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Die Einordnung der Prozeßorganisation in modernen Managementkonzepten

Integriertes Management, Total Quality Management, Lean Management und Business Reengineering

Die Einordnung der Prozeßorganisation in modernen Managementkonzepten
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ralf Abendroth
  • Abgabedatum: April 1996
  • Umfang: 110 Seiten
  • Dateigröße: 656,4 KB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Universität Leipzig Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0446-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0446-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0446-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Abendroth, Ralf April 1996: Die Einordnung der Prozeßorganisation in modernen Managementkonzepten, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Ralf Abendroth

Einleitung:

Unter heutigen dynamischen Umweltbedingungen wird die Organisation zum strategischen Erfolgsfaktor. Bestehende Organisationsstrukturen werden in Frage gestellt und reorganisiert. Dabei sind die Veränderungen branchenübergreifend sowie wertkettenübergreifend und müssen unter hohem Zeitdruck erfolgen. Die Reorganisationen zielen auf die Größen, Zeit, Kosten, Qualität als strategische Erfolgsfaktoren.

Unter Rückgriff auf Managementkonzepte, die sich als heuristisch bewährt haben oder bestimmte einheitliche Verhaltensweisen abbilden, können aus organisationstheoretischer Sicht vier Gestaltungsprinzipien kristallisiert werden. Dies sind die Erhöhung der Eigenverantwortung, die Bildung überschaubarer Bereiche, die Einbringung von Marktdruck und die Harmonisierung von Schnittstellen.

Dabei kommen die organisatorische Maßnahmen der Geschäftssegmentierung, der Hierarchieabflachung, der Bildung von Pofit Centern, der Delegation von Verantwortung, der Bildung kundenorientierter sowie prozess- bzw. produktorientierter Strukturen zur Anwendung.

Zusammenfassung:

Die Betrachtung der Prozessorganisation als Gegenstand dieser Arbeit, ist in das Gestaltungsprinzip der Schnittstellenharmonisierung durch organisatorische Maßnahmen der Bildung von prozess- bzw. produktorientierter Strukturen einzuordnen. Organisationsstrukturen werden an Geschäftsprozessen ausgerichtet. Die Gestaltung der Geschäftsprozesse im Sinne einer sachlogischen, zeitlichen, mengenmäßigen und räumlichen Optimierung oder Neugestaltung der Folgebeziehungen zwischen den Elementen der Aufgabenerfüllungssituation führt zu aufbauorganisatorischer Internalisierung kritischer Aufgaben in einem Bereich und der Einführung einer bereichsübergreifenden Sekundärorganisation.

Ziel dieser Arbeit ist es, zu klären, ob und in welcher Intensität sich die in der Literatur zur betrieblichen Organisationslehre unter der Thematik der Ablauforganisation als Prozessorganisation angeführten Sachverhalte in modernen Managementkonzepten wiederfinden. Dazu wird die Prozessorganisation als Konzept der Ablauforganisation dargestellt. Dies beinhaltet die Betrachtung der Grundbegriffe, der Gestaltungsziele, -inhalte, -vorgehensweise und -maßnahmen. Daran schließt sich die Betrachtung der Managementkonzepte in Bezug auf die Klärung der Grundbegriffe, die Auswahl moderner Managementkonzepte und die Untersuchung an. Zum Abschluss der Arbeit erfolgt die Zusammenfassung der Erkenntnisse.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 1
Abbildungsverzeichnis 4
Abkürzungsverzeichnis 5
1. Problemstellung 7
2. Darstellung der Prozessorganisation 8
2.1 Grundbegriffe 8
2.1.1 Ablauforganisation als übergeordneter Kontext 8
2.1.1.1 Gegenstand der Ablauforganisation 8
2.1.1.2 Die Abgrenzung von Ablauf- und Aufbauorganisation 8
2.1.2 Prozessorganisation als Konzept der Ablauforganisation 9
2.1.3 Abgrenzung der Prozessorganisation von Arbeitsorganisation und Ablaufplanung 10
2.1.3.1 Ablauforganisation als Arbeitsorganisation 10
2.1.3.2 Ablauforganisation als Ablaufplanung 11
2.2 Gestaltungsziele der Prozessorganisation 11
2.2.1 Ziele der Unternehmung als Basis der Zielableitung 11
2.2.1 Ziele der Prozessorganisation 12
2.2.3 Zielbeziehungen und Zielkonflikte 13
2.3 Gestaltungsinhalte der Prozessorganisation 13
2.3.1 Prozessbegriff 13
2.3.2 Prozessarten 13
2.3.2.1 Gesamtprozess 14
2.3.2.2 Geschäftprozesse als Teil des Gesamtprozesses 14
2.3.2.3 SOS-Prozesse als Teil der Geschäftsprozesse 14
2.3.2.3.1 Planungs-, Steuerungs- und Kontrollprozesse 15
2.3.2.3.2 Operative Prozesse 15
2.3.2.3.3 Unterstützungsprozesse 15
2.3.3 Prozesshierarchie 16
2.3.4 Die Aufgabenerfüllungssituation 17
2.3.4.1 Elemente der Aufgabenerfüllungssituation 17
2.3.4.1.1 Aufgaben 17
2.3.4.1.2 Aufgabenträger 18
2.3.4.1.3 Sachmittel 18
2.3.4.1.4 Informationen 18
2.3.4.2 Folgebeziehungen der Elemente 19
2.3.4.2.1 Sachlogische Folgebeziehungen 19
2.3.4.2.2 Räumliche Folgebeziehungen 19
2.3.4.2.3 Mengenmäßige Folgebeziehungen 19
2.3.4.2.4 Zeitliche Folgebeziehungen 20
2.3.4.3 Grundformen von Folgebeziehungen 20
2.4 Gestaltungsvorgehensweise der Prozessorganisation 20
2.4.1 Prozessanalyse 21
2.4.1.1 Ermittlung der Unternehmungsprozesse 21
2.4.1.2 Identifizierung der Gestaltungspotentiale 22
2.4.2 Prozesssynthese 23
2.4.2.1 Synthese der Umwelt-Unternehmungsbeziehung 23
2.4.2.2 Synthese der Subsystembeziehungen 24
2.5 Gestaltungsmaßnahmen der Prozessorganisation 25
2.5.1 Aufgabenbezogene Gestaltungsmaßnahmen 25
2.5.1.1 Schnittstellengestaltung zwischen Umwelt und Unternehmung 25
2.5.1.2 Schnittstellengestaltung zwischen den Subsystemen der Unternehmung 26
2.5.2 Aufgabenträgerbezogene Gestaltungsmaßnahmen 28
2.5.2.1 Festlegung von Arbeitsteilung und Standardisierung 28
2.5.2.2 Kombination von Arbeitsteilung und Standardisierung 29
2.5.3 Sachmittelbezogene Gestaltungsmaßnahmen 30
2.5.3.1 Realtechnologieeinsatz 30
2.5.3.2 Raumgestaltung 31
2.5.4 Informationsbezogene Gestaltungsmaßnahmen 33
2.4.4.1 Informationssysteme in Planungs-, Kontroll- und Steuerungsprozessen 34
2.4.4.2 Informationssysteme in operativen Prozessen 35
2.4.4.3 Informationssysteme in Unterstützungsprozessen 35
3. Managementkonzepte als Einordnungsgegenstand 36
3.1 Darstellung der Grundbegriffe 36
3.1.1 Zusammenhang von Führungstheorien, -modellen und -konzepten 36
3.1.1.1 Begriffliche Grundlagen zu Führungstheorien 36
3.1.1.2 Begriffliche Grundlagen zu Führungsmodellen 37
3.1.1.3 Begriffliche Grundlagen zu Führungskonzepten 38
3.1.2 Begriff des Managementkonzeptes 38
3.2 Auswahl moderner Managementkonzepte für die Analyse 39
3.2.1 Auswahl nach den Kriterium der Umfänglichkeit 39
3.2.2 Auswahl nach dem Kriterium Aktualität 39
3.2.3 Auswahl nach Kriterien Dimensionen und Hauptaufgaben des Management 41
3.3 Relevanz der Prozessorganisation in modernen Totalmodellen 42
3.3.1 Integriertes Management 42
3.3.1.1 Grundprinzipien des Konzeptes 42
3.3.1.1.1 Bezugsrahmen des Integrierten Management 43
3.3.1.1.2 Horizontale Integration durch die Dimensionen des Management 43
3.3.1.1.3 Vertikale Integration durch die Aspekte des Management 46
3.3.1.1.4 Gesamtintegration der Dimensionen und Aspekte 46
3.3.1.1.5 Unternehmungsentwicklung als Regulativ und Objekt integrierter Führung 46
3.3.1.2 Berücksichtigung prozessorganisatorischer Sachverhalte 47
3.3.1.2.1 Berücksichtigung aufgabenbezogener Gestaltungsmaßnahmen 47
3.3.1.2.2 Berücksichtigung aufgabenträgerbezogener Gestaltungsmaßnahmen 48
3.3.1.2.3 Berücksichtigung sachmittelbezogener Gestaltungsmaßnahmen 51
3.3.1.2.4 Berücksichtigung informationsbezogener Gestaltungsmaßnahmen 51
3.3.2 Total Quality Management 53
3.3.2.1 Grundprinzipien des Konzeptes 53
3.3.2.1.1 Bezugsrahmen von Total Quality Management 54
3.3.2.1.2 Qualität als integraler Bestandteil der strategischen Unternehmungsführung 54
3.3.2.1.3 Integrierte Qualitätspolitik 55
3.3.2.1.4 Strategien und Rahmenbedingungen von TQM 56
3.3.2.1.5 TQM-Instrumente 58
3.3.2.2 Berücksichtigung prozessorganisatorischer Sachverhalte 61
3.3.2.2.1 Berücksichtigung aufgabenbezogener Gestaltungsmaßnahmen 61
3.3.2.2.2 Berücksichtigung aufgabenträgerbezogener Gestaltungsmaßnahmen 62
3.3.2.2.3 Berücksichtigung sachmittelbezogener Gestaltungsmaßnahmen 62
3.3.2.2.4 Berücksichtigung informationsbezogener Gestaltungsmaßnahmen 62
3.3.3 Lean Management 63
3.3.3.1 Grundprinzipien des Konzeptes 63
3.3.3.1.1 Bezugsrahmen von Lean Management 64
3.3.3.2.2 Leitlinien als geistiges Fundament des Konzeptes 65
3.3.3.1.3 Konkretisierung der Leitlinien durch Grundsätze 65
3.3.3.1.4 Umsetzung der Grundsätze durch Grundstrategien 67
3.3.3.1.5 Lean Management-Instrumente 68
3.3.3.2 Berücksichtigung prozessorganisatorischer Sachverhalte 70
3.3.3.2.1 Berücksichtigung aufgabenbezogener Gestaltungsmaßnahmen 70
3.3.3.2.2 Berücksichtigung aufgabenträgerbezogener Gestaltungsmaßnahmen 72
3.3.3.2.3 Berücksichtigung sachmittelbezogener Gestaltungsmaßnahmen 73
3.3.3.2.4 Berücksichtigung informationsbezogener Gestaltungsmaßnahmen 74
3.3.4 Business Reengineering 75
3.3.4.1 Grundprinzipien des Konzeptes 75
3.3.4.1.1 Bezugsrahmen von Business Reengineering 75
3.3.4.1.2 Grundsätze von Business Reengineering 76
3.3.4.1.3 Gestaltung der Unternehmung als Geschäftssystem-Diamant 77
3.3.4.1.4 Business Reengineering-Instrumente 80
3.3.4.2 Berücksichtigung prozessorganisatorischer Sachverhalte 80
3.3.4.2.1 Berücksichtigung aufgabenbezogener Gestaltungsmaßnahmen 80
3.3.4.2.2 Berücksichtigung aufgabenträgerbezogener Gestaltungsmaßnahmen 82
3.3.4.2.3 Berücksichtigung sachmittelbezogener Gestaltungsmaßnahmen 83
3.3.4.2.4 Berücksichtigung informationsbezogener Gestaltungsmaßnahmen 84
4. Zusammenfassender Vergleich 84
Literaturverzeichnis 86

Automatisiert erstellter Textauszug:

alle Dimensionen aller Module eines Aspektes zu einem Vertikalen Fit angestrebt (Abb. 14) (ebd., S. 415ff.). 3.3.1.1.5 Unternehmungsentwicklung als Regulativ und Objekt integrierter Führung Die zeitliche Veränderung der Unternehmungspotentiale im Hinblick auf Qualifizierung gegenüber Umweltanforderungen und Wettbewerberpotentialen führt zur Unternehmungsentwicklung (ebd., S. 78). Kontexte und Situationen verlangen eine spezifische normative, strategische und operative Profilierung des Managementhandelns im Sinne einer Verzahnung von Umwelt und Inwelt (ebd., S. 79). Zur Vermeidung von Überforderungssituationen im Hinblick auf die Anpassungsfähigkeit sozialer Systeme ist ein Wechsel zwischen Beharrungs- und Veränderungszyklen notwendig (ebd., S. 339). Verpaßte Anpassungsmaßnahmen können sich zu Krisen als bedrohlichen Situationen der Unternehmungsentwicklung kumulieren, ohne daß für ein planvolles und integriertes Vorgehen ausreichend Zeit bleibt (ebd., S. 339). In diesen Fällen greift ein Krisenmanagement durch radikale Eingriffe in die Unternehmungsentwicklung (ebd., S. 339). Es lassen sich typische Muster der Unternehmensentwicklung klassifizieren. "Stadien einer >>normalen<< Unternehmungsentwicklung" (ebd., S. 346) verlaufen vom Inneren von der Pionier-, zur Markterschließungs- und Diversifikationsphase, zum Äußeren von der Akquisitions- zur Kooperationsphase und zum Inneren und Äußeren als Restrukturierungsphase und darauffolgenden Rückkopplung zu früheren Phasen (ebd., S. 346). Die Dimensionen und Aspekte des instrumentellen Management sind phasenspezifisch verschieden ausgeprägt (ebd., S. 354 - 386). Das funktionelle Management kann die IstSituation der Unternehmung durch Einordnung in vorgegebene Modulspannungspole einschätzen und für die Erreichung der Soll-Vorstellung ein unternehmungsspezifisches Führungskonzeptes entwickeln (ebd., S. 436-453) sowie mittels Veränderungsmanagement implementieren (ebd., S. 454-493). 3.3.1.2 Berücksichtigung prozeßorganisatorischer Sachverhalte [...]

ves Management ist mit einem kurzfristigen Zeithorizont, Aktualisierung strategischer Erfolgspotentiale durch Einsatz von Leistungs- und Finanzpotentialen (ebd., S. 335), der Gewährleistung eines periodengerechten Erfolges und der zeitpunktbezogenen Sicherstellung der Liquidität verbunden (ebd., S. 326). Der Problemlösungsprozeß bezieht sich situativ zielbezogen auf die dispositive Lenkung einzelner Aufträge, die Unterstützung der Einzelaktivitäten durch Anpassung der Strukturen und Managementsysteme sowie auf flankierende Maßnahmen zur Veränderung des Mitarbeiterverhaltens (ebd., S. 327). Dazu werden Führungs-, Struktur- und Sozialtechniken angewandt (ebd., S. 327ff.). 3.3.1.1.3 Vertikale Integration durch die Aspekte des Management Die drei Aspekte Aktivitäten, Strukturen und Verhalten durchziehen die drei Dimensionen vertikal (ebd., S. 75). "Sie problematisieren die Integration zwischen konzeptionellgestalterischem Wollen" (ebd., S. 75) und führungsmäßiger Umsetzung. Normen als unternehmungspolitische Leitlinien (politics) werden über Missionen (politicies) "durch Programme konkretisiert, die Handlungsträgern zugeordnet werden" (ebd., S. 76) und letztlich in Aufträge als "ableitbaren Einzelhandlungen" (ebd., S. 76) der Vorgabe für Aktivitäten umgesetzt (ebd., S. 75f.). Strukturelle Führungshandlungen konkretisieren sich von der Legitimation und der Kanalisation durch die Unternehmungsverfassung über die Gestaltung der Organisationsstruktur und Managementsystemen zu raumzeitlich gebundenen Ablauf organisatorischer Prozesse im Sinne der Prozeßorganisation56 und der Steuerung durch Dispositionssysteme (ebd., S. 76). Das menschliche Verhalten wird vom Zusammenwirken der unternehmungskultur-begründeten Werthaltungen, verhaltensleitend strategisch konkretisierten Rollen der Träger und ihres Führungsund Lernverhaltens und verhaltensrealisierend operativ geprägten Leistungs- und Kooperationsorientiertheit im Arbeitsprozeß beeinflußt (ebd., S. 77f.). 3.3.1.1.4 Gesamtintegration der Dimensio nen und Aspekte Abb. 14: Harmonisierung der Managementdimensionen [...]

Perzeptionen (Wahrnehmungen) und Präferenzen (Vorlieben) gegenüber Ereignissen und Entwicklungen" (ebd., S. 154).54 2) Strategisches Management Aus der inhaltlichen Formulierung unternehmungspolitischer Missionen leiten sich im strategischen Management programmpolitische Überlegungen ab (ebd., S. 73f.). Diese Programme werden unter Einbeziehung des Problemverhaltens der Mitarbeiter von Organisationsstrukturen als institutionaler Ordnungsrahmen (ebd., S. 229) und Managementsystemen zur Diagnose, Planung und Kontrolle mittels externer und interner Information (ebd., S. 248f.) getragen. Das Problemverhalten umfaßt die Entwicklung von trägerspezifischem Verhalten zur Erkennung und Lösung von Problemen (ebd., S. 272). Das strategische Management muß Voraussetzungen und Rahmenbedingungen schaffen, um Kernfähigkeiten im Sinne von Erfolgspotentialen aufbauen, nutzen und pflegen zu können (ebd., S. 335). Die drei Erfolgspotentiale Marktbeziehungs- (Absatz- und Beschaffungsmärkte), Technologie- (Produkt- und Prozeßtechnologie) und Humanpotential (Leistungs- und Managementpotential) sind zu unterscheiden (ebd., S. 208). Zukunftsbezogen wird die Lernfähigkeit des Systems zum Schlüssel der Anpassungsfähigkeit von Unternehmungen (ebd., S. 281). Das strategische Management wirkt ausrichtend auf die Managementaktivitäten (ebd., S. 71). 3) Operatives Management Normatives und strategisches Management werden durch operatives Handeln konkretisiert und realisiert, das "im Ökonomischen auf [effiziente, Anm. d. V.] leistungs-, finanz- und informationswirtschaftliche Prozesse55 ausgerichtet ist" (ebd., S. 71) und sich im Sozialen "in der Kooperation und vertikalen wie horizontalen Kommunikation von sozialrelevanten Inhalten" (ebd., S. 71) ausdrückt. In der operativen Dimension werden unter dem Aspekt der Aufträge durch Prozeßstrukturen, Dispositionssysteme und Leistungs- und Kooperationsverhalten verwirklicht. Das operative Management wirkt vollziehend, indem es normative und strategische Vorgaben mittels Operationen umsetzt (ebd., S. 71). Die Kernaufgabe des operativen Management ist die Konkretisierung durch operative Lenkung und stellt auf den einzelfallspezifischen Problemlösungsprozeß ab. Die Problemlösung erfolgt mittels Prozesse der Willensbildung, -durchsetzung und -sicherung innerhalb eines Systems vernetzter Regelkreise (ebd., S. 320f.). Operati- [...]

Arbeit zitieren:
Abendroth, Ralf April 1996: Die Einordnung der Prozeßorganisation in modernen Managementkonzepten, Hamburg: Diplomica Verlag

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