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Einfluß der Ionenimplantation auf das Polarisationsverhalten einer Titanlegierung

Einfluß der Ionenimplantation auf das Polarisationsverhalten einer Titanlegierung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christoph Konetschny
  • Abgabedatum: Mai 1995
  • Umfang: 62 Seiten
  • Dateigröße: 2,4 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Darmstadt Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1889-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1889-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1889-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Konetschny, Christoph Mai 1995: Einfluß der Ionenimplantation auf das Polarisationsverhalten einer Titanlegierung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Lochfraß, Implantatwerkstoffe, TiAl6V4, Korrosion, Biomaterialien

Diplomarbeit von Christoph Konetschny

Einleitung:

Zur Fertigung von Gelenkimplantaten werden die Kobaltbasislegierung CoCr28Mo6, der Edelstahl X2Cr18Ni14Mo3, die Titanlegierung TiAl6V4 und Reintitan verwendet. Nachteil der Kobaltbasislegierung und des Edelstahls sind die Bestandteile Nickel und Chrom. Diese Elemente können allergische Reaktionen hervorrufen. Während Reintitan aufgrund seiner niedrigen Festigkeit nur für mechanisch wenig beanspruchte Teile eingesetzt wird, findet die Legierung TiAl6V4 Verwendung in lastübertragenden und wechselbeanspruchten Prothesenteilen. TiAl6V4 ist außerdem hoch korrosionsbeständig und besitzt eine hervorragende Gewebeverträglichkeit, derzeit ist kein allergisches Potential dieser Legierung bekannt. Ein entscheidender Nachteil der aus TiAl6V4 gefertigten Prothesen ist deren unzureichende Verschleißbeständigkeit im Tribosystem Gelenk. Eine Möglichkeit, den Verschleißwiderstand zu erhöhen, liegt in der Modifikation des oberflächennahen Bereichs durch die Implantation verschiedener metallischer und nichtmetallischer Ionen.

In der vorliegenden Diplomarbeit wird der Einfluß der Ionenimplantation verschiedener Elemente auf das elektrochemische Verhalten von TiAl6V4 untersucht. Vergleichende Untersuchungen werden mit Reintitan, dem Edelstahl und der Kobaltbasislegierung durchgeführt. Bei den Korrosionsversuchen werden Einsatzbedingungen im menschlichen Körper (Elektrolytzusammensetzung und Temperatur) berücksichtigt. Ziel dieser Diplomarbeit ist es, die Auswirkungen der Ionenimplantation anhand charakteristischer Größen von Polarisationskurven zu untersuchen und das Korrosionsverhalten der geprüften Implantatwerkstoffe miteinander zu vergleichen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Literaturübersicht 2
2.1 Metallische Implantatwerkstoffe 2
2.1.1 Reintitan 3
2.1.2 Legierung TiAl6V4 4
2.1.3 Kobaltbasislegierung CoCr28Mo6 4
2.1.4 Edelstahl X2Cr18Ni14Mo3 5
2.2 Einfluß der Ionenimplantation auf das Korrosionsverhalten 5
3 Versuchsdurchführung 7
3.1 Probenvorbereitung 7
3.2 Polarisationsmessungen 12
3.2.1 Potentiodynamische Versuchsdurchführung 14
3.2.2 Potentiostatische Versuchsdurchführung 15
3.3 Mikroskopie und energiedispersive Röntgenanalyse 16
4 Ergebnisse 17
4.1 Potentiodynamische Untersuchungen in Ringerlösung 17
4.1.1 Verhalten von nichtimplantiertem TiAl6V4 und Reintitan 17
4.1.2 Verhalten von ionenimplantiertem TiAl6V4 21
4.1.3 Verhalten von CoCr28Mo6 und X2Cr18Ni14Mo3 28
4.2 Potentiodynamische Untersuchungen in Salzsäure 30
4.2.1 Verhalten von nichtimplantiertem TiAl6V4 und Reintitan 30
4.2.2 Verhalten von ionenimplantiertem TiAl6V4 33
4.2.3 Verhalten von CoCr28Mo6 und X2Cr18Ni14Mo3 42
4.3 Potentiostatische Schabversuche in Ringerlösung 44
5 Diskussion 46
5.1 Einfluß der Ionenimplantation auf das Ruhepotential 46
5.2 Einfluß der Ionenimplantation auf die Passivstromdichte 46
5.3 Einfluß der Ionenimplantation auf die Lochfraßanfälligkeit 47
6. Zusammenfassung 48
7. Literaturverzeichnis 49

Arbeit zitieren:
Konetschny, Christoph Mai 1995: Einfluß der Ionenimplantation auf das Polarisationsverhalten einer Titanlegierung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Lochfraß, Implantatwerkstoffe, TiAl6V4, Korrosion, Biomaterialien

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