Der Einfluss sportlicher Großereignisse auf die Entwicklung von Sportaktien
- Art: Bachelorarbeit
- Autor: Philip M. Mühlenbeck
- Abgabedatum: Juni 2003
- Umfang: 93 Seiten
- Dateigröße: 1,0 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: COLOGNE BUSINESS SCHOOL - International Campus Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-7836-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-7836-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-7836-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Mühlenbeck, Philip M. Juni 2003: Der Einfluss sportlicher Großereignisse auf die Entwicklung von Sportaktien, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Sprtbranche, Fußball, Olympia, Aktienanalyse, Sportsponsoring
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Bachelorarbeit von Philip M. Mühlenbeck
Zusammenfassung:
Die Arbeit nimmt während ihres Verlaufs einleitend Bezug auf die kurze Erläuterung der Aktie und ihrer Ausprägungen. Dabei soll neben den unterschiedlichen Aktienarten auch kurz auf den Aufbau einer Aktiengesellschaft eingegangen werden.
Im dritten Abschnitt wird die theoretische Basis für die spätere empirische Analyse der Hauptfragestellung geschaffen.
Hierbei handelt es sich um die Theorie der Aktienanalyse. Bei diesem Thema werden zwei grundlegende Richtungen unterschieden; einerseits die sog. Fundamentalanalyse, die sich mit der Einwirkung konjunktureller- und wirtschaftlicher Faktoren auf die Börse und den Börsenkurs befasst. Dem gegenüber steht die technische Analyse, die aufgrund von Erfahrungswerten im Bereich der Chartanalyse, Muster und eventuelle Gesetzmäßigkeiten für die zukünftige Aktienentwicklung ableitet.
Gerade diese Analyseformen spalten die Investoren in zwei Lager. Die Verfechter der Fundamentalanalyse (bspw. der Amerikaner Warren Buffet) werfen der technischen Methode vor, sie sei ungenau und unwissenschaftlich, wohingegen die „Techniker“ den hohen Zeitaufwand der „Fundamentalisten“ zur Informationsbeschaffung monieren. Ihrer Meinung nach sind bereits schon alle Daten im jeweiligen Kurs verankert.
Nachdem die Aktie und ihre Analyseformen ausreichend erläutert wurden, befasst sich das 4. Kapitel mit dem zweiten wichtigen Aspekt dieser Arbeit; der Sportbranche.
Hier soll, ähnlich wie in den vorangegangenen Abschnitten, ein zunächst allgemeiner Überblick über die Thematik geschaffen werden. Die Vorstellung des sog. Drei-Sport-Sektoren Modells steht hierbei ebenso im Mittelpunkt, wie die genauere Analyse von Sportaktien und ihren Besonderheiten.
Das bis dato akkumulierte Wissen stellt die theoretische Grundlage dar, um im anschließenden 5. Kapitel eine empirische Untersuchung, der dieser Arbeit zugrundeliegenden These, durchzuführen.
Aufgrund der Mannigfaltigkeit sportlicher Großereignisse liegt der Fokus hauptsächlich auf den weltweit fünf größten Veranstaltungen:
- Die UEFA-Championsleague/UEFA-Cup (2000-2003).
- Die Fußball-Weltmeisterschaft (1998-2006).
- Die Fußball-Europameisterschaft (1996-2004).
- Die Olympischen Sommerspiele (1996-2008).
- Die Olympischen Winterspiele (1998-2006).
Das sechste und letzte Kapitel fasst anhand einer Schlussanalyse noch einmal alle wichtigen Erkenntnisse dieser Arbeit zusammen, mit deren Hilfe eine fundierte Aussage über den Einfluss sportlicher Großereignisse auf die Entwicklung von Sportaktien formuliert werden soll.
Inhaltsverzeichnis:
| Tabellenverzeichnis | I | |
| Abbildungsverzeichnis | II-III | |
| 1. | Einleitung und Problembehandlung | 1-4 |
| 2. | Die Aktie | 5 |
| 2.1 | Definition und Einführung | 5-9 |
| 2.2 | Die Aktiengesellschaft | 9-12 |
| 3. | Die Aktienanalyse | 12 |
| 3.1 | Die Fundamentalanalyse | 12-20 |
| 3.1.1 | Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) | 15-18 |
| 3.1.2 | Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) | 17-20 |
| 3.2 | Die technische Analyse | 20-25 |
| 3.2.1 | Der Trend | 20-23 |
| 3.2.2 | Das Volumen | 24-25 |
| 4. | Die Sportbranche | 25 |
| 4.1 | Die Sportbranchenanalyse | 25-37 |
| 4.1.1 | Das Drei-Sport-Sektoren Model | 26-31 |
| 4.1.2 | Sportveranstaltungen als Teilbereich der Sportbranche | 32-33 |
| 4.1.3 | Die wachsende Bedeutung des Sportsponsoring | 33-37 |
| 4.2 | Sportaktien | 37-42 |
| 4.2.1 | Besonderheiten | 37-40 |
| 4.2.2 | Anlagestrategien mit Sportaktien | 40-42 |
| 4.3 | Fußballaktien | 42-52 |
| 4.3.1 | Gründe für den Börsengang nationaler/internationaler Vereine | 44-46 |
| 4.3.2 | Die Struktur einer Fußball-AG | 46-52 |
| 4.3.2.1 | Die Borussia-Dortmund KgaA | 46-51 |
| 5. | Empirische Untersuchung des Einflusses folgender Sportgroßereignisse auf die Performance von Sportaktien | 53 |
| 5.1 | Einführung | 53-54 |
| 5.2 | Die Fußball-Championsleague (1999-2002) | 55-59 |
| 5.3 | Die weltweit vier größten Sportveranstaltungen | 60-79 |
| 5.3.1 | Phase 1 der Analyse | 61-63 |
| 5.3.2 | Phase 2 der Analyse | 63-73 |
| 5.3.3 | Phase 3 der Analyse | 74-79 |
| 6. | Die Schlussanalyse | 79-82 |
| Literaturverzeichnis | IV-VI |
Trosien erklärt dieses Phänomen mit der Tatsache, dass viele sportaffine Unternehmen das Sponsoring nicht als Marketinginstrument sondern eher als Produkt-PR betrachten. So lassen sich auch die 27,5 Mio. € Sponsorgelder von Daimler-Chrysler erklären. Würden zusätzlich die Ausgaben für den Motorsport miteinbezogen, lägen die Stuttgarter mit zahlreichen anderen sportaffinen Firmen an der Spitze. 79 Eine weitere Auffälligkeit in der oberen Grafik liegt in der hohen Präsenz von Biermarken. Mit Bitburger, Hasseröder, Krombacher und Warsteiner sind allein vier der zehn größten Sportsponsoren in dieser Branche vertreten. Insbesondere aufgrund des extrem starken internationalen Wettbewerbs und damit einhergehenden Umsatzrückgängen lässt sich die Entwicklung erklären. Das positive Image des Sports soll daher diesen Unternehmen helfen, verlorengegangene Marktanteile zurückzugewinnen. [...]
Als Käufer trat die Marketing-Agentur International Sports and Leisure ( ISL ) auf. 74 Eben diese TV-Rechte- und Vermarktungsfirma wurde 1982 durch Horst Dassler als zweites Standbein für Adidas, neben dem Ausrüstergeschäft, gegründet. Der Erfolg dieses Sponsoringmodells fand, wie bereits erwähnt, schnell Nachahmer. Doch nicht nur sportaffine Unternehmen, wie Adidas, Nike, Puma oder Reebok entdeckten das neue Kommunikationsmittel. Auch Firmen, die scheinbar nichts mit dem Attribut Sport verband, investierten plötzlich extrem hohe Summen in diesen Bereich. Nach Drees liegen die Hauptgründe hierfür in einer erhofften Verbesserung des eigenen Image und einer Steigerung des Bekanntheitsgrades. 75 Noch in den 1970er Jahren sahen sich Wirtschaftsunternehmen mit extremen Anfeindungen konfrontiert, wenn sie ihre Werbebotschaften über den Sport an potentielle Kunden richteten. Insbesondere Fernsehanstalten sahen in den Anfängen des Sponsorings ihr Medium für Werbezwecke missbraucht. So wurden bspw. im Jahr 1974 die Leichtathletikeuropameisterschaft in Rom und die Schwimmeuropameisterschaft in Wien wegen zu hoher Werbepräsenz nicht übertragen. 76 Selbst der erste Trikotsponsor in der Fußball Bundesliga ( Jägermeister, Eintracht Braunschweig, 1974 ) wurde nur unter starkem Protest seitens des Deutschen Fußball Bundes DFB geduldet. 77 Seit dieser Zeit hat sich jedoch einiges geändert. Durch die Fülle an Produkten, die heutzutage angeboten werden, sehen immer mehr Unternehmen im Sponsoring eine geeignete Werbeplattform um sich aus der Masse der Konkurrenten hervorzuheben. Eine Umfrage der Unternehmensberatung Sponsor [...]
( Deutschland, Frankreich, Japan … ) aus, sondern auch alle sonstigen 40.000 Beteiligten, darunter Schiedsrichter, Balljungen, Helfer usw. Sogar der offizielle Spielball wurde bereits zum siebten mal in Folge von den Herzogenaurachern bereitgestellt. Dassler erwarb aber nicht nur die Vermarktungsrechte vieler großer Sportereignisse der 70er, 80er und 90er Jahre, sondern v.a. deren TV-Rechte. Er war der Überzeugung, dass „[…] sich spätestens mit der Ausbreitung des Fernsehens internationale Sportereignisse aller Art vorzüglich dazu eignen, Produkte, Namen und Artikel ins Blickfeld von Millionen, manchmal sogar Milliarden von Zuschauern zu rücken.“ 72 Nach und nach folgten immer mehr Unternehmen dieser Strategie. Daher lässt sich auch die Kostenexplosion für Fernsehübertragungsrechte der letzten Jahrzehnten erklären. Sicherte sich 1960 der amerikanische Fernsehsender CBS noch für 50.000 US-$ die Rechte an den olympischen Winterspielen in Squaw Valley ( USA ), so stieg dieser Wert bei den Spielen in München bereits auf 7,5 Mio.US-$ an. Die 225 Mio.-$ teuren Fernsehrechte von Los Angeles 1984 waren nur ein Zwischenschritt in Richtung der Rekordhöhe von 894 Mio.-$ für die Olympischen Spiele 2008 in China. Auch die Fußball-Titelkämpfe konnten ähnliche Zahlen verbuchen. Galt die Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich noch als Sonderangebot mit 100 Mio.- € , so brachte der Doppelpack WM 2002, WM 2006 bereits 1,7 Mrd.-€. ein:73 [...]
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http://www.diplom.de/ean/9783832478360
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Mühlenbeck, Philip M. Juni 2003: Der Einfluss sportlicher Großereignisse auf die Entwicklung von Sportaktien, Hamburg: Diplomica Verlag
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Sprtbranche, Fußball, Olympia, Aktienanalyse, Sportsponsoring



