Einführung einer Mitarbeiterbewertung als Führungsinstrument eines modernen Personalmanagement
Dargestellt in einem mittelständischen Industriebetrieb
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Tanja Conrad
- Abgabedatum: März 1996
- Umfang: 290 Seiten
- Dateigröße: 17,2 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Universität des Saarlandes Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0259-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0259-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0259-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Conrad, Tanja März 1996: Einführung einer Mitarbeiterbewertung als Führungsinstrument eines modernen Personalmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag
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Diplomarbeit von Tanja Conrad
Problemstellung:
Unterschätzen Unternehmen bei der Verfolgung ihrer Ziele nicht häufig, daß die Mitarbeiter das wichtigste Kapital für ihren Erfolg und zur Steigerung ihrer Produktivität sind?
Durch die künftigen umfassenden Umweltbedingungen der Unternehmen, die sich durch die Konzentration auf den Märkten ergeben, werden an das Personal immer höhere Anforderungen gestellt. Aus diesem Grund hängt eine erfolgreiche Unternehmensführung auf lange Sicht gesehen immer stärker von der Qualifikation ihrer Mitarbeiter ab. Für die Zukunft zeigt sich "die Tendenz, daß qualifiziertes Personal zum wichtigsten Produktionsfaktor der Unternehmen im internationalen Wettbewerb werden wird".
Der Wettbewerb in der Markwirtschaft ist durch eine Reihe von leistungsfähigen Unternehmen gekennzeichnet, die relativ gleichartige Produkte und Dienstleistungen anbieten.
Riekhof beschreibt folgende drei Wettbewerbsfaktoren, die eine Veränderung der Personalführung verlangen:
Einmal verlangt die "Globalisierung der Märkte" mehr Information und Kommunikation. Diese Globalisierung erfordert auch eine höhere Reaktionsschnelligkeit auf neue Wettbewerben Zum anderen setzt die "Individualisierung der Kundenwünsche" eine hohe Reaktionsfähigkeit (schneller und pünktlicher Service, kurze Durchlaufzeiten in der Produktion, hohe Kompetenz und kundengerechte Qualität) voraus. Und schließlich fordert der "rasche technische Fortschritt" ebenfalls hohe Reaktionsfähigkeit, die auch eine schnelle Umqualifizierung der Mitarbeiter erfordert.
Um diesen neuen Wettbewerbsbedingungen nachzukommen, stellt die Qualifikation der Mitarbeiter den strategischen Wettbewerbsvorteil der Zukunft dar. Die Erreichung dieses Wettbewerbsvorteils setzt allerdings voraus, daß ein Unternehmen den Leistungsstand, das Verhalten, die momentane Qualifikation und somit auch Bildungslücken für gezielte Weiterbildung seiner Mitarbeiter kennt.
Zur Gewinnung dieser Informationen über Leistung und Verhaltensweisen sind die Mitarbeiterbeurteilung und das Mitarbeitergespräch wichtige und unerläßliche Führungsinstrumente.
Auch die persönlichen und individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter dürfen von Unternehmen nicht mehr unbeachtet bleiben. In der Arbeitswelt haben sich in den letzten Jahren die Wertvorstellungen der Gesellschaft erheblich gewandelt. Nachdem die physiologischen Bedürfnisse, das heißt die sogenannten Grundbedürfnisse, wie z.B. Nahrung, Getränk, Schlaf usw. befriedigt sind, werden immer mehr die höheren Bedürfnisse angestrebt. Durch höhere Qualifikation hat sich das Selbstbewußtsein der Mitarbeiter, was sich in ihrem Verhalten im Unternehmen ausdrückt, geändert. "Spaß an der Arbeit" ist das Motto dieser jüngeren Generation.
Anstelle kritikloser, passiver Hinnahme des betrieblichen Geschehens ist die Forderung nach Mitsprache getreten.
Während für die ältere Generation Pflicht- und Akzeptanzwerte, wie z.B. Disziplin, Gehorsam, Unterordnung, Treue usw. selbstverständlich waren, strebt die heutige Generation vielmehr Anpassungswerte wie Selbstentfaltung, Kreativität, Abwechslung, Sinnerfüllung, als auch mehr Verantwortung an. Immer mehr Mitarbeiter stellen auch die Forderung zu erfahren, wie ihre Leistung vom Unternehmen gesehen und anerkannt wird.
Die Konsequenz für ein Unternehmen muß darin bestehen, ihre Unternehmensführung diesen geänderten Wertvorstellungen anzupassen. Denn ein Unternehmen unterliegt nicht nur den Gesetzen des Wettbewerbs, es muß auch den sich wandelnden Forderungen der Gesellschaft Rechnung tragen, da es ja selbst ein Teil dieser Gesellschaft ist.
Die Entfaltung und Motivation der Mitarbeiter gelingt einem Unternehmen am erfolgreichsten, wenn es die eigenen Ziele mit den Interessen ihrer Mitarbeiter weitgehendst in Einklang bringen kann.
Hierfür sind die Mitarbeiterbeurteilung und vor allem das Mitarbeitergespräch hervorragend sensible Führungsinstrumente um die unterschiedlichen und persönlichen Bedürfnisse von Mitarbeitern auszuloten und sie zum Handlungsmaßstab geeigneter Führungs- und Personalentwicklungsmaßnahmen zu machen. Ohne diese Führungsinstrumente könnte weder der künftige Einsatz der Mitarbeiter sinnvoll gestaltet, noch ihre Entwicklung bedürfnisentsprechend gelenkt werden.
Inhaltsverzeichnis:
| ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS | VI | |
| ABBILDUNGSVERZEICHNIS | VIII | |
| TABELLENVERZEICHNIS | IX | |
| EINLEITUNG | ||
| 1. | GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG der Mitarbeiterbeurteilung | X |
| 2. | BEDEUTUNG der Mitarbeiterbeurteilung für Unternehmen | XI |
| 3. | DEFINITION der Mitarbeiterbeurteilung | XIV |
| 4. | AUFBAU der Diplomarbeit | XV |
| 5. | VORSTELLUNG der IWESA Gesellschaft für qualifizierten Maschinenbau mbH | XV |
| 5.1. | Firmenentwicklung | XV |
| 5.2. | Firmengegenstand | XVII |
| 5.2.1. | Produktion und Serienfertigung | XVII |
| 5.2.2. | Maschinenbau | XVIII |
| 5.2.3. | Handel und Dienstleistungen | XVIII |
| I. | THEORETISCHER TEIL | 1 |
| 1. | ZIELE der Mitarbeiterbeurteilung | 1 |
| 1.1. | Personelle Entscheidungen | 2 |
| 1.2. | Personalentwicklung | 3 |
| 1.2.1. | Beratung und Förderung der Mitarbeiter | 3 |
| 1.2.2. | Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter | 4 |
| 1.2.3. | Information der Mitarbeiter | 5 |
| 1.3. | Entgeltfindung | 5 |
| 2. | ANFORDERUNGEN an die Mitarbeiterbeurteilung | 8 |
| 2.1. | Akzeptanz | 9 |
| 2.2. | Praktikabilität, Objektivität und Zuverlässigkeit | 10 |
| 2.3. | Gültigkeit (Validität) | 11 |
| 2.4. | Aktualität | 12 |
| 2.5. | Integration der Beurteilungspolitik | 13 |
| 2.6. | Sicherung von Beurteilungskompetenz | 13 |
| 2.7. | Führungsstil | 13 |
| 3. | ARTEN von Beurteilungsverfahren | 14 |
| 3.1. | Leistungsbeurteilung | 14 |
| 3.1.1. | Definition, Gegenstand und Abgrenzung der Leistungsbeurteilung | 14 |
| 3.1.2. | Verfahren der Leistungsbeurteilung | 16 |
| 3.1.2.1. | Freie Beurteilung | 17 |
| 3.1.2.2. | Einstufungsverfahren | 19 |
| 3.1.2.3. | Rangordnungsverfahren | 22 |
| 3.1.2.3.1. | Paarvergleich | 23 |
| 3.1.2.4. | Kennzeichnungs- und Auswahlverfahren | 24 |
| 3.1.2.4.1. | Check-List-Verfahren | 25 |
| 3.1.2.4.2. | Methode der kritischen Ereignisse | 26 |
| 3.1.2.5. | Zielorientierte Leistungsbeurteilung | 27 |
| 3.2. | Potentialbeurteilung | 28 |
| 4. | RECHTLICHER RAHMEN bei der Mitarbeiterbeurteilung | 29 |
| 4.1. | Grundgesetz | 29 |
| 4.2. | Bürgerliches Gesetzbuch | 29 |
| 4.3. | Betriebsverfassungsgesetz | 29 |
| 4.3.1. | Geltungsbereich | 29 |
| 4.3.2. | Betriebsrat | 30 |
| 4.3.2.1. | Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates | 30 |
| 4.3.3. | Unterrichtungsrechte der Mitarbeiter | 31 |
| 5. | DAS MITARBEITERGESPRÄCH | 32 |
| II. | PRAKTISCHER TEIL | 34 |
| 1. | AUFBAU der IWESA Gesellschaft für qualifizierten Maschinenbau mbH | 39 |
| 1.1. | Organisatorischer Aufbau | 39 |
| 1.2. | Hierarchischer Aufbau | 40 |
| 2. | ZIELFORMULIERUNG der Mitarbeiterbeurteilung | 41 |
| 3. | ENTSCHEIDUNG für ein optimales Verfahren | 43 |
| 3.1. | Einstufungsverfahren. | 45 |
| 3.2. | Zielorientierte Mitarbeiterbeurteilung | 47 |
| 3.2.1. | Führungsstil und Führungsgrundsätze | 52 |
| 3.3. | Beurteilungsvorgang bei der Mitarbeiterbeurteilung | 54 |
| 3.4. | Sammlung von Beobachtungsaussagen, Auswahl und Abgrenzung der Urteilsaspekte | 55 |
| 3.4.1. | Auswahl der Beurteilungsmerkmale | 55 |
| 3.4.1.1. | Arten von Beurteilungsmerkmalen | 57 |
| 3.4.1.2. | Auswertung der Formblätter | 60 |
| 3.4.1.3. | Zahl der Beurteilungsmerkmale | 64 |
| 3.4.1.4. | Gewichtung der Beurteilungsmerkmale | 65 |
| 3.4.2. | Festlegung der Beurteilungsskala | 65 |
| 3.4.3. | Formulierung der Beurteilungsmerkmale in den einzelnen Stufen | 67 |
| 4. | TRÄGER der Mitarbeiterbeurteilung | 69 |
| 4.1. | Kreis der Beurteiler und Beurteilten | 69 |
| 4.2. | Zahl der Beurteiler | 72 |
| 4.3. | Aufgaben der Beteiligten | 74 |
| 5. | ZEITRÄUME und ANLÄSSE der Mitarbeiterbeurteilung | 75 |
| 5.1. | Regelmäßige Beurteilung | 75 |
| 5.1.1. | Auswertung der Fragebögen | 77 |
| 5.2. | Beurteilungen aus besonderem Anlaß | 78 |
| 6. | BETRIEBSVEREINBARUNG | 80 |
| 7. | FEHLERQUELLEN bei der Mitarbeiterbeurteilung und deren Entgegenwirken | 81 |
| 7.1. | Subjektive Faktoren | 81 |
| 7.2. | Überstrahlung | 83 |
| 7.3. | Stimmungsschwankungen | 86 |
| 7.4. | Überformung | 86 |
| 7.5. | Äußere Situation | 88 |
| 7.6. | Die Bezugsperson | 88 |
| 7.7. | Sonstige Fehlerquellen | 89 |
| 8. | DAS MITARBEITERGESPRÄCH | 96 |
| 8.1. | Ziele des Mitarbeitergespräches | 96 |
| 8.2. | Bedeutung und Regeln des Mitarbeitergespräches | 97 |
| 8.3. | Phasen des Mitarbeitergespräches | 100 |
| 9. | BEURTEILUNGSBOGEN | 101 |
| SCHLUSSBEMERKUNGEN | 108 | |
| ANLAGENVERZEICHNIS | 111 | |
| LITERATURVERZEICHNIS | 112 | |
| VERSICHERUNG |
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http://www.diplom.de/ean/9783832402594
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Conrad, Tanja März 1996: Einführung einer Mitarbeiterbewertung als Führungsinstrument eines modernen Personalmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag
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