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Der Einfluß des kulturellen und sozialen Kapitals auf die Personalrekrutierung

Der Einfluß des kulturellen und sozialen Kapitals auf die Personalrekrutierung
Über dieses Buch
  • Art: Studienarbeit
  • Autor: Jörg U. Puma
  • Abgabedatum: Juni 1997
  • Umfang: 183 Seiten
  • Dateigröße: 8,1 MB
  • Institution / Hochschule: Universität Augsburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0645-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0645-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0645-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Puma, Jörg U. Juni 1997: Der Einfluß des kulturellen und sozialen Kapitals auf die Personalrekrutierung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Studienarbeit von Jörg U. Puma

Einleitung:

"Also, bevor wir jetzt anfangen, über Personalrekrutierung zu reden, will ich Ihnen mal eines sagen: Beziehungen sind das A und O." Zitat aus einem Interview.

Das einleitende Zitat soll den Leser nicht verunsichern. Zwar bestärkt es den common sense in der Bevölkerung, man müsse stets nur die richtigen Leute kennen, um seinen Zielen näher zu kommen, es ist jedoch eine differenziertere Betrachtungsweise notwendig, die pauschale Aussagen wieder relativiert. Die vorliegende Studie folgt dieser Aufgabe.

Mit der Untersuchung werden zwei Personengruppen angesprochen. Zum einen die "Praktiker", zum anderen die "Theoretiker". Eine solche Zweiteilung erklärt unter anderem den Umfang der Studie. Mit Praktiker sind Personen gemeint, die z. B. im Rahmen des Personalwesens, der Soziologie oder der Betriebswirtschaftslehre einen inhaltlich verwertbaren und umsetzbaren Nutzen für ihr Berufsleben, sei es im Rahmen ihrer Berufstätigkeit oder für die persönliche Karriereplanung, verbuchen können. Für diese Leser soll der ausführliche Methodenteil als Garant für wissenschaftliches und empirisch fundiertes Arbeiten dienen, aus Zeitgründen könnten sie sich jedoch auf den dritten Teil, die Auswertung, konzentrieren.

Mit dem Subjekt "Theoretiker" seien hier Studenten und Forscher betitelt, die sich mit qualitativer Inhaltsanalyse, Expertengesprächen und vor allem auch dem Analyseprogramm WINMAX beschäftigen. Die derzeit noch relativ unbekannte Software findet - zumindest im akademischen Umfeld der Universität Augsburg - immer mehr Gönner. Für diese zweite Personengruppe kann das Thema "soziales Kapital" als exemplarisches Beispiel für die Erhebung und Auswertung qualitativer Daten bzw. deren Analyse mit WINMAX dienen. Gleichwohl werden die Ergebnisse ebenfalls für Forscher und vor allem auch für Studenten interessant sein.

Eine mögliche dritte Lesergruppe, die besonders wenig Zeit zur Lektüre hat und sich somit auf "Vorstandsebene" bewegt, kann sich zunächst mit dem Kapitel 3.5 (Zusammenfassung) nach Art eines "Management Summary" beschäftigen.

Noch ein paar Worte zur Forschergruppe. ATLAS bezeichnet die Arbeitsgemeinschaft für trend- und lebensstilorientierte Arbeitsmarkt- und Sozialforschung am Lehrstuhl für Soziologie und empirische Sozialforschung der Universität Augsburg. Ausschlaggebend für die Entstehung von ATLAS war letztlich Pro£ Dr. Helmut Giegler, der das Projekt der vorliegenden Studie im Rahmen seines Lehrprogramms erst ermöglichte. ATLAS ist eine offene Arbeitsgemeinschaft, die auch bei wechselnden Projektmitarbeitern unter diesem Namen am o. g. Lehrstuhl weiter bestehen bleibt. Aus diesem Grund richtet sich hier der Aufruf an Leser, Folgeprojekte zu initiieren. Aufgrund der qualifizierten Mitarbeiter und motivierten Schwerpunktstudenten am Ordinariat kann eine Drittmittelförderung durch Auftraggeber nur empfohlen werden. Des weiteren sind spezielle Publikationen und Präsentationen zum nachfolgenden Projekt auf Anfrage möglich.

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort 7
Einleitung 10
Der universitäre Kontext 10
Zur Bedeutung der Fragestellung 15
1. Theorie 19
1.1 Der Begriff des sozialen Kapitals 20
1.2 Der Begriff des kulturellen Kapitals 23
1.3 Methoden der Personalbeschaffung 25
1.4 Personalbeschaffung über den erweiterten internen Arbeitsmarkt 27
1.4.1 Vor- und Nachteile für den Arbeitgeber 27
1.4.2 Vor- und Nachteile für den Arbeitnehmer 28
1.5 Einige wichtige Arbeitsmarkttheorien im Überblick 30
1.6 Überblick über die wichtigsten bisherigen Studien 33
2. Methode 40
2.1 Die Erhebungsmethode 40
2.1.1 Die Strukturierung der Interviewsituation 41
2.1.2 Die Standardisierung des Erhebungsinstruments 46
2.1.3 Die Art der verwendeten Fragetypen 47
2.1.4 Zusammenfassung 48
2.2 Die Auswahl der Firmen und der Experten 50
2.2.1 Der Expertenstatus 50
2.2.2 Der Zugang zu den Firmen und ihren Personalleitem 52
2.2.3 Das Anschreiben und die Terininvereinbarung 54
2.3 Der Pretest 57
2.4 Die Interviewerschulung in Rollenspielen 60
2.5 Die Durchführung der Interviews 62
2.5.1 Die Interviewsituation 62
2.5.2 Die aufgetretenen Probleme 64
2.6 Analyse und Aufbereitung qualitativer Daten 68
2.6.1 Die Transkription 68
2.6.2 Qualitative Inhaltsanalyse 70
2.6.3 Die Inhaltsanalyse mit WINMAX 70
3. Auswertung 86
3.1 Der Einstellungsprozeß 89
3.2 Das kulturelle Kapital 96
3.2.1 Datenmaterial 96
3.2.2 Zertifiziertes kulturelles Kapital 96
3.2.3 Objektiviertes kulturelles Kapital 107
3.2.4 Inkorporiertes kulturelles Kapital 121
3.2.5 Fazit 127
3.3 Das soziale Kapital 129
3.3.2 Die Ergebnisse kurz und bündig 129
3.3.3 Die Ergebnisse im Detail 130
3.3.4 Wie kann man soziales Kapital erwerben? 149
3.4 Der Werdegang der Personalbeauftragten 151
3.5 Zusammenfassung 154
3.5.1 Ergebnisse nach den Kapitalarten Bourdieus 154
3.5.2 Ergebnisse nach Branchen 156
3.5.3 Personalpolitische Konsequenzen 158
Schlußbetrachtung 163
Literaturverzeichnis 167
Anhang A - Kontaktadressen 172
Anhang B - Anschreiben, Datenschutzerklärung und Leitfaden 174
Anhang C - Die Codewortliste 178
Anhang D - Die Interviews Band 2
(wird aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht)

Arbeit zitieren:
Puma, Jörg U. Juni 1997: Der Einfluß des kulturellen und sozialen Kapitals auf die Personalrekrutierung, Hamburg: Diplomica Verlag

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