann auch als Möglichkeit genutzt werden, Wissen auf ausschließlich mündliche Weise zu überprüfen. Dazu trennt sich eine Lerngruppe in zwei gleich große Parteien. Zuerst wird das abzufragende Themengebiet eingegrenzt und die Perspektive festgelegt, aus der das Thema abgefragt werden soll. Danach überlegen sich beide Parteien Fragen an die andere Partei, die Fragen sollen möglichst umfassende Antworten erfordern. Vermeiden Sie Fragen, die mit „Ja“ und „Nein“ beantwortet werden können. ! Zuerst fragt eine Seite und die andere antwortet. Während der Antwort kontrolliert die Partei der Fragenden, ob die Informationen vollständig und richtig sind. ! Die antwortende Partei sollte so kurz wie möglich und so ausführlich wie nötig auf die Frage eingehen. ! Erst nachdem sie geendet hat, ergänzt oder berichtigt die fragende Partei die Antwort. [...]
In den Warenkorb
48,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832432782
Arbeit zitieren:
Kathmann, Jürgen August 2000: Der Einsatz ausgesuchter Methoden zur Selbstevaluation in einer Unterrichtssequenz über Unternehmensformen in einer Klasse Bankkaufmann/frau des 1. Ausbildungsjahres, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Metaplan, Brief-an-mich, Selbsevaluation, Rollenspiel, Staatsexamen



