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Einsatz von Lernzielkontrollen in der betrieblichen Weiterbildung

Einsatz von Lernzielkontrollen in der betrieblichen Weiterbildung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Patrick May
  • Abgabedatum: Februar 2003
  • Umfang: 124 Seiten
  • Dateigröße: 1,4 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule Niederrhein, Abt. Mönchengladbach Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6423-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6423-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6423-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: May, Patrick Februar 2003: Einsatz von Lernzielkontrollen in der betrieblichen Weiterbildung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Personalentwicklung, Weiterbildung, Erwachsenenbildung, Weiterbildungsqualität, Lernerfolg

Diplomarbeit von Patrick May

Einleitung:

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens hängt heute mehr denn je von den Qualitäten und dem Wissensstand der Mitarbeiter ab.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Steigenden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stehen kürzere Produktlebenszyklen gegenüber. Die Unternehmen müssen grundsätzlich eine stärkere Kundenorientierung zeigen. Das bedeutet vor dem Hintergrund sich ständig verändernder Wettbewerbsbedingungen im nationalen, europäischen und vor allem globalen Rahmen ein permanentes Sich-beschäftigen mit den Marktteilnehmern, mit potentiellen und den vorhandenen Kunden.

Die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens ist abhängig von der Fähigkeit der Mitarbeiter auf neue Entwicklungen schnell zu reagieren, besser noch zu agieren, also von ihrer Innovationskraft und ihrer Kreativität. Der Faktor Personal ist also zu einem der wesentlichen Erfolgsfaktoren geworden. Der Förderung und Sicherung des Human-Potential ist damit allergrößte Aufmerksamkeit zu widmen.

So wurden im Jahre 2000 in Deutschland 9,6 Milliarden Euro von den Unternehmen in die betriebliche Weiterbildung investiert. Dieses entspricht einem Anteil von 0,5 Prozent am Bruttoinlandsprodukt, ohne den Anteil der betrieblichen Ausbildung im Sinne der dualen Ausbildung (Quelle: Bildungsfinanzbericht 2000/2001 des Statistischen Bundesamtes).

Eine gesicherte Bereitstellung von Human-Potential durch optimal qualifizierte Mitarbeitersetzt eine sehr gut strukturierte Personalentwicklung und insbesondere Bildungsarbeit im Unternehmen voraus.

Aus diesem Grunde werden immer häufiger qualitative Betrachtungen von Bildungsprozessen durchgeführt, um betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen zu optimieren. Ziel dieser qualitativen Betrachtungen ist es, den Weiterbildungsprozess transparenter zu gestalten, um Schwachstellen schnell und sicher aufzudecken. Dieses gilt besonders für externe Bildungsmaßnahmen, da das Unternehmen häufig nur ein unzureichendes Feedback von der externen Bildungseinrichtung erhält.

Da die Unternehmen also durch die beschriebenen Entwicklungen dazu gezwungen sind, zur Gewährleistung des Unternehmenserfolgs die betriebliche Qualifizierung immer weiter zuoptimieren, müssen Möglichkeiten gefunden werden, welche kritische Ereignisse in Bildungsprozessen aufzeigen und Ansatzpunkte für gegensteuernde Maßnahmen bilden.

5Es zeichnet sich in den deutschen Unternehmen also immer mehr der Trend zur Qualitätskontrolle und zum Qualitätsmanagement in der betrieblichen Weiterbildung ab. In diesem Zusammenhang gibt es verschiedene Ansätze und Verfahren die betriebliche Weiterbildung transparenter zu gestalten.

Eine Möglichkeit zur Gewährleistung einer stetig hohen Effizienz betrieblicher Weiterbildungsmaßnahmen und somit ein Mittel zur Weiterbildungsqualitätskontrolle ist der systematische „Einsatz von Lernzielkontrollen in der betrieblichen Weiterbildung“.

Das Ziel von Weiterbildungsmaßnahmen liegt in der Verbesserung von Leistungen und Verhalten der Mitarbeiter.

Dazu bedarf es geeigneter Instrumente zur Erfolgsmessung.

Auf einem immateriellen Gebiet wie dem Bildungswesen treten dabei aber häufig größere Schwierigkeiten auf. Ein einheitliches Kriterium für den Weiterbildungserfolg gibt es nicht.

Als allgemeingültig kann lediglich das Ziel der Deckung des Weiterbildungsbedarfs gesehenwerden.

Es müssen also Erfolgskriterien gefunden werden, anhand derer die Weiterbildungsmaßnahmen beurteilt werden können. Die Voraussetzung dafür ist zunächst eine sehr konkrete undoperationale Festlegung von Weiterbildungszielen. Eine Konkretisierung des Weiterbildungsbedarfs und eine spätere Aufnahme des Lernerfolgs geben dann die Deckung des Lernerfolgs mit den Weiterbildungszielen wieder.

Der Erfolg von betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen wird so als Grad der (Lern-) Zielerreichung gemessen.

Es stellen sich also folgende Fragen:

- Sind Weiterbildungsziele (Lernziele) für Weiterbildungsmaßnahmen formuliert und können diese noch optimiert werden?

- Welche Art der Lernzielkontrolle sollte in welcher Situation eingesetzt werden, um den Weiterbildungserfolg so konkret wie möglich zu messen?

- Wurden die Weiterbildungsziele erreicht?

- Wie reagiert man auf eine sehr geringe Deckung des Lernerfolgs mit den Weiterbildungszielen?

Diese Diplomarbeit hat das Thema Einsatz von Lernzielkontrollen in der betrieblichen Weiterbildung der Vodafone D2 GmbH in Düsseldorf.

Die Vodafone D2 GmbH hat das Ziel im nächsten Geschäftsjahr Lernzielkontrollen in alle betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen zu integrieren.

Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird das Thema Lernzielkontrollen wissenschaftlich betrachtet und die theoretischen Grundlagen werden durch den gezielten Einsatz von Lernzielkontrollen in ausgewählten Weiterbildungsmaßnahmen in die Praxis transferiert.

Somit können hier drei wesentliche Ziele der Diplomarbeit festgelegt werden:

1. Die wissenschaftliche Betrachtung der Thematik Lernziele und Lernzielkontrollen. Hier ist das Ziel das Hervorheben der Grundlagen, welche später bei dem Einsatz der Lernzielkontrollen beachtet werden müssen. Dieses gilt vor allem für den Umgang mit Lernzielen, sowie für die möglichen Formen und Arten von Lernzielkontrollen.

2. Die ganzheitliche Betrachtung des Einsatzes von Lernzielkontrollen mit einer anschließenden praktischen Durchführung. Hier besteht das Ziel darin, Lernzielkontrollen unter Beachtung aller Rahmenbedingungen in ausgewählte Weiterbildungsmaßnahmen zu integrieren. Im Anschluss werden die Ergebnisse interpretiert und die Vorteile des Einsatzes der Lernzielkontrollen dargestellt.

3. Die Dokumentation und Darstellung des Prozesses „Einsatz von Lernzielkontrollen“ sowie das Erstellen der Prozesskette. Diese Ergebnisse können später als Grundlagen für den Einsatz von Lernzielkontrollen in allen weiteren betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen der Vodafone D2 GmbH genutzt werden.

Zusammenfassend lässt sich hier als Zielsetzung formulieren:

„Die exemplarische Durchführung des Einsatzes von Lernzielkontrollen unter der Beachtung der theoretischen Grundlagen sowie sämtlicher Rahmenbedingungen, zur ganzheitlichen Betrachtung des Prozesses mit anschließender Prozessdokumentation.“.

Zusammenfassung:

Diese Diplomarbeit behandelt das Thema Lernzielkontrollen als ein Instrument der Personalentwicklung, zur Überwachung und Gewährleistung von Weiterbildungsqualität. Dazu werden zunächst die theoretischen Grundlagen von der Personalentwicklung über die betriebliche Weiterbildung, bis hin zu Lernzielen und Lernzielkontrollen erarbeitet. Anschließend wird der Vorgang der Einführung von Lernzielkontrollen in betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen näher erläutert und unter Beachtung aller Rahmenbedingungen ganzheitlich dargestellt. Im praktischen Teil finden die theoretischen Grundlagen ihre Anwendung. Es werden Lernzielkontrollen in ausgewählte Weiterbildungsmaßnahmen integriert. Alle durchgeführten Arbeitsschritte, von der ersten Kontaktaufnahme mit dem Seminaranbieter bis zur Auswertung der Lernzielkontrollen sowie die daraus abgeleiteten Ergebnisse, werden ausführlich beschrieben.

Am Ende wird der Prozess Einführung von Lernzielkontrollen genauestens dokumentiert und ein Ablaufplan erstellt, der als Leitfaden zur Integration von Lernzielkontrollen in zukünftige Weiterbildungsmaßnahmen dient.

Abstract:

This degree dissertation discusses the theme learning target monitoring as an instrument for the human resources development to control and ensure the quality of on-the-job training. First of all the theoretical basics with the topics human resources development, further education, on-the-job training, learning targets and learning target monitoring get extensively announced. In the following the process implementation of learning target monitoring to on-the-job training is exemplified and under notice of all basic conditions holistically displayed.

At the practice part the theoretical basics get exercised. Learning target monitoring is integrated into selected training measures and all worksteps (from approaching the training provider up to the appraisal of results) get accurately described.

Finally the process implementation of learning target monitoring is detailed documented and a flowchart is rendered. This flowchart conduces as code of practise for the future integration of learning target monitoring to different training measures.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 4
1.1 Fragestellung 5
1.2 Zielsetzung 6
Theoretische Grundlagen
2. Personalentwicklung 7
2.1 Einführung in die Personalentwicklung 7
2.2 Definition der Personalentwicklung 8
2.3 Aufgabengebiete der Personalentwicklung 9
2.4 Darstellung der verschiedenen Inhalte der Personalentwicklung 10
3. Weiterbildung 11
3.1 Definition betrieblicher Weiterbildung 11
3.1.1 Anpassungsweiterbildung 13
3.1.2 Aufstiegsweiterbildung 13
4. Die Weiterbildungsmaßnahme 14
4.1 Konzeption von Weiterbildungsmaßnahmen 14
4.1.1 Das Kreismodell 14
4.1.2 Das didaktische Sechseck 19
4.1.3 Lernerfolgsorientierte Weiterbildungsmaßnahmenplanung 20
5. Lernziele 22
5.1 Warum Lernziele? 22
5.2 Lernziele und Handlungskompetenz 23
5.3 Unterschiedliche Ebenen von Lernzielen 25
5.3.1 Richtziel 25
5.3.2 Grobziel 25
5.3.3 Feinziel 26
5.4 Lernzielarten 27
5.4.1 Kognitive Lernziele 27
5.4.2 Affektive Lernziele 28
5.4.3 Psychomotorische Lernziele 28
5.5 Operationalisierung von Lernzielen 29
5.6 Taxonomierung von Lernzielen 30
5.6.1 Hierarchisierung kognitiver Lernziele 31
5.6.2 Hierarchisierung affektiver Lernziele 31
5.6.3 Hierarchisierung psychomotorischer Lernziele 32
5.7 Vom Lernziel zur Lernzielkontrolle 32
6. Lernzielkontrollen 33
6.1 Funktion von Lernzielkontrollen 34
6.2 Lernzielkontrollen als Teil des Bildungscontrolling 34
6.3 Arten von Lernzielkontrollen 35
6.3.1 Test 36
6.3.2 Einzelarbeit 36
6.3.3 Gruppenarbeit 37
6.3.4 Frage-Antwort-Spiel 37
6.3.5 Rollenspiel 38
6.4 Summative und Formative Lernzielkontrolle 38
Praktische Umsetzung
7. Einsatz von Lernzielkontrollen 41
7.1 Die Lernumgebung 41
7.2 Vertrauliche Behandlung der Daten 42
7.3 Einsatz der geeigneten Lernzielkontrollen 43
7.3.1 Entwicklung von Lernzielkontrollen 44
7.4 Transfer der theoretischen Grundlagen in die Praxis 46
8. Projekt „Einführung von Lernzielkontrollen 48
8.1 Angaben zum Unternehmen 48
8.1.1 Betriebliche Weiterbildung bei Vodafone D2 49
8.1.2 Personalentwicklung bei Vodafone D2 50
8.2 Einführung in das Projekt 52
8.3 Durchführung des Projektes 53
8.3.1 Soll-Zustand 53
8.3.2 Auswahl geeigneter Weiterbildungsmaßnahmen 57
8.3.3 Vorgehensweise bei der Einführung von Lernzielkontrollen 58
8.3.4 Kontaktaufnahme zum jeweiligen Seminaranbieter 60
8.3.5 Aufnahme des Ist-Zustand 61
8.3.6 Abgleich Ist-Zustand und Soll-Zustand 69
8.3.7 Erstellung der Lernzielkontrollen 70
8.3.8 Einsatz der Lernzielkontrolle 71
8.3.9 Ergebnisse der durchgeführten Lernzielkontrollen 73
8.3.10 Bewertende Schlussfolgerung 75
8.3.11 Fazit 76
9. Prozessdokumentation 77
10. Schlusswort 81
11. Verzeichnisse 82
11.1 Literaturverzeichnis 83
11.2 Abbildungsverzeichnis 84
11.3 Stichwortverzeichnis 85
Anhang 86
Anlage 1 „Lernziele UMTS-Pilot-Seminar 1“ 87
Anlage 2 „Lernzielkontrollen UMTS-Pilot-Seminar 1“ 93
Anlage 3 „Feedbackbogen UMTS-Pilot-Seminar 1“ 104
Anlage 4 „Ergebnisse des UMTS-Pilot-Seminar 1“ 108
Anlage 5 „Mitarbeiterinformation zu Lernzielkontrollen“ 112
Anlage 6 „Leitfaden zur Bewertung des Lernerfolgs“ 114
Anlage 7 „Präsentation für Seminaranbieter“ 117

Automatisiert erstellter Textauszug:

8.1.1 Betriebliche Weiterbildung bei Vodafone D2 Auf Grund der in Punkt 8.1 beschriebenen Situation auf dem Mobilfunkmarkt, steht Vodafone D2 vor der Herausforderung, das Dienstleistungsangebot für vorhandene und potentielle Kunden stetig zu erweitern. Diese Erweiterung des Dienstleistungsangebots vollzieht sich durch ein immer größeres Spektrum von Diensten und Services, zwischen denen der Kunde wählen kann. Wichtig für den Einsatz neuer Dienste ist jedoch das Vorhandensein der technischen Infrastruktur, wofür ständig neue Übertragungs- und Informationstechnologien entwickelt und bereitgestellt werden müssen. Zum Betreiben, Entwickeln und Überwachen dieser neuen Techniken braucht Vodafone D2 eine große Menge an gut ausgebildetem Fachpersonal, welches den fehlerlosen Netzbetrieb gewährleistet. Somit wächst natürlich mit einer sich erweiternden Angebots- und Dienstleistungspalette auch der Bedarf an fachkundigem Personal zur Betreuung der einzelnen Services. Hier beginnt also der Ansatzpunkt für die betriebliche Weiterbildung, deren Ziel darin besteht das jeweilige Fachpersonal zu einem bestimmten Zeitpunkt mit der benötigten Handlungskompetenz auszustatten. Neben dem Bedarf an Fachpersonal für den Netzbetrieb, besteht jedoch auch ein Bedarf an betrieblicher Weiterbildung bei der Verbesserung unternehmensinterner Abläufe. So werden heute ständig neue Techniken entwickelt, um Arbeitsabläufe so effektiv wie möglich zu gestalten. Darunter fallen beispielsweise neue Wege der unternehmensinternen Kommunikation, welche häufig viel Zeit und somit Geld ersparen. Außerdem werden durch den Einsatz von modernen Techniken die Schnittstellen zu den Kunden optimiert, um möglichst alle Kundenwünsche zu befriedigen und so den Service zu optimieren. Für die Koordination von betrieblicher Weiterbildung und somit der Bereitstellung von gut qualifiziertem Fachpersonal, ist bei Vodafone D2 vor allem die Abteilung Personalentwicklung verantwortlich. Die Aufgaben und Ziele der Personalentwicklung bei Vodafone D2 und besonders die Ziele im Zusammenhang mit dieser Diplomarbeit, werden im folgenden Kapitel näher erläutert. [...]

Die Vodafone D2 GmbH ist eines von derzeit vier großen Unternehmen auf dem deutschen Mobilfunkmarkt. Als Dienstleistungsunternehmen bietet Vodafone D2 das mobile Telefonieren und eine Reihe anderer mobiler Dienste auf der Basis eines bestehenden Funknetzes an. Im Juni 1992 startete Vodafone D2, damals noch als Mannesmann Mobilfunk GmbH, als erstes privates Telekommunikationsunternehmen in Deutschland, den kommerziellen Netzbetrieb. Seit dem Start wächst die Kundenzahl von Vodafone D2 kontinuierlich. Von anfänglichen 100.000 Kunden im Jahre 1992 auf rund 21,35 Millionen Kunden in der Mitte des Jahres 2002. Diese 21,35 Millionen Kunden bedeuten einen Marktanteil von 38 %. Damit ist Vodafone D2 derzeit die Nummer zwei auf dem deutschen Markt, hinter der Telekom-Tochter T-Mobile. Der Umsatz des Unternehmens hat sich während dieser zehn Jahre fast verhundertfacht und lag im Geschäftsjahr 2001/2002 bei 6,83 Milliarden Euro. Der Umsatz des Jahres 1992 zum Vergleich nur bei 70,56 Millionen Euro. Vodafone D2 beschäftigt derzeit 9000 Mitarbeiter, die sich auf eine Hauptverwaltung in Düsseldorf und acht Niederlassungen in ganz Deutschland verteilen. Die deutsche Tochter Vodafone D2 GmbH ist ein Teil des Vodafone-Konzerns, der mit Beteiligungen in 28 Ländern auf fünf Kontinenten das größte Mobilfunkunternehmen der Welt darstellt und weltweit über 103,9 Millionen Kunden betreut. Im Jahre 2000 ersteigerte Vodafone D2 eine von sechs UMTS - Lizenzen und arbeitet derzeit an der Einführung des neuen Mobilfunkstandards, der voraussichtlich im nächsten Frühjahr in Betrieb genommen wird. Auf Grund der Sättigung des Mobilfunkmarktes, die sich in den letzten Jahren eingestellt hat, kommt es für einen Mobilfunkanbieter wie Vodafone D2 immer mehr auf den Einsatz von diversen Zusatzdiensten, neben dem mobilen Telefonieren, an. Nur auf diesem Wege können Neukunden gewonnen und die bereits vorhandenen Kunden noch enger an das Unternehmen gebunden werden. [...]

Bei der Auswahl der geeigneten Lernzielkontrollen gibt es einige Punkte, die beachtet werden sollten: 1. Zum einen scheint es einleuchtend, dass die eingesetzten Lernzielkontrollen immer auf Grund ihrer Wirtschaftlichkeit betrachtet werden müssen. Das bedeutet, es darf nicht zu viel Zeit benötigen diese zu erstellen, da sich die Kosten für eine Weiterbildungsmaßnahme durch die Einführung von Lernzie lkontrollen möglichst nicht erhöhen sollten. Daher besteht der Anspruch an die Lernzielkontrollen, dass diese auf der Basis der vorliegenden Lernziele und Inhalte sehr schnell vom Dozenten zu erstellen sind. Sehr schnell bedeutet, ohne einen erheblichen Mehraufwand für das Unternehmen, welches die Maßnahme bei einem Weiterbildungsanbieter einkauft. [...]

Arbeit zitieren:
May, Patrick Februar 2003: Einsatz von Lernzielkontrollen in der betrieblichen Weiterbildung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Personalentwicklung, Weiterbildung, Erwachsenenbildung, Weiterbildungsqualität, Lernerfolg

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