Einsatz aktueller XML/XSL- Technologien im Rahmen der objektorientierten Entwicklung von Internet Applikationen
- Art: Abschlussarbeit
- Autor: Nikolaus Pohle
- Abgabedatum: Februar 2002
- Umfang: 78 Seiten
- Dateigröße: 2,4 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Leibniz-Akademie Hannover (BA) Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5539-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5539-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5539-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Pohle, Nikolaus Februar 2002: Einsatz aktueller XML/XSL- Technologien im Rahmen der objektorientierten Entwicklung von Internet Applikationen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Informationssysteme, JAVA, XSLT, J2EE, Informatik
In den Warenkorb
48,00 €
Abschlussarbeit von Nikolaus Pohle
Gang der Untersuchung:
Die Entwicklung eines webbasierten Informationssystems für den Customer Support einen führenden Mobilfunkanbieter zeigt exemplarisch wie XSLT zur Umsetzung des MVC - Paradigmas in einem J2EE Environment zum Einsatz kommen kann. Im Stil einer „best practice“ Referenzimplementierung für Web Development Projekte werden dabei alle Designentscheidungen argumentativ untermauert.
Da in der Darstellung immer wieder auf die Referenzapplikation „handyEngine“ zurückgegriffen werden wird, dient es der Verständlichkeit, eine kurze Einführung in diese Anwendung an den Anfang zu stellen. Kapitel 2 beschreibt deshalb das Userinterface für Administratoren und Nutzer.
Die in diesem Szenario verwendeten Technologien XML und Web Development werden in den beiden folgenden Kapiteln 3 und 4 fundiert dargestellt und erläutert. Der Schwerpunkt liegt dabei immer auf den Aspekten, die im Beispiel zum Tragen kommen. Die Metasprache XML wird dabei im Bottom – Up – Prinzip erläutert, d.h. zunächst werden elementare Regeln eingefügt um darauf aufbauend fortgeschrittenere Anwendungen wie XSL darzustellen. Der Themenkomplex Web Development im Kapitel 4 wird zunächst historisch betrachtet, da sich viele Gründe für die aktuellen Architekturprinzipien aus Erfahrungen in der Vergangenheit ableiten. Im Anschluss wird das MVC – Paradigma vorgestellt, welches heute als dominierendes Architekturprinzip gilt.
Im Kapitel 5 wird auf Basis der zuvor eingeführten Technologien und Paradigmen das anfangs eingeführte Beispiel im Detail beschrieben und dabei insbesondere auf die Verbindung von Theorie und Praxis abgestellt.
Im letzten Kapitel werden aktuelle Entwicklungen und Frameworks vorgestellt, die die Art und Weise der Entwicklung von Applikationen im Umfeld des Internets erheblich verändern werden. Hier soll vor allem deutlich werden, dass die vorliegende Arbeit lediglich ein Schnappschuss des gegenwärtigen Stands der Technik in einem sich permanent weiterentwickelnden Umfeld ist.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 7 |
| 1.1 | Motivation | 7 |
| 1.2 | Ziel der Arbeit | 7 |
| 1.3 | Kapitelübersicht | 8 |
| 2. | Die Applikation „handyEngine“ | 9 |
| 2.1 | Umfeld und Intention | 9 |
| 2.2 | Funktionsumfang | 11 |
| 2.2.1 | Nutzer-Interface | 11 |
| 2.2.2 | Admin-Interface | 14 |
| 3. | XML und Substandards | 16 |
| 3.1 | Ziele und Begriffe | 16 |
| 3.1.1 | Entwicklung | 16 |
| 3.1.2 | Ziele von XML | 17 |
| 3.1.3 | wellformed XML | 18 |
| 3.1.4 | valid XML | 19 |
| 3.1.5 | Namespaces | 20 |
| 3.2 | Dokumenttypdefinition | 21 |
| 3.2.1 | DTD | 21 |
| 3.2.2 | XML Schema | 21 |
| 3.3 | Parser | 23 |
| 3.3.1 | Begriffsdefinition | 23 |
| 3.3.2 | SAX | 24 |
| 3.3.3 | DOM | 25 |
| 3.3.4 | Einbindung | 26 |
| 3.4 | Xpath | 28 |
| 3.5 | XSL | 30 |
| 3.5.1 | Transformations | 30 |
| 3.5.2 | Formatting Objects | 34 |
| 4. | Architektur von Webapplikationen | 36 |
| 4.1 | Evolution | 36 |
| 4.2 | n-Tier Konzeption | 41 |
| 4.2.1 | Einordnung | 41 |
| 4.2.2 | Data-/Backend Tier | 42 |
| 4.2.3 | Application Server Tier | 43 |
| 4.2.4 | Presentation Layer | 45 |
| 4.3 | Model-View-Controller | 48 |
| 5. | Implementierung der Applikation „handyEngine“ | 50 |
| 5.1 | Vorbemerkungen | 50 |
| 5.1.1 | Abgrenzung | 50 |
| 5.1.2 | Runtime Environment | 50 |
| 5.2 | Design | 52 |
| 5.2.1 | Model | 52 |
| 5.2.2 | Controller | 53 |
| 5.2.3 | View | 56 |
| 5.3 | Projektstatus | 60 |
| 6. | Ausblick | 62 |
| 6.1 | WebServices | 62 |
| 6.1.1 | Herausforderung | 62 |
| 6.1.2 | SOAP | 64 |
| 6.1.3 | WSDL | 65 |
| 6.1.4 | UDDI | 66 |
| 6.1.5 | Schlussfolgerung | 66 |
| 6.2 | komponentenbasierte Frameworks | 67 |
| 6.2.1 | J2EE | 67 |
| 6.2.2 | NET | 68 |
| 6.2.3 | SunONE | 69 |
| 7. | Schlussbetrachtung | 70 |
| Literaturverzeichnis | 71 | |
| Anhang | 72 | |
| Erklärung | 73 |
herstellerunabhängig da die entsprechenden Module die API des jeweiligen Servers nutzen. Bei Netscape – Servern (z.B. iPlanet) spricht man von der NSAPI23, bei Micosofts „Internet Information Server (IIS)“ ist dies die „ISAPI“ und der Apache Server kann sogenannte „Modules“ laden, die ebenfalls definierte Schnittstellen nutzten müssen. Durch dieses Vorgehen wird der Server also selbst zum Skript - Interpreter werden. Neben den einfach zu erlernenden Skriptsprachen, gab es auch Bestrebungen solide und zuverlässige Programmiersprachen im Kontext des Web – Development zu etablieren. Sehr erfolgreich war hier die Firma Sun Microsystems die eine Architektur vorstellte, die es erlaubte JAVA für die Implementierung dynamischer Seiten zu nutzen: die „Servlet Engine“. [...]
Das größte Problem im Bereich der CGI Programmierung stellt die schlechte Performance dar. Für jeden ankommenden Request muss die Anwendung neu gestartet sowie die Umgebungsvariablen neu gesetzt werden. Um diesen Misstand abzustellen, entwarf die Firma „OpenMarket“ die FastCGI – Schnittstelle22. Diese etabliert ein eigenes Protokoll zwischen Server und Anwendung, was das Setzen von Umgebungsvariablen überflüssig macht. Einer der wichtigsten Fortschritte ist aber, das die Anwendung nach Abarbeitung eines Requests nicht beendet wird, sondern geladen bliebt und auf neue Requests wartet. Im Übrigen lässt sich die Lösung besser skalieren, da die Anwendung auch auf anderen Servern liegen kann und es besteht zusätzlich die Möglichkeit sie im multi – threaded Modus zu betreiben, was die parallele Bearbeitung mehrerer Request erlaubt. Eine weitere Möglichkeit, die Performance zu steigern bieten die Serverhersteller selbst an. Da die Programmierung von Webapplikationen vor allem mit Skriptsprachen erfolgt, muss für jeden Request neben dem eigentlichen Skript zusätzlich ein Interpreter geladen werden. Diesem Umstand begegnen die [...]
Die erste Lösung dieses Problems bestand im Setzen von Umgebungsvariablen durch den Server vor dem Applikationsaufruf. Die Anwendung kann die ins Formular eingetragen Angaben dort wieder auslesen. Umgebungsvariablen stehen auf allen gängigen Plattformen zur Verfügung und stellen somit eine stabile Schnittstelle zur Verfügung. Die Bezeichnung der Variablen leitet sich direkt aus den Feldbezeichnungen im HTML Formular ab. Zusätzlich sind einige Variablen definiert, die Informationen über den anfordernden Client aufnehmen. Das können Informationen zum anfordernden Browser, dessen Versionsnummer, dem Betriebssystem, der zuvor besuchten Seite oder der bevorzugten Sprache sein. Die Bezeichnungen dieser Variablen ist standardisiert und wurde unter dem Namen „Common Gateway Interface (CGI)“20 spezifiziert. Da es sich lediglich um die [...]
In den Warenkorb
48,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832455392
Arbeit zitieren:
Pohle, Nikolaus Februar 2002: Einsatz aktueller XML/XSL- Technologien im Rahmen der objektorientierten Entwicklung von Internet Applikationen, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Informationssysteme, JAVA, XSLT, J2EE, Informatik



