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Einführung eines IT-basierten Knowledge Management Systems bei einem Beratungsunternehmen

Einführung eines IT-basierten Knowledge Management Systems bei einem Beratungsunternehmen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Thomas Merz
  • Abgabedatum: November 1999
  • Umfang: 185 Seiten
  • Dateigröße: 10,4 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Fulda Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2871-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2871-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2871-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Merz, Thomas November 1999: Einführung eines IT-basierten Knowledge Management Systems bei einem Beratungsunternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Wissensmanagement, OMIS, Informationsmanagement, Knowledgemanagement

Diplomarbeit von Thomas Merz

Einleitung:

Viele sind der Ansicht, dass die traditionellen, betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktoren (Betriebsmittel, Arbeit und Werkstoffe) prinzipiell jedem Unternehmen in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Diesen drei betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktoren gesellt sich seit relativ kurzer Zeit ein neuer, vierter Produktionsfaktor hinzu: „Information“. Der Kombinationsprozess all dieser vier Produktionsfaktoren erfordert aber wiederum den Einsatz eines weiteren Faktors, nämlich Wissen („Verständnis“, „Erfahrung“).

Um aus den vorliegenden, flachen Informationen Wissen zu genieren, müssen die über das gesamte betriebswirtschaftliche Geschehen vorliegenden Informationen zweckorientiert vernetzt werden. Es wird also ein Wertschöpfungsprozess in Gang gesetzt, in dem Information ein Wert zugewiesen wird und aus dem Wissen als fünfter Produktionsfaktor entsteht.

Diese Arbeit soll betrachten, wie man nun dieses organisatorische Wissen effektiv und effizient managen und damit maßgeblich über Erfolg und Misserfolg eines modernen Unternehmens entscheiden kann. Denn ein gutes Management von organisatorischem Wissen kann einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor darstellen und erheblich zur Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität und Innovationskraft beisteuern. Es geht hierbei hauptsächlich darum, vorhandenes, aber ungenutztes und wirtschaftlich relevantes Wissens zu finden, zu verteilen, zu nutzen und innerhalb eines Unternehmens mittels Informationstechniken (IT) verfügbar zu machen. Dabei soll Knowledge Management (KM) im allgemeinen und im speziellen (d.h. durch IT-Unterstützung) dargestellt werden.

Die in der Studie erwähnte CD ist nicht im Lieferumfang enthalten, da sie für das Verständnis der Studie nicht notwendig ist.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINFÜHRUNG UND ZIELSETZUNG 1
1.1 BEDEUTUNG VON KNOWLEDGE MANAGEMENT 2
1.1.1 Wissen als Ressource begreifen 2
1.1.2 Notwendigkeit des Knowledge Management 3
1.2 ERWARTUNGEN UND ZIELE 5
1.3 ÜBERBLICK 7
2. DIE THEORIE DES KNOWLEDGE MANAGEMENT 9
2.1 BEGRIFFE DER INFORMATIONSTHEORIE 9
2.2 WISSEN - INFORMATION IM KONTEXT 10
2.2.1 Implizites Wissen 13
2.2.2 Explizites Wissen 14
2.2.3 Echtes Wissen 14
2.3 INFORMATIONSMANAGEMENT VS. KNOWLEDGE MANAGEMENT 15
2.4 ANSÄTZE DES KNOWLEDGE MANAGEMENT 19
2.4.1 Der Humanorientierte Ansatz 19
2.4.2 Der Technologieorientierte Ansatz 20
2.4.3 Umfassender Knowledge Management-Ansatz 21
2.5 ZIELE DES KNOWLEDGE MANAGEMENT (NONAKA/TAKEUCHI) 23
2.5.1 Sozialisation 25
2.5.2 Externalisierung 25
2.5.3 Kombination 26
2.5.4 Internalisierung 26
2.5.5 Finales Überführen in Kollektivwissen 26
2.6 BAUSTEINE DES KNOWLEDGE MANAGEMENT (PROBST,RAUB,ROMHARDT) 27
2.6.1 Wissensziele 28
2.6.2 Wissensidentifikation 31
2.6.3 Wissenserwerb 31
2.6.4 Wissensentwicklung 32
2.6.5 Wissensverteilung 33
2.6.5.1 Zentrale Wissensverteilung 34
2.6.5.2 Dezentrale Wissensverteilung 34
2.6.6 Wissensnutzung 35
2.6.7 Wissensbewahrung 36
2.6.8 Wissensbewertung 38
2.6.9 Kritik des Modells 39
2.7 KNOWLEDGE MANAGEMENT ALS LEHRE 40
2.7.1 Japanischer Ansatz (Nonaki und Takeuchi) 41
2.7.2 Schweizerischer Ansatz (Probst,Raub,Romhardt) 42
3. DIE TECHNIK DES KNOWLEDGE MANAGEMENT 43
3.1 DIE PRAXIS DES KNOWLEDGE MANAGEMENT 44
3.1.1 Die Knowledge-Map als Wissensidentifikator 44
3.1.2 Der Knowledge-Broker als Wissensmittler 46
3.2 METHODEN DES KNOWLEDGE MANAGEMENT 46
3.2.1 Strategien des Wissenstransfers 47
3.2.1.1 Kodifizierung 47
3.2.1.2 Personifizierung 49
3.2.1.3 Die Umsetzung der „richtigen“ Strategie 49
3.2.2 Spezielle Methoden aus den verschiedenen IT-Bereichen 51
3.2.2.1 Computer Supported Cooperative Work (CSCW) 52
3.2.2.2 „Intelligente“ Informationssysteme 53
3.2.2.3 Agenten 54
3.2.2.4 Data Warehouses 55
3.2.2.5 Data Mining 56
3.2.2.6 Information Retrieval (IR) 57
3.2.2.7 Dokumenten Management Systeme (DMS) 58
3.2.3 Knowledge-Engineering 59
3.2.4 Anwendung von Knowledge Management: Expertensysteme 62
3.3 WERKZEUGE FÜR DAS KNOWLEDGE MANAGEMENT 63
3.3.1 Generierung von Wissen 63
3.3.2 Kodifizierung von Wissen 64
3.3.2.1 Knowledge-Bases 65
3.3.2.2 Knowledge-Maps 66
3.3.2.3 Thesauri und Wörterbücher 67
3.3.3 Transfer von Wissen 67
3.3.3.1 Zeitliche Entfernung 68
3.3.3.2 Physikalische Entfernung 68
3.3.3.3 Soziale Entfernung 69
3.3.4 Beurteilung existierender Werkzeuge 69
3.4 DIE ORGANISATION DES KNOWLEDGE MANAGEMENT 71
3.4.1 Wissensorientierte Prozesse 72
3.4.2 Die Prozesse des Knowledge Management im Detail 72
3.4.3 Vorgehensweisen für das Knowledge Management 76
3.4.4 Knowledge Management-Kultur: Organizational Learning 77
3.4.4.1 Erfahrungsorientierter Ansatz 79
3.4.4.2 Interpretationsorientierter Ansatz 80
3.4.4.3 Wissensorientierter Ansatz 81
3.4.4.4 Informationsorientierter Ansatz 82
3.4.4.5 Vergleich der OL-Ansätze 84
3.4.5 Moderne Organisationsformen 85
3.4.5.1 Die Hypertextorganisation 86
3.4.5.2 Das invertierte Unternehmen 87
4. DIE PRAXIS DES KNOWLEDGE MANAGEMENT 88
4.1 VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE WISSENSSCHAFFUNG 88
4.2 NOTWENDIGE EINGRIFFE IN DIE UNTERNEHMENSKULTUR 90
4.3 IT-BASIERTES KNOWLEDGE MANAGEMENT 91
4.3.1 Entwicklung von Managementkonzepten 91
4.3.2 Organizational Memory Information System (OMIS) 92
4.3.2.1 Organizational Memory (OM) 96
4.3.2.2 Organizational Learning (OL) 97
4.3.2.3 Organizational Knowledge (OK) 98
4.3.2.4 Anforderungen 98
4.3.2.5 Funktionen und Aufgaben 99
4.3.3 Intranetdienste 101
4.3.3.1 Dokumentenmanagement (Shared Folder) 101
4.3.3.2 Kommunikationsserver 101
5. PRAGMATISCHE UMSETZUNG 103
5.1 DARSTELLUNG DER CONNECTOR GMBH 104
5.2 BESCHREIBUNG DES PROJEKTS 105
5.2.1 Intention des Projekts 105
5.2.2 Systemumgebung 105
5.3 PROJEKTVORGEHEN 107
5.4 SPEZIELLE ANFORDERUNGEN AN EIN IT-BASIERTES KMS 108
5.5 STANDARDSOFTWARE FÜR KNOWLEDGE MANAGEMENT 111
5.5.1 Marktübersicht 112
5.5.1.1 Arago's DocMe 112
5.5.1.2 Autonomy's ActiveKnowledge(tm) und Knowledge Server(tm) 114
5.5.1.3 Cipher Systems - Knowledge.Works 117
5.5.1.4 Excalibur RetrievalWare(r) 118
5.5.1.5 Fulcrum Knowledge Network 121
5.5.1.6 GrapeVINE 128
5.5.1.7 Opentext Livelink 128
5.5.1.8 POET Content Management Suite 131
5.5.1.9 Verity 134
5.5.2 Produktauswahl 136
5.6 KONZEPTION 136
5.7 IMPLEMENTIERUNG UND EINFÜHRUNG 138
5.7.1 Anforderungen und Installation 138
5.7.2 Benutzerdokumentation 143
5.7.2.1 Anmeldung 143
5.7.2.2 Suche 144
5.7.2.3 Sichten und Agenten 147
5.7.3 Beurteilung der verwendeten Software 148
6. FAZIT UND AUSBLICK 151
ANHÄNGE 153
LITERATURVERZEICHNIS 154
CD-ROM 163
URHEBERRECHT 164
ERKLÄRUNG 165

Automatisiert erstellter Textauszug:

Da es nicht immer möglich ist, die Gesamtheit erfolgsrelevanten Wissens selbst zu entwickeln, muß oft ein außerunternehmerischer Wissenserwerb erfolgen. Dies kann z.B. durch die Akquisition neuer Spezialisten/Experten, den Erwerb von Patenten oder die Übernahme innovativer Firmen erfolgen (wie es vor allem von Microsoft® praktiziert wird). Damit das zugekaufte Wissen integrierbar bleibt und von den mentalen Modellen der Mitarbeiter akzeptiert wird, sollte es ein bestimmtes Maß an Fremdheit nicht übersteigen. Beim Wissenserwerb geht es also hauptsächlich um die Anbindung externer, explizit vorliegender Wissensbestände. Man gelangt vor allem durch Beziehungen oder Insiderkenntnisse oft zu Wissen, das einem sonst verschlossen bliebe. Auch hierdurch kann die Externalisierung [...]

Besonders in großen Unternehmen besteht oft die Problematik, über intern und extern vorhandenes Wissen den Überblick zu behalten. Durch systematische Wissensidentifikation kann ein ausreichendes Maß an Transparenz geschaffen werden, d.h. vorliegendes explitizes Wissen kann anhand von geeigneten Techniken (z.B. Knowledge-Maps oder Knowledge-Brokern, auf die in Kapitel 3.1ff noch näher eingegangen wird) systematisiert und dargestellt werden. Andererseits kommt es oftmals zu einer Überflutung des Individuums mit Daten, Informationen und Wissen (Informationsflut, „information overload“), die bis zum totalen Verlust des Überblicks führen kann. Daher muß implizites, problemspezifisches Wissen identifiziert werden und die Zusammenhänge zwischen Trägern, Beständen, Quellen, Strukturen und Anwendungen in Knowledge-Maps dargestellt werden. Anstelle von Knowledge-Maps können auch sogenannte Knowledge-Broker Auskunft darüber geben, wo sich welches Wissen befindet oder „verbirgt“. Die Wissensidentifikation anhand von Knowledge-Maps ist dabei sicher das optimale Hilfsmittel für die Externalisierung. [...]

Formuliere die Wissensziele einfach Dies schafft zumindest im operativen Bereich Verständlichkeit und somit die Internalisierung der Ziele. Konzentration auf Wissensziele Identifikation der Kernprozesse des Unternehmens und daraus resultierende Ableitung der zentralen Wissensziele. Streue Wissensziele Bei unsicherem Erreichen des Zieles kann man die Portfoliotheorie47 zum Umgang mit Risiken einsetzen. Setze Zwischenziele Aus Motivationsgründen sollten immer Zwischenziele gesetzt werden, die es zu erreichen gilt. Verdeutliche den Zeithorizont Stelle die Anschlußfähigkeit der Wissensziele sicher Die unterschiedliche Halbwertszeit48 von Wissen beachten. Wissen, das keiner kennt, nutzt niemandem. Durch Redundanz der Wissensbereiche läßt sich das explizite Wissen durch Neukombination kreativer nutzen. Formuliere Wissensziele positiv Anzustreben ist ein wünschenswerter Zustand, es sollen keine Mängel aufgezeigt werden. Beachte langfristige Probleme Die Beschäftigung mit aktuellen Wissenslücken kann zur Vernachlässigung von Wissensproblemen führen, die man noch nicht hat. [...]

Arbeit zitieren:
Merz, Thomas November 1999: Einführung eines IT-basierten Knowledge Management Systems bei einem Beratungsunternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Wissensmanagement, OMIS, Informationsmanagement, Knowledgemanagement

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