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Die Einführung des innerbetrieblichen Vorschlagswesens

Ein Instrument der Mitarbeitermotivation

Die Einführung des innerbetrieblichen Vorschlagswesens
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Martina Rudolf
  • Abgabedatum: Januar 1994
  • Umfang: 136 Seiten
  • Dateigröße: 5,1 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule der Medien (ehem. Hochschule für Druck und Medien Stuttgart (FH)) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0425-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0425-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0425-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rudolf, Martina Januar 1994: Die Einführung des innerbetrieblichen Vorschlagswesens, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Martina Rudolf

Einleitung:

Im Prinzip ist das Vorschlagswesen eine alte Idee, die schon vor einigen hundert Jahren in Venedig existierte und von dem deutschen Unternehmer Alfred Krupp bereits 1872 in sein Generalregulativ, aufgenommen wurde.

Das betriebliche Vorschlagswesen findet heute immer noch Beachtung, da es offensichtlich in der Lage ist, sowohl die Bedürfnisse der Arbeitnehmer (Einbringen eigener Ideen, Selbstverwirklichung, ...) als auch die der Arbeitgeber (Kosteneinsparungen, Mitarbeitermotivation, ...) zu befriedigen.

Der Stellenwert des betrieblichen Vorschlagswesen gewinnt heute durch die Unternehmenskonzepte wie "Lean Production" (schlanke Produktion), dem verstärkten Einsatz von Gruppenarbeit und somit dem Aufbrechen starrer Organisationsformen, sowie der japanischen Kaizen-Philosophie - dem ständigen Verbesserungsprozeß an Bedeutung.

Gleichzeitig werden Ideen zur Verbesserung und Fortentwicklung des Vorschlagswesen diskutiert, z.B. Ideen zur Gestaltung des Vorschlagswesen, neue Prämienkonzepte oder auch grundlegende Fragen zum Verständnis und zur Philosophie des betrieblichen Vorschlagswesen.

Viele Jahre standen die Wirtschaftlichkeitsverbesserung und die Produktivitätssteigerung im Vordergrund. In den letzten Jahren sind die Ziele "Motivation" und "Weiterentwicklung der Mitarbeiter" sowie die Förderung der "sozialen Effizienz" - von der Gelegenheit der persönlichen Wertschätzung sowie der Entfaltung eigener Fähigkeiten und Talente (Selbstverwirklichung) bis zu der Kooperation der Mitarbeiter untereinander bei der Gruppenarbeit - ins Licht gerückt.

Der sich immer mehr verschärfende Wettbewerb zeigt, wie sehr sich das betriebliche Vorschlagswesen zur Innovation in kleinen Schritten eignet. Die Effizienz des Vorschlagswesen kann durch den Einsatz konkreter Maßnahmen gesteigert werden, wie z.B. durch spezifische Werbemaßnahmen, neue Prämiensysteme und immaterielle Belohnungen.

Während meines 2. Praxissemesters habe ich an einem Projekt zur Einführung des betrieblichen Vorschlagswesen geabeitet. Leider wurde es aus Kostengründen nicht realisiert (Hier wurde wohl eines der wesentlichen Merkmale - die Kosteneinsparung - nicht richtig erkannt!). Trotzdem habe ich dieses Thema für meine Diplomarbeit augegriffen, auch wenn es auf den ersten Blick für eine Studentin des Studienganges Werbewirtschaft/Werbetechnik als eine trockene und wenig kreative Arbeit erscheinen mag.

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung
I. Motivation
1. Motivationsbegriff 1
1.1 Definition von Motivation 1
1.2 Aussagen der Motivationslehre 1
1.3 Die Erwartungs-Valenz-Theorie 2
2. Gegenüberstellung Motivation - Incentive 2
2.1 Definition von Incentive 3
3. Motivationstheorien 3
3.1 Die Maslowsche Bedürfnistheorie 3
3.2 Die Zwei-Faktoren-Theorie der Arbeitsmotivation von Herzberg 5
3.3 McGregor - X-Theorie und Y-Theorie 6
4. Motivationstechniken 7
4.1 Führungsstile des Managements 7
4.1.1 Autoritärer Führungsstil 8
4.1.2 Demokratischer Führungsstil 8
4.2 Managementtechniken 9
4.2.1 Management by- Exception 9
4.1.2 Management by- Delegation 9
4.1.3 Management by Objectives 9
4.1.4 Management by- Results 10
4.3 Gruppenarbeit 12
4.3.1 Team-Arbeit - Das Wir-Gefühl 12
4.4 Anerkennung durch Vorgesetzte 13
4.5 Verantwortung - übertragen durch Vorgesetzte 13
4.6 Geldanreize 14
4.7 Aktien, Wertbriefe, Edelmetalle 14
4.8 Sachwerte 15
4.9 Incentive-Reisen 15
II. Das BVW
1. Eine alte Idee 17
2. Definition des Betrieblichen Vorschlagswesens 18
3. Grundsätze des Betrieblichen Vorschlagswesens 18
3.1 Die Betriebsvereinbarung zum Betrieblichen Vorschlagswesen 19
3.2 Ziele des Betrieblichen Vorschlagswesens 21
4. Definition des Verbesserungsvorschlags 22
4.1 Abgrenzung des Verbesserungsvorschlags zu der Arbeitnehmererfindung und dem Patent 24
5. Der organisatorische Ablauf eines Verbesserungsvorschlags im Unternehmen 25
6. Die Organe des Betrieblichen Vorschlagswesens und deren Zusammenarbeit 27
6.1 Der Vorschlagsbeauftragte 27
6.2 Der Gutachter 29
6.3 Die Bewertungskommission 31
7. Eingliederung des Betrieblichen Vorschlagswesens in die Unternehmensorganisation 31
8. Teilnahmeberechtigung am Betrieblichen Vorschlagswesen 33
8.1 Gruppenvorschläge 33
8.2 Teamarbeit 33
9. Einreichung eines Verbesserungsvorschlags 34
9.1 Barrieren, die von der- Einreichung möglicher Verbesserungsvorschläge abhalten 34
9.2 Die Frage der Wahrung der Anonymität 35
10. Bewertung eines Verbesserungsvorschlags 35
10.1 Vorschläge mit errechenbarer Jahresersparnis 36
10.2 Vorschläge mit qualitativem Nutzen 37
11. Finanzierung des Betrieblichen Vorschlagswesens 4()
12. Akzeptanz des Vorschlagswesens durch die Mitarbeiter und Vorgesetzten 40
12.1 Akzeptanz durch die Vorgesetzten 40
12.2 Akzeptanz durch die Mitarbeiter 41
13. Die rechtliche Rahmen des Betrieblichen Vorschlagswesens 41
III. Beispiele aus der Praxis
1. Firma Bosch GmbH in Feuerbach 43
1.1 Hauptbereiche für Verbesserungsvorschläge 43
1.2 Beteiligung am BVW 43
1.3 Teilnahmeberechtigung am BVW 44
1.4 Die Frage der Anonymität 44
1.5 Organisation des BVW 44
1.5.1 Die BVW-Koordinierungsstelle 44
1.5.2 Der BVW-Beauftragte 45
1.5.3 Der Gutachter 45
1.5.4 Der Bewertungsausschuß 45
1.5.5 Bearbeitungszeit von Verbesserungsvorschlägen 47
1.6 Prämierung eingeführter Verbesserungsvorschläge 47
1.6.1 Ermittlung der Prämienhöhe 48
1.7 Zukunftsaussichten 50
2. Firma Mercedes-Benz AG 51
2.1 Hauptbereiche für Verbesserungsvorschläge 51
2.2 Beteiligung am BVW 51
2.3 Teilnahmeberechtigung 51
2.4 Die Frage der Anonymität 52
2.5 Die Organisation des Betrieblichen Vorschlagswesens 52
2.5.1 Der Beauftragte für das BVW 52
2.5.2 Der Leiter für das BVW 52
2.5.3 Der Gutachter 51-
2.5.4 Der Prüfungsausschuß 52
2.5.5 Bearbeitungszeit von Verbesserungsvorschlägen 54
2.6 Prämierung eines Verbesserungsvorschlags 54
IV. Zahlen, Zahlen, Zahlen
1. Vorschlagswesen - Jahresbericht 56
1.1 Beteiligungsgrad 56
1.2 Benutzungsgrad 57
1.3 BVW-Beauftragte 57
2. Kennziffern des Vorschlagswesens BRD 1990 - 1992 58
3. Jahresbericht Branchenergebnisse 1992 59
V. Der Vergleich mit Japan
1. Internationaler Vergleich Vorschlagswesen: Japan - USA - BRD 62
1.1 Die Kaizen-Theorie 63
2. Allgemeine Grundlagen der Motivation in Japan 65
2.1 Der soziale Rahmen der Motivation in Japan 65
2.2 Verhalten Einzelner - Gruppe 66
2.3 Qualitätszirkelbewegung in Japan 67
2.4 Die Unterschiede zwischen Japan und den westlichen Ländern 68
Vl. Einführung des BVW durch die Marketing-Abteilung
1. Definition von Marketing 70
1.1 Aufgabenkomplexe des Marketing-Management 70
1.1.1 Marktbezogene Aufgaben des Marketing-Management 70
1.1.2 Gesellschafts- und umweltbezogene Aufgaben des Marketing-Managements 71
1.1.3 Unternehmensbezogene Aufgaben des Marketing- Managements 71
1.2 Aufbau und Inhalt der Marketing-Konzeption 71
1.3 Der Marketing-Mix 73
2. Maßnahmen zur Neueinführung des BVW - Koordination durch die Marketing-Abtellung 73
2.1 Das Erscheinungsbild 74
2.2 Informationen der Führungskräfte 74
2.3 Informationen an die Mitarbeiter 74
2.3.1 Mitarbeiterinformation durch die Führungskräfte 74
2.3.2 Persönliches Anschreiben 75
2.3.3 Broschüren 75
2.3.4 Plakate 83
2.3.5 Das Schwarze Brett 84
2.3.6 Die firmeninterne Hauszeitschrift 84
2.3.7 Ausstellungen über Neuerungen 84
2.3.8 PR über das Vorschlagswesen 84
2.3.9 BVW-Werbung mit Streuartikeln 84
3. Zeit- und Ablaufplanung 85
4. Prämiensystem der Sachprämien 88
4.1 Prämienbeispiele 89
VII. Zukunftsaussichten und Fazit
1. Die weiteren Erfolgsaussichten des BVW 91
1.1 Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Vorschlagswesen 91
1.2 Gestaltung des Betrieblichen Vorschlagswesens 95
1.3 Kritische Anmerkungen zum BVW in seiner bestehenden Form 98
1.4 Fazit 99
VIII Literaturverzeichnis

Arbeit zitieren:
Rudolf, Martina Januar 1994: Die Einführung des innerbetrieblichen Vorschlagswesens, Hamburg: Diplomica Verlag

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