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Der Einsatz von Früherkennungssystemen in der Unternehmensplanung

Der Einsatz von Früherkennungssystemen in der Unternehmensplanung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Hildegard Siebers
  • Abgabedatum: Februar 1996
  • Umfang: 86 Seiten
  • Dateigröße: 3,2 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Bochum Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0274-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0274-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0274-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Siebers, Hildegard Februar 1996: Der Einsatz von Früherkennungssystemen in der Unternehmensplanung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Hildegard Siebers

Einleitung:

In der heutigen Zeit, die durch stetige branchen-, konjunktur- und wirtschaftspolitsche Veränderungen geprägt ist, wird es für die Unternehmen immer schwieriger, erlangte Wettbewerbsvorteile wirklich nachhaltig gegenüber der Konkurrenz zu verteidigen. Da die Unternehmensleitung vorrangig für den Erfolg und Bestand des Unternehmens verantwortlich ist, wird sie gezwungen, fortlaufend im Rahmen ihrer Planungen ihre Stärken und Schwächen zu analysieren sowie Chancen und Risiken für Problemlösungen auf den Märkten zu erkunden. Für Unternehmen in einer freiheitlichen Wirtschaftsordnung ist der 'Kampf ums Überleben' zum Normalfall geworden. Daher richten sich die Anstrengungen erfolgreicher Unternehmen darauf, frühzeitig Informationen zu erhalten, um schneller als die Konkurrenz, immer neue Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Nicht der Große verschlingt den Kleinen, sondern der Schnelle den Langsamen.

In der vorliegenden Diplom-Hausarbeit werden daher die Möglichkeiten eines Einsatzes von Früherkennungssystemen in der Gesamtplanung bzw. in der bereichsbezogenen Planung behandelt.

Gang der Untersuchung:

Der Arbeit liegt eine Vierteilung zugrunde.

Im ersten Teil wird das Problem des Menschen, die Zukunft voraussehen zu wollen, vorgestellt und analysiert. Desweiteren werden die bei der Behandlung der Problemstellung angewandten Begriffe abgrenzt und erläutert. Der eigentliche Schwerpunkt liegt hierbei in der Charakterisierung des Früherkennungssystems hinsichtlich der Aufgaben, der Bedingungen und des Aufbaus.

Da die betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis meistens einen bestimmten Aspekt des Problems in den Vordergrund stellt, darf es nicht verwundern, daß es auf diesem Gebiet eine große Auswahl möglicher Inhalte und Ausgestaltungen zum Komplex Früherkennung gibt. Mit diesen unterschiedlichen Ausgestaltungsmöglichkeiten betrieblicher Früherkennungssysteme bzw. deren Abgrenzungsmerkmale beschäftigt sich der zweite Teil dieser Arbeit.

Im dritten Teil - dem Haupteil - werden die Einsatzmöglichkeiten unter Zuhilfenahme eines Instrumentariums und Auswirkungen betrieblicher Früherkennungssysteme in der betrieblichen Unternehmensplanung, insbesondere in der bereichsbezogenen Planung, untersucht. Hierbei geht es in erster Linie darum, daß der Unternehmensführung Früherkennungsinformationen mit einem ausreichenden Zeitvorlauf vorliegen, damit sie möglichst viele der sich für das Unternehmen bietenden erfolgversprechenden Chancen rechtzeitig ergreifen oder mögliche Verschlechterungen der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens schnell erkennen und entsprechende gegensteuernde Maßnahmen bzw. Strategien entwickeln und einleiten kann. Früherkennung erfordert demnach Informationen auf Prognosebasis. Dabei ist die Früherkennung auf Prognosebasis in einem Unternehmen nicht organisatorisch losgelöst zu begreifen, sondern ausschließlich in Verbindung mit der Planung und Kontrolle zu sehen.

Sowohl die beschriebenen Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Früherkennungssysteme als auch deren Auswirkungen lassen einen engen Zusammenhang zwischen betrieblichen Früherkennungssystemen und dem Plan-/Berichtssystem der jeweiligen Unternehmung erkennen. Dieser Zusammenhang, der zugleich auf die zentrale Bedeutung von Früherkennungsinformationen für die Unternehmensplanung hinweist, soll im vierten Teil dieser Arbeit u.a. erörtert werden.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort III
Gliederung V
Abbildungsverzeichnis VIII
Abkürzungsverzeichnis IX
Kapitel I: Einleitung 1
1. Problemstellung 1
2. Abgrenzung und Erläuterung 3
2.1. Grundsätzliches zur Unternehmensführung und Unternehmensplanung 3
2.1.1. Erläuterung der Begriffe Unternehmen und Unternehmung 3
2.1.2. Der Begriff der Unternehmensführung 4
2.1.3. Definition und Zweck der Unternehmensplanung 5
2.2. Charakterisierung der Früherkennungssysteme 6
2.2.1. Abgrenzung der Begriffe Früherkennung und Frühwarnung 6
2.2.2. Aufgaben eines Früherkennungssystems 8
2.2.3. Bedingungen an ein Früherkennungssystem 9
2.2.4. Der Aufbau eines Früherkennungssystems 10
Kapitel II: Klassifikation der Früherkennungssysteme 11
1. Inhalt und Ausgestaltung von Früherkennungssystemen 11
2. Die Entwicklungsstufen betrieblicher Früherkennungssysteme 14
3. Zusammenfassung der Ansätze zur Früherkennung 25
Kapitel III: Einsatzmöglichkeiten und Auswirkungen betrieblicher Früherkennungssysteme in unterschiedlichen Bereichen der Unternehmensplanung 27
1. Die Früherkennung in der Forschungs- und Entwicklungsplanung 27
1.1. Problemeinführung 27
1.2. Die Notwendigkeit einer Früherkennung in der Forschungs- und Entwicklungsplanung 29
1.3. Einsatz und Einfluß der Früherkennung in der langfristigen F&E-Programmplanung hinsichtlich neuer Technologien 30
1.4. Die Instrumente zur Früherkennung technologiebedingter Entwicklungen 32
2. Die Früherkennung in der Beschaffungsplanung 36
2.1. Problemeinführung 36
2.2. Die Erfordernis eines Früherkennungssystems in der Beschaffungsplanung 37
2.3. Einsatz und Wirkung von Früherkennungssystemen im Bereich der Materialwirtschaft 38
2.4. Die Instrumente zur Früherkennung von Beschaffungsproblemen/-chancen 43
3. Die Früherkennung in der Marketing-/Absatzplanung 45
3.1. Problembeschreibung 45
3.2. Früherkennung in der Marketing-/Absatzplanung als maßgebliche Bedingung 46
3.3. Einsatz und Auswirkungen von absatzorientierten Früherkennungssystemen 46
3.4. Verschiedene Instrumente der absatzorientierten Früherkennung 52
4. Die Früherkennung in der Erfolgs- und Liquiditätsplanung 54
4.1. Problemdarstellung 54
4.2. Die Notwendigkeit einer Erfolgs- und Finanzfrüherkennung 55
4.3. Einsatz und Ergebnis der Früherkennung in der Erfolgs- und Finanzplanung 56
4.4. Quantitative und qualitative Instrumente der erfolgs- und finanzorientierten Früherkennung 57
Kapitel IV: Schlußfolgerungen 59
Literaturverzeichnis 66
Versicherung 73

Arbeit zitieren:
Siebers, Hildegard Februar 1996: Der Einsatz von Früherkennungssystemen in der Unternehmensplanung, Hamburg: Diplomica Verlag

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