Einrichtung von Kostenstellen zur Verbesserung der Betriebsabrechnung und Kalkulation eines mittelständischen Heizungsbauers
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Patrick Bilo
- Abgabedatum: Juni 2002
- Umfang: 88 Seiten
- Dateigröße: 901,4 KB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Wiesbaden e.V. Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6417-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6417-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6417-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Bilo, Patrick Juni 2002: Einrichtung von Kostenstellen zur Verbesserung der Betriebsabrechnung und Kalkulation eines mittelständischen Heizungsbauers, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Betriebsabrechnungsbogen, Kostenträgerrechnung, Deckungsbeitragsrechnung, Kostenträgerzeitrechnung
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Diplomarbeit von Patrick Bilo
Problemstellung:
Die Kosten- und Leistungsrechnung bietet der Unternehmensführung wichtige Instrumente zur ökonomischen Steuerung des Betriebes. Der zunehmende Druck durch den Wettbewerb zwingt die Unternehmen, die Kosten und Leistungen des Unternehmens zu planen und zu kontrollieren. Ziel der Diplomarbeit ist es, der XXX GmbH Wege aufzuzeigen, um anhand der betriebseigenen Kosten solche Planungen und Kalkulationen durchführen zu können. Hierzu wurde die Arbeit in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Theorie der Kosten- und Leistungsrechnung. Hierbei wird im ersten Schritt auf die Erstellung eines Betriebsabrechnungsbogens und der dazu gehörenden Kostenstellen eingegangen. Im zweiten Schritt werden dann Mittel zur Kalkulation, Planung und der Erfolgskontrolle dargestellt. Die Darstellung findet sowohl anhand von Vollkostenrechnungen, als auch mit Teilkostenrechnungen statt. Der zweite Teil der Arbeit ist praxisorientiert. Das in der Theorie Erläuterte wurde in Zusammenarbeit mit der XXX GmbH umgesetzt. Dieser Teil soll zeigen, wie sich die Theorie in der Praxis umsetzen läßt.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Zielsetzung der Arbeit | 5 |
| 2. | Kostenrechnung | 5 |
| 2.1 | Abgrenzung zwischen internen und externen Rechnungswesen | 7 |
| 2.2 | Rechnungszwecke des internen Rechnungswesen | 8 |
| 3. | Der Betriebsabrechnungsbogen | 9 |
| 3.1 | Ermittlung der Materialkosten | 11 |
| 3.2 | Aufteilung der Personalkosten und Jahreszahlungen | 13 |
| 3.3 | Die kalkulatorischen Kosten | 14 |
| 3.4 | Innerbetriebliche Leistungsverrechnung | 20 |
| 3.5 | Innerbetrieblicher Leistungsaustausch bei Hilfskostenstellen | 20 |
| 3.6 | Auswertung des Betriebsabrechnungsbogen | 22 |
| 4. | Kostenträgerrechnung | 25 |
| 4.1 | Kostenträgerstückrechnung | 25 |
| 4.1.1 | Divisionskalkulation | 26 |
| 4.1.2 | Äquivalenzziffernkalkulation | 27 |
| 4.1.3 | Zuschlagskalkulation | 29 |
| 4.1.4 | Handelskalkulation | 33 |
| 4.2 | Kostenträgerzeitrechnung | 34 |
| 4.2.1 | Gesamtkostenverfahren | 34 |
| 4.2.2 | Umsatzkostenverfahren | 35 |
| 5. | Deckungsbeitragsrechnung | 37 |
| 5.1 | Einstufige Deckungsbeitragsrechnung | 38 |
| 5.2 | Stufenweise Fixkostendeckungs-Rechnung | 39 |
| 5.3 | Vergleich zwischen Kalkulation mit Voll- und Teilkosten | 40 |
| 5.4 | Ableitung der Preisuntergrenze aus den Kalkulationssystemen | 42 |
| 6. | Break-Even-Analyse | 43 |
| 7. | Plankostenrechnung | 44 |
| 8. | Erläuterungen zum praktischen Teil | |
| 8.1 | Allgemeine Erläuterungen | 46 |
| 8.2 | Ermittlung Verteilung nach Umsatz und Warenverbrauch | 48 |
| 8.3 | Erläuterungen zu den einzelnen Kostenarten und der Verteilung auf die Abteilungen | 48 |
| 8.4 | Kostenverteilung in den Abteilungen nach der betrieblichen Funktion | 63 |
| 8.5 | Auswertung des Betriebsabrechnungsbogen | 67 |
| 8.5.1 | Ermittlung der Personalkosten pro Stunde | 72 |
| 9. | Erstellung eines Angebots anhand der Kalkulationszuschläge | 73 |
| 10. | Deckungsbeitragsrechnung | 75 |
| 11. | Epilog | 75 |
| 12. | Anlage I: Betriebsabrechnungsbogen | 77 |
| 13. | Anlage II: Berechnungsbeispiele | 78 |
| 14. | Anlage III: Summen und Saldenliste | 82 |
| 15. | Anlage IV: Quellenverzeichnis | 85 |
| 16. | Anlage V: Eidesstattliche Erklärung | 86 |
Die XXX GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen im Bereich Heizung, Sanitär und Badsanierung. Zur Zeit werden 20 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen läßt sich in die vier folgenden Abteilungen einteilen: 1. Bäder/Sanierung, 2. Heizung/Sanitär, 3. Kundendienst, 4. Fliesen. Die Abteilung Fliesen ist erst im letzten Jahr zu den anderen hinzugekommen. Die Beschäftigten und damit die Kosten der Abteilungen Bäder/Sanierung und Heizung/Sanitär lassen sich nicht klar von einander abgrenzen. Die 11 Angestellten (davon zwei Auszubildende ) in diesem Bereich arbeiten in etwa 50% im Bereich Bäder/Sanierung und 50% im Bereich Heizung/Sanierung. In der Abteilung Kundendienst sind vier Leute beschäftigt. Die Abteilung Fliesen ist mit einem Angestellten besetzt. Die Verwaltung des Unternehmens übernehmen vier Angestellte. [...]
Plankostenrechnung ist aber die Kostenkontrolle.“66 Soll- und IstKosten werden verglichen und analysiert. Starre Plankostenrechung Bei dieser Art der Planung werden alle Arten der mengen- und wertmäßigen Verbräuche geplant. „Ausgangspunkt der Planung ist dabei stets die Absatzplanung, d.h. eine Aufstellung der in der Planperiode erwarteten bzw. geplanten Absatzmengen jeder einzelnen Absatzleistung.“67 Diese Art der Rechnung ist wie ihr Name schon sagt starr. Der Absatz legt sowohl die Beschäftigung als auch die anderen Kosten fest. Ein Verrechnungssatz ergibt sich daher aus der Division der Plankosten durch den geplanten Absatz. Einen sinnvollen Ansatzpunkt zur Analyse bietet die starre Plankostenrechnung nur, wenn der angenommene Beschäftigungsgrad auch tatsächlich eingetreten ist. Flexible Plankostenrechnung Bei dieser Art wird versucht, den Änderungen der Plandaten Rechnung zu tragen. Die Planung erfolgt ebenfalls auf Basis einer Vollkostenrechnung, aber diese unterscheidet zwischen fixen und variablen Bestandteilen. Grundlage bildet wieder der Jahresdurchschnitt des Planbeschäftigungsgrades. Innerhalb der einzelnen Abrechnungsperioden (z.B. Monat) wird auf die tatsächlich erreichte Ausnutzung des Planbeschäftigungsgrades umgerechnet. „Die Plankosten der jeweiligen Istbeschäftigung werden als [...]
Deckungsbeitragsrechnung ableiten. Sie ist darauf aus, die variablen Kosten abzudecken. Den somit erzielten Effekt habe ich in dem vorherigen Beispiel erläutert. Die langfristige Preisuntergrenze umfaßt sowohl die variablen, als auch die fixen Kosten. Sie wird auf Basis der Vollkostenrechnung hergeleitet. Bei der mittelfristigen Preisuntergrenze ist festzustellen, daß bestimmte Teile der fixen Kosten bereits beeinflusst werden können, beispielsweise durch Abbau von Teilkapazitäten, andere Teile der fixen Kosten aber nur langfristig beeinflussbar sind.63 Daraus ergibt sich die mittelfristige Preisuntergrenze aus den variablen Kosten und den mittelfristig abbaubaren fixen Kosten. Erfolgsorientierte Preisuntergrenze Diese Grenze wird von Unternehmen verwendet, die mehrere Produkte herstellen. Die Produkte können also nicht isoliert [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832464172
Arbeit zitieren:
Bilo, Patrick Juni 2002: Einrichtung von Kostenstellen zur Verbesserung der Betriebsabrechnung und Kalkulation eines mittelständischen Heizungsbauers, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Betriebsabrechnungsbogen, Kostenträgerrechnung, Deckungsbeitragsrechnung, Kostenträgerzeitrechnung



