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Einsatz und Bedeutung von Knowledge Management und Business Intelligence im Rahmen der Betriebswirtschaft

Einsatz und Bedeutung von Knowledge Management und Business Intelligence im Rahmen der Betriebswirtschaft
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jörg Mulavecz
  • Abgabedatum: April 2005
  • Umfang: 79 Seiten
  • Dateigröße: 2,3 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Nordhessen, Standort Bad Sooden-Allendorf Deutschland
  • Bibliografie: ca. 25
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-0248-8
  • ISBN (CD) :978-3-8366-0248-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Mulavecz, Jörg April 2005: Einsatz und Bedeutung von Knowledge Management und Business Intelligence im Rahmen der Betriebswirtschaft, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Wissensmanagement, Business Intelligence, Data Warehouse, OLAP, Balanced Scorecard

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Diplomarbeit von Jörg Mulavecz

Zusammenfassung:

Durch die permanenten Veränderungen in der Unternehmensumwelt verändert und verschärft sich die Wettbewerbssituation der Unternehmen zunehmend. Diese Veränderungen in den bestehenden Märkten und die heute höheren Innovationsgeschwindigkeiten fordern von Unternehmen schneller besser zu werden. Die wesentlichen Triebkräfte dieser Situation sind der Strukturwandel in der Wirtschaft, die Globalisierung und die modernen Informations- und Kommunikationstechnologien. Es hat im letzten Jahrhundert ein Wandel von arbeitsintensiven zu wissensintensiven Produkten und Dienstleistungen stattgefunden. Unternehmen verkaufen zunehmend Wissen oder intelligente Produkte. Unsere heutige Arbeitsleistung wird im Wesentlichen durch kognitiven Einsatz beeinflusst. Die Ressource Wissen wird mehr und mehr zum strategischen Erfolgsfaktor im Wettbewerb. Dieser Herausforderung können die Unternehmen jedoch nicht mit traditionellen Managementinstrumenten wie Rationalisierung oder Differenzierung begegnen. Viel mehr ist ein professioneller Umgang mit der Ressource Wissen erforderlich. Das aktive Managen von Wissen verspricht Erfolg. Hierbei muss die Fähigkeit entwickelt werden, reine Informationen zu echtem wettbewerbsrelevantem Wissen zu veredeln. Informationen und Wissen sind die Waffen unserer heutigen Zeit. Erfolg stellt sich dort ein, wo ein großes Informationspotenzial vorhanden ist und bestmöglich genutzt wird. Wissen bietet die große Chance, da es fast unbegrenzt zur Verfügung steht und durch Teilung sogar wertvoller wird. Es ist der erfolgskritische Faktor unserer Zeit. Der überwiegende Teil des in den Unternehmen und in den Köpfen der Mitarbeiter vorhandenen Wissens wird jedoch nicht genutzt und stellt so eine enorme Ressourcenverschwendung und Wertschöpfungsbarriere dar. Das Wissensmanagement (Knowledge Management) soll dieses Potenzial nutzen und ist somit eine große Herausforderung für das Management.

Es ist das Ziel dieser Arbeit herauszuarbeiten, dass durch Knowledge Management die Ressource Wissen aktiv beeinflusst werden kann. Das Ergebnis daraus sind die notwendigen Wettbewerbsvorteile, um heute erfolgreich sein zu können. Hierzu wird zunächst in Kapitel 2 der Wissensbegriff im Sinne des Knowledge Management abgegrenzt und definiert und weitere zentrale Begrifflichkeiten dieser Arbeit erläutert. Das Kapitel 3 soll Antwort auf die Fragen geben was unter Knowledge Management verstanden wird und welche Triebkräfte zu dieser Bedeutung von Wissen geführt haben. Es soll danach der konkrete Nutzen herausgearbeitet werden. Wichtig an dieser Stelle ist dem Verfasser darzulegen, dass nicht rein technische Umsetzungen sondern nur ganzheitliche Konzepte, unter Einbeziehung des Humanfaktors größt-möglichen Erfolg versprechen. In Kapital 4 werden zwei Knowledge Management Modelle vorgestellt. Das erste Modell in Form der Wissensspirale verfolgt hierbei mehr die theoretische Grundlage der Wissensentwicklung, während das zweite Modell der Wissensbausteine einen direkten Anspruch auf Praxisbezug hat. In Kapitel 5 wird eine spezielle Lösung in Form von Business Intelligence mit den wesentlichen Begriffen vorgestellt, die durch die moderne Informationstechnologie möglich ist. Der Praxisbezug und der Einfluss auf den Erfolg von Unternehmen soll an den in Kapital 6 beschriebenen Beispielen dargestellt werden. In Kapitel 7 wird neben einer Zusammenfassung ein Ausblick gegeben werden.

Inhaltsverzeichnis:

I. Inhaltsverzeichnis
II. Abkürzungsverzeichnis
III. Darstellungsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Grundlagen 3
2.1 Abgrenzung von Begriffen 3
2.2 Arten von Wissen 5
2.2.1 Implizites und explizites Wissen 5
2.2.2 Individuelles und kollektives Wissen 6
2.2.3 Organisationale Wissensbasis 6
2.2.4 Organisationales Lernen 7
3. Knowledge Management 8
3.1 Was ist Knowledge Management? 8
3.2 Triebkräfte für die Bedeutung der Ressource Wissen 9
3.2.1 Struktureller Wandel zur Informations- und Wissensgesellschaft 10
3.2.2 Globalisierung 11
3.2.3 Informations- und Kommunikationstechnologien 12
3.3 Ziele und Nutzen von Knowledge Management 13
3.4 Grundausprägungen von Knowledge Management 16
3.4.1 Technologieorientierter Ansatz 17
3.4.2 Humanorientierter Ansatz 18
3.4.3 Ganzheitlicher Ansatz 19
4. Modelle des Knowledge Management 21
4.1 Modell der Wissensspirale 22
4.1.1 Grundmuster der Wissensentwicklung 22
4.1.2 Vorraussetzungen für die Spirale des Wissens 26
4.2 Das Konzept der Wissensbausteine 28
4.2.1 Wissensziele definieren 28
4.2.2 Wissen identifizieren 29
4.2.3 Wissen erwerben 31
4.2.4 Wissen entwickeln 33
4.2.5 Wissen verteilen 34
4.2.6 Wissen nutzen 35
4.2.7 Wissen bewahren 36
4.2.8 Wissen bewerten 37
5. Business Intelligence 41
5.1 Was ist Business Intelligence? 41
5.2 Einsatzbereich und Bedeutung von Business Intelligence 42
5.3 Business Intelligence Architektur und Komponenten 45
5.3.1 Data Warehouse 46
5.3.1.1 Abgrenzung zu den operativen Systemen 46
5.3.1.2 Datenübernahme durch ETL 48
5.3.2 Online Analytical Processing 51
5.3.3 Data Mining 53
6. Praxisbeispiele 55
6.1 Praxisbeispiel 3M 55
6.2 Praxisbeispiel Deutsche Lufthansa AG 58
7. Schlussbetrachtung 61
Anlagen 63
Literaturverzeichnis 69

Inhaltsverzeichnis:

I. Inhaltsverzeichnis
II. Abkürzungsverzeichnis
III. Darstellungsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Grundlagen 3
2.1 Abgrenzung von Begriffen 3
2.2 Arten von Wissen 5
2.2.1 Implizites und explizites Wissen 5
2.2.2 Individuelles und kollektives Wissen 6
2.2.3 Organisationale Wissensbasis 6
2.2.4 Organisationales Lernen 7
3. Knowledge Management 8
3.1 Was ist Knowledge Management? 8
3.2 Triebkräfte für die Bedeutung der Ressource Wissen 9
3.2.1 Struktureller Wandel zur Informations- und Wissensgesellschaft 10
3.2.2 Globalisierung 11
3.2.3 Informations- und Kommunikationstechnologien 12
3.3 Ziele und Nutzen von Knowledge Management 13
3.4 Grundausprägungen von Knowledge Management 16
3.4.1 Technologieorientierter Ansatz 17
3.4.2 Humanorientierter Ansatz 18
3.4.3 Ganzheitlicher Ansatz 19
4. Modelle des Knowledge Management 21
4.1 Modell der Wissensspirale 22
4.1.1 Grundmuster der Wissensentwicklung 22
4.1.2 Vorraussetzungen für die Spirale des Wissens 26
4.2 Das Konzept der Wissensbausteine 28
4.2.1 Wissensziele definieren 28
4.2.2 Wissen identifizieren 29
4.2.3 Wissen erwerben 31
4.2.4 Wissen entwickeln 33
4.2.5 Wissen verteilen 34
4.2.6 Wissen nutzen 35
4.2.7 Wissen bewahren 36
4.2.8 Wissen bewerten 37
5. Business Intelligence 41
5.1 Was ist Business Intelligence? 41
5.2 Einsatzbereich und Bedeutung von Business Intelligence 42
5.3 Business Intelligence Architektur und Komponenten 45
5.3.1 Data Warehouse 46
5.3.1.1 Abgrenzung zu den operativen Systemen 46
5.3.1.2 Datenübernahme durch ETL 48
5.3.2 Online Analytical Processing 51
5.3.3 Data Mining 53
6. Praxisbeispiele 55
6.1 Praxisbeispiel 3M 55
6.2 Praxisbeispiel Deutsche Lufthansa AG 58
7. Schlussbetrachtung 61
Anlagen 63
Literaturverzeichnis 69

Textprobe:

Kapitel 4.2.1, Wissensziele definieren: Knowledge Management darf nicht zum Selbstzweck mutieren. Es geht letztendlich darum, mehr zu wissen als der Wettbewerber und hieraus Profit zu ziehen. Um einen Erfolg bewerten zu können müssen natürlich zunächst Ziele definiert werden. Die Wissensziele stellen die organisationalen Prozesse der Lernbasis in den Blickpunkt und machen den Erfolg von Knowledge Management überprüfbar. Es werden die Unternehmensziele somit auf der Wissensbasis erweitert.

Die Formulierung der Wissensziele sollte im normativen, im strategischen und im operativen Bereich formuliert werden. Normative Wissensziele beziehen sich auf die Schaffung einer innovativen und wissensbewussten Unternehmenskultur, strategische Wissensziele definieren organisationales Kernwissen und beschreiben somit den zukünftigen Kompetenzbedarf eines Unternehmens. Operative Wissensziele sorgen dann für die Umsetzung der normativen und strategischen Vorgaben im Rahmen des Knowledge Management.

Ziele sollten jedoch grundsätzlich nicht nur Top-Down verordnet werden sondern im Gegen-stromverfahren oder auch Bottom-Up-Ansatz unter Einbeziehung der Mitarbeiter aufgestellt werden. Ein wesentliches Wissensziel stellt vermutlich in allen Unternehmen eine positive Veränderung der Unternehmenskultur in Bezug auf die Einstellung und das erforderliche „Leben“ des Knowledge Management dar. Die unternehmenskulturellen Leitlinien können in Form von Wissensleitbildern verankert werden und können die Rahmenbedingungen, die zu einer Verhaltensänderung des Einzelnen führen, beeinflussen.

Bei der Aufstellung von Wissenszielen muss sofort die Möglichkeit der Erfolgskontrolle berücksichtigt werden, die sich mitunter aufgrund der häufig schwierigen Quantifizierbarkeit der Ziele komplex darstellt. Eine weitere grundlegende Schwierigkeit kann das häufig fehlende einheitliche Vokabular darstellen. Die Grundbegriffe wie Daten, Information, Kompetenz und Wissen müssen genauso einheitlich verstanden werden wie beispielsweise Bilanzkennzahlen aus dem finanziellen Fachvokabular.

4.2.2 Wissen identifizieren: Niemand kann alles wissen. Man sollte jedoch wissen, wo man nachzusehen hat. Der Baustein „Wissen identifizieren“ versucht Hilfestellung zu geben, um Transparenz über vorhandenes Wissen zu schaffen. Mangelnde Transparenz stellt ein massives Problem für Unternehmen dar, weil dies enorm viel Zeit kostet und zu Doppelarbeiten führt. Einer Studie zufolge wendet ein Mitarbeiter durchschnittlich 35% seiner Arbeitszeit dafür auf, das im Unternehmen vorhandene Wissen zu finden. Diese Tatsache macht sich in Großunternehmen besonders stark bemerkbar.

Verstärkt wird dieser Effekt durch permanente Umstrukturierungen, Rationalisierung und Fluktuation. Die kleinste Einheit beim Knowledge Management stellt die einzelne Arbeitskraft dar, die mitunter in einem bestimmten relevanten Gebiet ein Experte ist. Ist dieser Experte den Verantwortlichen aufgrund der beschriebenen Intransparenz nicht bekannt, so wird das dazu führen, dass „das Rad im eigenen Unternehmen neu erfunden werden muss“.

Abhilfe dieser Problematik können Expertenverzeichnisse, auch „Gelbe Seiten“ genannt, schaffen. In Anlehnung an das bekannte Telefonbuch stellen diese Expertenverzeichnisse eine relativ einfache Möglichkeit dar das verteilte Wissen in einer Unternehmung darzustellen. Die „Gelben Seiten“ zeigen Informationen über die Kernprozesse im Unternehmen sowie die Namen der Wissens-träger und Entscheidungen.60 Die „Gelben Seiten“ können entweder in gedruckter Form, bietet sich aufgrund der permanenten Anforderung nach Aktualisierung nicht an, oder aber besser in Intranets veröffentlicht werden. Der Zugriff erfolgt dann z.B. bedienerfreundlich über einen Browser und bietet diverse Suchkriterien. Es können so die für die Situation erforderlichen Experten nach Namen, beruflicher Qualifikation, Projekterfahrung, Abteilung oder Niederlassung gefunden und direkt angesprochen werden.

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Arbeit zitieren:
Mulavecz, Jörg April 2005: Einsatz und Bedeutung von Knowledge Management und Business Intelligence im Rahmen der Betriebswirtschaft, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Wissensmanagement, Business Intelligence, Data Warehouse, OLAP, Balanced Scorecard

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