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Einsatz von CAME-Tools zur Qualitätssicherung in großen Software-Projekten

Einsatz von CAME-Tools zur Qualitätssicherung in großen Software-Projekten
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Haiko Steitzer
  • Abgabedatum: November 1997
  • Umfang: 75 Seiten
  • Dateigröße: 678,9 KB
  • Note: 1,5
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Stralsund Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2064-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2064-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2064-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Steitzer, Haiko November 1997: Einsatz von CAME-Tools zur Qualitätssicherung in großen Software-Projekten, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: SW-Entwicklung, CAME-Tools, SW-Measurement, SW-Qualität, SW-Metriken

Diplomarbeit von Haiko Steitzer

Einleitung:

Thema dieser Diplomarbeit ist die Untersuchung der Softwarequalität eines Projektes aus dem Bereich Telecommunication Management Network (TMN). Die Größe des Projektes betrug zum Zeitpunkt der Untersuchung ca. 500000 LOC.

Untersucht wurden Zusammenhänge zwischen Software-Metriken und den im Projekt aufgetretenen Fehlern. Die Bestimmung der Metriken erfolgte mit Hilfe des Tools QA C++ der Firma QA Systems.

Weitere Bestandteile der Arbeit sind Ausführungen über Software-Qualität, Qualitätssicherung, Software-Metriken und CAME (Computer Assisted Software Measurement and Evaluation) -Tools.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
1. Softwarequalität 1
1.1 Qualität des Produktes 1
1.2 Qualität des Prozesses 8
1.2.1 Prozeßmodelle 8
1.2.2 Bewertung des Entwicklungsprozesses 11
2. Software-Metriken 15
2.1 Die Entwicklung der Software-Metriken 15
2.2 Software-Metriken; Zielstellungen und Probleme 16
2.3 Grundlegende Software-Metriken 19
2.3.1 Software Science Measures (M. Halstead) 19
2.3.2 Complexity Measures (McCabe) 20
2.3.3 Information Flow Complexity 22
2.3.4 Weitere Metriken 23
2.3.4.1 Design-Metriken 23
2.3.4.2 Objektorientierte Metriken 25
3. Tools zur Durchführung der statischen Code-Analyse 27
3.1 Übersicht 27
3.2 QA C++ 28
4. Bewertung der Software eines TMN-Projektes 31
4.1 Charakteristik des Projektes 31
4.2 Fehlerstatistik der Software des TMN-Projektes 31
4.3 Zusammenhänge zwischen Fehlerdichte und Metriken 39
5. Einsatz von Metriken zur Qualitätssicherung 52
6. Schlußbetrachtung 58
Literaturverzeichnis 59
Anhang 61
QA C++ Metriken [18] 61
Vergleich einiger CAME-Tools 62
awk-Script 65
Erklärung 67

Automatisiert erstellter Textauszug:

Diese Bewertung der Spezifikation wird in weiten Teilen der Softwareindustrie Europas und Nordamerikas angewandt, um einen Überblick über die zu erwartende Komplexität des Programmes zu bekommen. 2.3.4.2 Objektorientierte Metriken Ziel des Einsatzes der objektorientierten Entwicklung ist es u.a., einmal geschriebene Software möglichst oft wiederverwenden zu können, um auf diese Weise Entwicklungskosten einzusparen. Voraussetzungen für die Wiederverwendbarkeit sind z.B. eine sorgfältige Erstentwicklung unter dem Gesichtspunkt eines erneuten Einsatzes und eine gute Dokumentation der Module, andernfalls lassen sich kaum Zeit und Kosten sparen, da bei der Wiederverwendung dann ein ähnlicher Aufwand anfällt wie bei einer Neuentwicklung. Mit der verstärkten Anwendung der objektorientierten Konzepte (Vererbung, Kapselung, Abstraktion, Information hiding) entstand das Bedürfnis nach Metriken, die auf diese Entwicklungsmethode zugeschnitten sind und Auskunft darüber geben, wie gut die Grundlagen der objektorientierten Entwicklung umgesetzt wurden. Mittlerweile existieren zahlreiche Metriken, von denen die von Chidamber und Kemerer [17] im folgenden kurz vorgestellt werden. [...]

Diese Metriken werden u.a. beim objektorientierten Ansatz verwendet, um festzustellen, ob Module einen starken Einfluß auf das Gesamtverhalten haben (großes Fan_out) oder stark beeinflußt werden (großes Fan_in). 2.3.4 Weitere Metriken 2.3.4.1 Design-Metriken Die Grundlage für die Bestimmung der Komplexität anhand der Spezifikation ist die Durchführung der Function-Point-Analysis. Bei dieser 1979 von Albrecht [13] entwickelten Methode wird zunächst folgenden Fragen durch eine Analyse der Spezifikation eine Bedeutung zwischen 0 (unbedeutend) und 5 (sehr bedeutend) zugewiesen: Werden Backup- und Wiederherstellungsmöglichkeiten gefordert ? Ist Datenaustausch notwendig (Dateizugriffe)? Ist die Performance wichtig ? Soll das System in eine bereits bestehende und arbeitende Umgebung installiert werden ? Besteht die Notwendigkeit, Dateneingaben online zu handhaben ? Müssen Dateien online aktualisiert werden ? Sind Eingaben, Ausgaben und Steuerung komplexer Natur ? Wie komplex ist der Algorithmus ? Soll die Software wiederverwendbar sein ? Soll die Software in unterschiedlichen Umgebungen laufen ? Soll die Software durch den Nutzer konfigurierbar sein ? [...]

actual complexty metric ac(G) - Anzahl der bisher getesteten unabhängigen Pfade - sollte möglichst den Wert von c(G) erreichen modul design complexity metric iv(G) - repräsentiert die Komplexität der Aufrufstruktur eines Moduls zu den unmittelbar untergeordneten Modulen - Grundlage für die Berechnung von design complexity (S0) und integration complexity (S1) essential complexity metric ev(G) - Grad für das Vorkommen unstrukturierten Codes Der Wert der essential complexity metric läßt sich ebenfalls aus dem Kontrollflußgraphen der Codes bestimmen. Dazu werden alle grundlegenden Strukturkonstrukte (Sequenz, Selektion, Iteration) aus dem Graphen entfernt und anschließend wird die zyklomatische Komplexität des neuen Graphen bestimmt. Dieser Wert ist dann die essential complexity. In der folgenden Abbildung ist dies dargestellt. [...]

Arbeit zitieren:
Steitzer, Haiko November 1997: Einsatz von CAME-Tools zur Qualitätssicherung in großen Software-Projekten, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
SW-Entwicklung, CAME-Tools, SW-Measurement, SW-Qualität, SW-Metriken

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