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Einsatz eines XML - Datenbank basierten Informationssystems zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens im Krisenfall

Einsatz eines XML - Datenbank basierten Informationssystems zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens im Krisenfall
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ralph Bühr
  • Abgabedatum: Juni 2000
  • Umfang: 131 Seiten
  • Dateigröße: 5,0 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Darmstadt Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2739-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2739-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2739-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bühr, Ralph Juni 2000: Einsatz eines XML - Datenbank basierten Informationssystems zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens im Krisenfall, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Öffentlichkeitsarbeit, Datenbank, Krise, Informationssystem, PR

Diplomarbeit von Ralph Bühr

Einleitung:

Ziel der Diplomarbeit ist es, für die Firma Fujitsu Microelectronics Europe GmbH ein informationstechnisches Konzept zur Unterstützung der Krisen-PR-Arbeit zu entwickeln, das langfristig die Effizienz der Krisen-PR erhöhen kann und die Mitarbeiter dabei entlastet. Hierbei wird auf konzeptionelle, gestalterische, personelle und technische Aspekte eingegangen und eine mögliche Vorgehensweise erarbeitet.

Gang der Untersuchung:

Zunächst wird in Kapitel 3 auf theoretische Grundlagen und Begriffe zu Krisen und Informationssystemen sowie XML im allgemeinen eingegangen.

Anschließend - in Kapitel 4 - werden die konzeptionellen, gestalterischen, personellen und technischen Anforderungen an das Informationssystem ermittelt. Darauf folgt der Entwurf der technischen Realisierung in Kapitel 5, des weiteren wird der gewählte Realisierungsansatz motiviert und beschrieben. Das vorletzte Kapitel schließt mit Überlegungen zur Kostenschätzung und Nutzenbewertung des zu entwickelnden Systems ab, woran sich im letzten Kapitel Gedanken zur zukünftigen Entwicklung von Informationssystemen zur Unterstützung von Krisen-PR und von Informationssystemen im allgemeinen anschließen.

Den Schwerpunkt der Diplomarbeit stellen die Anforderungsanalyse in Kapitel 4 und der Entwurf der technischen Realisierung in Kapitel 5 dar.

Inhaltsverzeichnis:

ERKLÄRUNG 2
INHALTSVERZEICHNIS 3
1. EINLEITUNG 6
2. VORÜBERLEGUNGEN 8
2.1 ABGRENZUNG DES FORSCHUNGSPROBLEMS 8
2.2 ÜBERSICHT 8
3. GRUNDLAGEN 9
3.1 KRISE 9
3.1.1 Krisenphasen 11
3.1.2 Krisenpläne 11
3.1.3 Kosten 12
3.1.4 Chancen 12
3.2 PR 13
3.3 INFORMATION UND KOMMUNIKATION 16
3.3.1 Information 16
3.3.2 Informationssysteme 16
3.3.3 Auf Internet-Technologie basierte Informationssysteme 19
3.3.4 Kommunikationssysteme 20
3.3.5 Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) 20
3.3.6 Informationsmanagement 21
3.3.7 Informationslogistik 22
3.4 DATENBANKEN 22
3.4.1 Relationale Datenbanken 23
3.4.2 XML-Datenbanken 24
3.4.3 Lotus Notes - „Groupware“ 25
3.5 PR-KRISENMANAGEMENT 26
3.5.1 PR-Krisenmanagement-Systeme 27
3.5.2 Datenbankbasierte Krisen-PR Systeme 27
3.6 XML 28
3.6.1 Auszeichnungssprachen 28
3.6.2 Die Document Type Definition (DTD) 30
3.6.3 Anforderungen an XML-Dokumente 31
3.6.4 Document Object Model (DOM) 32
3.6.5 Style Sheets 33
3.6.6 Namespaces 34
3.6.7 XML Schema Definition Language (XSDL) 35
3.6.8 XLink / XPointer 35
3.6.9 XPATH 36
3.6.10 Anwendungen für XML: EDI, B2B - ECommerce 36
3.6.11 XML und CORBA / COM / DCOM 37
3.6.12 Fazit: Vor- und Nachteile von XML 39
4. ANFORDERUNGSANALYSE 41
4.1 KONZEPTIONELLE ANFORDERUNGEN AUS ANWENDERSICHT 42
4.1.1 Informationsbedarf 42
4.1.2 Management- Informationssystem 43
4.1.3 PR-Informationssystem 45
4.1.4 Anforderungen an die Datenbank 46
4.1.5 Anforderungen an ein Krisenmanagement-System bei FME 53
4.1.6 Aufgaben eines Informationssystems für FME bei regulärem Betrieb 57
4.1.7 Aufgaben eines Informationssystems für FME im PR-Krisenfall 59
4.1.8 Konzeptionelle Anforderungen: Fazit 61
4.2 GESTALTERISCHE ANFORDERUNGEN 62
4.2.1 Softwareergonomie 62
4.2.2 Visualisierung / Oberflächendesign 63
4.2.3 Gestalterische Anforderungen: Fazit 65
4.3 ANFORDERUNGEN AUS DER SICHT DES ENTWICKLERS UND INFORMATIONSMANAGERS 66
4.3.1 Einhaltung von Standards und Erhaltung von Plattformunabhängigkeit 66
4.3.2 Standardsoftware vs. Eigenerstellung 66
4.3.3 Verfügbarkeit von Entwicklungswerkzeugen 68
4.3.4 Hardwarebeschaffungen 68
4.3.5 Sicherheit 68
4.3.6 Geschwindigkeit 70
4.3.7 Juristische Aspekte 71
4.3.8 Anforderungen aus der Sicht des Entwicklers: Fazit 71
4.4 PERSONELLE ANFORDERUNGEN 72
4.4.1 Schätzung des Programmieraufwandes 72
4.4.2 Aufbauorganisation der IT-Abteilung bei FME 73
4.4.3 Anforderungen an die Personalaufwandsplanung: Fazit 73
5. ENTWURF DER TECHNISCHEN REALISIERUNG 75
5.1 VORÜBERLEGUNGEN 75
5.2 IST-SITUATION 75
5.2.1 Informationssysteme bei FME 75
5.2.2 Hard- und Softwaresituation bei FME 76
5.2.3 Abschließende Problemdefinition 77
5.2.4 Herkömmliche Informationssysteme (Schema) 79
5.3 SOLL-SITUATION 81
5.4 BEISPIELE FÜR EIN XML-BASIERTES KRISENMANAGEMENTSYSTEM 84
5.4.1 Szenario „Fire in warehouse“ 84
5.4.2 Szenario „Price erosion“ 87
5.5 ÜBERLEGUNGEN ZUR SOFTWARE 90
5.5.1 Server-Software 90
5.5.2 Softwareentwicklung für XML-Anwendungen 95
5.6 BENÖTIGTE HARDWARE 98
5.6.1 Server-Hardware 98
5.6.2 Client-Hardware 98
5.6.3 Hardware für Software-Entwickler 99
5.7 ENTWURF EINER XML-BASIERTEN INFORMATIONSSYSTEM-INFRASTRUKTUR 100
5.8 VORGEHENSWEISE DER EINFÜHRUNG EINES IUK-SYSTEMS BEI FME 101
5.9 TECHNISCHE REALISIERUNG: FAZIT 102
6. KOSTENSCHÄTZUNG UND NUTZENBEWERTUNG 103
6.1 KOSTENSCHÄTZUNG 103
6.1.1 Hardware 103
6.1.2 Software 103
6.1.3 Personalkosten 104
6.1.4 Gesamtkosten 104
6.2 NUTZENBEWERTUNG 105
6.2.1 Strategische Vorteile 105
6.2.2 Produktivitätsverbesserungen 106
6.2.3 Kostenersparnis 106
7. INTERPRETATION UND SCHLUßFOLGERUNGEN 109
7.1 FAZIT 109
7.2 AUSBLICK 110
8. LITERATUR 111
8.1 BIBLIOGRAPHIE 111
8.2 INTERNET-LINKS 113
9. VERZEICHNISSE 114
9.1 ABBILDUNGSVERZEICHNIS 114
9.2 TABELLENVERZEICHNIS 114
9.3 DIAGRAMMVERZEICHNIS 115
10. ANHANG 116
10.1 KRISENPLAN „FIRE IN THE WAREHOUSE“ 117
10.2 KRISENPLAN „DRASTIC PRICE EROSION“ 119
10.3 ANGEBOT DER FIRMA DELL FÜR EINEN DUAL-PIII-SERVER 122
10.4 ANGEBOT DER FIRMA IBM FÜR EIN VIDEOKONFERENZ-NOTEBOOK 125
10.5 PREISLISTE DER SOFTWARE AG FÜR DIE PRODUKTE „TAMINO“ UND „BOLERO“ 127

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die "Common Object Request Broker Architecture" (CORBA) ist ein Konzept eines offenen Software-Bussystems, das es Applikationen erlaubt, miteinander zu kommunizieren unabhängig davon, wer sie erstellt hat, auf welcher Plattform sie ablaufen, in welcher Programmiersprache sie erstellt wurden und wo sie ausgeführt werden. CORBA erlaubt es außerdem, Software in Komponentenform zu entwickeln und ist vollständig objektorientiert aufgebaut. Die Hauptaufgabe von CORBA stellt die Verwaltung von Objekten und Methodenaufrufen dar. CORBA wurde 1991 von einem Konsortium namens OMG (Object Management Group) verabschiedet, das aus über 700 namhaften Unternehmen der Computerindustrie besteht. Da die OMG nur Schnittstellenspezifikationen ausarbeitet und keinen Programmcode veröffentlicht, wurden die Spezifikationen in einer neutralen Beschreibungssprache namens "IDL" (Interface Definition Language) definiert. Diese definiert u.a. die betriebssystemund programmiersprachenunabhängigen Schnittstellen für alle Dienste und Komponenten, die sich auf dem CORBA-Bus befinden. Microsofts COM (Component Object Model) bzw. DCOM (Distributed Component Object Model) stellt das Gegenstück zu CORBA dar und ist zu diesem nicht kompatibel. Microsoft hat damit dem offenen Standard CORBA einen eigenen, proprietären Standard gegenübergestellt, COM und DCOM haben sich aber dennoch wegen der engen Verwandtschaft mit den Microsoft-Standards OLE und ActiveX und aufgrund der großen Verbreitung von Windows-Rechnern ebenfalls etablieren können. XML läßt sich sehr gut mit CORBA verbinden, mehrere Anwendungen sind aufgrund des Prinzips der bei CORBA vorhandenen IDL denkbar: • Die IDL kann XML-konform definiert werden und CORBA-Objekte können dann mit einer in XML definierten Sprache miteinander kommunizieren. XML wäre also gewissermaßen das "Transportprotokoll" zwischen CORBA-Objekten. • XML kann als eine abstrakte Systembeschreibungssprache genutzt werden. CORBA-Systemschnittstellen, Abläufe, API-Funktionen und Datendefinitionen so- [...]

Eine Arbeitsgruppe des W3C arbeitet seit Anfang 1999 daran, mit der XSDL eine Sprache zu definieren, mit der sich Schemata definieren lassen, die die DTD-Syntax und damit auch die DTDs selbst ersetzen können. Die Nutzung von DTDs zur Deklaration der Struktur und der Syntax von Auszeichnungssprachen bringt einige Nachteile mit sich: • das Konzept der DTDs eignet sich zur Beschreibung von textbasierten Informationen, XML wird jedoch zunehmend im Bereich des Datenaustauschs bzw. des "Electronic Business" eingesetzt, wo neben Textinformationen auch Daten mit anderen, komplexen Datentypen auftreten. • • In DTDs lassen sich nicht beliebige Kardinalitäten definieren. DTDs sind strenggenommen keine wohlgeformten XML-Dokumente, und erschweren somit die Analyse durch Parser, die deren Struktur auswerten. Einige XML-Datenbanken nutzen schon jetzt das Prinzip der Schemadefinition, es ist daher wahrscheinlich, daß die XSDL das Konzept der DTDs ablösen und ersetzen wird. [...]

3.6.6. Namespaces Der W3C-Standard "Namespaces" ("Namensräume") vom Januar 1999 soll dafür sorgen, daß Namen von Elementen und Attributen, die in XML-Dokumenten verwendet werden, eindeutig hinsichtlich ihrer Bedeutung in der Auswertung durch den Parser sind. Mehrdeutigkeiten, die durch identische Namen für artverschiedene Inhalte entstehen können, werden dabei durch die Vergabe einer eindeutigen URL für jeden Namespace vermieden. Ein Beispiel: das Element <Adresse> könnte in einem XML-Dokument sowohl den Wohnort als auch eine Internet-Adresse definieren. Die Deklaration xmlns:w="http://www.fh-darmstadt.de/iud/xml" würde beispielsweise den Namespace "w" für den Wohnort deklarieren. Das Element <w:Adresse> wäre dann eindeutig dem Wohnort zugeordnet. Dieser Standard ist vor allem für den Einsatz von XML als Austauschformat für Geschäftsdaten essentiell wichtig, da hier häufig Elemente mit gleichem Namen, aber verschiedener inhaltlicher Bedeutung vorkommen können. [...]

Arbeit zitieren:
Bühr, Ralph Juni 2000: Einsatz eines XML - Datenbank basierten Informationssystems zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit eines Unternehmens im Krisenfall, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Öffentlichkeitsarbeit, Datenbank, Krise, Informationssystem, PR

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