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Einfluss einer komplexen Bewegungstherapie auf pulmonale Parameter, die Ausdauerbelastbarkeit und das Gewicht in Abhängigkeit vom Energieumsatz bei einer dreiwöchigen Interventionsmaßnahme

Einfluss einer komplexen Bewegungstherapie auf pulmonale Parameter, die Ausdauerbelastbarkeit und das Gewicht in Abhängigkeit vom Energieumsatz bei einer dreiwöchigen Interventionsmaßnahme
Über dieses Buch
  • Art: Dissertation / Doktorarbeit
  • Autor: Christian Hägele
  • Abgabedatum: Oktober 2003
  • Umfang: 128 Seiten
  • Dateigröße: 519,2 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Deutsche Sporthochschule Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7728-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7728-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7728-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Hägele, Christian Oktober 2003: Einfluss einer komplexen Bewegungstherapie auf pulmonale Parameter, die Ausdauerbelastbarkeit und das Gewicht in Abhängigkeit vom Energieumsatz bei einer dreiwöchigen Interventionsmaßnahme, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Rekonditionierung, Lebensstilveränderung, kardiovaskulär, Bewegungstherapie, stationär

Dissertation / Doktorarbeit von Christian Hägele

Zusammenfassung:

Ziel dieser Arbeit ist es, die Effekte einer dreiwöchigen komplexen Lebensstilintervention bei Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren und physischer Dekonditionierung im Hinblick auf die Veränderung der körperlichen Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit zu evaluieren. Das nichtmedikamentöse Interventionsprogramm bestand im Wesentlichen aus den Elementen der Bewegungstherapie, Ernährungsintervention und Atemgymnastik. Methodisch wurden die Bewegungsaktivitäten in Energieumsatz umgerechnet, und die Leistungsfähigkeit anhand des „Power Duration Products“ bestimmt.

Insgesamt sind die Daten von 270 Patientinnen und Patienten, die an der stationären Rehabilitationsmaßnahme teilgenommen haben, in die Auswertung eingeflossen. Hieraus wurden Untergruppen. z.B. nach Alter und Geschlecht, gebildet.

Die Synopsis der Ergebnisse zeigt eine Gewichtsreduktion mit reduziertem Körperfettanteil und BMI, die Parameter der Atemfunktion einen durchweg positiven Einfluss und die körperliche Leistungsfähigkeit verbesserte sich bei allen Patientengruppen.

Da das wichtigste Ziel die Änderung des Lebensstils im Sinne der Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Änderung der Ernährungsgewohnheiten ist, scheint die komplexe stationäre Rehabilitation speziell für die High-risk-Patienten eine günstige Ausgangsbasis für den weiteren Therapieverlauf zu schaffen und bessere Kontrollmöglichkeiten zum Beispiel hinsichtlich der beginnenden Compliance zur Lebensstiländerung zu bieten.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung
1.1 Klassische kardiovaskuläre Risikofaktoren und Prävention 1
1.2 Rekonditionierung durch Bewegungstherapie 5
1.2.1 Belastbarkeit und Bewegungstherapie 5
1.2.2 Psychologische Aspekte 6
1.2.3 Anforderungen an die Bewegungstherapie 7
1.2.4 Auswirkungen der Bewegungstherapie 13
2. Methodik 21
2.1 Untersuchungen 21
2.1.1 Eingangs- und Ausgangsuntersuchungen 21
2.1.2 Methoden der individuellen Differenzialdiagnostik 22
2.1.2.1 Bestimmung der Ausdauerbelastung 22
2.1.2.2 Bestimmung der Ausdauerbelastbarkeit 23
2.1.2.3 Spirometrie 23
2.1.2.4 Echokardiographie 25
2.1.2.5 Körperfettanteilbestimmung 25
2.2 Elemente der Bewegungstherapie 26
2.2.1 Atmungsgymnastik 26
2.2.2 Stufenprogramm zur Bewegungstherapie Atemgymnastik 28
2.3 Methoden der Therapie 29
2.3.1 Grundkonzepte der Therapie 29
2.3.2 Bewegungstherapie 29
2.3.3 Begleitende Aspekte zur Vermittlung krankheitsstabilisierender Verhaltensweisen 33
2.4 Ergänzende Untersuchungen 34
2.5 Datenbearbeitung und Statistik 35
2.5.1 Datenbearbeitung 35
2.5.2 Bildung von Patientengruppen 35
2.5.3 Statistische Auswertung 37
2.5.4 Methodenkritik 38
2.5.5 Definition der Patientengruppen 39
3. Ergebnisse 41
3.1 Spirometrie 41
3.2 Gewichtsdynamik und BMI-Entwicklung 52
3.3 Energieumsatz während der Rehabilitation 54
3.4 Energieumsatz nach Art der Bewegungstherapie 56
3.5 Maximale symptomlimitierte Belastbarkeit 57
3.6 Ausdauerbelastbarkeit vor und nach der Intervention 59
4. Diskussion 61
4.1 Komplexe Lebensstiländerung 61
4.2 Geeignete Elemente der Bewegungstherapie 71
4.3 Komplexität der Bewegungstherapie 75
4.3.1 Veränderung der körperlichen Leistungsfähigkeit durch Bewegungstherapie 75
4.3.2 Körperliche Belastbarkeit und haemodynamische Anpassung 76
4.3.3 Körperliche Belastung und Muskelmetabolismus 78
4.3.4 Veränderung der Ausdauerbelastbarkeit durch Bewegungstherapie 84
4.3.5 Energieumsatz durch Bewegungstherapie 85
4.3.6 Gewicht und Fettstoffwechsel im Interventionsverlauf 87
4.4 Sozialrechtliche Aspekte 89
4.5 Stationäre Rehabilitation in der Kritik 90
4.5.1 Forderungen an ein komplexes Rehakonzept des metabolischen Syndroms unter Einbeziehung von stationären und ambulanten Möglichkeiten 92
4.5.2 Veränderung im Gewicht/BMI 96
4.6 Stationäre Rehabilitation/Lebensstiländerung und kardiovaskuläres Risikofaktorenmanagement 98
4.6.1 Stationäre Rehakliniken oder teilambulante Behandlung 100
4.6.2 Psychosoziale Kompetenz - Bestandteil langfristiger Lebensstiländerung 102
5. Zusammenfassung 109
6. Danksagung 111
7. Literaturverzeichnis 112

Automatisiert erstellter Textauszug:

bei Frauen weisen auf eine breite individuelle Streuung der Belastbarkeit bei Interventionsbeginn hin. Dieser Parameter unterstreicht deutlich die notwendige individuelle Optimierung. Das beschriebene, mit ca. 50 Jahren recht junge Klientel, enthält bereits stark dekonditionierte Patienten, was jedoch normal für diese Altersgruppe ist. Sie bedürfen besonders in der Initialphase einer definierten Dosierung der differenzierten Elemente der Bewegung. Die Dynamik der Belastbarkeitsdaten weist aber auch darauf hin, dass dieses Klientel rekonditionierbar ist, wenn auch die breite Streuung bei Interventiosende – auf höherem Niveau – keine Änderung im Interventionsverlauf erfährt. Das Konzept erlaubt aber selbst diesen stark dekonditionierten Patienten, sich zur ambulanten Weiterbehandlung ein Gefühl für ihre individuelle optimale Belastbarkeit zu verschaffen. Die Zahlen belegen ebenfalls, dass selbst bei hochgradiger Dekonditionierung mit diesem Vorgehen der Patient motivier- und konditionierbar ist. Auch für diesen stark konditionsgeschwächten, mit weiteren Risiken behafteten Patienten ist Bewegungstherapie – angemessen dosiert und überwacht – indiziert und nützlich. [...]

sind, NAD(P)-H-Oxidasen zu aktivieren und damit die Synthese von Superoxid-Anionen anzuregen. Zusätzlich können aus Glukose durch Autoxidation leicht ROI entstehen. Die beim Diabetes vermehrte Bildung von ROI wird somit auch mechanisch verständlich. Die vermehrte Bildung von ROI in der Gefäßwand fordert die Oxidation von Lipoproteinen und die Bildung des zytotoxischen ox-LDL. Der oxidative Stress wirkt sich somit nicht nur direkt auf die Struktur und Funktion der Gefäßwand aus, sondern auch indirekt im Sinne eines sich selbst verstärkenden Regelkreises durch die vermehrte Bildung des zytotoxischen ox-LDL. Trotz vieler offener Fragen ist festzustellen: dass der oxidative Stress beim Diabetes erhöht ist, dass die Generation von ROI in Abhängigkeit von der Stoffwechseleinstellung beeinflusst wird, [...]

Besonders der leistungsorientierte Patient neigt dazu, seine Erkrankung mit gewohnten Verhaltensmustern anzugehen, die einer Teilursache seiner Erkrankung entsprechen: er versucht durch angestrengte, autoagressive Leistungssteigerung Herr über seine Erkrankung bzw. Gefährdung zu werden. Dieses Verhalten kann über sympatikotone Reaktionsbildung wie auch resultante negative Änderungen der Stoffwechseldaten kontraproduktiv sein. Das ist ein weiteres Argument für eine stationäre Initialbehandlung des motivierbaren Patienten. Hier ist Gelegenheit, ihm kontrolliert und numerisch dargestellt eine ausreichende, aber nicht übertreibende Bewegungstherapie erfahrbar zu machen. Im dargestellten Interventionskonzept wurde eine vorbestehende linksventrikuläre Hypertrophie zuvor sonorgraphisch ausgeschlossen. Das Optimum der Belastbarkeit wurde ergometrisch bestimmt und im Verlauf dynamisch der Belastbarkeitszunahme angepasst. [...]

Arbeit zitieren:
Hägele, Christian Oktober 2003: Einfluss einer komplexen Bewegungstherapie auf pulmonale Parameter, die Ausdauerbelastbarkeit und das Gewicht in Abhängigkeit vom Energieumsatz bei einer dreiwöchigen Interventionsmaßnahme, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Rekonditionierung, Lebensstilveränderung, kardiovaskulär, Bewegungstherapie, stationär

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