Einflußfaktoren auf die Anreizwirkung des Patentschutzes zur Durchführung von Forschung und Entwicklung
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Georg Stadtmann
- Abgabedatum: Februar 1998
- Umfang: 106 Seiten
- Dateigröße: 6,0 MB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Universität - Gesamthochschule Essen Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0880-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0880-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0880-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Stadtmann, Georg Februar 1998: Einflußfaktoren auf die Anreizwirkung des Patentschutzes zur Durchführung von Forschung und Entwicklung, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Allokation, Patentrennen, Patentschutz, Petent Race
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Diplomarbeit von Georg Stadtmann
Problemstellung:
Die Gewährung von Patenten hat nicht nur Auswirkungen auf den Anreiz von Unternehmen zur Durchführung von Forschung und Entwicklung ausgeübt, sondern auch in den Wirtschaftswissenschaften eine große Motivation hervorgerufen, die mit einem Patentsystem verbundenen Effekte zu analysieren. Aufgrund dessen werden in dieser Arbeit grundlegende Ergebnisse der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung vorgestellt und nachvollzogen. In einigen Teilbereichen wird durch eine Variation der Modellannahmen die Stabilität der Modellergebnisse überprüft. Dies hilft jene Faktoren zu erkennen, welche eine optimale Ausgestaltung des Patentsystems beeinflussen.
Traditionell gliedert man die Staatstätigkeit in die Aufgabenbereiche der Ordnungs- (vor allem Wettbewerbspolitik), Stabilisierungs- und Verteilungspolitik. Die staatliche Innovationsförderung und somit auch die Ausgestaltung des Patentsystems fällt in die Bereiche der Allokations- und Ordnungspolitik.' Diese Arbeit konzentriert sich insbesondere auf jene Anreize, die vom Patentschutz auf Unternehmen ausgehen. Somit steht das einzelne Wirtschaftssubjekt im Vordergrund der Analyse, was erklärt, dass ausschließlich mikroökonomisch orientierte Forschungsbeiträge vorgestellt und ausgewertet werden.
Zunächst gibt Kapitel 2 grundlegende Informationen zum Patentwesen. Diese Informationen bilden die Grundlage für die vorliegende Arbeit und erleichtern das Verständnis der weiteren Vorgehensweise. In Kapitel 3 werden die wesentlichen Faktoren aufgegriffen, welche die Anreizwirkung des Patentschutzes beeinflussen. Dabei wird die Marktstruktur mit ihren verschiedenen Determinanten und deren Ausprägungen in den Mittelpunkt der Analyse gestellt. Anschließend werden im 4. Kapitel unterschiedliche Arten von Patentrennen vorgestellt. Dabei werden insbesondere die Wirkungen der duplikativen Forschung analysiert. Wie die bisherige Beschreibung der Struktur dieser Arbeit erkennen lässt, wird in den Kapiteln 3 und 4 die Anreizwirkung bei einer gegebenen Ausgestaltung des Patentwesens aufgezeigt. Diese Vorgehensweise ermöglicht die Gewinnung von Informationen über die Verhaltensweisen der Wirtschaftssubjekte. Die in den vorhergehenden Kapiteln gewonnenen Erkenntnisse werden im 5. Kapitel dazu genutzt, die Möglichkeiten einer optimalen Ausgestaltung des Patentschutzes herauszuarbeiten. Während traditionell die Wahl der optimalen Patentdauer als das Hauptinstrument der Patentbehörde angesehen wurde, werden in den neueren Forschungsbeiträgen der Einsatz von alternativen Instrumenten erwogen. Deshalb werden die Möglichkeiten der Zwangslizenzierung, der Variation der Patentweite und des Patentstandards untersucht und ihre wohlfahrtspolitischen Wirkungen aufgezeigt.
Durch die oben genannte Struktur ist bereits eine Selektion der wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsergebnisse vorweggenommen. Unter Berücksichtigung des Umfanges der Literatur erschien es unmöglich, alle Aspekte zu diesem Themengebiet in diese Arbeit aufzunehmen. Durch Hinweise auf weiterführende Literatur im Text bzw. in den Fußnoten wird versucht, diesen Mangel zu begrenzen.
Inhaltsverzeichnis:
| INHALTSVERZEICHNIS | II | |
| ABBILDUNGSVERZEICHNIS | IV | |
| TABELLENVERZEICHNIS | IV | |
| ABKÜRZUNGSVERZIEICHNIS | V | |
| VARIABLENVERZEICHNIS | V | |
| INDICESVERZEICHNIS | VI | |
| EINFLUBFAKTOREN AUF DIE ANREIZWIRKUNG DES PATENTSCHUTZES ZUR DURCHFÜHRUNG VON FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG | 1 | |
| 1. | ABGRENZUNG DES UNTERSUCHUNGSGEGENSTANDES | 1 |
| 2. | HISTORISCHE EINORDNUNG UND BEGRIFFLICHE ABGRENZUNG | 2 |
| 2.1 | GESCHICHTLICIIER EINBLICK | 2 |
| 2.2 | WISSEN ALS GEGENSTAND DES PATENTSCHUTZES | 3 |
| 2.3 | DEFINITIONEN DFR VERWENDETEN BEGRIFFE | 4 |
| 2.3.1 | Forschung und Entwicklung | 4 |
| 2.3.2 | Der Innovationsprozess i.w.S | 6 |
| 2.3.3 | Technischer Fortschritt | 7 |
| 2.4 | GEWERBLICIIER RECHTSSCHUTZ | 8 |
| 2.4.1 | Patentgesetz | 9 |
| 2.4.2 | Gebrauchsmustergesetz | 11 |
| 2.5 | DOKUMENTATIONSFUNKTION | 11 |
| 3. | MARKTSTRUKTUR, PATENTSCHUTZ UND INNOVATIONSANREIZ | 13 |
| 3.1 | EINLEITUNG | 13 |
| 3.2 | NEOKLASSISCHER VERSUS EVOLUTORISCHER ANSATZ | 14 |
| 3.3 | ARROW-MODELL | 17 |
| 3.3.1 | Einführung | 17 |
| 3.3.2 | Nicht drastische Innovation | 18 |
| 3.3.3 | Drastische Innovation | 20 |
| 3.3.4 | Vergleich der Wohlfahrtssituation | 21 |
| 3.4 | PRÄVENTIVE PATENTIERUNG | 22 |
| 3.4.1 | Deterministischer Forschungsprozess | 22 |
| 3.4.2 | Stochastischer Forschungsprozess | 25 |
| 3.5 | MODELLERWEITERUNG: LIZENZ | 28 |
| 3.5.1 | Ein branchenfremdes Unternehmen als Innovator | 28 |
| 3.5.2 | Der Unterschied zwischen einer Stück- und Pauschallizenz | 31 |
| 3.5.3 | Exkurs: Strategische Lizenzierungspolitik | 31 |
| 3.6 | EINFLUß DER PREISELASTIZITÄT DER NACHFRAGE AUF DEN INNOVATIONSANREIZ | 32 |
| 3.7 | WETTBEWERB IN DER FORSCHUNGSPHASE | 34 |
| 3.8 | INVENTING AROUND A PATENT | 37 |
| 3.9 | ZUSAMMENFASSUNG | 40 |
| 4. | DUPLIKATIVE FORSCHUNG | 42 |
| 4.1 | EINFLUß DES PATENTSCHUTZFS AUF DIE WAHL DER FORSCHUNGSTECHNOLOGIE | 42 |
| 4.1.1 | Einführung | 42 |
| 4.1.2 | Simulation | 43 |
| 4.1.3 | Wohlfahrtsimplikationen | 46 |
| 4.2 | PATENTRENNEN VON LEE UND WILDE | 46 |
| 4.2.1 | Einführung | 46 |
| 4.2.2 | Die Modellgleichungen | 47 |
| 4.2.3 | Das Unternehmensgleichgewicht | 49 |
| 4.2.4 | Das Industriegleichgewicht | 51 |
| 4.2.5 | Diskussion der Modellergebnisse | 53 |
| 4.3 | PATENTRENNEN VON FUDENBERG ET AL | 54 |
| 4.3.1 | Einführung | 54 |
| 4.3.2 | Modellaufbau und ModelIergebnisse | 55 |
| 4.4 | BEWERTUNG DER ANSÄTZE | 56 |
| 5. | DIE OPTIMALE AUSGESTALTUNG DES PATENTSYSTEMS | 57 |
| 5.1 | 0PTIMALE PATENTLAUFZEIT VERSUS OPTIMALE LIZENZIERUNGSRATE | 57 |
| 5.2 | 0PTIMALE PATENTLAUFZEIT VERSUS 0PTIMALE PATENTWEITE (PATENT BREATH) | 62 |
| 5.3 | 0PTIMALE PATENTLAUFZEIT VERSUS 0PTIMALER PATENTSTANDARD | 64 |
| 5.4 | BEWERTUNG DER ANSÄTZE | 65 |
| 6. | SCHLUßBETRACHTUNGEN | 66 |
| ANHANG | 68 | |
| LITERATURVERZEICHNIS | 82 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832408800
Arbeit zitieren:
Stadtmann, Georg Februar 1998: Einflußfaktoren auf die Anreizwirkung des Patentschutzes zur Durchführung von Forschung und Entwicklung, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Allokation, Patentrennen, Patentschutz, Petent Race



