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Einfluss individualisierter Interventionskonzepte zur gesundheitsorientierten Lebensstilmodifikation auf das metabolische Profil postmenopausaler Frauen mit Fettstoffwechselstörung

Einfluss individualisierter Interventionskonzepte zur gesundheitsorientierten Lebensstilmodifikation auf das metabolische Profil postmenopausaler Frauen mit Fettstoffwechselstörung
Über dieses Buch
  • Art: Dissertation / Doktorarbeit
  • Autor: Mirja Lullic
  • Abgabedatum: Mai 2003
  • Umfang: 160 Seiten
  • Dateigröße: 796,5 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Deutsche Sporthochschule Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7231-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7231-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7231-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Lullic, Mirja Mai 2003: Einfluss individualisierter Interventionskonzepte zur gesundheitsorientierten Lebensstilmodifikation auf das metabolische Profil postmenopausaler Frauen mit Fettstoffwechselstörung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kardiovaskuläres Risiko, Walken, Östrogen, Cholesterol, Blutdruck

Dissertation / Doktorarbeit von Mirja Lullic

Zusammenfassung:

Mit der Menopause steigt die Inzidenz und Prävalenz kardiovaskulärer Erkrankungen erheblich an, was dazu führt, dass diese Erkrankungen die häufigste Todesursache postmenopausaler Frauen repräsentieren. Speziell die in der Postmenopause der Frau vermehrt auftretenden Lipidstoffwechselstörungen, gekennzeichnet durch quantitativ und qualitativ ungünstige Veränderungen, sowie die arterielle Hypertonie müssen therapeutisch konsequent angegangen werden. Körperliche Aktivität und Ernährungsumstellung spielen in der nicht-medikamentösen Prävention und Therapie der postmenopausalen Fettstoffwechselstörungen eine zentrale Rolle.

Ziel der vorliegenden Arbeit war es, den Einfluss einer kombinierten Intervention, bestehend aus Bewegungstherapie und Ernährungsumstellung, auf den Lipidstoffwechsel und das übrige kardiovaskuläre Risikoprofil zu untersuchen. Im Rahmen zweier Untersuchungsansätze (A und B) wurden unterschiedliche non-medikamentöse Interventionskonzepte evaluiert.

Der Untersuchungsansatz A beinhaltete ein Programm, bestehend auf einer 8-wöchigen sporttherapeutisch überwachten Bewegungstherapie ohne Ernährungsintervention. Die Untersuchungsgruppe für diese Pilotstudie bestand aus 11 postmenopausalen Frauen (Alter: 57,36 ± 5,99 Jahre; Größe 1,67 ± 0,06 m; Gewicht 73,37 ± 7,69 kg; Körpermassenindex (BMI) 26,15 ± 2,78 kg/m²). Bei den Probandinnen wurden Stoffwechselparameter (Gesamt-Cholesterin, LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin, Cholesterin/HDL-Quotient, Triglyceride, freie Fettsäuren, Glukose, Insulin, Leptin), Leistungsparameter (submaximale Leistungsfähigkeit bei 2mmol/l Blutlaktat, systolischer Blutdruck, Herzfrequenz und Laktat) sowie ein Fragebogen zur Lebensqualität vor und nach einem 8-wöchigen Ausdauertraining (dreimal 60 Minuten pro Woche, Walking und Fitness-Gymnastik) erfasst.

Im Untersuchungsansatz B wurde bei einer Gruppe von 35 postmenopausalen Frauen (Alter: 59,86 ± 6,59 Jahre; Größe: 1,64 ± 0,06 m; Gewicht: 69,8 ± 11,36 kg; Körpermassenindex (BMI): 25,91 ± 3,78 kg/m²) eine Ernährungsintervention mit einem zusätzlichen Trainingsprogramm über 12 Wochen kombiniert. Zu Beginn des Trainingsprogramms befanden sich die Probandinnen bereits in der 5. Woche der Ernährungsumstellung und hatten zu diesem Zeitpunkt bereits im Durchschnitt 0,89 kg Körpergewicht abgenommen. Die Probandinnen durchliefen die gleiche Testbatterie wie in der Untersuchungsgruppe A. Nach der 4-wöchigen Ernährungsintervention absolvierten die Probandinnen ein kontrolliertes 12-wöchiges Trainingsprogramm (4-5 mal 90 Minuten pro Woche, Walking und Fitness-Gymnastik) und führten die individuelle Ernährungsumstellung unverändert weiter. Anschließend wurden sämtliche Parameter der Eingangsuntersuchung erneut gemessen.

Die Leistungsfähigkeit wurde mittels eines fahrradergometrischen Stufentests (WHOSchema erhoben. Am Ende jeder Belastungsstufe erfolgte während der Fahrradergometrie die Registrierung der hämodynamischen Parameter (Herzfrequenz und Blutdruck) und eine Laktatbestimmungen urde durchgeführt. Die submaximale Leistungsfähigkeit wurde definiert als Wattleistung bzw. Leistung bei einer Blutlaktat-Konzentration von 2.0 mmol/l.

Die Einschätzung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität fand mittels des psychologischen Fragebogens „Profil der Lebensqualität chronisch Kranker“ (PLC) statt.

Die Bestimmung der Konzentration der Lipoproteine, Glukose und des Laktats erfolgte anhand enzymatischer Methoden. Insulin wurde mit einem Enzymimmunoassay, Leptin mit einer radioimmunologischen in vitro Test überprüft. Die Messung der Körperkomposition wurde mit dem Bioimpedanz-Messgerät durchgeführt.

Die statistische Auswertung erfolgte mittels zweifaktorieller Varianzanalyse, t-Test für verbundene Stichproben, WILCOXON-Test für die ordinalskalierten Werte und Korrelationskoeffizient nach PEARSON für bedeutende Zusammenhänge zwischen zwei Variablen. Die wesentlichen Befunde lauten:

- Die Kombination aus Ernährungsintervention und Bewegungstherapie (Gruppe B) führte zu einer hochsignifikanten (p < 0,001) Gewichtsreduktion (69,8 ± 11,36 vs. 68,91 ± 11,02 vs. 65,82 ± 9,03 kg). Demgegenüber blieb die alleinige Bewegungstherapie ohne Ernährungsintervention ohne signifikanten Effekt auf das Körpergewicht (Gruppe A) (73,37 ± 7,69 vs. 72,56 ± 8,26 kg; p > 0,05). Weiterhin nahm die prozentuale Körperfettmasse bei der Gruppe B nach Beendigung der Sporttherapie (32,98 ± 5,23 vs. 31,98 ± 5,16 vs. 30,7 ± 5,01 %) hochsignifikant ab, während bei der Gruppe A die prozentuale Körperfettmasse unverändert blieb (31,72 ± 4,2 vs. 31,2 ± 4,54 %; p > 0,05).

- In der Gruppe B nahmen die Serum-Konzentrationen von Gesamt-Cholesterin (289 ± 54 vs. 278 ± 47 vs. 255 ± 40 mg/dl) und LDL-Cholesterin (185 ± 48 vs. 176 ± 44 vs. 159 ± 33 mg/dl) hochsignifikant ab (p < 0,001). Das HDL-Cholesterin (72 ± 14 vs. 73 ± 16 vs. 65 ± 15 mg/dl) reduzierte sich ebenfalls signifikant.

- Die systemische Hämodynamik unter der Fahrradergometrie zeigte nach dem Trainingsprogramm der Gruppe B nicht nur signifikant niedrigere Herzfrequenzen in Ruhe (76,13 ± 10,32 vs. 73,53 ± 11,4 s/min; p < 0,05), sondern auch hochsignifikant niedrigere Blutdruckwerte auf jeder Belastungsstufe (p < 0,001). Die Ruhe-Blutdrucksenkung umfasste sowohl den systolischen (130,2 ± 19,4 vs. 129,1 ± 18,86 vs. 124,1 ± 17,4 mmHg; p < 0,001), als auch den diastolischen Blutdruck (90,7 ± 8,5 vs. 90,28 ± 9,6 vs. 86,4 ± 10,6 mmHg; p < 0,001) in signifikant annähernd gleichen Größenverhältnissen. In der Untersuchungsgruppe A konnte die Erhebung der Herzkreislaufparameter nach dem Sportprogramm ebenfalls eine signifikante Reduktion der systolischen Ruhe-Blutdruckwerte (139 ± 18 vs. 131 ± 10 mmHg) und des Belastungsblutdruck (Tab.3-7) aufzeigen. Die Herzfrequenz unter Belastung zeigte jedoch keine signifikanten Veränderungen in der Gruppe A.

- Die Untersuchungsgruppe B erreichte bei der Fahrradergometrie nach dem Trainingsprogramm eine hochsignifikante Steigerung (p < 0,001) der submaximalen Leistungsfähigkeit (Wattleistung bei 2 mmol/l Blutlaktat) (88,4 ± 21,8 vs. 96,1 ± 19,9 Watt). Bei der Gruppe A zeigte sich keine signifikante Verbesserung der Leistungsfähigkeit.

- In der Untersuchungsgruppe A (ST1: r = 0,78 und ST2: r = 0,0,66) sowie der Untersuchungsgruppe B (ST1: r = 0,731 und ST2: r = 0,523) zeigte die Leptinkonzentration im Serum eine signifikante Korrelation zum Körpergewicht der Probandinnen.

- In der Untersuchungsgruppe A (ST1: r = 0,27 und ST2: r = 0,077) sowie in der Untersuchungsgruppe B (ST1: r = 0,173 und ST2: r = 0,114) zeigte die Insulinkonzentration im Serum keine Korrelation zum Körpergewicht der Probandinnen.

Zusammenfassend kann somit festgestellt werden, dass die signifikanten positiven Veränderungen hinsichtlich des Körpergewichts, des Lipidprofils, des Blutdruckes, der Herzfrequenz sowie der Parameter der körperlichen Leistungsfähigkeit in einer erheblichen Verbesserung des kardiovaskulären Risikoprofils der Probandinnen der Untersuchungsgruppe B resultieren. Prognostisch lässt sich aufgrund dieser Effekte eine signifikante Risikosenkung bezüglich Morbidität und Mortalität für kardiovaskuläre und metabolische Erkrankungen erwarten.

Die Leptin-Konzentrationen im Plasma beider Untersuchungsgruppen (A, B) korrelierten positiv mit dem Körpermassenindex (BMI). Dieser Befund steht im Einklang mit den meisten bisher publizierten Befunde.

Im Gegensatz hierzu war durch eine lediglich achtwöchige bewegungstherapeutische Intervention ohne eine begleitende Ernährungsumstellung, wie in Untersuchungsgruppe A, eine deutliche Verbesserung des kardiovaskulären Risikofaktorenprofils nicht erzielbar. So konnte ein signifikanter positiver Einfluss hinsichtlich des Körpergewichts, des Lipidprofils, des Blutdruckes sowie der Parameter der körperlichen Leistungsfähigkeit statistisch nicht gesichert werden. Hierbei wird jedoch auf die geringe Anzahl der Probandinnen und die relativ geringe Zeitspanne der sportlichen Intervention verwiesen.

Abschließend kann konstatiert werden, dass eine kombinierte Intervention, bestehend aus Ernährungsumstellung und Bewegungstherapie, eine wirksame non-medikamentöse Therapieoption für postmenopausale Frauen mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko darstellt. Generell sind individualisierte, kontrollierte Trainingsbedingungen vorzuziehen, um eine optimale Wirkung auf die Parameter der körperlichen Leistungsfähigkeit zu erzielen.

Um die Effizienz präventiver, interventioneller, non-medikamentöser Interventionsstrategien bei Patienten mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko zu optimieren und die zugrundeliegenden protektiven Mechanismen weiter zu präzisieren, bedarf es zusätzlicher Untersuchungen. In diesen sollten zum einen umfangreichere Kollektive über längere Interventionszeiträume herangezogen werden und andererseits unterschiedliche bewegungstherapeutische Strategien vergleichend evaluiert werden. Künftige Untersuchungen werden darüber hinaus genotypische Konstellationen einbeziehen müssen, mit dem Ziel, die Effizienz der individualisierten ernährungs- und bewegtherapeutischen weiter zu steigern.

Rigerosums: 16.09.03/01.10.03 Inhaltsverzeichnis:

Anhangsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VII
Abkürzungsverzeichnis VIII
1. Einleitung 1
2. Methodik 7
2.1 Untersuchungsdesign 7
2.2 Untersuchungsgut 8
2.2.1 Untersuchungsgut der Gruppe A 8
2.2.2 Untersuchungsgut der Gruppe B 10
2.3 Untersuchungsgang 12
2.3.1 Untersuchungsgang der Gruppe A 12
2.3.2 Untersuchungsgang der Gruppe B 14
2.4 Apparaturbesprechung und analytische Methoden 16
2.4.1 Fahrradergometrische Belastungsuntersuchung 16
2.4.2 Blutabnahme 17
2.4.3 Stoffwechselparameter 18
2.4.4 Cobas-Bio Zentrifugalanalysator 18
2.4.5 Enzym-Immunoassey ES 300 (Hormonbestimmungen) 21
2.4.6 Laktatanalysator 5060 21
2.4.7 EKG-Schreiber 21
2.4.8 Spirometrie 22
2.4.9 Ultraschall-CFM 725 .22
2.4.10 Impedanz- Messgerät 22
2.4.11 Gesundheitsbezogene Lebensqualitätserfassung 22
2.4.12 Ernährungsanalyse 23
2.5 Trainingsprogramm 23
2.6 Statistik 26
2.6.1 Stichprobenmittelwert 27
2.6.2 Standardabweichung 27
2.6.3 Varianzanalyse und Mittelwertvergleich 27
2.6.4 Mehrfaktorielle Varianzanalyse 27
2.6.5 Einfaktorielle Varianzanalyse 27
3. Untersuchungsergebnisse 29
3.1 Anthropometrische Daten 29
3.2 Stoffwechsel Parameter 32
3.2.1 Lipoproteine 33
3.2.2 Insulin, Glucose und Leptin 37
3.3 Leistungsparameter 44
4. Diskussion 53
4.1 Anthropometrische Messungen 53
4.2 Stoffwechselparameter 61
4.2.1 Lipoproteine 61
4.2.2 Insulin 72
4.2.3 Glukose 76
4.2.4 Leptin 79
4.3 Leistungsparameter 84
5. Zusammenfassung 93
Literaturverzeichnis 98
Anhang 138

Automatisiert erstellter Textauszug:

Das Lipid-Ausgangsniveau der Untersuchungsgruppe A zeigte durchschnittlich leicht erhöhte Gesamt-Cholesterin-Werte von 278 mg/dl, Triglycerid-Werte von 124 mg/dl und erhöhte LDL-Cholesterin-Werte von durchschnittlich 185 mg/dl. Das HDL-Cholesterin zeigte ebenfalls einen gegenüber dem Durchschnitt erhöhten Wert von 69 mg/dl (Tab.3-2). Vier der elf Probandinnen nahmen zur antihypertensiven Therapie Beta-Rezeptorenblocker ein. Da in den letzten Jahren negative Effekte mit Beta-Rezeptorenblockern in Bezug auf den Lipidstoffwechsel beschrieben wurden (LITHELL 1991; BURRIS 1993), kann davon ausgegangen werden, dass sich die erhöhten Ausgangs-Triglycerid-Werte teilweise auf dieses Phänomen zurückführen lassen. Auch LEREN (1990) beobachtete einen leichten Anstieg der Triglyceride, wenngleich sich der Gesamt-Cholesterin-Wert unter BetaRezeptorenblockern nicht veränderte. Gleichzeitig bestehen Hinweise auf einen signifikanten Abfall des HDL-Wertes durch Beta-Rezeptorenblocker (LITHELL 1991; KLEIN 1992), was im Lipid-Ausgangsniveau der in unserer Studie eingeschlossenen Frauen jedoch augenscheinlich nicht der Fall war. [...]

in einer niedrigen Lipidsynthese und einem vermindertem Cholesterin-Abbau, zusammenhängt. Die PROCAM-Studie (PROSPEKTIVE KARDIOVASKULÄRE MÜNSTERSTUDIE) zeigte bei gleichzeitigem Rückgang der HDL-Werte, einen durchschnittlichen Anstieg der LDL-Werte auf 155 mg/dl bei 50-jährigen sowie auf 165 mg/dl bei 65-jährigen Frauen nach Einsetzen der Menopause (STEVENSON et al. 1993; FETTERS et al. 1996). Aus dieser Entwicklung ist abzuleiten, dass bei Frauen der Risikofaktor LDL etwa zwei Dekaden später als bei Männern zum Tragen kommt. Die Framingham-Studie belegte über einen 14jährigen Beobachtungszeitraum bei Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren die Bedeutung initial erhöhter HDL-Cholesterin- und Triglyzeridspiegel als Prädiktoren eines Todes aufgrund kardiovaskulärer Krankheiten. Hierbei erwies sich ein niedriges HDLCholesterin (unter 50 mg/dl) bei Frauen als bedeutsamerer Risikofaktor für den kardiovaskulären Tod als ein erhöhtes Gesamt-Cholesterin. Diese Befunde traten unabhängig von den parallel gemessenen LDL-Cholesterin- und Triglyzerid-Konzentrationen auf. Insbesondere dem HDL2 scheint eine besondere protektive Bedeutung zuzukommen (PLATEN 2001). Ein hoher HDL-Wert gilt als Schutzfaktor und liegt bei Frauen vor der Menopause in höheren Konzentrationen als bei Männern vor (ROST 1995). (1) Ergebnisse der Untersuchungsgruppen A und B [...]

Frauen weisen vor der Menopause ein - im Vergleich zu Männern - prognostisch günstigeres Lipidprofil, mit relativ hohen HDL- (High-Density-Lipoprotein) und niedrigen LDLCholesterinwerten (Low-Density-Lipoprotein) auf, wobei sich diese Konstellation postmenopausal häufig umkehrt. Durch die hormonellen und metabolischen Veränderungen der Frau während und nach der Menopause kommt es zu einer Steigerung des GesamtCholesterins, des LDL-Wertes und der Triglyzeride sowie einer Abnahme des HDLWertes (STEFANICK et al. 1998; DE ALOYSIO et al. 1999). Daraus resultiert eine Zunahme dreier Risikofaktoren der Arteriosklerose im Vergleich zur Prämenopause (KANNEL 1987; PASQUALI et al. 1997). Auch RAJARATNAM et al. und WELTY et al. (2001) dokumentierten in ihren Studien, dass das vermehrte Auftreten koronarer Erkrankungen nach der Menopause mit dem sich ändernden Cholesterin-Profil, wiederspiegelnd [...]

Arbeit zitieren:
Lullic, Mirja Mai 2003: Einfluss individualisierter Interventionskonzepte zur gesundheitsorientierten Lebensstilmodifikation auf das metabolische Profil postmenopausaler Frauen mit Fettstoffwechselstörung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kardiovaskuläres Risiko, Walken, Östrogen, Cholesterol, Blutdruck

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